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  1. #11
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Crycatcher
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    Welche Reaktionen würde man zeigen, wenn in diesem Falle eigene Familienangehörige unter solchen Martern hätten leiden müssen?
    Sobald eine Menschenwürde, und hierbei verstärkt noch als Art von "Freizeitbeschäftigung", verletzt wird, muß auch ein höheres Strafmaß greifen.
    Nicht nur Jugendschutz auch Menschenschutz.

  2. #12
    Bleibt zu Hause Avatar von alceleniel
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    Es fehlt einfach der Respekt vor anderen Menschen. Nicht nur bei Kindern/Jugendlichen gegenüber Erwachsenen, sondern auch tlw. bei den Erwachsenen selbst... das sieht man nicht nur an solchen Taten, sondern auch tagtäglich im 'Kleinen'.

  3. #13
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Robino
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    das stimmt, und ich stimme einhirn zu, das das jugendschutzgesetz runtergedreht würde, oder am besten es gar keine grenze gibt ab wann, man strafmündig ist, schleißlich kann man kann nicht sagen, dass alle an diesem zeitpunkt soweit sind. Es is doch schwachsein zu sagen heute noch nich strafmündig, aber ab morgen schon, das ist viel zu abruppt.

  4. #14
    SAPERE AUDE Avatar von zyklop
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    Wenn wir schon bei dem Thema sind - es ist auch für Polizisten frustrierend, in den Großstädten ganze Banden von Klaukids unter 13 immer wieder festzunehmen, um die grinsenden gören nach einer Stunde wieder laufen lassen zu müssen. Nur um sie am nächsten Tag wieder beim einbrechen und klauen zu erwischen - wenn es dabei bleibt...

    Mich kotzt das wirklich an, das wir es nicht schaffen, solche Kinder dauerhaft von der Strasse zu holen und gleich auch die eltern haftbar zu machen bzw. zu bestrafen.

  5. #15
    sh4d0wl0rd
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    Einmal mehr haben wir hier das alte Problem: Deutschland ist in mancherlei Hinsicht zu liberal. Gewiss - Freiheitsrechte sind ein hohes Gut, das es zu shcützen gilt. Aber ausgenutzt werden sollten sie nicht!
    Immerhin heißt es nicht umsonst: Jeder Mensch ist solange frei, alles zu tun, was er will, bis zu dem Punkt, an dem er die Freiheit eines anderen Menschen beschränkt oder ihn gar schädigt.
    Ausgehend von diesem Grundstandpunkt sollte der Jugendschutz entsprechend neu definiert werden - nicht zuletzt, um der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung zu tragen. Alles wird immer jünger, muss immer früher stattfinden usw. Es wird Zeit, dass dies auch in der Rechtsprechung berücksichtigt wird.

    Und was die pädagogische Hilfe angeht: Ich bin in der Kollgestufe eines Gymnasiums und schon hier komme ich um das Gefühl nicht herum, dass die kostenlose (!) allgemeine Schulbildung in Deutschland bisweilen Perlen vor die Säue geworfen ist. Und wenn schon 18-20-Jährige in einer vermeintlichen "Elite-Schule" das System nicht annehmen, wie soll es dann erst bei austickenden pubertierenden Kids funktionieren??

  6. #16
    CKomet
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    das mit dem schulsystem ist auch so einen tolle Sache... der Sohn einer Bekannten ging auf die Hauptschule... in seiner Klasse... genau wie in den (3?) Parallklassen, waren nur noch ca 4 oder 5 schüler, die in dem entsprechenden Alter für die Stufe waren... der Rest war mindestens einmal (was ja ansich nicht schlimm ist) wenn nicht noch öfters sitzengeblieben... Statt in so einem Fall dann wenigstens dafür zu sorgen, das die gleichaltriegen, die vielleicht noch nicht so "verdorben" und noch lernwillig sind, in eine Klasse zu stecken, wurde aufgrund pädagogischer Sicht gesagt, man müsse das so verteilen.

    Sowas ist ffür mich unverständlich....

  7. #17
    Spieler-Gott Avatar von Avantenor
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    Zitat Zitat von Simon Balthier Beitrag anzeigen
    Es ist falsch und nicht der richtige Weg...Viel mehr müssten die heutigen Eltern mehr und mehr eine Beziehung zu ihren Kindern entwickeln, die sogar noch über die normaler Freundschaften hinausgehen muss...
    Kinder sind nicht gleichberechtigt zu ihren Eltern, und diese Illusion sollte man auch gar nicht erst aufbauen. Da fängt das Problem nämlich an. Gerade bei Kindern muss man deutliche Grenzen setzen, sonst gewöhnen sie sich daran, daß es immer so läuft, wie sie wollen. Man kann mit zunehmendem Alter die Einschränkungen zurücknehmen, das steht außer Frage. Aber man sollte nicht gleich mit alles locker anfangen. Lockerer (oder vll besser gesagt: nachlässiger) wird man automatisch. Wichtiger wäre es, ihnen zu zeigen, daß sie von ihren Eltern geliebt werden und daß nach der Bestrafungen die Sache beendet ist. Nur nutzen viele Eltern den Liebesentzug als Bestrafung. Das ist imho noch schlimmer als eine Ohrfeige.
    Unsere Gesellschaft baut auf Autorität auf und Autoritäten sind wichtig. Nur muss man sie zu respektieren lernen. Und sowas muss man als Kind lernen, denn als Erwachsener lernt man es nicht mehr. Daß antiautoritäre Erziehung genau das falsche ist, wissen wir auch seit den 70ern und den Opfern dieser Erziehung. Selbstverwirklichung hat immer da ihre Grenzen, wo die Rechte eines anderen verletzt werden. Und sowas muss man ebenfalls lernen. Menschen reagieren auf Erziehung, weniger auf Einsicht. Und bei einem Großteil der Bevölkerung bezweifle ich, daß sie die geistige Leistung für die notwendige Einsicht aufzubringen bereit wären.

    Was die Tat angeht, glaube ich, daß genau diese Kinder keinerlei Rücksicht auf andere mehr nehmen. Und das kommt immer dann, wenn das eigene Ich immer im Vordergrund steht. Imho auch ein Hinweis darauf, was die Eltern in der Erziehung nicht getan haben.

  8. #18
    Let's Play-Gucker Avatar von Einhorn
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    Lieber Simon Balthier ich habe auch nie gesagt dass man Kinder schlagen sollte.Ich hab ja selbst Kinder und würde niemals meine Kinder schlagen.Aber man kann schon seine Kinder so erziehen dass sie vor anderen Menschen Respekt haben.Und dies liegt an den Eltern.Und man sollte von Anfang an den Kindern zeigen wie weit man gehen kann.Wenn dann diese Strafe die du vorgeschlagen hast in einem Altersheim zum Beispiel aushelfen glaubst du wirklich das Altersheim würde solche Kids nehmen .Ich glaube nicht .Auch vielleicht in der Schule Mittags helfen dass macht solchen Kids auch nichts aus.Als einer meiner Sohne selbst über Monate hinweg in der Schule gemobbt wurde geschlagen wurde und ich es selbst erst zu spät gemerkt hatte es ist ein Spießrutenlauf solche Kids die meinen andere Menschen zählen nichts und tuen es immer wieder mein Sohn wird nie darüber hinwegkommen und die Kids die dass getan haben trotz ihrer 14 oder 15 wurden noch nicht mal richtig bestraft und deswegen bin ich auch über solche Taten aufgebracht.Und denke das kann nicht sein dass solche Täter immer und immer wieder nur mit einem blauen Auge davon kommen.Natürlich akzeptiere ich deinen Standpunkt denn jeder hat seine Meinung und die muss man eben respektieren.Aber ich gebe auch Crycatcher recht,wie reagiert man wenn es einem eigenen Familienmitglied trifft wie reagiert man darauf?.Einhorn

  9. #19
    Casual-Gamer Avatar von Simon Balthier
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    Da ich eher das Gefühl habe, das hier meine Aussagen "Perlen vor die Säue" sind, ziehe ich mich mal ganz diskret daraus zurück...

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