Die Teams des DFB haben nach der Auslosung im schweizerischen Nyon in der Gruppenphase des UEFA-Cup schwere, aber lösbare Aufgaben vor sich. Leverkusen trifft unter anderem auf den tschechischen Doublegewinner Sparta Prag. Der FC Bayern bekommt es mit dem Traditionsklub Roter Stern Belgrad zu tun. Der HSV misst sich mit dem Schweizer Tabellenführer FC Basel. Der Club steht in einer Gruppe mit Zenit St. Petersburg, Tabellenerster in Russland.
Die deutschen Vertreter im UEFA-Pokal haben attraktive, aber auch schwierige Gruppengegner zugelost bekommen.
Die Gruppenphase des UEFA-Pokals 2007/08 steht. Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München hat bei der Auslosung im schweizerischen Nyon eine lösbare Aufgabe erhalten. Die Elf von Trainer Ottmar Hitzfeld bekommt es mit dem englischen Klub Bolton Wanderers, derzeit nur Tabellen-19. in der Premier League, zu tun und trifft zudem auf den SC Braga (Portugal, 7.), den serbischen Doublegewinner Roter Stern Belgrad sowie Aris Saloniki, Achter in Griechenland.
Bayer Leverkusen war ebenfalls in Topf 1 gesetzt und entging damit einigen starken Gegnern. Um die Zwischenrunde zu erreichen, muss die Skibbe-Truppe in der Gruppe E mit Sparta Prag, Spartak Moskau, dem FC Toulouse und dem FC Zürich mindestens Dritter werden. Sparta ist aktueller Meister und Pokalsieger in Tschechien, Spartak rangiert in der russischen Liga auf Tabellenplatz zwei, der Schweizer Meister Zürich ist zu Hause ebenso Zweiter im Ligabetrieb. Lediglich Toulouse ist als Tabellen-10. der Ligue 1 in Frankreich derzeit nicht recht in Tritt.
Die vermeintlich schwerste Gruppe hat der Hamburger SV erwischt. Die Hanseaten messen sich mit dem FC Basel, Stades Rennes, Dinamo Zagreb (mit dem Ex-Duisburger Georg Koch zwischen den Pfosten) und Brann Bergen. Der Schweizer Pokalsieger Basel führt derzeit zu Hause die Liga ebenso an wie der kroatische Doublegewinner Zagreb und der norwegische Vertreter Bergen. Die Kroaten haben zudem jüngst den niederländischen Traditionsklub Ajax Amsterdam aus dem Wettbewerb geworfen.
DFB-Pokalsieger 1. FC Nürnberg hat die Niederländer von AZ Alkmaar, Zenit St. Petersburg, den FC Everton und den griechischen Pokalsieger AE Larissa vor der Brust. Zenit führt derzeit die russische Liga als Tabellenerster an, Alkmaar ist in der niederländischen Ehrendivision Zwölfter, Everton belegt mit dem deutschen Torhüter Stefan Wessels in der englischen Premier League derzeit Rang 10.
Die Spiele in der Gruppenphase werden am 25. Oktober, 8. November, 29. November, 5./6. Dezember und 19./20. Dezember ausgetragen. Jede Mannschaft hat zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele.
Drei Mannschaften jeder der acht Gruppe kommen in die nächste Runde, insgesamt also 24. Dazu gesellen sich acht Vereine, die in der parallel laufenden Champions League Gruppendritter geworden sind. Mit dann 32 Mannschaften können im K.o.-System die zwei Teilnehmer für das Endspiel am 14. Mai im City of Manchester Stadium ermittelt werden. Die Finalisten kommen auf insgesamt 15 Spiele.