
Zitat von
DerMatze
Was mich storytechnisch an AC3 gestört hat war, dass wir es nicht geschafft haben Haythem auf unsere Seite ziehen zu können. Er war meiner Meinung nach viel charismatischer und sogar sympathischer als Connor. Mich hat das schon geärgert, dass er nicht von seinen Weltvorstellungen abzubringen war und dass wir ihn zu guter Letzt töten mussten.
Vielleicht will Ubi es diesmal anders machen. Templer heißt ja nicht gleich Templer. In der Gegenwart von AC4 sind wir ja auch ein Templer ohne es zu wissen, jedoch werden wir mehr und mehr auf die Seite der Assassinen gezogen. Man könnte, in der Vergangenheit, eine Art Doppelagent sein oder am Wendepunkt der Story ganz die Seiten wechseln. Es gibt da genug Möglichkeiten. Möglichkeiten, die eine ganz neue Art von Story und Erzählweise offenbaren.
Ich weiß, viele haben sich daran gestört, dass Edward kein richtiger Assassine war und würden wir in Comet mit einem Templer beginnen, hätte das den gleichen Beigeschmack, aber ich fand, die Tatsache, dass Edward zu Beginn andere Ziele wichtiger fand hat der Story einen interessanten Verlauf und Edward besondere Charakterzüge gegeben, die mit einer typischen AC Story von früher nicht möglich gewesen wären. Und trotzdem ist Edward, auch von den Idealen her, zum Assassinen geworden, am Wendepunkt, als Mary starb. Er war also doch ein richtiger Assassine, die Geschichte begann nur vorher schon.
Solche Elemente müssen also nicht immer schlecht sein. Ich glaube jedenfalls nicht, dass Ubisoft uns ein Spiel liefert, wo nicht drin ist, was draufsteht. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass wir von Anfang an Templer sind und bis zum Ende auch bleiben.