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  1. #31
    Newbie Avatar von DonMESH
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    Wenn man sich als Spieler mal von dem Gedanken verabschieden könnte, dass man in einem neuen Mass Effect Teil erneut in die Rolle eines Galaxieweit operierenden Superhelden gesteckt wird, ist auch eine Fortsetzung durchaus gut denkbar. Sogar mit Datenimport des ME3 Spielstands, um die Hintergrundgeschichte der Galaxie etwas anzupassen. So kompliziert ist das nämlich gar nicht...

    Wenn jeder Spieler jetzt erwartet, dass das neue Mass Effect wieder eine Person hervorbringt, welche die gesamte Galaxie im Alleingang retten oder vereinen muss, geht der Schuss eh nach hinten los. Diese utopische Erwartungshaltung ist nicht umsetzbar, weswegen das alte Entwicklerteam richtigerweise auch dankend abgelehnt hat...

    Ich hoffe nur, dass das neue Spiel dem (Action-)RPG Genre treu bleibt und sich vielleicht wieder etwas mehr Richtung Mass Effect 1 entwickelt. Hauptsache kein reiner Shooter oder gar "Weltraumschach"-Strategie, doch das ist bei BioWare zum Glück nicht zu befürchten.

  2. #32
    Newbie Avatar von Arkovos
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    Zitat Zitat von Andrei the Tzimisce Beitrag anzeigen
    Für ein ganz Spiel gibt die Thematik um den EKK nicht viel her. Aber als Auftakt für ME:I wäre es sehr gut geeignet. Und danach hat man eben andere Probleme.
    Und da wir einen Menschen spielen, würden sich ja die Batarianer anbieten. Und in dieser Konfrontation kann man auch eine neue frische Geschichte erzählen. Es hätte Potenzial.
    Zumal die Batarianer meiner Meinung nach eh eine Statistenrolle (außer ME 1 DLC) inne hatten.


    Edmonton macht eine komplett neue Serie. Nach 3 ME Spielen wollen sie mal was Neues machen. Sie hätten aber auch Jade Empire 2 machen können. Das hätte ich auch gerne gesehen.
    Könnte man wirklich so machen, ich bin jedenfalls gespannt was es letztendlich werden wird. Aber Batarianer kamen wirklich etwas kurz. Hätte gerne ein Gruppenmitglied als Batarianer gehabt, hätte auch mal was.
    Dann will ich hoffen, dass Montreal das alles hinkriegt. Ein Urteil will ich mir nicht erlauben, da ich den Omega-DLC nicht gespielt hab und somit noch absolut keine Eindrücke habe.

    Was die Superheldensache angeht...eine derartige Bedrohung wie die Reaper wird es wohl ohnehin nicht geben, da eine zweite Supermacht die die gesamte Galaxie bedroht ohnehin sehr unglaubwürdig sein würde.
    Wäre vll auch ganz nett wenn es ein bisschen um die Machtverhältnisse der einzelnen Spezies gehen würde...mitsamt Intrigen, Verrat und so weiter. Wäre für ME auch mal was neues, abgesehen vom Udina-Putsch. Aber so eine neue Grundordnung mit allen Völkern herstellen zu müssen, wäre wohl wieder eher für ein Sequel geeignet....

  3. #33
    Falkenjunges Avatar von IloveJenny
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    Zitat Zitat von DonMESH Beitrag anzeigen
    Wenn man sich als Spieler mal von dem Gedanken verabschieden könnte, dass man in einem neuen Mass Effect Teil erneut in die Rolle eines Galaxieweit operierenden Superhelden gesteckt wird, ist auch eine Fortsetzung durchaus gut denkbar. Sogar mit Datenimport des ME3 Spielstands, um die Hintergrundgeschichte der Galaxie etwas anzupassen. So kompliziert ist das nämlich gar nicht...

    Wenn jeder Spieler jetzt erwartet, dass das neue Mass Effect wieder eine Person hervorbringt, welche die gesamte Galaxie im Alleingang retten oder vereinen muss, geht der Schuss eh nach hinten los. Diese utopische Erwartungshaltung ist nicht umsetzbar, weswegen das alte Entwicklerteam richtigerweise auch dankend abgelehnt hat...

    Ich hoffe nur, dass das neue Spiel dem (Action-)RPG Genre treu bleibt und sich vielleicht wieder etwas mehr Richtung Mass Effect 1 entwickelt. Hauptsache kein reiner Shooter oder gar "Weltraumschach"-Strategie, doch das ist bei BioWare zum Glück nicht zu befürchten.
    Das soll jetzt nicht klugscheißerisch oder trollig klingen. Aber wie meinst du das, es ist gar nicht so kompliziert, es fortzusetzen?
    Auch ohne das es platt und billig wirkt?
    Denn ich kann mir wirklich absolut nicht vorstellen, wie das mit den Enden machen will, ein einziges Spiel zu machen. Ich glaube nämlich nicht, dass das mit den drei Enden geht.

  4. #34
    Newbie Avatar von DonMESH
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    Würde ich von dir auch niemals erwarten, dass es klugscheißerisch oder gar trollig klingen könnte...

    Es müsste natürlich die ein oder andere Einschränkung geben, um einen Spielstand in ein neues Mass Effect zu importieren. Ein paar mehr als bei Mass Effect 2, doch machbar ist es... Man dürfte z.B. natürlich nicht das Ende nehmen wo man auf die KI schießt und Liara dann als Vigil-VI erscheint. Genauso müsste die EMS einen mindestwert erreicht haben, damit kein Totalschaden entsteht und z.B. Liara auf jeden Fall überlebt.

    Und man müsste sich wie bereits gesagt von dem Gedanken verabschieden, dass man wieder einen Helden bekommt, der sich einer Galaxieweiten Bedrohung gegenüber sieht, wo er wieder ALLE Völker für bräuchte.

    Der Schlüssel zum Problem ist die Zeit. Wenn man dann ein paar Jahre (20-30) in die Zukunft geht, könnten die Schäden an den Welten und den Massenportalen theoretisch so weit wieder repariert sein. Zumindest in den wichtigen Systemen der Ratsvölker. Da spielt es dann auch keine Rolle welches Ende man genommen hat. Die Reaper wären so oder so wieder aus dem Blickfeld verschwunden und keine Bedrohung mehr. Allein die Hintergrundgeschichte würde sich da etwas ändern. Nur das Synthese Ende wäre komplizierter umzusetzen und müsste vielleicht auch durchs Import-Raster fallen...

    Mit dem Sprung in die Zukunft würde sich der Verbleib von Shepards Crew auch erledigen bzw. es wäre eh uninteressant was aus denen wird, da keiner eine Position einnimmt die Galaxieweit von Relevanz wäre. Sie könnten als Kriegshelden nun Namensgeber sein, doch sonst braucht man sie nicht mehr. Einzig Liara wäre als Shadow Broker ausgenommen. Da sie bei hohem EMS auch nicht sterben kann, könnte sie als junge Asari auf jeden Fall im Nachfolgespiel wieder als SB auftauchen und eine wichtige Rolle spielen. Und ich denke das würde sie in einem Sequel auch auf jeden Fall...

    Und welche anderen Entscheidungen spielen eine Rolle? Keine!
    Zumindest keine, die man zwangsläufig groß betrachten müsste. Zu Geth/Quarianer und Kroganer/Genophage ist alles erzählt.. Die Einzelnen Entwicklungen nach ME3 ließen sich alle durch ein paar Dialoge erklären, wenn man wirklich wert drauf legen würde. Bleibt man von Rannoch oder Tuchanka weg, kommt man da ganz elegant durch und vereinzelte Quarianer oder Kroganer-Söldner könnte es so oder so noch in der Galaxie geben...


    Eines muss man dabei aber ganz klar berücksichtigen! Man entwickelt ein neues Mass Effect ja nicht nur für Spieler der Trilogie, sondern möchte auch neue Spieler anlocken. Wenn man zu viel Hintergrundwissen von der Trilogie her voraussetzen würde, wäre das kontraproduktiv. Ein Datenimport wäre nur für eine stimmige Hintergrundgeschichte für Trilogie-Veteranen relevant aber nicht um die Entscheidungen daraus weiter zu spielen, da es schließlich kein offizielles Mass Effect 4 werden soll und kann...

  5. #35
    Nerd Avatar von Andrei the Tzimisce
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    Zitat Zitat von DonMESH Beitrag anzeigen
    Man dürfte z.B. natürlich nicht das Ende nehmen wo man auf die KI schießt und Liara dann als Vigil-VI erscheint. Genauso müsste die EMS einen mindestwert erreicht haben, damit kein Totalschaden entsteht und z.B. Liara auf jeden Fall überlebt.
    Das ist richtig. Könnte man besten mit Shepards möglichen Sterben am ME 2 Ende vergleichen.

    Und man müsste sich wie bereits gesagt von dem Gedanken verabschieden, dass man wieder einen Helden bekommt, der sich einer Galaxieweiten Bedrohung gegenüber sieht, wo er wieder ALLE Völker für bräuchte.
    Ebenfalls korrekt. Ich schätze es läuft auf eine mehr persönlichere und/oder politischer Geschichte hin.

    Nur das Synthese Ende wäre komplizierter umzusetzen und müsste vielleicht auch durchs Import-Raster fallen...
    Und schon hätten wir noch zwei Enden. Und weil Kontrolle wahrscheinlich neben Zerstörung und Synthese am wenigsten genommen wurde, könnte es auch noc wegfallen.
    Sorry, aber nein danke. Meine Wahl war Synthese und ich möchte irgendwie schon das ein Spiel, das nach ME 3 spielt dies auch berücksichtigt.

    Mit dem Sprung in die Zukunft würde sich der Verbleib von Shepards Crew auch erledigen bzw. es wäre eh uninteressant was aus denen wird, da keiner eine Position einnimmt die Galaxieweit von Relevanz wäre. Sie könnten als Kriegshelden nun Namensgeber sein, doch sonst braucht man sie nicht mehr. Einzig Liara wäre als Shadow Broker ausgenommen. Da sie bei hohem EMS auch nicht sterben kann, könnte sie als junge Asari auf jeden Fall im Nachfolgespiel wieder als SB auftauchen und eine wichtige Rolle spielen. Und ich denke das würde sie in einem Sequel auch auf jeden Fall...
    Ach Wrex und Grunt wären auch noch denkbar. Wozu gibt es noch den Import?

    Eines muss man dabei aber ganz klar berücksichtigen! Man entwickelt ein neues Mass Effect ja nicht nur für Spieler der Trilogie, sondern möchte auch neue Spieler anlocken. Wenn man zu viel Hintergrundwissen von der Trilogie her voraussetzen würde, wäre das kontraproduktiv. Ein Datenimport wäre nur für eine stimmige Hintergrundgeschichte für Trilogie-Veteranen relevant aber nicht um die Entscheidungen daraus weiter zu spielen, da es schließlich kein offizielles Mass Effect 4 werden soll und kann...
    Und das ist für mich auch ein noch Punkt, der für ein Prequel spricht. Man bräuchte weniger klären, da die Ereignisse von der Trilogie noch statt finden.

  6. #36
    Newbie Avatar von DonMESH
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    Ich möchte ja nicht ausschließen, dass man Synthese NICHT umsetzen kann.
    Wenn man sich NUR auf eine persönlichere oder politische Geschichte bezieht, fernab von irgendwelchem Biologie und DNA Experimenten, lässt sich das Synthese Ende auch so umsetzen und man muss nicht weiter im speziellen drauf eingehen. Von mir aus auch mit diesem Grünschleier den danach alle haben...

    Zu Grunt & Wrex
    Gegenfrage: Wer interessiert sich für die beiden? Sie gehörten zu Shepards Crew, okay. Gehörte Samara auch und die könnte auch noch leben. Aber welche Rolle spielen die drei oder alle anderen Crew Mitglieder (abgesehen von Liara) in der Galaxie? Keine wirklich wichtige. Gerade Grunt ist für einen neuen Mass Effect Spieler total uninteressant. Er ist einfach nur ein Soldat, mehr nicht. Und wenn man sich nicht weiter mit Tuchanka oder der Entwicklung der Kroganer beschäftigt, ist auch das Einzelschicksal von Wrex belanglos...

    Betrachte es einfach mal aus dem Blickwinkel eines Spielers der sich zuvor noch nie mit den Mass Effect Spielen beschäftigt hat, denn so wird es mit ziemlicher Sicherheit von BioWare geplant werden, sonst hätten sie nicht das Studio gewechselt. Und dann nimm zum Beispiel eine "Han Solo" artige Spielfigur als neuen Protagonisten daher. Ein namenloser Schmuggler in der Attika Traverse. Wieso sollte sich diese Figur für Urdnot Wrex oder das Schicksal der Kroganer direkt interessieren?

    Und das mit dem "man bräuchte weniger klären" ist auch falsch. Wenn man neue Spieler anlocken möchte, wird man auf verschiedene Hintergründe einfach wieder eigehen müssen. In einem neuen Mass Effect Spiel wird das Paarungsverhalten der Asari genauso wieder thematisiert und erklärt werden müssen, wie alles andere auch. Ansonsten kann BioWare "Erfordert Grundkenntnisse zu Rassen, Technologien und Geschichte aus der Mass Effect Trilogie" auf den Karton drucken und kann sich neue Spieler direkt abschminken. Man wird die Galaxie also so oder so nochmal neu erklären müssen und wieso dann nicht an Mass Effect 3 anknüpfen und die Dinge vereinfachen?

    Bei einem Prequel hat man ein viel zu enges Korsett an dem man sich halten müsse, kann nichts Neues erzählen und müsste viele der jüngsten Entwicklungen wieder Rückgängig machen (Protheanergeschichte, Thermomagazine, Omni-Blade, Universalgel,...)



    Davon ab.. Persönlich wäre mir ein Prequel genauso recht wie ein Sequel. Allerdings wären meine persönlichen Ansprüche auf eine stimmige Geschichte bei einem Prequel sehr viel höher, da man genau weiß wie sich die Dinge bis zur Trilogie entwickeln werden. Bei einem Sequel wäre ich da flexibler, da man nicht vorhersagen kann wie sich die Galaxie in 20-30 Jahren nach Mass Effect 3 entwickeln würde. Da BioWare das Studio und die Autoren ja gewechselt hat, könnten sie allgemein mit einem Prequel wohl mehr falsch machen als mit einem Sequel..

  7. #37
    Die Welt braucht EDI Avatar von EDI-Lover
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    Stimmt schon, dass man die alten Crewmitglieder nicht mehr unbedingt braucht, denn wenn man wirklich so eine 'kleine' Figur nimmt, wäre das egal.
    Aber wegen den Enden bin ich entschieden dagegen.
    Nimmt man zerstörung würde der Aufbau viel länger dauern, okay, das könnte man eventuell mit einer längeren Anzahl von Jahren ändern, aber Synthese geht eigentlich nicht klar.
    Denn das ist ein von allen Enden das, was die meisten Änderungen mit sich bringt. Es ist ja nicht nur eine grüne Hautbeleuchtung.
    Alles "Wesen sind ja fast gleich", man kann mit den Toten kommunizieren, Krankehiten fallen nach und nach weg, eine Konflikte gibt es nich mehr usw usw.
    Das ist ganz anders als ein Ende wo die Reaper, EDI und Co. einfach nu nicht mehr da sind.

    Ich mag ja auch ein neues Spiel von ME, aber ein Nachfolger ist so nicht möglich.
    Natürlich könnte man uns wie in Dragon Age in den übelsten Kanon pressen, aber jetzt mal ohne übertrieben bösartig zu klingen, sowas muss ich echt nicht haben.
    Was bringen mir entscheidungen, wenn es gar nichts ändert

  8. #38
    Newbie Avatar von DonMESH
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    Nichts.. aber das ist eben der Punkt, dass es ein komplett neues Mass Effect Spiel von einem neuen/anderen BioWare Studio geben wird.... Das neue Mass Effect Spiel wird keines werden, was speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Trilogie-Spieler zugeschnitten wird.

    Und du hast natürlich recht, dass das Synthese-Ende eigentlich zu viel Verändern würde. Aber deswegen meinte ich ja auch, dass man dieses Ende eventuell auch durchs Raster fallen lassen müsste. Einem neuem Spieler zu erklären wieso alle Figuren so komisch grün sind, wäre nämlich ziemlich kompliziert... Man KÖNNTE es sicherlich irgendwie hinbiegen, dass auch dieses Ende übernehmbar wäre, doch da müsste man sehr viele Kompromisse eingehen und damit wären dann die Spieler, die dieses Ende genommen haben, sicherlich nicht mit einverstanden und bei BioWare weiß man ja mittlerweile wie anspruchsvoll, sensibel und penibel der durchschnittliche Mass Effect Spieler ist....

    Aber selbst wenn man einen drastisch gekürzten Datenimport nur für Control- und Destroy-Enden zugesteht und wenn es nur darum geht einen ganz, ganz groben Rahmen für die Trilogie-Spieler zu erschaffen, wäre es immer noch besser als gar keinen Import zuzulassen einen kompletten Kanon aufzuzwingen. Immerhin hätte man dann noch irgendwie das Gefühl in "seiner" Galaxie unterwegs zu sein und nicht in einer komplett anderen...

  9. #39
    Nerd Avatar von Andrei the Tzimisce
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    Zitat Zitat von DonMESH Beitrag anzeigen
    Zu Grunt & Wrex
    Gegenfrage: Wer interessiert sich für die beiden? Sie gehörten zu Shepards Crew, okay. Gehörte Samara auch und die könnte auch noch leben. Aber welche Rolle spielen die drei oder alle anderen Crew Mitglieder (abgesehen von Liara) in der Galaxie? Keine wirklich wichtige. Gerade Grunt ist für einen neuen Mass Effect Spieler total uninteressant. Er ist einfach nur ein Soldat, mehr nicht. Und wenn man sich nicht weiter mit Tuchanka oder der Entwicklung der Kroganer beschäftigt, ist auch das Einzelschicksal von Wrex belanglos...
    Das mit Grunt mag stimmen. Vorausgesetzt er wird nicht Wrexs Nachfolger. Aber Wrex wäre bei der Heilung der Genophage im Prinzip der wichtigste Kroganer in der Galaxie. Er hätte schon ordentlich Gewicht wie Tali das so schön sagen würde.

    Betrachte es einfach mal aus dem Blickwinkel eines Spielers der sich zuvor noch nie mit den Mass Effect Spielen beschäftigt hat, denn so wird es mit ziemlicher Sicherheit
    von BioWare geplant werden
    Das mag richtig sein, aber man sollte auch bedenken, das auch großer Fanservice betrieben wird. Bioware will bestimmt nicht nur neue Leute ansprechen, sondern auch die alten Fans halten.
    Und deshalb wird es doch noch eine gewisse Bedeutung haben.

    Und das mit dem "man bräuchte weniger klären" ist auch falsch. Wenn man neue Spieler anlocken möchte, wird man auf verschiedene Hintergründe einfach wieder eigehen müssen. In einem neuen Mass Effect Spiel wird das Paarungsverhalten der Asari genauso wieder thematisiert und erklärt werden müssen, wie alles andere auch. Ansonsten kann BioWare "Erfordert Grundkenntnisse zu Rassen, Technologien und Geschichte aus der Mass Effect Trilogie" auf den Karton drucken und kann sich neue Spieler direkt abschminken.
    Schon mal von Kodex gehört? Dort wird alles Wichtige wie das Asari Paarungsverhalten oder weiteres was der Spieler wissen sollte, geklärt.

    Man wird die Galaxie also so oder so nochmal neu erklären müssen und wieso dann nicht an Mass Effect 3 anknüpfen und die Dinge vereinfachen?
    Erstmal es wäre der falsche Entwickler für dieses Vorhaben. Und zweitens ein Prequel hätte auf jeden Fall den Vorteil, das man so wenig wie möglich auf die Originaltrilogie eingehen muss, während bei einer Fortsetzung von den Spielern zurecht eine genaue Fortführung ihres ME 3 Ende verlangt wird.
    Die meisten Leute leben nicht mal bei einen Erstkontakt Krieg Prequel. Einfacher geht es fast schon nicht mehr.

    Bei einem Prequel hat man ein viel zu enges Korsett an dem man sich halten müsse, kann nichts Neues erzählen
    Ansichtssache. Die Galaxie ist groß und damit hätte genügend Platz für eine neue Geschichte.
    Selbstverständlich kann man keine Entscheidung wie Vernichtung der Turianer oder dergleichen einbauen.
    Auch kann man nicht über das Leben von Trilogiefiguren bestimmen. Aber sonst? Totale Freiheit was die Geschichte angeht.
    Edit: Man müsste bei Anderson ein wenig aufpassen, da sein Leben auch gerade im Citadel DLC detailiert dargestellt wird. Aber das wäre auch kein Problem dann taucht
    Anderson einfach nicht in ME:I auf.

    und müsste viele der jüngsten Entwicklungen wieder Rückgängig machen (Protheanergeschichte, Thermomagazine, Omni-Blade, Universalgel,...)
    Die Protheanergeschichte wird diesen Falle dann einfach nicht mehr weiter groß erwähnt. Vielleicht mal ein oder zwei Andeutungen, aber mehr nicht.

    Thermomagazine: Das ist wirklich interessant wie Bioware das macht. Ich kann mir auch vorstellen, dass Bioware dies im Sinne des Gameplays einfach ignoriert
    und einfach eine neue Bezeichnung dafür wählt.

    Omni Blade Kodex Zitat: "Although melee-combat applications for the omni-tool are almost as old as the device itself, the feature was largely unused prior to the Reaper invasion."
    http://masseffect.wikia.com/wiki/Omni-tools
    Das wäre also kein Problem.

    Universalgel: Gibt es da eine zeitliche Einschränkung? Ich glaube nicht. Es könnte ja zum Prequel Zeitraum ja auch kein UG existieren können. Sind ja um die 30 Jahre.

    Davon ab.. Persönlich wäre mir ein Prequel genauso recht wie ein Sequel. Allerdings wären meine persönlichen Ansprüche auf eine stimmige Geschichte bei einem Prequel sehr viel höher, da man genau weiß wie sich die Dinge bis zur Trilogie entwickeln werden.
    Wirklich was wissen wir schon darüber? Gerade bei Menschen und Batarianer Konflikt/Krieg ist es noch unklar. Außer das die Menschen gewinnen aber der Rest?


    Da BioWare das Studio und die Autoren ja gewechselt hat, könnten sie allgemein mit einem Prequel wohl mehr falsch machen als mit einem Sequel..
    Das sehe ich komplett entgegen gesetzt. Bioware Montreal kann bei einen Sequel viel mehr falsch machen, als bei einen Prequel. Sah man ja auch sehr gut bei der ME 3 Enden Aufschrei.
    Bei einen Prequel, wenn BM auf den Teppich bleibt, hätte es wesentlich leichter zumindest was die Story angeht. Beim Gameplay müsste man aufpassen, aber ich sehe da kein großes Hindernis.

    Die wichtigste Sache ist doch überhaupt wer sollte bei einer Fortsetzung der Feind sein?

    Die Reaper gehen ja nicht mehr. Auch Cerberus wäre wohl keine gute Option. Batarianer sind vernichtet. Die Geth, Quarianer, Rachni oder Kroganer möglicherweise auch.
    Blieben ja nur die Leviathane oder die Yahg übrig. Oder BM erschafft eine neue Rasse. Ist für mich nicht so reizvoll.

    Dagegen wären die Batarianer als Hauptfeind bei einen Prequel sehr viel interessanter, weil wir eh wenig über sie wissen und sie bekanntlich feindlich gegenüber der Menschheit stehen.
    Weil Batarianer alleine ein wenig langweilig wären besonders für den MP, könnte ich mir noch Turianer (Im Singleplayer nur beim Anfang als Feind)
    und noch die Söldnergruppen Eclipse und das Blood Pack vorstellen.
    Geändert von Andrei the Tzimisce (05.05.2013 um 11:29 Uhr)

  10. #40
    Die Welt braucht EDI Avatar von EDI-Lover
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    Stimme ich dir zu. Bin auch für ein prequell in dem es um die Batarianer geht, eventuell sogar noch Erstkontaktkrieg davor.
    Alleine die drei Shepard Origins (er/sie mus nicht vorkommen, aber die Szenarios) sind schon geil. Torfan, Elysium, Sklavenbeschaffung auf Kolonien das war heftig und gäbe viel Stoff für Missionen.
    Die Story einbauen, wie sich die Batarianer von der Citadel und allem lossagen, das ist viel guter Geschichtsstoff

    Ich sehe auch das problem in einem Sequell mit einem neuen Feind. Natürlich könnte man jetzt sagen, dann eben kein großer feind sondern persönliche Story mit nicht galaxientscheidender Sache. Aber da könnte man auch einen Parallelstarng zu ME oder eben ein Prequell machen, da hätte man dann nicht das Problem mit den ME3 Nachwirkungen.

    Ich denke auch, dass man viel Handlungsfreiraum hat und wer weiß, für alle Fans kann es ja ganz am Ende ein Video geben, wo unser "Held" eben in London mit rumkämpft. Ist nur ein gedanke und muss nicht sein, aber so hätte man wieder einen Anschluss ohne sich groß Sorgen zu machen

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