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  1. #11
    Syntax Error Avatar von Crebiz
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    Heute Abend auf Arte gibt es eine Doku zu dem Thema Wasser und Privatisierung
    Water makes Money
    Auch die Dokus davor sollten recht interessant sein.

    Auf die leichte Schulter sollte man die Thematik nicht nehmen auch wenn man vortrefflich darüber diskutieren/streiten kann ob das unbegründete Schwarzmalerei ist oder vllt auch nicht


    Zumal meine Stadt das Thema in gewisser Weise schon hatte

    http://www.giessener-allgemeine.de/H...pageid,11.html
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-mai...n-1635906.html
    http://www.derenergieblog.de/alle-th...e-geht-weiter/
    Geändert von Crebiz (12.02.2013 um 17:46 Uhr) Grund: Links vergessen

  2. #12
    Take back Thessia Avatar von Ferestor
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    Und noch einer mehr..

  3. #13
    Azubi FIAN Avatar von Bekugefi
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    Ich hoffe, dass das Gesetz nicht durchgebracht wird. Leider darf ich selbst noch nicht abstimmen , jedoch konnte ich meine Eltern dazu animieren.
    Mal sehen, was uns die Zukunft bringt. Vielleicht wird auch die Luftversorgung demnächst privatisiert. Wenn es ums Geld geht, dann kommt man schnell auf die merkwürdigsten Ideen...

  4. #14
    Nich´ die Mama! Avatar von Hamilton
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    An die Skeptiker sei gerichtet dass es keine Fiktion mehr ist, sondern schon genug Präzedenzfälle in Europa gibt. "Wird schon nicht passieren" ist also bereits widerlegt Hier in Deutschland steht derzeit noch der SPD geführte Bundesrat zwischen einer Privatisierung und der öffentlichen Hand. Bislang wehrt er sich noch dagegen, die Frage ist wie lange er dazu die Macht hat. Ich traue auch unserem derzeitigen Bundespräsidenten zu dass er sich weigert ein solches Gesetz zu unterzeichnen. Aber die Erfahrung zeigt dass einmal angeknackste Deiche früher oder später brechen. Deshalb müssen die Menschen von Anfang an gegen diese Verbrecher vorgehen. Und zwar energisch. Deshalb erneut meine Warnung: Nehmt das nicht auf die leichte Schulter, unterzeichnet wenigstens diese Petition und berichtet auch euren Freunden davon.

  5. #15
    Let's Player Avatar von Micy
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    Ich sehe Wasser nicht als Menschenrecht sondern als Privileg der Menschen an, das kommt daher das nur 4% des wassers auf der Erde Trinkwasser sind.

    http://www.uni-duesseldorf.de/MathNa..._der_erde.html

    Wen man die ständig ansteigende Population der erde betrachtet, scheint dies ein schritt in die richtige Richtung zu sein bis genügen Entsalzungsanlagen gebaut wurden.

  6. #16
    Nich´ die Mama! Avatar von Hamilton
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    Was wäre ein richtiger Schritt? Die Privatisierung oder was?

  7. #17
    Wenn Schweine fliegen.... Avatar von Fero
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    Ich weiß nicht - ich kann da nur drüber Schmunzeln...

    Und ich sage euch auch warum. Die Grundaussage von Hamilton das Wasser eigentlich ein Grundrecht eines jeden Menschen ist, ist durchaus richtig. Und warum? Weil es wie auch Nahrung die Lebensgrundlage darstellt.

    Ich finde es bedenklich wenn die Wasserversorgung in die Hände von reinen gewinnorientierten Unternehmen fällt die Shareholder-Value im Kopf haben. ABER, sehr großes aber. Die Wasserversorgung von der wir reden, ist eine Leitungswasserversorgung.
    Die Trinkwasserversorgung, haben wir doch schon längst in Private und Gewinnorientiertehand gegeben. Ich sage nur Vittel, Volvic, Adelholzener, Cola, etc. etc. etc.
    Für uns - hier in Europa - in Zentraleuropa, im schönen Deutschland, führt das nur im schlimmsten Fall zu einer weiteren Belastung der Geldbörse.

    Aber - wie auch schon richtig ausgeführt. Uns geht das Wasser aus.
    Und ich sage - es geht uns noch vor dem Erdöl aus. Menschen können zu Fuß gehen, sie können auf Kunststoffe verzichten, aber sie können nicht auf Trinkwasser verzichten.

    Wie Nahrung auch, ist Trinkwasser sehr unfair verteilt. Afrika, China, Arabien. Riesige Landmassen mit unglaublich vielen Menschen sind von Wassermangel und Unterversorgung geplagt. Und auch wie letzten Sommer kann es uns in Europa erwischen. England hatte letztes Jahr schon Rationierungen weil ihnen das Wasser ausging.
    Zu glauben das ein bisschen Plätscher Plätscher normal ist, ist selten Realitätsfremd.

    Wenn also Plasma schreibt, uuuuuh es wird etwas teurer, hat er also durchaus recht.
    Wasser muss fair, gerecht und sozial verteilt sein.

    Aber wir als 1te Weltland, wo die meisten im Schnitt 1-3 mal pro Tag duschen, sollten hier mit Aufschreien, weil und gewaltiger Empörung mal den Ball schön flach halten. Sollte es privatisiert werden dürfen? Nein.
    Sollten wir deswegen in eine Opferrollen verfallen? Nein.

    Unterstützen der Petition? Jupp.
    ME FRPG Charaktere:
    Rebekka Helena Baronesse von Tannberg (inaktiv) | Larita H. H. Fitzalan-Howard | Major Alexander Schleifer

    Kunstprojekt - falsch zugeordnete Zitate
    "Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, könnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein." - Josef Ackermann

  8. #18
    Moderator Avatar von germi
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    Sehe ich genauso. Was bei einer Privatisierung von Infrastruktur rauskommt sieht man am besten am Beispiel UK, da ist das Wassernetz privatisiert worden im Zuge der Politik der Thatcher-Regierung in den 1980ern. Das Leitungsnetz ist vergammelt, stammt in London noch zu einem großen Teil aus viktorianischer Zeit (zweite Hälfte des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts) dadurch gehen jährlich MILLIONEN Liter Wasser flöten die einfach im Erdreich versickern. Der Erhalt des Netzes bringt halt keinen Profit für private Investoren, die hauen dann lieber Chlor und andere Sachen rein damit die Qualität hinten wieder innerhalb der gesetzlichen Vorgaben ist. Und aus dem Grund gabs letztes Jahr in England das "Gartenschlauch-Verbot", aufgrund von Wassermangel durch das marode Netz:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-825995.html

    Und der nicht-Zwang soll in ein paar Jahren auch ein Ende haben, dann muss der Betrieb europaweit ausgeschrieben werden. Zumal da schon Druck kommen wird, gerade z.B. die Städte die z.B. in Hessen unter den Schutzschirm geschlüpft sind würde man sicher dazu zwingen ihr "Tafelsilber" zu verkaufen.

    Und im Endeffekt kann es nur teurer werden. Wenn das Netz in staatlicher Hand ist, muss es lediglich kostendeckend wirtschaften. Ein privater Investor hingegen will Gewinn sehen. Also zahlt entweder der Verbraucher, oder die Qualität des Wassers wird schlechter. Oder beides.

    Und die Privatisierung des Stromnetzes hat ja auch schon zu massiven Erhöhungen geführt. Auch wenn damals anderes behauptet wurde, ala "der Markt regelt das schon"...

    Ich bin kein Kommunist oder so, aber grundlegende Infrastruktur hat meiner Meinung nach nichts in den Händen privater Investoren zu suchen. Das führt nur zu Monopolbildungen und der Endverbraucher wird abgeschröpft, sieht man ja aktuell beim Strom wohin die Reise auch beim Wasser gehen soll.

    Und das sagt ja selbst jetzt schon der Nestlé-Chef:

    https://www.youtube.com/watch?v=nTqvBhFVdvE

    "...man gibt einem Lebensmittel einen Wert...", sagt doch schon alles....wir machens teuer, halt durch die Blume gesagt. Und für diejenigen die sich Wasser nicht mehr leisten können, da muss sich halt was ausgedacht werden meint er. Wahrscheinlich darf dann Vater Staat einspringen, sozusagen ein Sozialamtstarif wo die Allgemeinheit die Differenz zu dem "regulären" Preis zahlen darf.


    Und es ist hart das ich das schreiben muss, aber der eine Kommentator in dem Video hat Recht. Gäbe es die RAF noch würden die sich sowas nicht trauen...

    Wen man die ständig ansteigende Population der erde betrachtet, scheint dies ein schritt in die richtige Richtung zu sein bis genügen Entsalzungsanlagen gebaut wurden.
    Und was machst du mit der Dreckbrühe die dabei entsteht? Das Salz verschwindet nicht im Nirvana, du hast dann im Endeffekt eine hochkonzentrierte Salzlösung auf der einen Seite und auf der anderen Seite das trinkbare Wasser. Was mit dem trinkbaren Wasser geschieht ist klar, aber mit dem Abfall? Zudem ist das Verfahren zur Entsalzung sehr energieaufwändig.
    Geändert von germi (12.02.2013 um 20:39 Uhr)

  9. #19
    Nich´ die Mama! Avatar von Hamilton
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    Ich denke dein Weltbild ist ein wenig naiv, sogar arrogant Fero. Wie du richtig erkannt hast, ist sauberes Trinkwasser für den Menschen überlebenswichtig. Möglich dass du es dir leisten kannst deinen Wasserbedarf mit Mineralwasser zu decken, ich beispielsweise kann das nicht. Ich trinke Leitungswasser, ich koche mit Leitungswasser und ich betreibe meinen Haushalt mit Leitungswasser. Wird diese Versorgung privatisiert steigen die Preise, das ist nicht nur Spekulation sondern empirisch belegter Fakt. In Bolivien wurde die Wasserversorgung privatisiert, die Folge waren für die einfachen Menschen unbezahlbare Preise. Wasser war da, bloß konnten es sich viele einfach nicht mehr leisten. Die Folge: Durst und Dehydration. Auf einen Antrag Boliviens hin wurde sauberes Trinkwasser daraufhin durch die UN als Menschenrecht deklariert. Nicht als Luxusgut.

    Deine Aussage dass die meisten 1-3 mal am Tag duschen würden finde ich ebenfalls ziemlich gewagt. Hier gilt es nicht den Ball schön flach zu halten. Noch können wir es uns leisten unseren täglichen Kaltwasserbedarf zu decken, wird dieser Wirtschaftssektor aber privatisiert ändert sich das. Und zwar nicht nur durch die üblichen Gesetze der freien Marktwirtschaft, sondern auch durch rein praktische Erfahrungen auch hier in Europa Besonders heikle Beispiele sind Portugal, England und Frankreich. Es ist kein fernes Szenario sondern eine bereits laufende Entwicklung die dringendst gestoppt werden muss. Und zwar sofort.

  10. #20
    Moderator Avatar von germi
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    Du kannst ohne feste Nahrung ca. 3 Wochen lang überleben. Ohne Wasser bist du nach 3-4 Tagen tot.

    Das sagt schon alles...

    Ich koche Kaffee oder Tee mit Leitungswasser, nehme damit Tabletten ein, koche damit...wir haben hier bei uns Wasser in exzellenter Qualität. Und teuer ist es auch nicht, wenn man das mal mit anderen Städten im Rhein-Main-Gebiet vergleicht sind wir sogar extrem billig.

    Die Trinkwasserversorgung, haben wir doch schon längst in Private und Gewinnorientiertehand gegeben. Ich sage nur Vittel, Volvic, Adelholzener, Cola, etc. etc. etc.
    Für uns - hier in Europa - in Zentraleuropa, im schönen Deutschland, führt das nur im schlimmsten Fall zu einer weiteren Belastung der Geldbörse.

    Aber - wie auch schon richtig ausgeführt. Uns geht das Wasser aus.
    Und ich sage - es geht uns noch vor dem Erdöl aus. Menschen können zu Fuß gehen, sie können auf Kunststoffe verzichten, aber sie können nicht auf Trinkwasser verzichten.
    Den Mineralwasserherstellern kann ich aber den Stinkefinger zeigen und die Flaschen im Regal liegen lassen. Beim Leitungssystem habe ich einen ZWANGSANSCHLUSS, und das liegt dann bei Fa. XY und die diktiert dann die Preise...

    Das ist der große Unterschied!

    Und aus Erdöl wird nicht nur Kunststoff gewonnen, sondern auch viele Medikamente haben Produkte der Petro-Industrie als Basis. Einfachstes Beispiel sind Cremes auf Basis von Vaseline, z.B. Wick Vaporub zum Einreiben bei Erkältung. Größter Bestandteil ist Vaseline, und die wird aus Erdöl gewonnen. Und das ist noch ein kleines Beispiel, es gibt weitaus lebenswichtigere Medikamente die Bestandteile aus Erdöl enthalten. Und die Bedeutung von Kunststoffen sollte nicht unterschätzt werden. Deswegen wird auch unermüdlich an Kunststoffen geforscht die nicht aus Erdöl hergestellt werden und die ähnliche Eigenschaften haben wie die Kunststoffe auf Petro-Basis. Selbst Phenol, ein Ausgangsstoff von Bakelit, wird über den Umweg von Benzol aus Erdöl gewonnen. Das Phenol vermischt mit Formaldehyd reagiert dann zu einem Brei, dem werden dann Textilfasern zugesetzt. Der Brei in Form gebracht und heiß in die gewünschte Form gepresst. Es ist hart, aber spröde, aber auch extrem schwer entflammbar. Allerdings gibts diesen Kunststoff nur in dunklen Farben, und zwar schwarz und braun.
    Kunststoffe kann man in zwei Gruppen einteilen. Die Duroplasten und die Thermoplasten. Thermoplasten werden durch Erhitzen in Form gebracht, und können durch erneutes Erhitzen in eine neue Form gebracht werden. Das sind die meisten Kunststoffe die wir kennen und die wir auch am meisten nutzen. Dann gibt es noch die Gruppe der Duroplasten, die werden ein Mal in Form gebracht. Wenn man die wieder heiß macht, gehen die Molekülketten kaputt. Bekanntes Beispiel ist das bereits genannte Bakelit. Die Karosserie des Trabant war ebenfalls ein Duroplast.

    Thermoplaste sind durchweg Petroprodukte, die Duroplaste könnte man u.a. auch aus Pflanzenölen herstellen.

    Und ich denke das Erdöl geht eher aus. Wasser geht nicht verloren, das ist ein geschlossener Kreislauf. Und selbst wenn es von Lebewesen ausgeschieden wird, wird es durch Erde usw. wieder gefiltert und damit der Grundwasserspiegel wieder ergänzt. Es gab vor Jahren mal so eine Masche für Leute die steinreich waren und nicht wussten wohin mit Geld. Und zwar Eis für den Drink, 10.000 Jahre altes Gletschereis mit der Garantie, dass es seit tausenden Jahren durch keinen Organismus mehr gelaufen ist...
    Geändert von germi (12.02.2013 um 21:20 Uhr)

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