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  1. #201
    Nimaris
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    Es ist Zeit für ein weiteres Review, dieses Mal vollgeladen mit Informationen, Fakten und einer Meinung. Sir Hammerlocks Großwildjagd im nicht-so-beinharten Review!



    In the jungle, the mighty jungle...

    Wer erinnert sich nicht an den genialen Wimoweh-Trailer zu Borderlands 2? Im stimmigen Liedchen wird dort desöfteren ein Dschungel erwähnt - Geben tat es diesen im fertigen Spiel aber nicht. Das ändert sich nun jedoch mit dem bereits dritten Story-DLC für Borderlands 2. Wie schon Mr. Torgues Kampagne des Metzelns ist auch Sir Hammerlocks Großwildjagd nach der Story des Hauptspiels angesiedelt. Der titelgebende Sir Hammerlock hat die Kammerjäger eingeladen, mit ihm ein Wochenende in den Dschungel und Sümpfen des Inselkontinents Aegrus zu verbringen und gemeinsam auf die Jagd zu gehen. Schließlich gibt es auf Pandora noch viel exotisches Getier, welches eleminiert werden möchte.

    So machen sich die Kammerjäger also auf nach Hunter's Grotto, dem vielleicht größten Gebiet, welches in Borderlands 2 momentan existiert. Doch kaum hat die Jagd begonnen, schon werden Sir Hammerlock und die Kammerjäger von einem neuen, abartig fiesen Bösewicht unterbrochen. Dr. Nakayama, ein genialer Wissenschaftler von Hyperion und selbsternannter größter Fan von Handsome Jack ist fest davon überzeugt, diesen zu klonen und zurück an die Macht zubringen. Grund genug für die Kammerjäger, den gewaltig bösen Absichten Nakayamas ein Ende zu bereiten. In lediglich vier Story-Missionen ist es nun die Aufgabe von Salvador, Maya, Axton, Zer0 und Gaige, auf den abgestürzten Hyperion-Frachter H.S.S. Terminus zu gelangen und Nakayamas böse Pläne zu vereiteln.

    Schnapp dir'n Dingi!

    Trotz der geringen Anzahl an Haupt- sowie Nebenmissionen (dazu später) weiß Sir Hammerlocks Großwildjagd in vielen Aspekten zu überzeugen. Da wäre in erster Linie natürlich der Borderlands-typisch tolle Humor. Gerade Hammerlock, welcher bisher nicht umbedingt als der lustigste Charakter galt, legt in diesem DLC stark zu und kommentiert das Geschehen mit witzigen und schmutzigen Kommentaren. Aber auch der Charakter des Jahres 2012-Gewinner Claptrap kehrt zurück. Der Umfang des ein Gigabyte großen Zusatzinhalt ist ebenfalls ansehlich. Während Hunter's Grotto durch seine Größe besticht, findet man in Scylla's Grove viele Sümpfe und Höhlen vor. Ein weitläufiges Dschungellabor existiert in Form der Ardorton Station, steil aufwärts geht's im Candlerakk's Canyon. Nicht nur die Hyperion-Mondbasis ist nach wie vor von jedem dieser Orte aus sichtbar - auch die H.S.S. Terminus kann immer irgendwo entdeckt werden.

    Da die Gebiete von Aegrus derart groß sind ist ein Fortbewegungsmittel natürlich wünschenswert. Dieses kommt in Form des neuen Luftbootes. Oder Dingi, wie Hammerlock es nennt. Wie für alle anderen Fahrzeuge lassen sich auch für das neue Luftboot dutzende Skins finden und freischalten. Desweiteren darf es mit einem von drei Elementen ausgerüstet werden: Feuer, Säure oder Schock. Mit Ausnahme der äußerlichen Erscheinung steuert sich das "Dingi" aber ähnlich wie der Sandgleiter des ersten Zusatzinhaltes, sie sind nur etwas schwerfälliger und daher besser zu kontrollieren.

    Von Monstern, Einheimischen und Unbesiegbaren

    Auch an Feindesgesindel hat sich Gearbox für Sir Hammerlocks Großwildjagd einiges einfallen lassen. Schließlich will ja eben gejagt werden! Wer damals für das erste Borderlands den Zusatzinhalt mit General Knoxx gespielt hat, der erinnert sich womöglich noch an die Drifter. Große, spinnenartige Vieher mit zwei Schwachstellen. Auch auf Aegrus sind diese Drifter in verschiedenen Variationen vorhanden. Ebenfalls zurück kehren die Bullymongs, Skags und Rakks. Diese haben sich jedoch nur geringfügig ihrer feuchteren Umgebung angepasst und lassen sich wie immer bekämpfen.

    Doch der Dschungel bietet auch bisher ungesehene Kreaturen. Bei den Scaylions handelt es sich um Scorpion-artige Geschöpfe in sämtlichen Variationen, welche mal den Nahkampf, mal den Fernkampf bevorzugen. Die ebenfalls neuen Boroks sind da weit simpler gestrickt: Die Stalker-ähnlichen Kreaturen sind extrem flinke Biester und gehen immer in den Nahkampf über. Die dritte neue Gegnerart im Bunde sind die Sporen. Diese ballrunden, fliegenden Dinger fungieren als Mörser und lassen organische Bomben aller Elementartypen auf die Kammerjäger fallen. Solch grausige Geschöpfe wie im RTL-Dschungelcamp gibt es übrigens nicht, soweit wollte Gearbox dann wohl doch nicht gehen. Und nein, ich meine nicht das Getier der Serie.

    Doch es will nicht nur gejagt werden, denn die Einheimischen von Aegrus haben wie ihr Meister Nakayama ebenfalls einen Handsome Jack-Fetisch. Das gewöhnliche Fussvolk der Feindesgruppe begrenzt sich dabei auf Nah- sowie Fernkampf. Manche Einheimische schlagen die Kammerjäger mit ihren Speeren, andere werfen diese lieber. Weit gefährlicher sind dagegen die Medizinmänner. Diese gibt es in mehreren verschiedenen Variationen und haben gefährliche Angriffsmanöver auf Lager. Laser, Tornados, Blitzgeschosse und Fledermausangriffe sind nur einige der Gefahren, welche Medizinmänner mit sich bringen. Ganz besonders gefährlich sind dabei die Super-Badass-Variationen.

    Wie auch schon die vorherigen DLCs bietet auch Zusatzinhalt Nr. 3 zwei neue sogenannte "Unbesiegbare". Während der Stalker Voracidous dabei als Seraph-Wächter fungiert und als solcher die wertvollen Seraph-Kristalle fallen lässt, hat sich Gearbox beim Riesendrifter Dexiduous für eine ähnliche Struktur wie bei Terramorphous entschieden. So sind im riesigen Hunter's Grotto vier Eridium-Öfen verteilt, in welchen insgesamt über 90 Eridiumbarren verbrannt werden müssen. Zwar hat Eridium nun endlich wieder einen Sinn, jedoch ist der Preis für das Beschwören von Dexiduous viel zu hoch, wenn man beispielsweise alleine spielt. Zumal das Vieh ohnehin kaum was Gutes fallen lässt.

    Jagdtrophäen

    Doch wie sieht es mit den Nebenmissionen aus? Zwar ist die Anzahl an Nebenquests dieses Mal sehr gering ausgefallen, zumindest überzeugen aber auch diese mit Humor. So geht es beispielsweise in einer Mission darum, einen weiteren Claptrap aufzuspüren. Der Großteil der Missionen besteht allerdings passend zum Thema aus Jagdaufträgen. Rund zwei dutzend Bosskreaturen warten darauf, aus ihren Verstecken gelockt und ausgebeutet zu werden. Einige der Nebenmission sind allerdings künstlich in die Länge gestreckt worden. So bittet ein Einheimischer darum, zahlreiche seltene Kreaturen zu erledigen. Das ist deshalb doof, weil diese mitunter wirklich auf sich warten lassen und man die selben Pfade deshalb immer und immer wieder abläuft. Immerhin wird man für diese Mission mit einem exklusiven Skin belohnt.

    Natürlich bietet auch Sir Hammerlocks Großwildjagd viele neuen Waffen, Besitzer zahlreicher orangefarbenen Waffen fühlen sich dabei wohl etwas ausgeschlossen. Zwar kehren einige Waffen aus Borderlands 1 zurück -so etwa die Hydra-Schrotflinte oder das Elefantentöter-Jagdgewehr- und auch viele neuen Waffen sind an Bord, eine Waffe über dem Seltenheitsgrad Blau wurde jedoch in ca. 12 Stunden Spielzeit nicht entdeckt. Seraph-Waffen nicht miteinbezogen, versteht sich. Allerdings machen die neuen Waffe überraschenderweise dennoch beachtlichen Schaden, auch wenn sie dafür immer klare Defizite aufweisen. Viele der neuen Waffen tragen übrigens den Vortitel "Sir Hammerlocks". Waffen für echte Gentlemen also!

    Ein Wochenende mit Hammerlock

    So langsam aber sicher muss eine große Veränderung auf Pandora geschehen. Das Wochenende mit Sir Hammerlock auf Aegrus ist einerseits der erste Schritt in die richtige Richtung, andererseits aber eben auch nicht. Der Zusatzinhalt bringt die richtigen Aspekte, scheitert teilweise allerdings an der Umsetzung. Wofür braucht man beispielsweise Boote, wenn das Wasser ohnehin nur knietief ist? Wieso kommt auch dieser DLC ohne Level-Erhöhung? Zudem zeigen sich langsam aber sicher Abnutzungserscheinungen, erneut verlangen die Gegner kaum Taktik oder eine gewisse Vorgehensweise. Immerhin ist man mit diesem DLC endlich vom Ödland-Setting weggekommen. Für den vierten Season Pass-Inhalt lässt sich Gearbox aber hoffentlich ein frisches Gameplay-Element einfallen. Wie wär's beispielsweise mit einer Weltraum-Oberwelt, steuerbaren Raumschiffen und der Hyperion-Mondbasis?

    Pros, Kontras und Fragen

    + Endlich ein frisches Setting auf Pandora!
    + Viel neues Viehzeugs
    + Typisch toller Humor
    + Die Rückkehr einiger alter Feinde und Waffen
    + Der Nakayama-Bosskampf ist legendär
    + Sir Hammerlock ist endlich witzig
    + Einfach mehr. Mehr von allem...


    - ...außer von Tiny Tina.
    - Fehlende Innovation
    - Abnutzungserscheinungen
    - Im Grunde genau wie der Scarlett-DLC, nur mit Dschungel


    ? Wozu Boote, wenn man im Wasser gehen kann?
    ? Wann kommt die Levelerhöhung endlich?
    ? Warum gelten 15-20 Bäume bereits als Dschungel?
    ? WO IST TINA?


    Fazit

    Mir persönlich hat auch Sir Hammerlocks Großwildjagd gut gefallen. Mr. Torgues Kampagne des Metzelns gefiel mir zwar vom Humor her einen Tick besser (TINY TINA!), dafür hat mich das Dschungelsetting überzeugt. Auch wenn ich auf mehr Bäume und ein paar alte Ruinen gehofft hatte. Dennoch kommt dieser Zusatzinhalt durch das viele Grün exotischer und einzigartiger daher, als es bei den ersten beiden DLCs der Fall war. Als Nächstes will ich jetzt aber wirklich mal in den Weltraum!

    Wertung: 8/10
    Geändert von Nimaris (26.01.2013 um 16:13 Uhr) Grund: Bug-Fixing

  2. #202
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    Oh shit: Bin Level 40, bin im Tundra-Farmhaus alleine und habe den Difficulty Slider auf 4: Vor mir steht Vermivorous, den ich bisher nie gesehen habe und der ist eingekreist von ultimativen und allen sonstigen Ausführungen
    Im Prinizp ist jeder Schuss die reine Verschwendung, versuche nur gerade den vielen roten Loot aufzusammeln, ohne dabei abzukratzen. Aber bereits die erste Aufgabe von Hammerlock "töte den mutierten Varkid" ist völlig ausser Kontrolle geraten, die sind mir über Gehe zuerst mal ein paar Nebenmissionen machen, bis die im Level wieder einigermassen angeglichen sind. Und dann wirds mal Zeit für DLC, von denen ich zwei noch nicht kenne.
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  3. #203
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    Ich stelle mal meine Antwort hier rein, da es eigentlich OT im Waffen-Thread ist:
    Zitat Zitat von belphegore Beitrag anzeigen
    Eigentlich wirklich blöd das sich die Badass Bonus Statistiken für alle Charaktere auswirken. Hätte man für jedes neues "Spiel" einzeln machen sollen. Wenn ich jetzt ein neues Spiel starte, dann hat dieser Charakter schon'ne Menge Begünstigungen durch die Bonus Statistiken... Obwohl er nichts dafür getan hat
    An sich finde ich das Bad Ass System motivierend, obwohl man auch sagen könnte, dass nicht jeder Char die selben Boni bräuchte und das Spiel tendentiell für alle Charaktere einfacher wird.

    An sich sollte ich das Bad Ass System deaktivieren, um eine konstante Schwierigkeit zu kriegen. Tue ich allerdings nicht, weil ich die Feuer-Rate und die Nachladegeschwindigkeit erhalten möchte, die ich, wenn möglich, immer zu Lasten von Gesundheit und Schilden erhöht habe, weil ich sie ungeändert ganz einfach für zu niedrig halte. Kommt mir ein wenig wie ein Rollenspiel-Syndrom vor, manche Werte nervig niedrig zu starten, damit Verbesserungen einen Sinn machen und deutlich spürbar sind. Ist ja das selbe mit Waffen niedriger Level, die nervig weit streuen und bocken.
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  4. #204
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    So, vorhin alles in Lynchwood erledigt(ausser Dukinos Mutter) und dabei Level 60 erreicht.
    Inzwischen habe ich den Difficulty Slider auf 2, weil es bereits wieder ein wenig zu einfach ist. Das hat ausserdem den Vorteil, dass grosse Gegner nicht wieder vollständig gesund respawnen, dafür den Nachteil, dass man nicht mitten im Kampf im Inventar die Waffen wechseln kann. Aber auf jeden Fall ist es leichter als TVHM mit Difficulty Slider auf 4. Würde sogar sagen, dass Lnychwood so einfach wie noch nie war, wenn auch nicht viel zu einfach.

    Auf jeden Fall habe ich Saves von Maja zum Start von UVHM gebackupt, damit ich nie mehr den für mich schlechteren, da unbalancierten Teil vorher machen muss. So ist es richtig, dass ich Aufgaben annehmen kann, wenn ich Lust darauf habe.
    Hat allerdings den Nachteil, dass der Ansporn des Levelns zu früh fehlt,was das wieder relativiert.
    Ich hoffe, dass GB jetzt was draus lernt für BL3, weil ich sowas in der Art noch nie gesehen habe, dass das Leveln so weit weg von der Story ist und DLC das Spiel völlig ausser Kontrolle bringen.
    PT1: Da stimmt das Leveln bis ungefähr 35 noch mit der Story und ein wenig DLC überein, allerdings ist die Skalierung der Gegner für den Arsch.
    PT 2: Die Skalierung der Gegner ist für den Arsch, ausserdem muss man durchrushen, weil die Gegner bei 50 aufhören zu skalieren, was jegliches Weiterspielen sinnlos macht, da auch der Loot immer übler wird.
    PT 3: Endlich ein vernünftige Skalierung der Gegner und des Loots, hört allerdings auch vor der Mitte des Spiels auf zu skalieren.

    Muss es mal sagen, dass man mit dem UVHM-DLC TVHM ein bisschen kaputt gemacht hat, den man über Steam nicht deinstallieren kann und nehmen muss. Wo liegt das Problem, dass Leute, wenn sie wollen, im TVHM Level 61 erreichen. So könnte einer die komplette Hauptstory und alle DLC in einem Durchgang machen.
    Hingegen ist UVHM eben nicht so schwer, wie ich zu Beginn meinte, es ist durchschnittlich keine Wahninn-Schwierigkeit eines wirklich harten Spiels, wie etwa GoW1, wo man sofort nach dem Tutorial gegen eine Wand läuft, wenn der Regler zu hoch für die eigenen Fähigkeiten ist. Man hat mehr Erfahrung, Ausrüstung und viel bessere Skills, das relativiert dieses sogenannte "ultimativ". Wobei das natürlich nach eigenen Skills, Charakter-Klasse und Loot schwankt.
    Wobei die Unbesiegbaren eine Ausnahme sind, ich finde die (solo) so unsäglich nervig, dass ich sie überhaupt nicht mache, habe keine Lust, nach Cheats-Kombos(mit Waffen, die aus reinem Grinden kommen) und toten Punkten in den Leveln zu recherchieren und stehe sowieso mehr auf Orte wie Lynchwood oder Oportunnity. Der Boss-Gegner vom Scarlet-DLC war überraschend gut schaffbar, bei Hyperius habe ich kurz mal aus reiner Neugierde reingesehen. Der war zwar nur 2 Level über mir, aber ich konnte den nicht mal ankratzen.
    Bloodwing als eine weitere Ausnahme war beinhart, da bin ich noch und noch abgekratzt, auch das ein Gegner, dem ein stumpfsinniges Skalieren nicht gut bekommt. Hatte da ungefähr 220'000 Hitpoints mit Schilden und Artefakt der Elementar-Resistenz und die brachte der praktisch in einem Rutsch runter, während je nach Lust und Laune mehrere Tode lang gar keine Skags oder dann ganze Rudel spawnten.

    Weiss das einer? Ist es möglich, UVHM früher als mit Level 50 beginnen zu lassen? Oder lässt es das Spiel gar nicht zu oder skaliert die Gegner nicht unter 50? Kann man UVHM nach zwei Story-Abschlüssen mit Spieler-Level starten oder nur nach zwei Story-Abschlüssen und fixem Level 50?
    Das Geilste ware, wenn ich UVHM mit Level 40 starten könnte, d.h. den ganzen Inhalt von BL2 und aller DLC in einem Durchgang machen könnte, bei ständig skalierter Welt, so zwanzig Level wären möglicherweise ausreichend.
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  5. #205
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    Gamertag: PixelMurder

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    Bin ich eigentlich der einzige, der noch Borderlands 2 zockt?

    Bin mit Gaige endlich in UVHM angekommen, nachdem ich mit meiner gemaxten Sirene den neuen DLC absolviert hatte, der alleine schon Gund ist, nochmals ins Spiel zu gehen.

    Auf jeden Fall habe ich gemerkt, dass es ideal ist, mit Level 46-47 in die so zugegebenermassen schwere End-Mission zugehen, dann erreicht man ungefähr Level 50, wen man wieder in Sanctuary ist. Hat also noch möglichst viel Raum, sich besser zu skillen und neuen Loot zu finden.

    Gebe es zu, dass ich anschliessend den Save von Gaige für Krieg, Axton und Zero dupliziert hatte, nachdem ich zwischendurch mit Gaige Flynt gemacht hatte und ich mir das wirklich nicht mehr antun muss. War dann geschockt davon, was für ein Weichei Krieg in UVHM ist, ich bin es mir gewöhnt, in allen Durchgängen mit Difficulty Slider zu zocken, ich vergleiche das untereinander. Krieg war mein erster Test für einen konstruierten UVHM-Charakter, startete deshalb noch auf dem Southern Shelf, kurz nach Gaige. Bin aber auf jeden Fall mit Krieg an eine Wand gelaufen, wie noch nie zuvor. Ich bin recht frustresistent, aber das war dann echt zuviel und ich musste die Schwierigkeit wieder runter nehmen. Das merkt man natürlich, wenn man kein Haustier hat und sich alles auf einem einschiesst. Und die Sirene kann den Phaselock auf beleibige Distanz als taktisches Mittel einsetzen, Gegner stopen und auch mal fliehen.
    Bei Krieg geht es hingegen ans Eingemachte, frontal gegen alle. Er hat zwar Verstärkung für Sturmgewehre, die aber einer der untauglichsten Waffenklassen überhaupt ist, wenn man nicht ausnahmsweise DAS Sturmgewehr findet. Da gab es dann einen Badass Marauder, an dem ich einfach nicht vorbei kam, auch wenn ich die billigen Taktiken wie Ausnutzung der schmalen Gegner-KI anwendete.
    Hatte mich zuerst sogar drei Mal neu geskillt, bis ich einen Build fand, der nicht ganz so Weichei war.

    Werde es dann natürlich weiter probieren, denn an sich ist die Klasse ja schon cool, auf jeden Fall für mich persönlich besser als Brick damals oder Zero heute.
    Gestern war ich dann mit Gaige im Bloodshot Stronghold,wo ich den Difficulty Slider von von 3 auf 2 stellen musste, das Ding dazwischen nennt sich zu Recht Satans Suckhole
    Auf jeden Fall gab es eine Wand von Super Badass Nomaden, jeder Meter war einfach nur Hardcore. Vorne fast unkillbare Gegner, während die letzten fast unkillbaren Gegner hinter Gaige respawnten.
    Könnte mir vorstellen, dass sowas mit Krieg ohne Ablenkung überhaupt nicht machbar wäre, obwohl ich es als richtiger Masochist natürlich versuchen werde.

    Hier noch ein paar von Gaige in action...
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  6. #206
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    Zitat Zitat von Boïndil Beitrag anzeigen
    Bin ich eigentlich der einzige, der noch Borderlands 2 zockt?
    Nein, du bist nur der einzige, der so regelmäßig und ausführlich darüber berichtet.

    Tiny Tina's Assault on Dragon Keep habe ich natürlich auch gespielt. Den ersten Durchgang mit meiner Sirene im UVHM und den zweiten mit Gaige, bei der ich immer noch im normalen Modus hänge.

  7. #207
    Not my Fallout Avatar von Boïndil
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    Eigentlich schade, denn Borderlands 2 ist ein Game, über das es viel zu quatschen gäbe.
    Habe gestern mit Gaige den Torgue-DLC abgeschlossen und bin dann nach Tundra-Express, um an der Hauptmission weiter zu machen, da ich Dragon Keep noch ein wenig verzögern möchte. Merkte schnell, dass meine Haupt-Shotguns wieder auf dem absteigenden Ast sind, das zieht pro Schuss so unglaublich wenig ab und das Morphen war so die Hölle mit über fünf Toden pro gemorphtem Varkid. Musste wieder Trick 77 anwenden und die Varkids in ein Banditen-Lager locken, um die Last zu verteilen.
    Mit den Varkids konnte Gaige keine Anarchie aufbauen und Deathtrap ist bei denen keine grosse Ablenkung. Eigentlich vermisse ich bei allen Klassen den Phaselock.
    Habe zwar ein paar Wummen aus dem Torgue-DLC mitgebracht und sogar einen Kerblaster und eine Harold. Die Sturmgewehre sind aber alle nicht besonders gut geeignet, auf Distanz sind die Projektile zu langsam, dann haben sie auch noch sehr kleine Magazine und Feuer-Rate. Ohne den Skill von Gaige, der bei halbem Magazin die Feuerrate verbessert, kaum zu gebrauchen. SMG-Verstärkung hat Gaige nicht und eigentlich schiesse ich nur mit anderem als Hyperion-Shotguns, weil die Mun nicht reichen würde.
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  8. #208
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    Habe ich den Schweinehund von Jackenstein endlich gepackt und zwar legitim, im Gegensatz zu Maja im letzten Durchgang, wo ich mich im (relativ) toten Punkt des Levels verkrochen habe und trotzdem zu oft abgekratzt bin.
    War aber mit Gaige(Level 55) auch kurz davor, das zu tun, auch weil ich irgendwie keinen Mut hatte, nachdem es zu Beginn auch nicht viel besser lief. Aber mein Stolz zahlte sich aus. Habe sogar auf meine überpowerte Harold verzichtet, da ich kein Spieler sein möchte, der solche Ausrüstung braucht.
    Habe alle meine Schock-Waffen zuerst ausgetestet, von der Pistole über Shotgun(eine E-Tech, die andere Hyperion) und Moxis Sturmgewehr bis Sniper und das letzte passte am besten. Es ging mir vor allem darum, die beiden Dinger möglichst schnell runter zu bringen, bevor er das Level auseinander genommen hat. Dazu auch mehrere Kombinationen von Class-Mods und Artefakten ausgetestet, um den Schaden zu maximieren.
    Und beim gelungenen Versuch ging es dann überraschend schnell, die Robots wurden nicht mal zur Gefahr. Dann drei Tesla-Granaten rein und weg war er

    Es wundert mich natürlich nicht, dass Spieler zur Harold greifen. Die Badass Wilden mit 4 Leveln über mir konnte ich alleine mit einem aktuellen Heartbreaker nicht töten, zehn Magazine raus und keinen sichtbaren Schaden. Mit Slag gehts ein wenig besser, man braucht aber immer noch unglaublich lange. Und das in einer Umgebung, wo meine Gaige stolz war, auf 50 Packen zu kommen. Mit der Harold geht das besser und zwar auch noch viel besser als mit einem Raketenwerfer oder einem Kerblaster.
    Es liegt ja auch an den Macken der Waffen und Gattungen. Shotguns, die schneller und auf mittlere Distanz genauer schiessen, als eine Minigun oder Sturmgewehr von Torgue. Was nützen einem die theoretisch guten Schadenwerte, wenn die Projektile so langsam sind, dass die denen ausweichen können? Wenn meine Gaige nicht den Skill hätte, dass sie nach der Hälfte des Magazins schneller schiesst, hätte ich den Blödsinn längst rausgeworfen.
    Und Sturmgewehre generell: In meinen Versuchen mit Jackenstein schnitt eine Schock-Pistole besser ab, als das Sturmgewehr von Moxi, das nicht mal so schlecht ist. Ich habe noch Dahl-Sturmgewehre aus dem ersten Durchgang, die ich ab und zu auf mein Level bringe. Und wieso tue ich das? Weil keine vernünftigen Nachfolger für die kommen, die eigentlich viel zu kleine Magazine haben und aus irgend einem Grund nur gezoomt Burst-Fire geben. Ungezoomt sind sie schnell, aber auch Rasensprenger, nur nutzbar für grosse Gegner oder Pulks.

    Wird langsam Zeit, um nach Dragons Keep zu gehen, was ich noch ein wenig herauszögere, um die Vorfreude zu erhöhen.

    Edit
    Vorhin wollte ich nich zwei Aufgaben da erledigen, um aufs nächste Level zu kommen und eine davon war, einen speziellen Drifter 2Level über mir zu erledigen. Und gib dem "speziell" Habe die Gelegenheit genutzt und mit verschiedenen Waffen experimentiert und scheinbar konnte man den nicht slagen und sowieso mit keiner Waffe in nützlicher Frist sichtbar verletzen. Als es mir zu blöd wurde, habe ich tatäschlich den Harold gezückt und musste sage und schreibe zwei volle Magazine rauslassen, um den zu killen. Da wurden reihenweise bis 284K angezeigt und keinen sofort sichtbaren Effekt auf den Balken. Wäre ich wider besseren Wissens mit dem Raketenwerfer ran, hätte ich bis zum Ende der Munition wohl 0.056% der gegnerischen Gesundheit abgezogen Okay, Difficulty Slider war auf 2, aber ich glaube schon dass man sagen kann, dass das Vieh für einen Sidequest-Gegner eine übertriebene Gesundheit hatte, da es spürbar länger als Jackenstein dauerte.
    Geändert von Boïndil (07.07.2013 um 14:02 Uhr)
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  9. #209
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    So, bin in Dragons Keep angekommen und sie schlägt sich im Moment recht gut in meinen Tests zu einer Nahkampf-Gaige.

    Allerdings gehts nur vernünftig, wenn man alles zugunsten von Nahkampfschaden opfert:
    -Stärke-Artefakt(Nahkampfschaden +24%)
    -Rasender Techno-Freak Class-Mod(+5 Gorilla(Nahkampf), +6 Eingestreuter Ausbruch(verschiesst Slag-Packen, wenn man kurz mit Ballern wartet)
    -Maylay-Shield(Raid-Schaden durch Nahkampf, wenn aufgebraucht)
    -irgend eine Waffe mit 100% Nahkampf-Bonus

    Die Punkte für Gorilla-Skill gehen einem sonst irgendwo ab, z.B. beim Waffenschaden. Statt einem Stärke-Artefakt habe ich sonst jederzeit eines drin, das den Shotgun-Schaden erhöht.
    Der Schild ist nicht mal der schlechteste. Wenn es um direkten Schutz geht, versagt sowieso jeder Schild, ich trage sonst nur solche mit einem bösen Effekt, z.B. Flame of the firehawk.
    Diese Knarre sieht zwar hübsch aus, wäre aber ohne den 100% Bonus auf Nahkampf auf direktem Weg ain die Tonne gekloppt worden. Wie 99% der Ausrüstung von Jacobs auch: keine Elemente, "Feuert so schnell wie du kannst"-Blödsinn. Ich finde, dass von Jacobs nur gerade gute Sniper kommen, wenn sie mindestens blau sind. Jacobs-Sniper fühlen sich sogar am ehesten wie ein echte Sniper an, mal abgesehen davon, dass Kopfschüsse in UVHM nur mit speziellen Builds und Ausrüstung einen Sinn machen.

    Und trotzdem habe ich das Pistölchen jetzt in einem Slot, man braucht sowieso oft keine Schock-Wumme, die da sonst wäre.
    Und es ist sogar beeindruckend, wie gut sich Gaige in UVHM mit Difficulty Slider auf 2 gegen die üblichen Skelette im Nahkampf schlägt und noch besser, wenn der Schild unten ist. Und das provoziert sie je nach Situation im Kampf sogar. Und am Boden(wo Schilde deaktiviert sind) bin ich inzwischen am Überlegen, was besser ist, eine fette Gift-Shotgun oder Nahkampfschläge mit dem Pistölchen.
    Sie verursacht sogar Schaden gegen ein Ultimatives Badass Skelett. Wobei das dann eher unter Masochismus geht, wenn der nicht gerade durch Deathtrap abgelenkt ist. Braucht denn doch relativ lange Zeit, in der man dem Typen auf der Pelle sitzen muss, wo dich jeder Hieb zu Boden wirft.
    Aber natürlich macht der Nahkampf gegen grosse Mengen an Gegnern kaum Sinn.

    Gaige hat übrigens bereits 795 Kills ohne Klingen und 621 mit gemacht

    Finde es aber ziemlich geil, das einem auch UVHM Platz für Experimente lässt und sogar fördert. Ich kann einfach keinen der vorgefertigten Builds aus dem GBX-Forum nehmen, ich möchte es selbst rausfinden, was geht.
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  10. #210
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    Gamertag: Fieser Moep

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    Den Law-Revolver solltest du mal in Kombination mit dem Order-Schild versuchen, denn dann wirst du bei jedem Kill durch einen Nahkampfangriff geheilt.

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