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  1. #221
    Crimson Lance Erzmagos Avatar von techmagos gekkou
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    Das stimmt, es ist immer Konflikt da, wenn zwei verschiedenen Meinungen aufeinander treffen. Es ist aber so das beide Seiten Dinge hervorgebracht haben die sowohl dafür, als auch dagegen sprechen und es gibt dinge die für beide Seiten noch ungeklärt UND REINE Interpretationsache sind.

    Nun mal ehrlich (ich muss mich selbst zitieren)

    Stellen wir uns mal vor alle Hoffnungsstricke reißen und wir alle müssten diese Enden/ das Ende akzeptieren, wenn die Indoktrination und die anderen "Hoffnungstheorien" scheitern sollten.

    Abgesehen von Marauder Shields verzweifelten Versuch Shepard aufzuhalten, um die miesen Enden nicht zu sehen, muss ich sagen das jedes dieser Enden, fast genau das ist was General Victus als "Worst-Case" Szenario beschrieben hat.

    Die ganze Problematik der Enden ist einzig und alleine das all jene offene Fragen danach nie wieder beantwortet werden können (und das das Godchil die blödeste Idee ever ist).

    Das mit den MP sehe ich mittlerweile als gar nicht mehr so schlimm.

    Mit entsprechender Kartographie der MP Routen und dem Wissen das man über sie hat, könnte man schließlich eigene MP schaffen, die zwar nicht so gut sind wie ihr Reaper-Pendant, aber den selben Zweck erfüllen.

    Für mich als Kritiker vom ME 3 Ende ist das schwer auszusprechen, aber ich muss sagen das es schon einen gewissen Reiz hätte, wenn die Erde und das Sol-System quasi ein Multikultizentrum werden.

    Man stelle sich nur vor, das alle möglichen Spezies auf der Erde und den umliegen Planeten/Raumsationen leben, das verbessert nicht nur den zuammhalt, sondern bietet auch Konfliktpotenzial.

    Nicht das ich es mir unbedingt wünschen würde, aber interessant wäre es doch.

  2. #222
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    Also, hier habe ich mal den ersten Schub an Argumenten, die ich gegen die Indo-Theorie hervorbringen möchte. Was folgt ist ein bisschen länger und es kommt auch noch mehr, aber das poste ich morgen, wenn ich die Zeit dazu finde (wenns Wetter passt ist Biergarten schonmal abgemacht ^^)


    1) Ist das gezeigte Ende von ME3 gar nicht das „richtige Ende“?
    Ist es plausibel/realistisch, dass das Ende von ME3, so wie es gezeigt wurde, gar nicht passiert ist? Dass also Shepard bewusstlos in London lag und in einer Art Traum gegen seine Indoktrination gekämpft hat? Dass alle Vorkommnisse und Konversationen auf der Citadel nur symbolisch zu verstehen sind?

    i) Dass das echte Ende/die Auflösung erst noch per DLC kommt, widerspricht den Aussagen von Bioware
    Es wäre zu erwarten, dass am Ende aufgelöst wird, dass Shepard nur „geträumt“ hat und zwar bei jeder der drei Auswahlmöglichkeiten. Denn die Trilogie sollte zu einem Ende kommen, offene Fragen sollten beantwortet werden. Es macht keinen Sinn davon auszugehen, dass eine so fundamentale Sache, wie die Indoktrination Shepards, nicht aufgelöst wird, ja nichteinmal ansatzweise Erwähnung im Spiel findet.
    Die Frage, ob das Ende/die Auflösung noch per DLC kommen könnte, beantwortet Casey Hudson selbst:

    „The DLC, wether it's day one or not [Bezug auf 'ME3 - From Ashes'], is always going to be sugar on top, the extra... You know, the extra little bits of content that tell side stories“
    „But it's always optional [Bezug auf DLCs]. We would never take stuff out of the core game and only have it in DLC“


    Außerdem sei verwiesen auf den News-Post auf MassEffect-Game von Heute, wo es heißt, dass Bioware im Moment nicht vor hat, das Ende von ME3 zu ändern und dass sie sich intensiv mit dem Shitstorm zum Thema auseinandersetzen. Das spricht dafür, dass Bioware das Ende, so wie es gezeigt wird, so vorgesehen hat.

    ii) Dass Shepard indoktriniert ist ergibt keinen Sinn und wird durch nichts gestützt
    An keiner Stelle im Spiel gibt es Hinweise darauf, dass Shepard indoktriniert wurde. Denn im Kodex von ME3 findet man schonmal folgende Aussage:

    „Organische Wesen, die indoktriniert wurden, klagen zunächst meist über Kopfschmerzen und hören ein Summen oder Klingeln. Nach einer Weile fühlen sie sich 'beobachtet' und haben 'Geister'-Erscheinungen. Am Ende kann der Reaper den Körper des Opfers als Verstärker seiner Signale benutzen, die sich im Bewusstsein als 'fremdartige' Stimmen manifestieren“

    An keiner Stelle irgendeines Teiles der Trilogie wird dem Spieler ein plötzliches Auftreten von Kopfschmerzen, Summ- oder Klingelgeräuschen (ohne erkennbare Ursache), die Shepard quälen, gezeigt. Ebenso kommt an keiner Stelle der Verdacht auf, dass Shepard fremdartige Stimmen hört, sich beobachtet fühlt oder Geistererscheinungen hat. Die Träume, die Shepard in ME3 hat, können hier denke ich nicht als Einwand dienen, weil es sich dabei klar nur um Träume handelt, die sich immer nur um ein Kernthema drehen: Den Tod des Jungen bzw. den Angriff auf die Erde. Außerdem wäre zu erwarten, dass dem Spieler klare und deutliche Hinweise auf eine Indoktrination gegeben werden, so dass er diese auch versteht. Beim Spielen der Trilogie entsteht aber zu keiner Zeit dieser Eindruck.
    Ferner heißt es im ME3 Kodex zur Indoktrination:

    „Langfristig kommt es zu katastrophalen physischen Auswirkungen der Manipulation. Höhere Denkprozesse werden unmöglich und machen aus dem Opfer ein sabberndes Tier. Erfolgt die Indoktrination sehr rasch, kommt es schon nach Tagen oder Wochen zu diesem Verfall. [...]“

    Der letzte Satz widerlegt den Einwand, dass Shepard während der „Arrival Ereignisse in ME2“ hätte indoktriniert werden können, wo er zwei Tage lang dem Reaper Artefakt ausgesetzt war (es ist mir zugegeben aber nicht ganz klar, welcher zeitlichen Größenordnung „sehr rasch“ entspricht!). Dazu kommt noch, dass „Arrival“ ein DLC ist und wenn man dieses nicht gespielt hat, ist es in der Erzählung von ME3 gar nicht Shepard gewesen, der das Massenportal im Bahak-System zerstört hat, sondern nur „irgendein Allianz Trupp“.
    In einem kürzlichen Beitrag in diesem Thread wurde außerdem noch der interessante Punkt gebracht, dass die Protheaner-VI auf Thessia erkannt hat, dass Kai Leng indoktriniert ist. Wäre Shepard hier schon indoktriniert gewesen, hätte man davon ausgehen können, dass die VI auch das erkennt.

    iii) Die gezeigten Endsequenzen machen keinen Sinn, wenn Shepard nur „geträumt“ hat
    Laut Indo-Theorie erreicht Shepard nie den Transportstrahl zur Citadel, sondern liegt die ganze Zeit über „bewusstlos“ in den Trümmern von London und alles was passiert spielt sich in seinem Kopf ab. Demnach hat alles, was auf der Citadel passiert, symbolischen Charakter und die Aufgabe Shepards ist es, das zu durchschauen und sich durch die (symbolische) Zerstörung dieser Röhre auf der rechten Seite („Destroy“ Option) von der Indoktrination zu lösen, wodurch er überlebt. Begründet wird diese Auffassung mit der kurzen (und äußerst) sonderbaren Zwischensequenz am Ende, die zeigt, wie Shepard einatmet, also lebt.
    Das ist schön und gut, doch von der Indo-Theorie wird (meines Wissens) nichts darüber ausgesagt, ob die Reaper bei dieser Aktion tatsächlich vernichtet werden oder ob sich Shepard lediglich von der Indoktrination löst. Sollten die Reaper tatsächlich zerstört werden wird nicht erklärt, wie ein indoktrinierter Shepard in der Lage sein soll, eine solche Aktion auszulösen. Man könnte hier einwenden, dass es eben „irgendwie“ geht, schließlich haben die Events auf der Citadel symbolischen Charakter und warum sollte Shepards Psyche nicht in der Lage sein gegen die Reaper aufzubegehren?
    Doch hier ergibt sich das Problem, dass für die anderen beiden Optionen (Kontrolle und Synthese) ebenfalls (sehr ähnliche) Endsequenzen gezeigt werden! Hier stellt sich dann die Frage, wie diese Endsequenzen Sinn machen, wenn Shepard den „Psycho-Krieg“ ja eigentlich verloren hat und damit tot ist, wobei die Reaper eben nicht besiegt wurden.


    2) Welche Lösung bietet das von Bioware vorgesehene „beste Ende“?

    i) Synthese macht Sinn
    Ich habe hier (die letzten beiden Absätze) verdeutlicht, warum die Synthese Lösung, in dem im Spiel gezeigten Kontext, Sinn ergibt.
    Gegen die Synthese Option wurden aber einige Einwände gebracht, etwa:
    „Synthese ist Schwachsinn, weil wie sollen Synthetics eine DNA bekommen? Synthese ist zu viel 'Magic' für das MassEffect Universum!“.
    Doch auch wenn das MassEffect Universum zu weiten Teilen recht „bodenständig“ aufgebaut wurde, bedeutet die fehlende plausible Erklärung seitens Bioware aber nicht, dass Synthese deshalb in diesem Universum unmöglich ist! Ich stimme aber zu, dass Synthese ein bisschen „abgespaced“ ist.
    Ein weiterer Interessanter Einwurf war, dass Synthese eigentlich das große Ziel der Reaper ist: Synthetisch-Organische Mischwesen. Demnach würde die Synthese Option den Willen der Reaper durchsetzen, wohingegen Shepard von Anfang an ja eigentlich für deren Zerstörung ist.
    Das ist soweit vollkommen richtig, doch wenn man den Ausführungen des Holo-Jungen folgt, dann erfährt man, dass der Tigel diesem Holo-Wesen eine weitere neue Möglichkeit zur Lösung des KI-Problems(!) bietet, die es zuvor nicht gegeben hat: Nämlich Synthese!
    Mit anderen Worten: Aus dem was der Holo-Junge sagt kann man schließen, dass die Reaper das KI-Problem bisher immer durch Auslöschung bzw. Aberntung und Konservierung der organischen Lebensformen gelöst haben. Und bis zu dem Tag, an dem Shepard die Citadel betrat, gab es auch noch nie einen an die Citadel angedockten Tigel! Der Tigel aber ist es, der dem Holo-Jungen jetzt die Möglichkeit gibt, das KI-Problem auf eine andere, neue Art und Weise zu lösen: Eben durch Synthese!
    Dass Bioware auf diese Lösung als „bestes Ende“ hinaus wollte wird dadurch bekräftigt, dass der Holo-Junge sehr deutlich artikuliert und auf die „tolle Lösung der Synthese“ hinweist (das „Warum nicht?“ klingt beinahe so, als würde er Shepard anflehen). Außerdem macht in dem Kontext auch die Liebesbeziehung zwischen Joker und EDI Sinn, die man sonst ja gar nicht hätte ins Spiel bringen müssen. Weiter erklärt das auch, warum die „Destroy“ Option nicht nur die Reaper, sondern auch Geth und vor allem EDI auslöscht (was ja eigentlich sehr verwunderlich ist): Weil das dem Spieler deutlich erschwert, sich für „Destroy“ zu entscheiden (zumindest war es bei mir so!)!
    Ein weiteres Indiz ist die Tatsache, dass die Synthese Option erst ab einer gewissen effektiven militärischen Stärke verfügbar ist. Das weist darauf hin, dass Synthese gegenüber den anderen Entscheidungsmöglichkeiten als besser eingestuft wird.

    ii) Das Überleben von Shepard bei „Destroy“ muss nicht bedeuten, dass dieses Ende gewollt ist
    Hier ist zunächst mal zu sagen, dass es naiv ist zu glauben, dass die Citadel quasi zu 100% aus Metall bestehen muss! Viele Texturen machen sogar den Eindruck Beton oder Marmor darzustellen (insbesondere an der Stelle, so Shepard und Anderson auf den Unbekannte auf der Citadel treffen). Solche Materialien auf einer (riesigen) Raumstation zu verwenden, ist nicht abwegig. Und deshalb ist es auch keineswegs klar, dass Shepard, wenn er bei „Destroy“ überlebt, in den Trümmern Londons liegt/liegen muss.
    Dass es Shepard ist, der in den Trümmern gezeigt wird, steht außer Zweifel. Wo er aber liegt, ist völlig offen. Da die Citadel explodiert, aber nicht pulverisiert wird, ist die „Atemszene“ auch mit der Vorstellung vereinbar, dass Shepard auf der Citadel liegt.
    Man muss sich auch nicht darüber wundern, dass Shepard nur bei „Destroy“ überlebt. Was bei „Kontrolle“ mit ihm passiert, ist mir zwar nicht ganz klar, aber bei „Destroy“ ist er „nur“ einer lokalen Explosion ausgesetzt, die man durchaus überleben könnte. Bei Synthese und wohl auch bei Kontrolle ist (nach den Aussagen des Holo-Jungen) das Überleben Shepards aber offenbar ausgeschlossen.

  3. #223
    Crimson Lance Erzmagos Avatar von techmagos gekkou
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    Das wird jetzt ein etwas kürzere Beitrag, aber du sagst das das Shepard bei Destroy "nur" von einer kleineren(lokalen) Explosion getroffen wurde.

    Das er am Ende überlebt ist aber absolut unrealistisch. Ich gliedere mal in 2 Punkte.

    Punkt 1: Shepard ist schon ziemlich schwer verletzt und zudem hat er überhaupt keine Schilde, keine Panzerung das heißt ergo selbst die "kleine" Explosion ihn töten kann. Da er, wie gesagt, dank des Vorboten ---> Keine Panzerung mehr hat, Keine Schilde mehr hat, ziemlich schwer verletzt ist.

    Punkt 2: Eine solche Explosion aus nächster Nähe hätte ihn genauso gut mit Schilden und Panzerung töten können, da der Raketen-Einschlag eines Atlas schon ziemlich fatal ist, muss/kann diese nahe Explosion nicht nur die Schilde überlasten, sodnern auch die Panzerung zersplittern lassen, was Shepard dann eh töten würde.

    Selbst wenn man sich in P 2 streiten kann, so ist P 1 die genaue Analyse was mit Shepard im Falle einer nahen Explosion in seinem Zustand passieren kann. Der Tod und das würde diesen Epilog Absurdum führen. In dem Zustand, in der Nähe überlebt das keiner, nicht mal Commander Shepard.

    ok länger als gedacht

  4. #224
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    Gehen wir mal davon aus, dass die Citadel(Godchild) auf der Rückseite des Presidiums ein Masseneffektfeld generieren kann, wodurch Sheppard ohne Zusatzausrüstung in der Lage ist zu atmen. Es ist eher sehr unwahrscheinlich, dass die Citadel über einen Mechanismus verfügt, der im Falle eines solch katastrophalen Versagens dafür sorgt, dass die Masseneffektfelder weiterhin generiert werden.
    Durch die multiplen Explosionen auf der Citadel und dem anschließenden Auseinanderbrechen würde das oben angesprochene Masseneffektfeld also kollabieren und Sheppard müsste ersticken.

    Das soll jetzt kein Punkt für die Indo-Theorie sein, allerdings zeigt es ein weiteres massives Plotloch auf. Wie man es dreht und wendet, dass Sheppard im "Destroy"-Ende erwachen kann, macht keinen Sinn zum einen durch techmagos gekkou Argumentation mit Sheppards schweren Verletzungen und dem anschließenden katastrophalen Systemversagen der Citadel. Die Stromerzeugung wird wohl kaum noch funktioneren nachdem die Citadel zerbrochen ist und von Explosionen zerrissen wurde. Und an eine "Blase" in der Sheppard überlebt, halte ich für sehr unwahrscheinlich..

    Glaubt man an die "Indo"-Theorie und Sheppard war die ganze Zeit in London und erwacht in dessen Trümmern, so ist zumindest dieses Plothole geschlossen.

    Ich teile aber das Argument, dass BioWare das Synthese-Ende für das "beste" Ende hält, da es sich durch gründliches Spielen und ohne MP erreichen lässt.

    Dass das Alles aber nichts daran ändert, dass das Ende dahingeschludert, ich kann es leider nur so sagen, wurde im Vergleich zum sehr gut ausgearbeiteten Rest der Geschichte, ist nunmal auch eine Tatsache. BioWare reißt mit dem Ende alles mit dem Hintern ein, was sie mit den Händen aufgebaut haben meiner Meinung nach.

  5. #225
    Halb Mensch, halb Kaffee Avatar von InsertCoffee
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    Aye, jetzt sind wir auf einer Diskussionsebene anbelangt, die dem Ganzen würdig erscheint und sich davon entfernt das Ganze als Humbug abzutun.

    EDIT 1:26: Es ist viel länger als erwartet, daher werd ich ein paar Überschriften hinschmieren, damit es einfacher wird das Ganze zu lesen. Ich möchte, ohne anzugeben, aber jeden ermutigen sich die Zeit wenigstens für die Ausführungen zu den drei Entscheidungsmöglichkeiten zu nehmen, da diese sehr schön analog zur Theorie passen und auch, als subjektive Meinungen, gut zu diskutieren sind, was selbstverständlich nicht heißen soll, dass es richtig ist was ich sage.


    Persönlicher Gedankenabriss zum Ende und der Indotheorie
    Nun, bevor ich allerdings jetzt darauf eingehe, einen kurzen Schwenk aus meiner bisherigen Recherche: Als ich das Spiel gespielt habe, mit all den Höhen und Tiefen war es einfach super. Ich beneide sogar ein bisschen die Leute die Fehler gemacht haben, da die Erfahrung soviel persönlicher war. Ich hatte einfach nur im Kopf: "Ich will das beste Paragonding durchziehen das geht." Ich war zufrieden damit, aber ein bisschen ist es doch schade. Dann kam das Ende und ich wusste nicht recht was los war.

    Ich war definitiv nicht damit zufrieden. Es schien mir unlogisch. Ähnlich vom Kontext gerissen wie das Ende vom Film Skyline. Ein paar Stunden später im Internet kam ich in Kontakt mit eben jener Theorie. Und ich hab angefangen das Ganze subjektiv darauf anzuwenden. Jetzt bin ich mir aufgrund meines Studiums allerdings bewusst, dass Subjektivität bei sowas nichts verloren hat und man mit Objektivität meist mehr erreicht. Also Modus umgeschaltet und es hat dennoch Sinn ergeben. Auch aus rein erzählerischer Perspektive, sprich aus Perspektive von Bioware. Meine diesbezügliche Meinung deckt sich auch mit den Kommentaren von Mr. Hudson zum Ende. Und hier ist die Sache: Das derzeitige Ende von ME3 ist final. Es kann so stehen bleiben. Je nach Entscheidung ist es ein Abschluss zu der Trilogie. Die Bedrohung der Reaper ist auf die ein oder andere Art und Weise bewältigt. Kommen wir allerdings nun zu dem Punkt warum ich, trotz zugegebenermaßen wachsender Zweifel, immer noch die Theorie als möglich ansehe.

    Mögliche Begründung aus dramaturgischer und teilweise wirtschaftlicher Sicht
    Bioware hätte damit die erzählerische Garantie auf den Erhalt des Spiels. Heutzutage ist solcher Spielerhaltungswert sehr wichtig. Mit dem jetzigen Ende sind sie fertig. Nun können sie das Ende weiter ausbauen. Was wissen wir diesbezüglich? Nun, wir wissen erstmal das ich Sätze gerne mit einem Wort aus drei Buchstaben, gefolgt von einem Komma anfange und eine Affinität zu Schachtelsätzen besitze (whoopwhoop). Weiter ist klar, dass BW DLC entwickelt und entwickeln wird. Dieser DLC KANN genau das haben, was hier erwartet/erhofft wird: Eine Erklärung und "Ausweitung" des Endes. Eventuell nach genau dem Muster: Es war nur eine Halluzination und das Ende kommt noch. Denn seien wir mal ehrlich: Was bringt es mir wenn ich weiter Geschichten spielen kann, wo ich doch genau weiß, dass sie den Fight gefinished hat (nicht so wie der dumme Masterchief-.-). Warum sollte man sich noch einmal emotional auf eine Geschichte einlassen? Es gibt keine Zeitfenster wo man es reinquetschen kann wie bei Deus Ex:HR. Es gibt auch keine offenen Fäden die gelassen wurden. Man hat alles gesehen. Man hat mit jedem gesprochen (der überlebt hat). Was sollte da noch kommen? Eine Ergänzung zum Ende ist mMn die einzig relevante Option. ME war schon immer ein emotionales Spiel mit Konsequenzen und Emotionen. Mordins Tod und Grunts "Opfer" (ich dachte er stirbt...ich hab sogar neu geladen um die Rachni zu opfern. Als er dann wieder gesprungen ist, dacht ich mir "na dann kann ich sie doch retten." Also nochmal neu geladen und mann war ich froh das er überlebt hat.). Das ist emotionale Tiefe in einem Spiel, wie ich sie nur von guten Filmen kenne. Warum also in diesem Gesamtkonzept noch etwas hinzufügen? Ich bin ehrlich: Ich bin ein dekadenter Gamer. Ich hab nichts gegen DLC. Wenn es mich unterhält? Warum zur Hölle nicht. Ich kümmer mich selten um solche Aktionen wie Boykotte oder ähnliches. Ich war bisher also der Meinung, dass ich mir jeden DLC reinhauen werde der mich unterhalten kann. Aber bei meinem versuchten Renegade Maleshep Durchgang ist mir eins aufgefallen: Ich kann es nicht. ME3 ist für mich die Geschichte von JC Shepard, die alles getan hat was sie konnte. Die Crew der Normandy SR2 verloren hat aus Angst sie wäre nicht genug vorbereitet. Die nach anfänglichem Zögern doch zu Liara gegangen ist und den SAUDUMMEN Kaidan (hab ich erwähnt das ich ihn nicht mag?) in den Wind geschossen hat. Das ist für mich ME3. Ich kann es im Moment gar nicht anders spielen. Es kommt mir wie Verrat vor.

    Was will ich damit sagen? Nun, BW hat dies bewusst programmiert. Sie haben bewusst alles dafür getan, dass die Leute sich investieren. Jede Form von Zusatzmission wäre hier ein Bruch im Konzept. Ich denke nicht das es noch einmal möglich sein wird einen Zwischenschub mit derselben emotionalen Tiefe aufzubauen. Die Geschichte ist zu Ende. Auf die ein oder andere Weise. Daher auch die mMn hohe Wahrscheinlichkeit eines ähnlichen Konzepts wie die Indoktrination.
    Es würde zu ihrem System passen, man kann das Ende so stehen lassen. Man kann auch Primer oder Memento nur einmal schauen.
    Es wäre im "Flow" der bisherigen Reihe, da man nur so eine gewisse Seriösität aufbauen könnte. Alles andere wär nur schwer passend zu vermarkten. Es sei denn sie wollen andere Charaktere als Lead, aber das wurde ja bereits verneint. Und nur dann würden sich Fans, die wenn wir ehrlich sind die einzigen (abgesehen von den Achievementjägern sind) die sich DLCs kaufen, darauf einlassen. Nur dann könnten sie damit Geschäfte machen. Könnten sich einen Namen als die Christopher Nolans der Spieleindustrie machen. Also wäre es aus dramaturgischer Sicht und auch wirtschaftlicher Sicht nur ertragreich, wenn sie Stoff am Ende ausbauen. Für den Rest haben sie das Fenster verpasst. Das Spiel steht nun und ist jedem im Gedächtnis.
    Es wäre also möglich.

    Blablabla...Überleitung...Blablabla
    Ich habe nun absichtlich auf einer anderen Schiene für die Theorie argumentiert, auch wenn es wieder hier mir an Beweisen mangelt, da es a) verdammt spät ist und ich etwas überarbeitet bin und b) wie alles marketingrelevante schwer zu beweisen ist. Marketing und Dramaturgie haben etwas gemeinsam: Sie sind innovationsgetrieben. Daher ist es schwer ein Schema F aufzubauen. Man kann sich einen Namen damit machen ein bestehendes Konzept zu perfektionieren, keine Frage (Blizzard, sorry aber es ist so...Wer Probleme damit hat: PN). Oder man macht sich einen Namen völlig innovativ an Dinge ranzugehen (Amnesia in Sachen Immersion und Atmosphäre. Mir fällt heut Nacht nichts Besseres ein.)

    Aber nun zu etwas Spielbezogenerem, das zwar auch nur bedingt zur Theorie passt, allerdings ist dies der einzige Thread der das Ende als solches diskutiert und sich größtenteils von den Marketingsstrategien etc. entfernt. Warum Synthese nicht die bessere Option ist. (Nein, ich lass das nicht so stehen...)

    Sehen wir uns mal die drei Ende unter zwei Punkten an. Erstens das Ende als solches, sollte es alles "wahr" sein. Und dann was es für die Indoktrination bedeuten könnte, da ich nicht zu arg offtopic gehen will.

    Die Entscheidung die Reaper zu kontrollieren
    Fangen wir mit der Kontrolle an, da das offensichtlich das falsche Ende ist. Die Reaper zu kontrollieren ist ein Ding der Unmöglichkeit, sofern man kein allmächtiges Wesen ist. Saren und TIM haben es probiert und sind gescheitert. Warum also gibt der Catalyst Shepard die Möglichkeit neben den anderen beiden? Nun es ist mMn nach ein Test, der darauf abzielt ob Shepard stark genug ist gegen die potenzielle Macht zu bestehen. Oder ob er den Idealen des TIM folgt. Würde er dies tun hätte er, in dem Moment als Vertreter der Menschheit, bewiesen, dass die Menschen immer noch nicht in der Lage sind ohne die Reaper zu bestehen, da sie immer noch denken sie könnten Synths kontrollieren. Wir sehen nicht was mit Shepard danach passiert, aber es ist wohl anzunehmen, dass er einfach nur ein Opfer der Übernahme wurde. Eine Kontrolle ist nicht möglich. Das haben wir gelernt. Oder wäre es mithilfe des Catalysts möglich? Das wäre natürlich eine Möglichkeit, dass er eventuell den Platz des neuen Catalysts einnehmen würde. Eine Art "Es muss immer einen Lichking geben". Hätte er damit den Menschen geholfen? Ich glaube nicht, denn wenn er den Platz des Catalysten einnimmt, würde er höchstwahrscheinlich zu denselben Schlüssen kommen und die Zirkel als notwendig ansehen. Es würde ihn definitiv auf eine andere Form der Existenz heben. Mir schwebt dann ein ähnliches Szenario wie beim Ende von Prey vor. Wo ihn die erlangte Macht korrumpiert. Ob Shepard sich davon losreisen könnte, wirklich die Reaper zurückpfeifen und den Krieg beenden könnte, ist fraglich. Und vor allem: Was dann? Was will er mit der ganzen Macht, wenn er sie nicht mehr einsetzt. Er könnte sie nutzen. Sieht die Fehler aus einer anderen Perspektive, könnte ihnen "helfen", könnte sie aber auch kontrollieren. Wenn man hier die Natur der Menschen zugrunde legt, dann ist die Möglichkeit gegeben das er der Macht erliegt. Also fällt es mMn raus.

    Bei der Indoktrination hieße diese Entscheidung ganz einfach: Royal Flush auf dem Flop mit mehreren lunatics am Tisch. Sprich die Reaper gewinnen. Er glaubt TIM, hier als Vertreter der Reaper angenommen, und ist bereit denselben Weg zu gehen obwohl bereits zwei Leute vor ihm gescheitert sind.

    Die Symbiose von synthetischem und organischen Leben
    Symbiose. Es ist das erklärte Ziel der Reaper eine Symbiose zwischen Synths und Organischen zu schaffen. Die Organischen entwickeln zwangsweigerlich innerhalb ihrer Zivilisation irgendwann Synths. Diese entwickeln ein Bewusstsein und beginnen Fragen zu stellen. Sie beginnen die Herrschaft der Organischen anzuzweifeln. In ihrer Panik machen die Organischen das was sie am besten können: Ihr Leben verteidigen. Wenn wir uns allerdings die Geschichte ansehen lernen wir eine Sache: Maschinen > Menschen. Ob es Terminatoren, Necrons, Geth oder Cybermen sind spielt keine Rolle. Maschinen sind den Menschen überlegen. Eine Nichteinmischung der Reaper würde nun bedeuten, dass die Organischen sterben werden. Daher das Ernten, etc. Sie sehen sich weiter als Ordnung an, die das Chaos des organischen Lebens bringen. Ich denke hier MUSS man interpretieren. Ich denke Ordnung meint hier Beständigkeit. Die Reaper sind einfach. Sie laufen nicht den Zirkel des wachsen-leben-mist bauen-sterben's. Ein Zustand der für sie Chaos bedeutet. Eine Symbiose zwischen den Synths und den Organischen würde nun diese Ordnung dauerhaft machen und die Zirkel beenden. Sie wären ja nicht mehr nötig, da mit den synthetischen Komponenten die Organischen die Fehler gar nicht mehr machen würden. Soweit so gut. Aber jetzt kommt der Punkt der mich dagegen hat gehen lassen (grammatikalischer Stunt): Ein Leben in Symbiose, ein Leben ohne den Druck des Sterbens...ist das noch Leben? Wenn wir in der Lage sind alle unsere Schwächen auszumerzen, wo bleibt dann unser Antrieb? Es war doch genau die Tatsache das wir Schwächen haben die uns antreiben. Nehmen wir die Quarianer: Das mit den Geth war dämlich ja, aber es hat sie auch dazu getrieben zu Koriphäen auf dem Gebiet der Technik zu werden. Sie sind Experten darin Dinge instand zu halten, weil sie es müssen. Menschen sind ehrgeizig ohne Ende, weil sie wissen das sie bald sterben werden. Deswegen wollen sie so viel. Es macht sie aus. Wenn das alles nun vorbei ist, dann haben wir zugegebenermaßen ein Utopia. Und genau da ist das Problem: Ein Utopia kann nicht erzwungen werden. Ein Utopia muss aus freien Stücken gebildet werden. Wenn auf einmal durch eine deus ex machina alle Schwächen ausradiert werden, heißt das nicht das auch die Erinnerung daran ausgelöscht ist. Jemand wird sich erinnern und es wird die geben die den alten Zustand wollen. Und dann kommt das Bedauern. Es kommt das "Heimweh" nach den alten Motiven, nach der Unterschiedlichkeit. Das Verlangen nach Individualität. Menschen, und ich denke alle Organischen, wollen nicht das Gleiche sein. Sie wollen sich unterscheiden. Wenn wir in Symbiose mit den Synthetischen leben, wer sagt uns das wir dann noch dieses Maß an Individualität haben? Wer sagt uns das wir es dann noch brauchen? Außerdem: Wer sagt uns das die Gedanken die wir haben wirklich unsere sind? Das es nicht irgendwie von den Reapern in uns bestimmt wird wie wir handeln? Ich persönlich halte das Syntheseende für sehr gut. Aber nicht in dieser Form. Nicht als Zwang. Es wäre für mich nicht die Entscheidung die Organischen von ihren Fehlern zu befreien, sondern die Entscheidung sie alle in die Sklaverei zu schicken. Wer die "Erweiterung" nicht will, bekommt sie trotzdem. Ich würde eigenhändig den freien Willen ausschalten und sie alle für das höhere Wohl versklaven. Und selbst wenn sie es nicht wüssten, wenn sie zufrieden wären, so reicht mir die Möglichkeit des Zweifels, des Bedauerns aus um diese Option, so gut sie klingen mag, abzuschlagen. Wenn man den Organischen die Wahl geben würde. Wenn man es ihnen erklären könnte, dann ja. Aber so? Niemals. Denn am Ende des Tages ist der Unterschied zwischen einer Utopie und einer Dystopie nur drei Buchstaben. Und ich hab mich viel zu gut mit JC identifiziert, und mit dem ganzen Universum, dass ich das nicht tun konnte. Es war für mich einfach falsch.

    Indoktrinationstechnisch ist das ähnlich dem Kontrollende mit einem Unterschied: Shepard glaubt den Reapern das sie die Erlösung sind, wie auch TIM. Jedoch ist er sich bewusst das er sie nicht kontrollieren kann. Er weiß es ist das richtige und gibt sich selbst auf. Er unterwirft sich komplett dem Willen der Reaper. Die Indoktrination wäre demnach erfolgreich. Erfolgreicher als bei Kontrolle, da er die menschliche Gier nach Macht abgelegt hat.

    Die Zerstörung aller synthetischen Lebensformen
    Zerstörung. Der heilige Grahl der Entscheidung. Warum? Weil es das Leben als solches respektiert. Es respektiert die Möglichkeiten der Fehler. Die Bedrohung der Extinktion (ein Fremdwort passt hier besser...DRAMA BABY). Das ist es was Sterbliche voran treibt. Nur die Zerstörung der Reaper kann dies erhalten. Aufbauend auf meiner Ausführung zur Symbiose: Der Drang nach Individualität und Ausbreitung schafft Konflikte. Verschiedene Interessen sind nunmal...verschieden. Und hier kommt der Knackpunkt: Die Organischen wollen gar keinen Frieden. Sie lieben es dem Frieden hinterherzujagen, doch wenn sie ihn erreicht haben brodelt irgendwo wieder etwas anderes. Wie Hunde die Autos hinterherjagen (oder der Joker...). Sie wissen nicht was damit anfangen. Es fordert sie nichts mehr. Nur Krieg, Probleme und Konflikte fordern uns. Das ist es was das freie Leben ausmacht. Falsche Entscheidungen und das darauffolgende lösen des Problems. Es hört sich hart an, aber wenn man sich die Menschheitsgeschichte ansieht, so kann man feststellen, dass es genauso läuft. Demnach nehm ich das analog einfach mal nach ME rüber. Wir können nicht fliegen? Bäm, Wright-Brüder. Wir haben keine Klauen oder spitzen Zähne? Bäm, ferngesteuerte, unbemannte Kampfdrohnen mit wärmesuchenden Raketen. Ja, Zerstörung zerstört alles synthetische Leben. Und irgendwann wird neues gebaut. Und? Dann werden die zukünftigen Generationen damit fertig. Sie haben unser Wissen um unsere Fehler und können diese vermeiden. Ihre Synths werden anders als die jetzigen und vielleicht werden die auch einen Fehler haben. Fehler sind da um behoben zu werden. Hätten die Quarianer die Geth nicht angegriffen, würden die heute noch auf Rannoch sitzen und munter Pi berechnen und die Fleischsäcke auslachen. Und wenn sie die Synths zerstören müssen, dann werden bald neue gebildet werden und das Ganze geht noch einmal los. Es ist eine dunklere Zukunft als es die Symbiose ist, aber es ist eine freie Zukunft. Eine Zukunft mit Fehlern, eine Zukunft wie sie für uns vorgesehen war. Ohne Kontrolle einer allmächtigen Kreatur. Und wenn alles Organische ausgelöscht wird? Dann wird neues Leben entstehen und sie werden von unseren Fehlern lernen, so wie wir über Zivilisationen hinweg gelernt haben eine gigantische Waffe zu bauen. Wer gibt uns (in diesem Fall Shepard) das Recht den Organischen dieses Recht zu verwehren? Es ihnen nicht zu erlauben frei zu entscheiden wie sie ihr Leben zu leben haben? Und weiterhin ist folgendes nicht beachtet worden: Symbiose ist auch ohne die Reaper möglich. Shepard ist bereits halb-synthetisch. Die Technologie ist da. Und mit den "befriedeten" Geth ist eine gewisse technologische Singularität erreicht. Aber die Geth sind doch vernichtet, menno. Ja, aber auch unser Wissen? Unsere Erinnerung an sie? Nein, wir wissen wer sie waren. Und das viel zu kurze Zusammenleben mit den Quarianern hat den Organischen gezeigt das es möglich ist. Aber das führt von meinem jetzigen Punkt weg und wieder zu dem vorherigen. Wir können diese Symbiose ohne die Kontrolle "von oben" erreichen. Demnach können wir beide Enden wählen. Wir können die Reaper vernichten, uns von der Unterjochung befreien UND uns frei dazu entscheiden das reinorganische Leben gegen ein symbiotisches einzutauschen. Biotik ist doch, meines begrenzten Verständnisses nach, bereits der beste Beweis dafür. Oder halt Shepard. Aber es ist definitiv machbar. Und es basiert auf dem freien Willen. Deswegen ist die Zerstörung der Reaper mMn die einzig richtige Entscheidung am Ende des unbestreitbar phantastischen Spiels.

    Für die Indoktrination: Ganz klar. Shepard hat dagegen wiederstanden.

    @backside: ich bin bewusst nur passiv (sprich sie nicht namentlich genannt) auf deine Argumente eingegangen um mich von dem bisher gerügten Stil zu entfernen und nicht die Fokus daraufzulegen alles von dir zu entkräften, da mir das immer etwas arrogant und ignorant vorkommt. Außerdem will ich gar nicht wissen wie lange der Post geworden wäre, wenn ich noch Zitate eingefügt hätte. Ich habe zu den Entscheidungsmöglichkeiten keine Beweise angeführt, da man diese mMn nur auf subjektiver Ebene diskutieren kann und ich leider noch keinen Plan von meinem Kopf malen kann.

    Nun, es ist mehr geworden als ich gedacht hab und eventuell formatier ich das Ganze etwas um es übersichtlicher zu machen (check.), da ich glaube niemand wird so einen Block lesen. Für Fehler nehm ich keine Haftung. Es ist spät, ich hab zwölf Stunden gearbeitet und fünf Stunden Jura gelernt. Ich weiß nicht wer schonmal alles in ein Jurabuch reingeschaut hat, aber glaubt mir: Sie sind nicht unbedingt als Wachmacher bekannt.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, ich bin mal wieder über das Ziel hinausgeschossen...Ich weiß nicht warum mir sowas immer wieder passiert-.-

    EDIT2: Überschriften ftw! Außerdem entschuldige ich mich bei jedem seine Zeit verschwendet zu haben. ("Uh, was neues zu meiner Lieblingstheorie von meinem Lieblingsspinner!...Pff, ne. Eff you. Das les ich nicht, ich scroll lieber zum Schluss und nehm dann darauf Bezug." <--HAHA! Ich hab am Schluss nichts mehr wirklich geschrieben, du musst es schon lesen )
    EDIT3: Der fettgedruckte Text kam mir arrogant vor, deswegen Beschwichtigungsklausel eingefügt. Außerdem ein zwei "mMn" eingefügt. Und verdammt, dauert es lange bis das Ding die Änderungen gespeichert hat.
    EDIT4: Paar Fehler ausgemerzt. Ich hätte bis morgen warten sollen.-.-
    Letzer EDIT: So ich fritzel jetzt seit ner Stunde rum um das Ganze bisschen übersichtlicher zu machen. Ich hätte noch mehr mit den Argumenten ins Detail gehen können, denke aber das es so schon fast zu viel ist. Ich hoffe es ist dementsprechend interessant zu lesen. ich bin dann mal raus für heut.

    PS: Ich hab noch dreimal nach dem "letzten EDIT" editiert...Pschd...
    Geändert von InsertCoffee (20.03.2012 um 02:24 Uhr)

  6. #226
    Newbie Avatar von KayLeigh Shepard
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    Also ich hab mir den langen Block jetzt mal eben aufmerksam durchgelesen und finde auch, dass deine Aussagen und Argumente viel Sinn machen. Außerdem möchte ich nicht wegen meinem letzten Post so herüberkommen, dass ich 'nur' an die Indo-Theorie glaube. Darüber diskutieren werde ich nun ebenfalls mit und auch, wenn einige Dinge nicht hundertprozentig bestätigt werden können und nur reine Spekulation sind, so finde ich diese Theorie dennoch logischer, als wie einige der ungelösten Fragen. Jenes muss aber auch nicht gleich heißen, dass die Theorie gleich stimmen muss, ja. Aber viel kann ich derzeit auch nicht dazu sagen und mehr Zeit hab ich erst wieder heute Nachmittag. Ich werde den Thread auf jeden Fall weiter aufmerksam verfolgen und mal schauen, in welche Richtungen die Diskussion noch geht

  7. #227
    NerdEffect
    Gast

    Standard

    Gründe warum eine Symbiose zwischen Syntehtics und Organics logisch und möglich ist:

    Battlestar Galactica:
    Hera ist die Tochter von Karl C. Agathon und der Caprica-Kopie von Sharon Valerii. Sie ist der erste und bisher einzige Mensch-Zylonen-Hybrid.
    http://de.battlestarwiki.org/wiki/Hera_Agathon

    Wissenschaftlicher Link bezüglich Synthetischem Leben:
    http://syntheticlifeforms.org/

    50 Years after scientist have created the first DNA in a test tube... now the researchers are crossing the next barrier... the creation of artificial life forms driven by artificial DNA. In 2008 they hope to transplant the first entirely handcrafted chromosome of DNA into a cell where it is expected to boot itself up like a file on your computer.
    When this event happens, it will blue the lines between biological and artificial and force us to rethink what it means for something to truly be alive. There will be a new era where people will write DNA programs like the early computing days where programmers wrote programs for computers.
    Synthetic Life Forms or Synthetic Biology will involve the large scale rewriting of all genetic codes and create metabolic machines.


    Reaper sind keine Überwesen. Überwesen sind Lebensformen wie Dr. Manhattan:
    http://www.youtube.com/watch?v=FPN18GBk7AU

    Reaper sind Böse und können kein sinnvolles Motiv haben bzw. Diskussionen bringen nix mit ihnen?

    Diese Filme beweisen das Gegenteil:

    The Abyss
    http://www.youtube.com/watch?v=xGzRw...eature=related

    The day the earth stood still:
    http://www.youtube.com/watch?v=XdawEE4SnYc

    Knowing
    Knowing:
    http://www.youtube.com/watch?v=77TIao35nes



    Schlechte Bösewichter:
    Independence Day
    http://www.youtube.com/watch?v=NZZvtQtdbzM

    Anscheinend gibts auch unterschiedliche Übersetzungen. In manchen sagt der Katalyst nicht daß Shepard aufwachen soll, sondern er fragt warum er hier ist.
    http://www.youtube.com/watch?v=96CczhHtqgY

    Warum sollte Shepard fogendes zum Reaperchef sagen: "I rather think we will keep our own form. The characterstic of organic life is that we think for our self. Make our own choices. You take that away. And then we might be machines like you."

    Warum sollte man so einen genialen Satz in einer Indoktrination sagen, wenn der Doch fürs Ende gehört?

    Reaper sind Maschinen, welche Maschinen zerstören damit Maschinen nicht gegen Lebwesen rebellieren - Aber moment Reaper zerstören gar keine Maschinen sondern die Lebwesen die sie vorgeben zu beschützen....
    Geändert von NerdEffect (20.03.2012 um 07:41 Uhr)

  8. #228
    Bleibt zu Hause Avatar von alceleniel
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    Zitat Zitat von Backside Beitrag anzeigen
    Außerdem sei verwiesen auf den News-Post auf MassEffect-Game von Heute, wo es heißt, dass Bioware im Moment nicht vor hat, das Ende von ME3 zu ändern und dass sie sich intensiv mit dem Shitstorm zum Thema auseinandersetzen. Das spricht dafür, dass Bioware das Ende, so wie es gezeigt wird, so vorgesehen hat.
    Die ursprüngliche Aussage es werde nichts gändert, wurde damit doch wieder dementiert. Es ist noch keine Entscheidung diesbezüglich getroffen worden. Ich dachte die News wäre dahingehend eindeutig.

  9. #229
    Taschenbillard-Spieler Avatar von DarthGamer
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    Zitat Zitat von alceleniel Beitrag anzeigen
    Die ursprüngliche Aussage es werde nichts gändert, wurde damit doch wieder dementiert. Es ist noch keine Entscheidung diesbezüglich getroffen worden. Ich dachte die News wäre dahingehend eindeutig.
    Nach dem Ende von ME 3 ist gar nichts mehr eindeutig

    Naja wieder ein Tag an dem nichts kommen wird. Schön langsam glaub ich BW und EA wollen das Ganze einfach aussitzen und werfen immer wieder kleine Häppchen zu um die Meute halbwegs ruhig zu halten. Ich trau mich wetten das alle denen den ME am Herzen gelegen hat, schon lange durch sind also worauf noch warten das er Weihnachtsmann/Christkind kommt?

  10. #230
    Let's Play-Gucker
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    Zitat Zitat von InsertCoffee Beitrag anzeigen
    Nun, es ist mehr geworden als ich gedacht hab und eventuell formatier ich das Ganze etwas um es übersichtlicher zu machen (check.), da ich glaube niemand wird so einen Block lesen. Für Fehler nehm ich keine Haftung. Es ist spät, ich hab zwölf Stunden gearbeitet und fünf Stunden Jura gelernt. Ich weiß nicht wer schonmal alles in ein Jurabuch reingeschaut hat, aber glaubt mir: Sie sind nicht unbedingt als Wachmacher bekannt.
    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    *Bereitet sich auf seine heutigen Gerichtsverhandlungen vor*

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