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  1. #21
    Origami-Held Avatar von Saturo
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    Zitat Zitat von django22 Beitrag anzeigen
    jetzt sagt mir aber nicht man kann 4000 nur im multiplayer erreichen?
    da ich auf xbox spiele wäre das ärgerlich..irgendwie!
    Ich hab es zumindest nicht geschafft und ich bin mir ziemlich sicher, alles gemacht zu haben (alle Galaxien auf 100%, alle Nebenmissionen). Habs ja auch mit diversen Hilfe-Seiten abgeglichen.
    Meine Readiness-Wertung lag bei 58%, weil ich Mass Effect: Infiltrator (fürs iPhone) gespielt habe und das da mit reinfließt. Den Multiplayer hatte ich da noch nicht gespielt.

  2. #22
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    damn it du machst mir angst

  3. #23
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    Also ich hatte mit allen Nebenmission, DayOne-DLC nach dem Angriff aufs Cerberus-HQ 7100 Punkte Gesamt. Ohne MP oder die IPhone-Spielchen hat man keine Chance das Ende mit lebendigen Sheppard zu erreichen. BioWare behauptet zwar Stich und Fest, dass es möglich ist, aber vielleicht meinen sie auch das Synthese-Ende als bestes Ende. Keine Ahung.

  4. #24
    I was lost without you Avatar von Kalli Shepard
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    Vielleicht bekommt man mehr Punkte, wenn man den ME3-Char für einen zweiten Durchgang importiert? Die Paragon-Renegade-Punkte sowie die Stufe und die Skillpunkte werden jedenfalls übernommen. Leider bin ich noch meilenweit von einem Blick auf das Punktekonto entfernt.

    btw.: Ich hab im ersten Durchgang wirklich jede Mission gemacht, die ich kriegen konnte, und hatte noch 83% aus dem MP und kam auf 6614. Kaum vorstellbar, dass ich da auf 7100 kommen könnte

  5. #25
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    Habe jetzt gerade im Spiel nachgeschaut. Ich habe jetzt 6985 Punkte. Nach der Cerberus-Mission erhält man ja noch für das Crucible das Reaper-Herz, was 100 zusätzliche Punkte bringt. 7085 Punkte. Das ist aber wie gesagt Gesamtstärke, nicht die effektive. Im MUltiplayer hab ich nur 71% im Moment, was z einer effektiven Stärke von 4959 führt.

    EDIT:
    Das war mein erster Durchgang.

  6. #26
    Nothing new Avatar von Kinman
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    So, nachdem ich alles ein paar Tage absitzen ließ, will ich mich auch mal an ein persönliches Review machen. Ich liefere erst mal einen Teil, da es doch recht lang wird und ich parallel zum zweiten Durchgang schreiben will/werde, damit die Eindrücke nochmals frisch sind.

    Der Einstieg ist grandios, auch wenn er aus der Demo schon bekannt ist. Das Erdlevel ist kurzweilig und mit ausgezeichnet gescripteter Action gespickt. Es ist einfach ein Augen- und vor allem Ohrenschmaus, wenn man einem Reaper Laser nur gerade so entkommt, wenn ein Dreadnaught vom Himmel geblasen wird und die Explosion den Weg unter einem zusammenkrachen lässt. Getoppt wird das Ganze dann von der Endsequenz des ersten Levels, wie man zurück in den aktiven Dienst kommt und die Darbietung, dass die Reaper vor nichts und niemanden halt machen. Aber trotzdem fehlt mir leider ein wenig die engere Verknüpfung zu Arrival. Die Bürokratiesache ist wohl komplett entfernt worden und die Anhörung ist zwar nett, aber viel zu kurz. Hier hätte man für Leute, die einen Charakter importieren und somit die Spielserie schon kennen, einfachmehr machen können. Ich war zwar nicht enttäuscht, hatte aber gehofft, dass es gegenüber der Demo doch noch mehr dazukommt, als nur ein minimalistischer Dialog mit Ashley/Kaidan. Da bei mir Ashley überlebt habe, werde ich in Zukunft nur sie nennen. Trotzdem ein bombastischer Anfang.

    Als nächstes überraschen die extrem kurzen Ladezeiten. Musste man in Mass Effect 1 und 2 immer eine Zeit lang pausieren, so geht es in Mass Effect 3 nach ein, zwei Sekunden schon weiter und man bekommt viel mehr das Gefühl, dass alles ein großes Ganzes ist und nicht Mission an Mission aneinandergereiht. Als nächstes geht’s zum Mars und wird das erste Mal mit Cerberus konfrontiert. Als Spieler der Demo keine große Überraschung, für Leute, die noch nicht wussten, dass mit Cerberus etwas im Argen ist, sicherlich eine nett inszenierte Überraschung. So wie man die Anlage betritt trifft man auf Liara. Dabei kann man ihr vorher noch in einer schönen Fluchtsequenz zusehen und es zaubert einen ein Grinsen auf das Gesicht, als sie ihre Widersacher mit der Singularität überrascht und sie beseitigt. Danach merkt man auch sofort das Wiederaufblühen der Romanze zwischen ihr und (meiner) Shepard. Sehr gut fand ich, dass Ashley noch immer nicht weiß, ob sie Shepard vertrauen kann. Ich hatte schon befürchtet, dass dieses Thema mit ein zwei Sätzen abgehakt wird, habe mich aber zum Glück schwer getäuscht.
    Auch die restliche Marsmission ist spannend gemacht, die Datapads, die man findet, sind interessant und teilweise auch lustig. Einen kurzen Aha-Moment hatte ich, als Shepard die Taschenlampe anknipst. Gefällt mir, dass es so etwas nun auch in Mass Effect gibt. Dann geht es ja recht rasch und man findet sich nach ein paar Kämpfen am Ziel. Aber plötzlich schaltet sich The Illusive Man ein. Wie immer mit einer gewissen Überheblichkeit und es tut einfach gut, ihm ein „Go to hell“ als Abschied entgegenzuwerfen. Die Verfolgung von EVA ist zwar nett gemacht, doch wenn man einmal zu langsam ist, bleibt sie stehen. Genauso kann man sie biotisch chargen so viel man will, es kratzt sie nicht im Geringsten. Aber gut, dass ist bedingt durch die Spielmechanik und störte mich nicht wirklich. Das Ende der Mission ist cool und emotional zu gleich. Vega, der einfach mal das Shuttle rammt und dabei um ein Haar das Team erschlägt, mit einem lockeren Spruch jegliches Ärgernis darüber wegwäscht. Doch dann läuft’s nicht wie geplant und Eva krallt sich Ashley und bekommt von TIM den Befehl sie umzulegen. Ich bin zwar kein großer Ashley-Fan, aber mir blieb für einen Moment das Herz stehen. „Das könnt ihr doch nicht machen!“, ging es mir durch den Kopf. Wahnsinn, wie schnell und stark einen die Szene packen konnte.
    Ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben sind die vielen Details in diesem Level. Die Datapads, die Forschungseinrichtung, die Kommentare der Cerberusleute, der tobende Sandsturm im Hintergrund… Und dann ist das noch das kleine () Randdetail, dass man eine Ahnung bekommt, wie man gegen die Reaper vorgehen wird.

    Die Pause auf der Citadel kommt dann nach den beiden Actionmissionen genau recht. Man trifft auf Diana Allers, die mir zu diesem Zeitpunkt auch sympathisch war – vor allem war ich auch gespannt, wie die Rolle der Reporterin sein wird. Die Idee fand ich gut, als ich davon das erste Mal hörte. Mehr dazu dann im Abschnitt Charaktere. Das Wiedersehen mit alten Bekannten gefiel mir auch sehr gut. Bailey, der offensichtlich nicht über die Anwesenheit von Vega erfreut ist, Chakwas, die man sofort für die Normandy gewinnen kann und Dr. Michel, die es von den Bezirken ins Präsidium schaffte. Erneut fällt das tolle Design ins Auge. Die Citadel strotzt vor Details, sie ist gut gefüllt, man kann den Leuten zuhören und bekommt die eine oder andere Aufgabe. Sehr gut ist auch, dass sie sich im Laufe des Spiels immer mehr füllt – vor allem das Krankenhaus. Und dann ist da noch der Besuch bei Ashley, die Gute sieht ja ordentlich zugerichtet aus. Wieder sehr emotional. Leider konnte ich die Blumen und Süßigkeiten, die ich zuvor gekauft hatte, nicht bei ihr lassen . Dabei hätte sie zumindest mit Zweiterem was anfangen können, wenn sie wieder aufwacht.

    Tja und dann spricht man vor dem Rat. Einerseits verständlich, dass sie nicht ihre System ungeschützt lassen wollen, andererseits denke ich mir, dass Shep mittlerweile ja oft genug bewiesen hat, selbstlos zu handeln und dass die Empfehlung, der Erde zu helfen, auch für das Allgemeinwohl ist. Aber wäre es wirklich so? Wie würde die Menschheit bzw. Udina reagieren, wenn Sur’Kesh das größte Angriffsziel der Reaper gewesen wäre, aber gleichzeitig eine latente Bedrohung der Erde und der Kolonien der Menschen bestanden hätte. Würde die Menschheit eine Flotte schicken? Sicher bin ich mir da nicht. Aber ich vermute, dass zumindest das Tiegel/Crucible-Projekt Unterstützung erhalten hätte. In Anbetracht dessen, was man auf Thessia erfährt, bin ich allerdings schon erstaunt, dass Rätin Tevos (die Asari) ihre Beine stillhält, denn zusätzlich ist auch Liara - eine Asari – da, die ebenfalls um Unterstützung bittet.
    Udina ist erbost und macht sich anschließend im Büro auch entsprechend Luft, aber halt, was ist denn das? Da kommt der turianische Ratsherr wohl mit einem Angebot. Hier gefällt mir auch Sheps erste Reaktion („Ich sehe, wie Ihnen das hilft…“). Allgemein fand ich die zum Teil automatisch ablaufenden Dialoge recht angenehm und besser als ständig das Wahlrad zu bedienen und dabei trotzdem keine echte Auswahl zu haben. In den richtigen Momenten ist das Wahlrad ja verfügbar.

    Raus aus dem Büro ist plötzlich Vega da. Cool, endlich traut sich die Crew aus der Normandy heraus und verkriecht sich nicht im Raumschiff. Eine DER Verbesserungen schlechthin. Man trifft die Crew bei Landgängen, die Leute bewegen sich innerhalb des Raumschiffes und vor allem Reden sie miteinander und das auch nicht zu wenig. Hier hat BioWare ein Element zu Mass Effect hinzugefügt, welches ich schon bei Teil 1 und vor allem bei Teil 2 schmerzlich vermisste. Die Begleiter erhielten somit noch wesentlich mehr Charakter und Persönlichkeit und man spürt regelrecht die Freundschaft zwischen ihnen. Aber auch hier mehr unter Charaktere.

    Nach ein wenig rumgescanne – verfluchte Reaper – geht es weiter auf Palavan bzw. dessen größtem Mond. Der Anflug mit der Sicht von der Shuttlerampe war ja schon gigantisch und so wie man aussteigt, fühlt man sich mitten im Krieg. Rundherum kracht‘s, Jäger sausen über den Kopf und im Hintergrund marschieren die Reaper. Umwerfend. Etwas weniger gut gefiel mir die karge Landschaft, die eigentlich keinerlei Besonderheiten hatte. Doch das wird von der Skybox absolut wettgemacht. Palavan im Hintergrund bringt eine beeindruckende Kulisse. Sofort fiel mir auf, dass die Begleiter auch weiterhin während des Kampfgetümmels miteinander reden und somit eine packende Atmosphäre erzeugen. Im turianischen Lager angekommen trifft man den nächsten Altbekannten: Garrus. Dieser kommt auch sogleich mit und gemeinsam erledigt man die Mission. Dass man dabei ein Geschütz bedienen darf ist auch ganz nett umgesetzt und man lernt weitere Husks-Abarten kennen.

    Fortsetzung folgt…

    Charaktere:

    James Vega:
    Bevor ich etwas über Vega wusste, war ich nicht sonderlich begeistert. Weder Jacob noch Kaidan fand ich interessant und so war die Erwartung eher in die Richtung, dass Vega sich ebenfalls zu den Naja-Charakteren gesellt. Die Demo hingegen lehrte mich schon eines Besseren. Da war mir Vega auf Anhieb sympathisch und im Spiel steigerte sich das dann noch stark. Vega ist cool, hat seine Eigenheiten und ist auch nicht der Vorzeigesoldat. Trotzdem ist er fähig nachzudenken und es war schon sehr interessant, wie ihn die N7 Anwerbung beschäftigte. Die Idee mit den Spitznamen gefiel mir auch, lockerte alles ein wenig auf. Einen sehr genialen Dialog hat er mir Garrus, als sie darüber reden, wer wohl mehr geleistet hat. Herrlich. Die Idee und Umsetzung des Sparrings fand ich auch nett gemacht.

    Garrus:
    Dieser Turianer ist wohl der beste Freund meiner Shep. Bei ihm merkt man einfach, dass ihm was an Shepard liegt und die Freundschaft auch was bedeutet. Das Flaschenschießen auf der Citadel war ein absoluter Höhepunkt. Ich weiß gar nicht, was ich alles sagen sollte, mir fehlen einfach die Worte und es gibt so vieles was extrem genial ist. Es freut mich auch, dass Garrus schlussendlich noch jemanden gefunden hat.

    Ashley:
    Hmm.. Ich mochte Ashley immer, aber nicht allzu sehr. Genauso geht es auch in ME3 weiter. Die Szene auf Mars und natürlich die Krankenhausbesuche sind sehr berührend aber anschließend redet sie wohl nicht mehr viel mit Shep. Sie sollte vielleicht noch ein wenig aufpassen, wenn sie mit Vega einen trinkt. Zuerst machte ich mir sorgen, als ich sie am Boden liegen sah, aber dann musste ich einfach nur noch lachen. Tja, so kann es einem ergehen.

    EDI:
    Die AI ist natürlich auch wieder super. Die „Übersiedelung“ in den Körper ist super umgesetzt und auch ihr Lernprozess gefällt mir. Ich habe mich getraut, ihr alle Freiheiten zuzulassen und bereue die Entscheidung nicht. Die Interaktion mit der Crew gefällt mir ebenfalls. Vor allem Anfangs, als man die Normandy das erste Mal frei Betritt. Gelungen ist auch die Verknüpfung mit ihrer Herkunft. Sie und Shep hatten wahrlich einen etwas holprigen Start am Mond. Endlich hat Joker wohl auch etwas zum Anfassen .

    Javik:
    Sehr interessanter Char, der wohl ganz anders ist, als Liara sich die Protheaner vorgestellt hat. Ein richtiger Augenöffner. Die Kommentare, die er so auslöst sind lustig. Man merkt bei ihm auch deutlich, wie er sich immer mehr an die „neue Welt“ gewöhnt. Super umgesetzt. Er wird bei meinem zweiten Durchgang definitiv öfters dabei sein, denn ich bin gespannt darauf, was von ihm noch so alles kommt.

    Liara:
    Ich mag sie einfach. War ich in Mass Effect 2 zuerst noch überrascht, wie sie reagiert, so hat sich das bei Lair oft he Shadow Broker aufgelöst. Sie ist die Partnerin meiner Shep (die ihr auch immer treu war!). Leider habe ich das Treffen mit ihrem „Vater“ auf der Citadel verabsäumt, aber ich hab mir die Dialoge in YouTube nochmals angesehen. Von richtigen Schenkelklopfern („I - don’t - headbutt!“) bis hin zu nachdenklicheren Dialogen ist da alles dabei. Die weitergeführte Romanze gefiel mir auch, obwohl ich mir manchmal ein wenig mehr wünschte. Bei Garrus spürte man jederzeit die Freundschaft, bei Liara hatte man manchmal einfach den Shadowbroker vor sich. Die Nachrichten auf ihren Terminal sind natürlich super.
    Nach der Thessia Mission war sie am Boden zerstört und es hat mich richtig mitgenommen. All das, woran sie glaubte, war auf den Kopf gestellt. Ihr wurde regelrecht der Boden unter den Füßen gezogen und sie reagierte entsprechend emotional. Sie bedroht sie Javik und schließt sich ein. Übrigens super, wie Tali und Garrus darüber sprechen! Sie lässt sich aber von Shep trösten.
    Die Gedankenkapsel ist ebenfalls eine tolle Idee! Liara ist und bleibt einfach mein Lieblingscharakter.

    Tali:
    Auch super. Zuerst professionell vor den anderen aber in Shepards Quartier rückt sie sofort mit der Wahrheit heraus. Legion den Upload durchführen zu lassen war eine der härtesten Entscheidung, denn es hätte auch schief gehen können. Als Tali daneben bettelte, es sich anders zu überlegen, war ich wirklich geneigt die Reload-Taste zu drücken. Aber zum Glück ging es gut aus.
    Ebenfalls auf YouTube habe ich mir mal die Szene angesehen, was passiert, wenn es nicht klappt. Ich glaube ich wäre in Tränen ausgebrochen, wenn Tali sich in den Tod gestürzt hätte. Auch ihre Berauschtszene gefiel mir. Vor allem, dass sie nochmals auf Miranda eingeht. Es gilt das gleiche wie bei Garrus: Es freut mich, dass sie jemanden gefunden hat…

    Diana Allers:
    Diana ist der Charakter, von dem ich am meisten enttäuscht bin. Ich hatte erwartet, dass sie mal auf einer Mission dabei ist, sich aber im Hintergrund hält (z.B. im turianischen Lager am Mond von Palavan) oder zumindest am Ende auf der Erde. Man hätte vielleicht auch mal das Ergebnis ihrer Arbeit sehen können. Obendrein fand ich sie nicht besonders sympathisch, es gibt auch nur sehr wenig Dialoge. Schade, da wäre wesentlich mehr möglich gewesen.

    Samantha:
    Gefällt mir sehr gut der Charakter. Ist witzig, manchmal ein wenig naiv, aber trotzdem ist sie kompetent. Und sie spielt mit Shep Schach, (auch) wenn man ihr nicht in die Dusche folgt (). Alles im allem fand ich sie sympathischer als Kelly in Mass Effect 2.

    Cortez:
    Den Shuttlepiloten hat Shep ja gerade noch so vorm Burn Out gerettet. Ebenfalls ein interessanter und sympathischer Charakter mit Hintergrund. Seine Witzeleien mit Vega passen auch immer gut. Vor allem in Bezug auf die Fähigkeiten als Shuttlecrasher.

    Joker:
    Interessant mal etwas über die Familie von unserem Spitzenpiloten zu erfahren und dass seine Scherze mehr oder weniger Verdrängung sind. Mögen tu ich ihn wie eh und je.
    „Die Zukunft gehört dem Buch und nicht der Bombe, dem Frieden und nicht dem Krieg“, Victor Hugo

  7. #27
    Taschenbillard-Spieler
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    Zitat Zitat von Deemonef Beitrag anzeigen
    Ich persönlich hätte mir keins einfallen lassen, aßer dem Steriotypischen: Reaper alle wech und ein 45 minuten video wie wieder alles glatt geht in der Glaxie... Haus und Kinder mit Romanze und schön.
    ...aber das wäre zu normal.
    Da ist ein völlig unlogisches Ende besser? Sorry, aber ich hätte lieber ein Hollywood Ende gehabt, das stimmig ist, als diese Grütze, die vorne und hinten nicht passt.

  8. #28
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    So, nachdem ich alles ein paar Tage absitzen ließ, will ich mich auch mal an ein persönliches Review machen. Ich liefere erst mal einen Teil, da es doch recht lang wird und ich parallel zum zweiten Durchgang schreiben will/werde, damit die Eindrücke nochmals frisch sind.
    Was für ein Monstertext. Hat aber Spaß gemacht, das alles zu lesen. Die Char-Beschreibungen find ich ziemlich passend.

  9. #29
    Not my Fallout Avatar von Boïndil
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    So nach einer Woche habe ich nun meine Technikerin Morwenna Shepard auf Wahnsinn durch das Spiel gebracht, die ich seit ME1 aufgepäppelt hatte. Zocke es auf XBox.
    Ich versuche, es stichwortartig und (relativ) kurz zu halten, teilweise im Vergleich zum Vorgänger. Ich kenne natürlich noch nicht jeden Spielaspekt.
    + meint okay, - nicht so gut, +++ lobenswert, ---unterirdisch.

    Menus/HUD:
    Insgesamt alles besser, das ganze UI sieht wie aus einem Guss aus, während im Vorgänger noch die völligen Bastler am Werk waren, die ihr Handwerk mit Flash-Filmchen lernten. Die Ladebildschirme sind zwar völlig unspektakulär, aber besser als die bemühten Grafiken in kränklichen Farben aus dem Vorgänger.
    +alles grafisch überarbeitet, sieht besser aus als im halbgaren Vorgänger
    +grafisch besseres HUD
    +hübschere Blut-Effekte(waren im Vorgänger geradeaus zum Kotzen und sahen wie Kindergekritzel aus)
    --keine sichtbare oder einblendbare Minikarte(zwingt öfter zum pausieren in unübersichtlichem oder dunklem Gelände)
    -bei allen Listen(z.B.Waffen-Upgrades) muss man bei jedem Klick wieder nach ganz unten scrollen

    Steuerung
    Da Bioware nicht fä..., äh willens waren, endlich eine optionale Pad-Steuerung auf PC anzubieten, sehe ich mich gezwungen, die XBox-Steuerung auseinander zu nehmen. Ingsesamt befinden sich alle Elemente am richtigen Platz, ich kann aber nur annehmen, dass keiner von Bioware jemals ein Pad in den Fingern hatte, geschwiege denn das auf Wahnsinn durchgezockt hat. Nehme allerdings an, dass vor allem das Deckungsverhalten auf PC nicht besser ist.
    Ich zocke einen Mega-Blockbuster von 2012, der sich aber anfühlt wie ein besseres Fallout 3. Der Char bewegt sich saumässig animiert und dreht sich wie in einem Scharnier, exaktes Rennen ist nicht möglich, weil die Kamera nicht gelockt wird, wie in jedem anderen Shooter mit dieser Belegung. In komplexem Gelände ist auch kein schneller und zielgerichteter Deckungswechsel möglich. Das bedeutet, dass ich teilweise eben wirklich wie in Fallout 3 kämpfe, wo man weder Rennen noch Deckungen beziehen kann: ich laufe gemütlich auf Feinde zu, während ich versuche, aus der Schusslinie zu blieben. Kann GoW viel besser und die Steuerungen sind vergleichbar.
    Gänzlich lächerlich wirds auf Citadel, wo meine Shepard mit Stöckelschuhen sich träge anfühlt und wie eine Ente mit dem Gewicht eines Elefanten stampft, was von dem unsäglichen Gepolter nur noch unterstrichen wird.
    +++alle Element richtig und logisch belegt
    ---Shepard fühlt sich an wie Fallout 3.1
    ---Steuerungsverhalten von Shepard unter aller Sau
    ---Deckungsverhalten unter aller Sau
    ---Rennen ohne gelockte Kamera unter aller Sau
    ---Animationen unter aller Sau, haben die eine Ente gemotioncaptured ;-)
    ------kein Pad für PC

    Gefechte
    Insgesamt haben mir die Gefechte trotz den zuletzt genannten Punkten gefallen. Gelände sind oft breiter und fühlen sich natürlicher an, als im Vorgänger, wo man das Gelände um Deckungen rum gebaut hat. Gelände fühlen sich oft wie eine Multiplayer-Map an, was aber nicht unbedingt ein Kritikpunkt ist. Ist doch alles recht abwechlungsreich.
    Effektiv ist das Spiel leichter als ME2 und es wäre sogar zu leicht(für Wahnsinn), wenn nicht teilweise die saumässige Bewegungssteuerung und das unterirdische Deckungsverhalten für Schwierigkeit sorgen würden. Das war aber auch im Vorgänger schon so, nur gab es da häufiger unfaire Stellen. Es gibt auch in ME3 einige (zumindest für den ersten Durchgang) sehr schwere Stellen, wo ich in einem Kohlensack zufallsgesteuert und halb blind durchs Bild hüpfe, während sich der Kreis der Gegner schliesst. Trotzdem, der Adrenalin-Pegel war im Vorgänger durchschnittlich und im speziellen höher.
    Wo man es im Vorgänger vielleicht mit den Resistenzen übertrieben hat, finde ich es falsch, wenn man als Techniker nicht zumindest zuerst die Schilde entfernen muss, bevor man einen Gegner sabotieren kann. Das führt dazu, dass man sich weniger Gedanken über Taktik machen muss, einfach Skills spawnen kann. Und die kann man jetzt (zu)bedenkenlos spawnen, da die Abkühlzeit enorm gering ist, wenn man mal begriffen hat, dass man nutzlose Waffen gar nicht mitschleppen muss.
    +gute Maps
    +meist fairer Schwierigkeitsgrad(auf Wahnsinn)
    -zu fairer Schwierigkeitsgrad(für Wahnsinn)
    ---Schwierigkeitsgrad steht in direkter Beziehung zum Aspekt Steuerung

    Ausrüstung
    Toll, da haben sie wirklich nochmals einen drauf gelegt, nachdem sie das System in ME2 völlig kastriert hatten, um es mit DLC-Waffen auffüllen zu können. Das Upgrade-System motiviert und die Anzahl hübscher Waffen überzeugt. War eine gute Idee, den Cooldown teilweise gewichtsabhängig zu machen. Bin da im Vorteil, da ich im Vorgänger schwere Waffen nur als mehr oder weniger hübsche Rücken-Dekoration gesehen habe.
    Die Rüstungen haben mich aber nicht überzeugt, obwohl man jetzt zumindest den Helm ausblenden kann. Alle Farben sind unglaublich flau und das Material hat kaum optische Auswirkungen. Da kann man keine Rüstungen mehr in satten Farben haben, mit denen ich in ME2 gerne experientiert hatte. Wenn ich Dunkelrot wähle, kriege ich fast ein Rosa, was mich dazu trieb, zwischen Weiss, Schwarz und Grau zu wählen. Gibt immer noch Unisex-Brustpanzerungen und Voll-Rüstung(ohne deaktivierbarem Helm), die ich meiner Shepard nicht zumuten kann, egal welche Werte sie haben.
    Das Preisgefüge kommt mir seltsam vor, vor allem mit importiertem Char. Ich kann bedenkenlos alle Waffen-Mods und -Upgrades kaufen, die meine Kampfwerte steigern, aber kann mir eine Spectre-Waffe, die kein Über-Item ist, erst gegen Ende des Spiels leisten. Okay, habe auch teilweise Kohle verschwendet, was aber nichts an der Tendenz ändert.
    +Mods/Upgrades
    -Preis-Balancing
    ---Rüstungsfarben

    Chargen
    Könnte ich bitte den aus Saints Row haben? Nach dem Schock, dass sich keiner gezwungen sah, einen Umrechnungsalgorythmus für den Import von ME2-Daten zu schreiben, kann ich meine Shepard nicht mal subtil schminken. Scheissegal, welche Farbe ich wähle, man sieht keine Auswirkungen, denn man kriegt damit noch nicht mal dunklere Augenhöhlen hin, die einen Charakter lebendiger machen, geschweige denn etwas, was man Makeup nennen könnte. Habe an meiner Shepard rumgeschraubt, bis es mir zu bunt, oder besser zu blöd wurde(auch das eine Paralelle zu Fallout) und bin dann mit irgend einer Omi-Shepard durchs Spiel, deren Aussehen mich in jedem Dialog von neuem erschreckte.
    +Haare
    ------kein Import von Gesichtsdaten möglich
    ------kein Makeup vorhanden

    Sound
    Insgesamt okay, vor allem, wenn ME1-Sound erklang. Aber mit dem Gepolter, das meine Shepard auf ihren Stöckelschuhen verursacht, haben sie den Vogel abgeschossen, aber halloooo!!!! Gleichzeitig kann mich aber jede Sau von hinten überraschen, egal, wie seine Rüstung scheppern müsste. Da war schon F.E.A.R. 1 weiter, wo ich Feinde durch Geräusche und Funkgespräche räumlich lokalisieren konnte.
    -zu wenig Gegnergeräusche
    ------Shepards Gepolter

    Inszenierung/Grafik
    Ist alles solide inszeniert, manchmal sogar hervorragend, wenn auch grafisch oft nicht so hübsch wie in GOW2 oder 3, wo die Panzer-Szenen wirklich episch sind. Und das Spiel sieht auf der XBox gefühlsmässig schwammiger als der Vorgänger aus.
    Die Rauchwolken der Gegner sind ein Witz. Ich meine hallo!, ich sehe den Shader, wie er sich Richtung Kamera dreht, sowas gabs schon in Fallout 3 besser.
    +Inszenierung okay
    -Grafik schwammig
    ---Rauchwolken

    NPCs/Team/Charaktere/Gegner
    Kann nicht behaupten, dass mich das Wiedersehen mit alten Bekannten nicht berührte und endlich konnte ich wieder ein Team aus Liara und Tali oder Garrus haben. Hätte mir zwar irgend einen Grobian aus dem Urdnot-Klan in der Crew gewünscht, schade. Okay, es lag daran, dass meine Shepard in ME2 zwischen Blümchen-Sex mit einer Echse oder mit einem Frosch wählen konnte und deshalb blieb sie in zwanzig Durchgängen überwiegend keusch. Aber das mit Liara war dann wirklich anständig inszeniert, das entschädigte für einiges.
    Hatte nette neue Gegner und die Husks sind auch hübscher geworden, aber leider erfüllte mich keiner davon so mit Entsetzen wie ein Vorbote.
    +++altes Team
    ++gutes Gegner-Design
    -zu leichte Gegner
    -kein Kroganer

    Allgemeines Gameplay/Karma
    Ich habe Bioware in zwei MEs immer mit dummen Minispielen verbunden. Diesmal haben sie sich wenigstens aufs Minimum beschränkt, obwohl das Reaper-Minispielchen auch auf einem Handheld keine Preise gewinnen würde.
    Und selbst das kann ich völlig ignorieren, da sich am Ende einer treibstoffressenden Fahrt häufig Treibstoff für die Rückreise befindet und es absolut nichts an der Story ändert, ob mich die Leute mehr oder weniger mögen. Und ich werde mir einige Gänge aufs Crew-Deck ersparen, sobald ich das Upgrade bekommen habe, da es nicht der Mühe wert ist, eine Pixel-Figur saufen zu sehen, nur damit eine Skala steigt, die keine Auswirkungen aufs Spiel hat.
    Ich fand diese Paragon/Renegade-Aktionen immer überhypt, im dritten Teil hat es sich nur noch verdeutlicht, wie sinnlos das eigentlich ist. Da wird Selbstverteidigung mit einer abtrünnnigen Handlung gleichgesetzt, obwohl Selbstverteidigung an sich der einzig vorbildliche Grund für Gewalt ist. Und dass sie mich am Schluss der Handlung zu einer Renegade-Aktion(die eigentlich gar keine ist) zwingen, wo man im ersten Teil noch einen Gegner zum Selbstmord überreden konnte(hallo, daaaas fand ich beindruckend!!!), schiesst den Vogel ab, damit ist der Tiefstpunkt erreicht. Und ich war fast am kotzen, als ich die Szene auch noch wiederholen musste, ohne dass ich die Dialoge davor überspringen konnte. Und wieso das noch viel mehr schmerzte, führe ich im Kapitel Story aus.
    +++kein Hacken/Dechiffrieren/Scannen
    --Karma-System fürn Arsch
    ---Aktionen fürn Arsch
    -dummes Reaper-Minispiel

    Story
    Lange Zeit dachte ich noch, was haben die Leute alle, ist ja ganz okay. Über diesen Teil gibts auch nicht mehr zu sagen, besser als Halo, gerade so gut wie Skyrim.
    Die Scheisse begann dann aber, als die mir auftischen wollten, dass Cerberus einen grossen Teil des Menschen-Reapers aus einem pulverisierten Wrack retten konnte und ab da wurden die Löcher in Story, gesundem Menschenverstand und Physik immer haarsträubender. Hatte noch nie mehr WTF-Erlebnisse am Stück, als in diesem Schund-Roman und B-Movie, das das Ende der ME-Trilogie darstellen soll. Wenn da plötzlich ein Kermit-Der-Frosch-, Captain-Hook- oder Riesen-Titten-Reaper aufgetaucht wäre, hätte mich das nicht mehr überraschen können. Einen Ninjia-Verschnitt kriegte ich ja schon, aber hallo, das kann Saints Row The Third besser, da ist das auch wirklich lustig.
    Und dass die mir nach meinem Tod eine DLC-Werbung einblenden und ich mit "Weiter" wieder auf die Brücke in eine Galaxie gestellt werde, wo es ausser dem Ende nix zu tun gibt, schiesst ebenfalls den Vogel ab. Ende ist eben Ende und tot ist tot, aber selbst dem konnten sie noch jede Würde nehmen. Und dieses Opi-Gespräch am Schluss, blub...
    Ich kann ME3 als hirnlosen Shooter zocken und das Ende ingnorieren, aber selbst ich kriegte das Gefühl, dass ich eine total beschissene Galaxie zurück gelassen habe. Und ich fragte mich, wieso ich eigentlich drei Durchgänge lang solche Mühe gegen einen so dummen Feind hatte, der einen gemütlichen Weg vom Gefängnis zu den Hauptkontrollen der Citadel offen lässt, sodass nur noch ein roter Teppich und Jubelrufe von Husks das übertreffen könnten.
    -------------Ende

    Fazit
    ME3 ist insgesamt ein netter Shooter und wird von mir deswegen auch so mal mit verschiedenen Klassen ausprobiert. Die Steuerung und einige andere Aspekte nerven, aber ich mag nun mal eine Herausforderung und da ist ME3 immerhin abwechslunsgreicher als GoW 3, wenn auch technisch und teilweise optisch schlechter. Und ich könnte mir vorstellen, dass im MP noch einige Stunden drin liegen. Bin da sonst ein Muffel, ich brauche kein stumpfsinniges Geballere gegen campende menschliche Sniper, aber mit diesen Skills könnte es interessant werden.
    Die Story und das Karma-System kann man rauchen, zum Glück auch ignorieren. Im Prinzip reicht es, wenn ich alle Gefechte in London mitmache und mir das Ende erspare.
    Ich kann insgesamt mit dem Spiel leben, halte es sogar für einen guten Kauf, aber ich habe auch den Vorteil, dass ich nicht viele Gründe für ein nettes Geballere in SF-Setting brauche und ausserdem ein gutes Buch aus meinem Regal holen kann, sobald der letzte Banshee in London abgeknallt ist.
    Geändert von Boïndil (16.03.2012 um 09:29 Uhr)
    No mods for Failout 76.

  10. #30
    Ne fiese Möp Avatar von Lichti
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    Zitat Zitat von Boïndil Beitrag anzeigen
    [...] und Voll-Rüstung(ohne deaktivierbarem Helm) [...]
    Das stimmt so nicht ganz. Während Gefechten hat sie den Helm auf, bei Gesprächen und Zwischensequenzen wird er aber auch bei Voll-Rüstungen nicht angezeigt. Dafür muss man nur in den Optionen die entsprechende Auswahl treffen. Ich denke mal, dass das bei allen Voll-Rüstungen so ist, hatte selbst aber nur die Blutdrachen-Rüstung.

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