Mir stoßen diese Klischees auch sauer auf, aber ich muss immer wieder feststellen, dass gute Abenteuer-Stories selten ohne sie auskommen. Gerade Sci-Fi Szenarien sind da anfällig, da es sich wirklich um Fiktion handelt, die allenfalls Anlehnungen an reale Zustände besitzt. Bei Fantasy/Horror ist's ähnlich. Irgend jemand hat's vorgemacht (Tolkien, Verne, Lem, Dick...) und frei nach dem Motto "altbewährt und immer gut" bedient man sich halt.
Bioware steckt Millionen in so ein Spiel. Da muss man schon sicher gehen, dass es vielen Leuten gefällt. Eigentlich schade, dass man da nicht einmal etwas Experimentierfreudigeres zu sehen bekommt, aber es ist halt immer ein gewaltiges finanzielles Risiko.
ME bedient sich fleißig. Das geht vom kompletten Scenario "Held rettet die Welt" über bekannte Bösewichte (Zylonen, Borg, Zombies, Sandwürmer aus Dune) bis zu Details (holografische Kommunikation).
Dennoch ein geiles Game. Vielleicht auch, weil uns vieles vertraut ist?




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?! Kannst du die Parallelen vielleicht etwas näher ausführen?
