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  1. #1
    Geistesverwirrter Dämlack
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    Standard Mass Effect 3 - Ein Antikriegsspiel?

    Nach einigen Meldungen von Casey Hudson und diesem komischen bebrillten Bioware Werbefuzzi, dessen Namen ich mir ums verrecken nicht merken kann, komm ich aus der Vermutung nicht herraus, das "Mass Effect 3" eventuell eines der wenigen (wenn nicht sogar das erste) wirklichen Antikriegsspiele sein wird. Man wird Gefährten in der Geschichte verlieren, man kriegt das leid der Bevölkerung mit und es gibt überhaupt eine recht (für Sci Fi Verhältnisse) realistische Kriegsatmosphäre und da jeder mit funktionierenden Gehirnzellen weiß, dass es am Krieg nichts, aber auch gar nichts positives gibt (egal ob ein Krieg gerechtfertigt wäre oder nicht), müsste diese ja recht trostlos, erdrückend und deprimierend sein.

    Wie steht ihr zu diesem Gedankengang? Oder glaubt ihr, ich interpretiere in diese Aussagen zu viel rein?

  2. #2
    Mad Titan Avatar von Derek
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    Ich denke du interpretierst da zu viel rein^^
    Aber netter Gedankengang

    Mass Effect war immer geprägt von Pathos, Patriotismus, Armee-Propaganda und Überzeichnung.
    Das ist keine Beleidigung, ich mag die Reihe zwar, aber das lässt sich nicht abstreiten

    Im Klartext: Ich denke nicht dass es eine tiefere, auf die Realität übertragbare Botschaft enthalten soll.
    Es soll einfach unterhalten

  3. #3
    Geistesverwirrter Dämlack
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    Naja, Armee Propaganda? Bis jetzt wurden doch ein paar Soldaten in ME als Faschistische Rassistenarschlöcher vorgestellt, man siehe Ashley Williams und der Typ aus dem ersten Teil, der die Normandy inspiziert.

  4. #4
    Mad Titan Avatar von Derek
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    Ach, das sind die Buhmänner die es auch in Hollywood-Filmen gibt.
    Größtenteils lag der Fokus aber eher auf den ehrenhaften, aufrechten Strahle-Männern für die es eine *Ehre ist zu sterben*.

  5. #5
    Let's Play-Gucker Avatar von Krunthus
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    Zitat Zitat von Blutonos Beitrag anzeigen
    Naja, Armee Propaganda? Bis jetzt wurden doch ein paar Soldaten in ME als Faschistische Rassistenarschlöcher vorgestellt, man siehe Ashley Williams und der Typ aus dem ersten Teil, der die Normandy inspiziert.
    Misstrauen=/=Rassismus

  6. #6
    Geistesverwirrter Dämlack
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    Hm... wenn ich so recht überlege... ja, da hast du wohl recht. Aber verglichen mit Michael Bay und einigen CoD Teilen (auch wenn besonders Modern Warfare 1 ein paar Antikriegsszenen zu bieten hatte, siehe z.B. den Tod durch die Atomexplosion) war die Darstellung des Militärs doch reichlich dezent und unpatriotisch (vorallem frag ich mich, wie das Patriotisch sein soll? Pro Mensch? Ja, könnte sein, auch wenn wir Menschen in dem Spiel nicht sonderlich gut wegkommen, auch wenn wir "Genetisch vielfältiger" sind... Ami Propaganda kann es ja nicht sein, schließlich könnte Shepard ja Engländer oder Kaidan ein Japanisch stämmiger Frankfurter sein ). Aber du hast da durchaus recht, das es relativ pro Militär ist.

    Aber es kann ja immernoch den umgekehrten weg des Rambo Franchises nehmen (Rambo I: Antikriegsfilm -> Rambo 2: Kriegspropaganda mit peinlichem Schlussmonolog -> Rambo 3: Übertriebene Amipropaganda, würde eigentlich locker als Satire durchgehen -> John Rambo: Pro Gewaltfilm mit Pro Kirchlichen Tendenzen für Alkohol und Minestranten Liebende Pfarrer...), und bei ME würde das wahrscheinlich auch glaubwürdig wirken.

  7. #7
    Mad Titan Avatar von Derek
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    Zitat Zitat von Krunthus Beitrag anzeigen
    Misstrauen=/=Rassismus
    Naja, geht schon etwas über simples Misstrauen hinaus.
    Aber geht ja nicht um Ashley.

    @blutonos
    Wäre wünschenswert.
    Vielleicht kommt es ja so, wollen mal positiv sein

  8. #8
    Taschenbillard-Spieler Avatar von IP.Bouncer
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    Ich finde du interpretierst viel zu vieeeel rein.
    Wie du schon so Parzivistisch schreibst "es gibts überhaupt, aber garnix positives an einem Krieg"

    Da bleiben wir grad mal im ME-Universum....der RachniKrieg? Hätten es den Krieg nicht gegeben wären Billionen von Unschuldigen Lebewesen gestorben. Die Rachni selbst waren alle Indoktriniert und nicht zu retten.
    Also DEN Krieg kann man sehr gut rechtfertigen.

    Die Einstellung das es an Kriegen überhaupt garnichts positives gibt, find cih dumm^^.

  9. #9
    Geistesverwirrter Dämlack
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    Zitat Zitat von IP.Bouncer Beitrag anzeigen
    Die Einstellung das es an Kriegen überhaupt garnichts positives gibt, find cih dumm^^.
    Ich glaube ich habe mich da nicht gut genug ausgedrückt:
    Mir ist durchaus klar, dass das Endergebnis eines Krieges positiv sein kann (Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs = Rechte für die Afroamerikanische Bevölkerung; Ende des 2en Weltkriegs = Ende des 3en Reichs und Demokratisierung Deutschlands), aber das, was während eines Krieges geschieht, ist auch nicht mal im entferntesten Positiv, Menschen sterben, meist dumme und naive Soldaten, die glauben, sie würden für etwa kämpfen. Vielleicht tun sie es ja auch, aber dafür ist der Preis zu hoch. Noch dazu werden Soldaten vom Moralischen Dilemma zerdrückt und fangen an unmoralisch zu handeln, so ein Verhalten fand seinen Höhepunkt während des Vietnamkrieges, wo Soldaten ohne mit der Wimper zu zucken ganze Horden von Zivilisten niedermähten, nur weil sie sie für Vietcong hielten.

    Ich weiß, off topic, wollte meine Einstellung diesbezüglich nur klarstellen.

  10. #10
    Taschenbillard-Spieler Avatar von IP.Bouncer
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    Kann deine Argumente verstehen, aber nicht alle.

    meist dumme und naive Soldaten, die glauben, sie würden für etwa kämpfen.
    Stell dir vor ein 22 Jähriger Abiturient der als Fallschrimjäger in Afghanistan im Einsatz ist. Baut seit Monaten mit Hilfe der Einheimischen Schulen, Brunnen und Brücken für die Bewohner, in einem Kriegsgebiet. Was ist daran NICHT positiv?

    Würde es diesen Konflikt mit den Taliban nicht geben, wäre das Dorf von den Taliban besetzt & die Mädchen dürften nicht zur Schule gehn. Du verallgemeinerst den Krieg zu sehr. Es gibt IMMER Positive seiten eines Krieges, auch während des Krieges.
    Geändert von IP.Bouncer (02.10.2011 um 22:49 Uhr)

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