Die Unterbringungskosten stehen so oder so an, da zwischen der Verurteilung und Vollstreckung (wenn es denn dazu kommt) nicht selten Jahrzente liegen. Dazu kommen aber noch die immensen Prozesskosten die irgendwie getragen werden müssen. Teilweise sitzen die Todeskandidaten solange im Gefängniss, dass man irgendwann meint dies sei Strafe genug. Ein weiterer prominenter Fall ist der von Stanley "Tookie" Williams, gründer der Cribs. Er wurde 1981 wegen vierfachen Mordes zum Tode verurteilt und 2005 hingerichtet. Der Kerl saß 24 Jahre im Knast und scheint zumindest in seinen letzten 12 Jahren Haft sein verhalten geändert zu haben. Nebenbei bemerkt wurden auch in diesem Fall die Zeugen in Zweifel gezogen und gerademal 1% der zur Verfügung stehenden Geschworenen waren Schwarze.
Warum bist du ein Anhänger davon? Drastischere Strafen haben keine Abschreckende(re) Wirkung. Zumindest bei den Straftaten, bei denen ein entsprechend hohes Strafmaß angewandt wird. Todesstrafen führen zu langwierigen Prozessen die Täter und Opfer/Hinterbliebende lange Zeit psychologisch belastet. Ich sehe keine Vorteile.Ich persönlich bin kein Gegner der Todesstrafe, allerdings finde ich es immer wieder erschreckend das sie nach wie vor in solch wackeligen Fällen verhängt wird, mit solchen Urteilen kann sich ein Rechtssystem nur selbst schaden.





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Trotzdem gefällt es - mir persönlich, wohlgemerkt - nicht so, in solchen Momenten überhaupt mit Geld zu kommen. 





