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  1. #31
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    Zitat Zitat von Kalli Shepard Beitrag anzeigen
    Was ich mir an DE-Elementen in ME wünschen würde: kein Gut/Böse! Wenn ich eines an DE schätze, dann dass meine Aktionen kein "moralisches Punktekonto" füllen. Es gibt zwar weniger EPs für jene, die ihre Gegner umlegen, aber damit kann ich leben, während mich das Paragon-Renegade-System von ME immer gestört hat - zumal man manche Entscheidungen mMn nach nicht in dieses System einordnen kann. Auch das Dialogsystem finde ich in DE besser gelöst. Dort muss man tatsächlich nachdenken, wie man antwortet, während es bei ME immer reicht, auf Blau oder Rot zu klicken, um eine Situationen für sich zu entscheiden.
    Dieses gut/böse System wurde von Bioware mal für Knights of the Old Republic erfunden. Dort hatte es perfekt zur Star Wars Welt gepasst. Es war schon toll, entweder einen komplett hellen, oder dunklen Jedi zu spielen. Am Ende hat der Char im Bildschirm entweder nen blauen Heiligenschein, oder ne tiefrote Aura gehabt.
    Aber ich muss zugeben, dieses System hat auch für mich nie so richtig in ME gezündet. Vielmehr liegt mein erster und damit wichtigster Char immer irgendwo dazwischen. Dieses System verkommt in ME nur dazu, Dialogoptionen zugänglich zu machen, wenn man genug Punkte gesammelt hat.
    Aber auch Bioware lernt. In Dragon Age wurde dieses schwarz/weiß ja aufgebrochen. Ich denke, das zukünftige Spiele von Bioware eher darauf aufbauen werden. (ME3 aber wohl nicht, dafür werden sie das System nicht nochmal umkrempeln)
    Tatsächlich gefällt mir das DE:HR Dialogsystem, oder überhaupt der komplette Aufbau der Dialoge mit teilweise immer tiefer verschachtelten Gesprächen und langen Sätzen auch ausgesprochen gut (edit: Gibt nur leider zuwenige dieser Dialoge). Habe ich so lange in keinem Spiel mehr gehabt. Selbst mit Social Optimizer manchmal auch nicht ganz einfach. (Edit2: genial wäre es gewesen, wenn man die Bosskämpfe auch entweder im Dialog, oder wer das will, oder im Dialog versagt, eben im Kampf hätte lösen können. Dann hätten die auch besser zum sonstigen Gameplay gepasst)
    Der Dialogknopf ist aber ein Markenzeichen von ME. Der dient ja dazu, die filmische Inszenierung zu unterstreichen. Dadurch, das man schon vor Ende eines Satzes bestimmen kann wie das Gespräch weitergeht, behält ME auch in den Dialogen seine Dynamik. Ich denke, das wird sich auch mit ME3 nicht ändern.
    Geändert von tommyd2 (23.09.2011 um 20:53 Uhr)

  2. #32
    Herr.Vorragend Avatar von vonNachtmahr
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    Zitat Zitat von alceleniel Beitrag anzeigen
    Kennst du Mirror's Edge? Das Problem ist nunmal leider, dass sich innovative Spiele meist schlechter verkaufen und dafür kann der Publisher eigentlich nichts.
    Ja... und es ist eine schande das sich das nicht besser verkauft hat. Ich fand/finde es großartig. Auch wenn es mir teilweise etwas zu hektisch ist.


    @ Gut/Böse: Stimmt, eigentlich macht das bei ME nicht wirklich Sinn... allerdings würde das erklären warum im 2. Teil manche Entscheidungen/Dialoge Punkte in beide Richtungen bekommen. Man versucht wohl schon das etwas aufzulockern und nicht mehr so klar in Jedi-Gut und Sith-Böse einzuteilen. Aber großartig ändern wird man das für den 3. Teil wohl eher nicht.
    Geändert von vonNachtmahr (23.09.2011 um 23:27 Uhr)

  3. #33
    Rookie Avatar von Sken
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    Das Gut-Böse-System passt meiner Meinung nach auch nur wirklich gut zu StarWars. So ist halt dieses Universum. Mir wäre es jedenfalls lieber, wenn Bioware bei ME davon Abstand genommen hätte. Deswegen muss es ja nichts zwangsläufig egal sein, was man in den Dialogen sagt.
    Viel stimmiger wäre das Einfluss-System gewesen, bei dem Zuneigung/Rivalität bei seinen Gruppenmitgliedern bekommt. Allerdings lässt sich da natürlich wieder um Shepards Ausstrahlung streiten.

  4. #34
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    Zitat Zitat von Sken Beitrag anzeigen
    Das Gut-Böse-System passt meiner Meinung nach auch nur wirklich gut zu StarWars. So ist halt dieses Universum. Mir wäre es jedenfalls lieber, wenn Bioware bei ME davon Abstand genommen hätte. Deswegen muss es ja nichts zwangsläufig egal sein, was man in den Dialogen sagt.
    Viel stimmiger wäre das Einfluss-System gewesen, bei dem Zuneigung/Rivalität bei seinen Gruppenmitgliedern bekommt. Allerdings lässt sich da natürlich wieder um Shepards Ausstrahlung streiten.
    Stimmt. Das Moral-System ist ganz nett, schränkt aber gewissermaßen auch ein, wenn man ganz klar nur eine Richtung wählen will. "Mischcharaktäre" z.B. haben es schwer, die notwendigen Punkte für die jeweiligen Moral-Antworten zusammenzukratzen, was eben gerade bei den Stresssituationen an Bord der Normandy SR2 zu Problemen hätte führen können.

    Vielleicht hätte man sogar lieber die Loyalität der Crewmitglieder an die Entscheidungen des Commanders festmachen können. Eindeutig moralisch handelnde Charaktere (Samara, Jacob, Tali) sind dann auch loyal, wenn Shepard sich vorbildlich verhält. Charaktere mit einer deutlich abtrünnigen Einstellung (Zaeed, Jack, Morinth, z.T. Grunt) dagegen wären schwieriger davon zu überzeugen, Shepard zu folgen, trotz Loyalitätsmission. Zaeed hält z.B. Shepard für zu weich, wenn dieser seine Mission wegen der Rettung von Unschuldigen abbricht.

    Die restlichen Charaktere liegen mE nach irgendwo zwischen beiden Extremen, hauptsächlich wegen ihrer Vergangenheit. Einige davon haben ihren Wandel zum positiven bzw negativen vor der SR2 vollzogen, andere haben es während ME2 getan. Garrus z.B. mag das Gute im Sinn gehabt haben als Archangel, handelte aber bisweilen nicht besser als die Banden, die er zur Strecke bringen wollte. Mordin hat die moralische Wende schon auf Omega vollzogen, Miranda wiederum erst im Laufe der Mission selbst.
    Es wäre nun aber spannend gewesen, diese "neutralen" Charaktere im Laufe der Zeit zu beeinflussen. Ein vorbildlicher Shepard hätte also aus diesen Leuten ebenfalls "Vorbilder" geformt (siehe dazu Garrus aus ME), ein abtrünniger Shepard hätte sie vielleicht eher zum negativen hin gezogen.

    Weil du es erwähnt hast, Sken:
    Was mich auch ein bisschen stört IST Shepards "Superausstrahlung". Er schafft es, wie auch immer, dass ehemalige Rivalen zusammenarbeiten, und das über längere Zeit an Bord eines immernoch ziemlich einengenden Schiffes. Das ist meiner Meinung nach unmöglich, egal, wie gut die Führungsqualitäten des Commanders sind.
    Es gibt ja nicht einmal eine richtige Begründung dafür - der SPECTRE-Status spielt gerade in ME2 fast keine Rolle, und die meisten Mitglieder der Crew sind auch regelrecht illoyal gegenüber Citadel. Und wenn der Spieler Shepard auch noch inkonsistent handeln lässt - woher soll dann der Nimbus des perfekten Anführers kommen?

    Das hätte man über ein verbessertes Moralsystem realisieren können.

  5. #35
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    Witzigerweise hat das von mir angesprochene Knights of the Old Republic sogar beides gehabt.
    Das helle/dunkle Seite System, aber auch die Möglichkeit, seine Gefolgsleute mit auf die jeweilige Seite zu ziehen.
    So hat man in verschiedenen Durchgängen jeweils völlig unterschiedliche Gefolsgleute gehabt, die dem Hauptcharakter aber dennoch am Ende vorbehaltlos und glaubhaft folgten. Übrig geblieben in ME1 ist davon nur gut/böse und in ME2 zusätzlich noch die Loylitätsmissionen. Beides befriedigt aber nicht so wie in KotOR.

  6. #36
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    Das ist halt das Problem mit der ME-Reihe. Man hat da wirklich ein paar kleinere Details verschwitzt. Gerade in ME2 hat man mE zu sehr Wert auf "Action" gelegt, zu wenig aber auch die Charakterentwicklung. Schade eigentlich ...

    Naja, hoffentlich reißt ME3 das wieder raus.

  7. #37
    Casual-Gamer Avatar von Duncan_Idaho
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    ME1 war den Geldgeber wahrscheinlich doch etwas zu sperrig in Anbetracht der investierten Geldsumme, da musste ME2 einfach etwas leichter zugänglich werden und das geht eben am leichtesten mit viel Action.
    Aber in ME3 besteht ja noch Hoffnung, dass man einen perfekten Mittelweg aus den beiden Vorgängern entwickelt.
    Ich glaube man hat ja auch noch nicht definitv gesagt, dass es wieder dieses strikte Paragon/Renegade - System geben wird, oder?

  8. #38
    Ne fiese Möp Avatar von Lichti
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    Zitat Zitat von Duncan_Idaho Beitrag anzeigen
    ME1 war den Geldgeber wahrscheinlich doch etwas zu sperrig in Anbetracht der investierten Geldsumme...
    Nur dumm, dass da zwei unterschiedliche Geldgeber Geld gegeben haben.

  9. #39
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    Zitat Zitat von Lichti Beitrag anzeigen
    Nur dumm, dass da zwei unterschiedliche Geldgeber Geld gegeben haben.
    Winzigweich und Elektrokunst

    Muss sagen, ME und ME2 direkt verglichen kommt ME besser, was die Charakterentwicklung angeht, auch wenn zu wenig aus den Spannungspunkten gemacht wurde: Pressly vs Aliens, Wrex vs Garrus usw.
    Aber: ME hatte auch so seine Längen und die Nebenmissionen waren bisweilen einfach eher nicht so prickelnd.
    Gerade auf dem Gebiet hätte mehr möglich sein müssen. Gut, zwischen ME und ME2 sind schon ein paar Jahre dazwischen, und so tolle Locations wie im Overlord-DLC gab's halt in ME noch nicht - aber so wie das in Overlord aussieht, so hätten die Nebenmissionen halt in ME auch aussehen sollen

    ME2 hat wiederum tolle Action, aber die Charakterentwicklung ist fast völlig auf der Stelle geblieben. Schade - aber offenbar waren dann die Anforderung an's Budget doch zu hoch, als dass man voll entwickelte Romanzen hätten einbauen können (statt "Quickies") ... nuja. ME2 wirkte stellenweise unfertig

    Hmmm, ein Reboot der Serie nach ME3 wäre zwar wenig innovativ, aber vielleicht gar nicht mal so verkehrt. ME mit ME3-Technologie? Wow.

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