Okay, ich war etwas "flüchtig". Bioware ist natürlich kanadisch - der Publisher EA ist aber amerikanisch. Und dementsprechend gibt er vor, was ins Spiel passt, was nicht, und womit die amerikanische Öffentlichkeit Probleme haben könnte.
Würde es sich um einen europäischen Publisher handeln, sähe die Sache vielleicht anders aus. Könnte mir dann folgendes vorstellen:
1. gleichgeschlechtliche Beziehungen wären möglich von Anfang an.
2. es gäbe einen passenden DLC für ME2, in welchem die aus ME importierte Beziehung intensiviert werden kann (zus. Mission, ähnlich "Shadow Broker")
3. mit einem/r Renegade-Shepard wären mehrere Beziehungen parallel möglich (= offene Beziehung), ein Paragon-Shepard kann nur eine aktive Beziehung führen.
4. Etwas intensiver ausgearbeitete Romanzen bzw auch einfach Freundschaften (scheint es in der ME-Reihe nur andeutungsweise zu geben)
5. es wäre möglich, die religiöse Ausrichtung Shepards bei Spielstart einzustellen
6. Mehr Interaktion der NPC-Squadmitglieder untereinander, emotionale Probleme, mehr "RPG" quasi.
So ungefähr. Der amerikanische Spielemarkt ist da nicht ganz so empfänglich für und gewisse Dinge wie eben homosexuelle Beziehungen oder ein klares Statement bezüglich Religionen sind quasi "Todsünden".
Passt das noch zum Thema

- höchstens ansatzweise, weil mich wundert schon, dass die homosexuellen Beziehungen gestrichen wurden (obwohl offenbar Animationen & Ton noch vorhanden sein sollen - eventuell ist der Code nur deaktiviert worden?)