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  1. #101
    König der Welt
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    ME3 ist zwar fast fertig, ich schreib aber trotzdem mal rein, was ich gerne hätte:
    Das Paragon / Renegande System sollte nicht so strikt sein wie jetzt. Es gibt zb.einige Missionen, in denen die Unterteilung in moralisch gut und moralisch schlecht wirklich schwer ist (Geth umprogrammieren oder nicht).

    Zudem sollte es nichtmehr eine Einteilung in Gut und Böse sein, bzw. es sollte klarer gemacht werden, dass es genau das nicht ist, sondern einfach nur eine Möglichkeit sein um am Ende herauszufinden, ob man beim Erreichen seiner Ziele (wobei es ja im Endeffekt nur ein Ziel gibt, nämlich die Rettung der Menschheit) eher moralisch Gehandelt hat oder berechnend-effektiv und brutal vorgegangen ist.

    Um sich ansehen zu können, wo man selber grade steht, sollte es dann auch keine begrenzten Balken geben, die irgentwann voll sind. Dann passiert es nämlich recht schnell, das Vorbild- und Abtrünnigenbalken voll sind. Stattdessen sollten die Balken entweder nach oben hin offen sein oder es gibt nur einen Balken, der durch "nette" Methoden steigt und durch "rücksichtsloses" Verhalten sinkt (glaube auf einem Bild für ME3 sowas gesehen zu haben, kann aber auch sein, dass ich wieder was verwechsle).

    Und es sollte gegen Ende des Spiels vielleicht eine Situation geben, in der man mit allen Entscheidungen des Spiels und der Vorgänger nochmal konfrontiert wird. Wenn sein ganzes leben an Shepard vorbeiläuft und man sich wieder ansehen muss, was man alles böses getan hat, bzw. man selbst als den eigenen Fehler ansieht (jemanden auf Virmire zurückgelassen, hunderte Menschen bei der Schlacht um die Citadel geopfert, Teammitglieder beim Angriff auf die Kollektoren verloren usw.)

  2. #102
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    Zitat Zitat von MarioO Beitrag anzeigen
    Und es sollte gegen Ende des Spiels vielleicht eine Situation geben, in der man mit allen Entscheidungen des Spiels und der Vorgänger nochmal konfrontiert wird. Wenn sein ganzes leben an Shepard vorbeiläuft und man sich wieder ansehen muss, was man alles böses getan hat, bzw. man selbst als den eigenen Fehler ansieht (jemanden auf Virmire zurückgelassen, hunderte Menschen bei der Schlacht um die Citadel geopfert, Teammitglieder beim Angriff auf die Kollektoren verloren usw.)
    Das halte ich mal für eine hervorragende Idee
    Kommt sogar der Art und Weise, wie Bioware Spiele inszeniert recht nahe und von daher wird es das vieleicht sogar tatsächlich am Ende von ME3 geben.

  3. #103
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    Zitat Zitat von tommyd2 Beitrag anzeigen
    Das halte ich mal für eine hervorragende Idee
    Kommt sogar der Art und Weise, wie Bioware Spiele inszeniert recht nahe und von daher wird es das vieleicht sogar tatsächlich am Ende von ME3 geben.
    Setzt aber irgendwie voraus, dass der gute Commander stirbt, oder?

    Aber die Idee ist genial. Vielleicht nicht JEDE Entscheidung, aber doch einige. Einige Entscheidungen sind ja wichtiger als andere, u.a. halte ich folgende für wesentlich bzw spielentscheidend:

    - Rat gerettet ja/nein
    Wenn ja, dann ist es für Shepard leichter, die Kooperation der einzelnen Völker zu sichern. Je länger es dauert, die Kooperation zu sichern, desto mehr Welten aller Völker fallen.
    Abgesehen davon ist auch die Destiny Ascension dann noch im Einsatz und könnte eine wichtige Rolle spielen.

    - Rachnikönigin gerettet ja/nein
    Wenn ja, dann schicken die Rachni eine Flotte als Unterstützung gegen die Reaper. Wenn nein, bleibt die Unterstützung aus und ggf. kann eine der Heimatsysteme (der Turianer, Asari usw) nicht gerettet werden.

    - Wrex hat Virmire überlebt ja/nein
    Wenn ja, dann ist in der Zwischenzeit der Urdnot-Clan erstarkt (Wreav wäre wohl eher im Kleinkrieg mit anderen Clans, was die Kroganer nachhaltig schwächt) und kann sich als wertvolle Unterstützung erweisen.

    - Alle Crewmitglieder aus ME2 gerettet ja/nein
    Tja. Das auszudifferenzieren würde wohl zu lang andauern. Aber wenn alle Mitglieder überlebt haben, dann gibt's eventuell auch die größten Vorteile für die Mission.

    - Reaper-Basis gesprengt/behalten
    Da will ich mir gar nicht ausmalen, was das für einen Unterschied gebracht hätte. Da aber der Unbekannte wohl seinen Finger drauf hat ... könnte die Rettung "negativ" sein, für das Ende der Trilogie. Oder positiv, wenn Shepard da an Bord kann.

    - Shadow-Broker
    Aus irgendeinem Grund erwarte ich diesbezüglich auch noch einiges an Einfluss, hat man den DLC nicht gemacht, könnte es schwieriger werden, die Kooperation der Völker zu bekommen, ist der DLC aber erfolgreich erfüllt worden, sitzt ja eine Verbündete an den Schaltknöpfen und könnte den Informationsfluss zugunsten Shepards Mission lenken.

    - Romanze
    Gegebenfalls muss Shepard an irgendeinem Punkt entscheiden, ob er/sie seine/ihre Romanze rettet, oder eine Kolonie. Böse Falle!
    In ME konnte man sich ja für oder gegen die Romanze auf Virmire entscheiden, in dem man die Romanze zurücklässt oder rettet ...

    - Kaidan/Ashley
    Aus irgendeinem Grund ist die Rettung einer der beiden Charaktere ziemlich egal. Relevant wird die Entscheidung nur aus romantischen Gesichtspunkten.

    ---------------

    Auf jeden Fall sollten Entscheidungen aus ME und ME2 mehr als nur kosmetischer Natur sein; in ME2 war dies der Fall. Die Romanze aus ME spielte nahezu gar keine Rolle, ob man Wrex Virmire überleben lässt oder nicht unterscheidet sich nur im Tonfall und einem anderen Urdnot-Anführer, ... kurzum: in ME3 sollten alle Fäden zusammen laufen, mit dem größtmöglichen Effekt!

  4. #104
    Newbie Avatar von DeltaDenz
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    Zitat Zitat von CptData Beitrag anzeigen
    - Romanze
    Gegebenfalls muss Shepard an irgendeinem Punkt entscheiden, ob er/sie seine/ihre Romanze rettet, oder eine Kolonie. Böse Falle!
    In ME konnte man sich ja für oder gegen die Romanze auf Virmire entscheiden, in dem man die Romanze zurücklässt oder rettet ...

    ---------------

    Auf jeden Fall sollten Entscheidungen aus ME und ME2 mehr als nur kosmetischer Natur sein; in ME2 war dies der Fall. Die Romanze aus ME spielte nahezu gar keine Rolle, ob man Wrex Virmire überleben lässt oder nicht unterscheidet sich nur im Tonfall und einem anderen Urdnot-Anführer, ... kurzum: in ME3 sollten alle Fäden zusammen laufen, mit dem größtmöglichen Effekt!

    Soweit ich weiss wurde das mit den Konsequenzen aus "allen" Entscheidungen bereits bestätigt. Ob es so gemeint ist, wie es die meisten wollen ist zwar offen, doch etwas in diese Richtung wird passieren.

    Nur das mit der Romanze hoffe ich nicht... Romanze mit Liara oder die Galaxie retten.. man.. könnte schlecht für die Galaxie enden..

    Irgendwie ist mir Liara einfach zu sehr ans Herz gewachsen (okay..
    Spoiler:
    Shiala
    eig. auch, aber beim ersten durchlauf ist Liara Number One ) und allgemein die Asari.

    Werd ich also zwischen Liara/Asari und einem guten Ende entscheiden müssen.. werd ich BioWare dafür hassen.

  5. #105
    Sic Parvis Magna Avatar von SpeechBubble
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    Zitat Zitat von DeltaDenz Beitrag anzeigen
    Werd ich also zwischen Liara/Asari und einem guten Ende entscheiden müssen.. werd ich BioWare dafür hassen.
    Genau das sind aber die Entscheidungen, die ein Spiel mit dem Anspruch, etwas Besonderes zu sein, haben muss. Ich würde zwar genauso um Miranda bangen (und höchstwahrscheinlich trauern) wie du um Liara und vermutlich auch den entsprechenden Moment verfluchen. Allerdings wäre das dann einer jener Spielmomente, an die man sich noch Monate oder gar Jahre später erinnert, wenn sie gut genug inszeniert sind. Aber da vertraue ich BioWare ja auf ganzer Linie.

    Es wäre also eine richtig schön hässliche () Entscheidung. Am besten gibt das Spiel sogar noch vor, dass man die Möglichkeit hat, beides zu retten, das am Ende aber dennoch unmöglich ist/war. Fänd ich ziemlich gut.

  6. #106
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    Zitat Zitat von SpeechBubble Beitrag anzeigen
    Genau das sind aber die Entscheidungen, die ein Spiel mit dem Anspruch, etwas Besonderes zu sein, haben muss. Ich würde zwar genauso um Miranda bangen (und höchstwahrscheinlich trauern) wie du um Liara und vermutlich auch den entsprechenden Moment verfluchen. Allerdings wäre das dann einer jener Spielmomente, an die man sich noch Monate oder gar Jahre später erinnert, wenn sie gut genug inszeniert sind. Aber da vertraue ich BioWare ja auf ganzer Linie.

    Es wäre also eine richtig schön hässliche () Entscheidung. Am besten gibt das Spiel sogar noch vor, dass man die Möglichkeit hat, beides zu retten, das am Ende aber dennoch unmöglich ist/war. Fänd ich ziemlich gut.
    Und bei mir ist's Ash.

    Also von daher - irgendeine schwerwiegende Entscheidung. Auch dafür muss ich BW kritisieren: die Entscheidung zwischen Kaidan und Ashley ist nicht richtig "kritisch", weil einer von beiden von vornherein ein "Wegwerfcharakter" war - gewissermaßen. Es fehlt dabei eigentlich nur eine Zutat: Freundschaft. Hätte ich z.B. das Gefühl gehabt, zwischen meinem männlichen Shepard und Kaidan hätte sich ECHTE Freundschaft entwickelt, wäre mir die Entscheidung, ihn auf Virmire zurückgelassen, deutlich schwerer gefallen. So aber war die Bindung eher gering und Ashley "zu wichtig".

    Mit der Galaxien-Rettung in ME3 (sofern eingesetzt) sollte es sich schon so verhalten: entweder die Romanze oder die Galaxie. Ist aber letztendlich egal, fällt die Galaxie, welche Überlebenschance hat dann die Romanze? Dann lieber die Romanze auf's Spiel setzen ... für die geringe Chance, dass man beides retten kann.

    Naja, egal, welche Squadmates man opfern muss, um die Galaxie zu retten, ich hoffe, es hat wirklich Sinn und kann sogar mit VIEL Einsatz vermieden werden, genau wie du sagst, SpeechBubble.
    Tali ist übrigens einer der Charaktere, den ich keinesfalls an irgendeiner Stelle opfern möchte. Ich mag die kleine Quarianerin - Beschützerinstinkt?

  7. #107
    Mad Titan Avatar von Derek
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    Mir fiel die Entscheidung auf Virmire auch nicht schwer, allerdings weil Ashley so ziemlich mein meistgehasstestes Squad-Mate ist
    Aber von der Inszenierung her war es geil.

    Ein wichtiger Wunsch von mir ist keinen Charakter auf diese Art zu zerstören wie man es mit Anders in Dragon Age 2 getan hat.

  8. #108
    Sic Parvis Magna Avatar von SpeechBubble
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    Zitat Zitat von CptData Beitrag anzeigen
    Naja, egal, welche Squadmates man opfern muss, um die Galaxie zu retten, ich hoffe, es hat wirklich Sinn und kann sogar mit VIEL Einsatz vermieden werden, genau wie du sagst, SpeechBubble.
    Das hatte ich zwar nicht gesagt. Ich meinte nämlich, dass das Spiel einem nach der Entscheidung bloß vorlügt, dass man tatsächlich beides schaffen kann, es aber rein (programmier-)technisch schlichtweg unmöglich ist. Aber rein vom persönlichen Standpunkt aus, würde es mir natürlich auch besser gefallen, wenn man sowohl die Galaxie als auch die Romanze retten könnte. Und als dritter Teil einer Trilogie wäre - traditionsgemäß - sogar ein komplettes Happy End denkbar.
    Ich bin mal gespannt, ob und wenn ja, welchen Weg BioWare dafür einschlägt oder eingeschlagen hat.


    Mir ist jetzt im Nachhinein auch noch ein Wunsch eingefallen, der sich möglicherweise bewahrheiten könnte: Ich will das Love Theme aus Mass Effect 1 wieder haben. Und BioWare kündigte ja bereits an, dass Tracks aus beiden Spielen auch in Mass Effect 3 auftreten werden.

  9. #109
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    Zitat Zitat von Derek Beitrag anzeigen
    Mir fiel die Entscheidung auf Virmire auch nicht schwer, allerdings weil Ashley so ziemlich mein meistgehasstestes Squad-Mate ist
    Aber von der Inszenierung her war es geil.

    Ein wichtiger Wunsch von mir ist keinen Charakter auf diese Art zu zerstören wie man es mit Anders in Dragon Age 2 getan hat.
    Naja, an Ash scheiden sich halt die Geister. Die einen mögen sie wegen ihrer Xenophobie nicht, die anderen wegen ihrer Religiösität und wieder andere halten sie für schlichtweg "nervig". Tja. Ich mag sie, vermutlich wegen ihrer Fehler. Bei Shepards Führungsstil kriegt der sie garantiert auch hin

    Mir hat's wegen Kaidan wenig leidgetan, weil es eben keine "Männerfreundschaft" gab. Überhaupt ist das Thema "Freundschaft" in der ME-Reihe bisher zu kurz gekommen, das sollte in ME3 wirklich geändert werden. In ME ist "Freundschaft" wohl am ehesten zwischen Shepard und Garrus zu beobachten, wenn auch im Sinne von Mentor und Schüler. Shepard und Wrex pflegen eine Waffenbrüderschaft. Aber männl. Shepard und Kaidan?
    Da fehlte was.
    ME2 hat da Thane als "Freund" mitgebracht, aber dafür ist zwischen Shepard und Garrus nix mehr übrig davon. Schade eigentlich.

    Also einer meiner Top-Wünsche für ME3: nebst ausgearbeiteter und spannender Romanzen bitte auch echte Freundschaften. Dann tut es nämlich auch immer wieder weh, wenn man einen der Freunde durch die Hölle schicken muss, wohl wissend, dass er oder sie nicht mehr herauskommen wird.
    Auch die in ME2 angedeuteten Konflikte zwischen verschiedenen Crewmitgliedern will ich wieder sehen - ausgearbeitet, intensiver, damit man gefesselt wird. Trotz der Mission sind doch alle nur Menschen ... ehhm ... Turianer ... Asari ... you name it. Mit den entsprechenden Fehlern. Gerade unter Stress brechen solche Sachen aus.

    Kurzum: mein Wunsch ist es, in ME3 wirklich emotional voll in die Story integriert zu werden. Tiefer als es in ME und ME2 der Fall war. Halt richtig schön "mitleiden" können. Emotional durch die Hölle gehen ... und überleben sozusagen.

    Es genügt nicht, eine Geschichte zu erzählen. Sie muss packen können, der Zuhörer muss mitfiebern. Er muss an den richtigen Stellen lachen oder weinen können.

  10. #110

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