Ich muss hier Talis Charakterentwicklung mal etwas verteidigen:
In ME1 ist sie eine unsichere, schüchterne (was nicht mit flach gleichzusetzen ist), weltfremde, fast schon nerdige Technikerin der Quarianer, die dabei ist auf ihrer Pilgerreise etwas über das Leben zu lernen. Sie trifft dann auf Shep, einen charismatischen, starken, mutigen Kerl. Er hilft ihr dabei, ihre Pilgerreise abzuschließen und rettet nebenbei die Galaxis. Da wundert es jemanden, dass sie zumindest zu ihm aufschaut? Dass dann daraus in den zwei Jahren, in denen sie ihren Commander tot glaubt, soetwas wie Verehrung entsteht, ist durchaus denkbar.
Als sie dann mitbekommt, dass er noch lebt, passiert eben das unvermeidbare

Allerdings merkt man auch, dass Tali niemals damit rechnen würde, dass sich jemand wie Shep für sie interessieren würde.
Miranda ist aber ebenso interessant. Zuerst sehr kalt, abweisend und sich überlegen fühlend, taut sie langsam aber sicher auf. Das ganze klingt aber zunächst dennoch eher nach was rein körperlichem.
Und Jack ist halt Jack
