Umfrageergebnis anzeigen: Fallout 3 vs Fallout NV

Teilnehmer
93. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Fallout 3

    39 41,94%
  • Fallout NV

    54 58,06%
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Ergebnis 51 bis 60 von 168
  1. #51
    Newbie Avatar von WTTE
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    Fallout New Vegas hat meiner Meinung die Nase klar vorn.
    Als Fallout Veteran erkenne ich hier die Grundsubstanz der Reihe viel stärker, wie in Fallout 3.
    Fallout 3 war ein sehr gutes Spiel und ich bin auch froh, dass es die Reihe wieder zum Leben erweckt hat. Aber bei New Vegas habe ich das Gefühl heimzukommen.
    Fraktionen, Anspielungen auf die Vorgänger sind hier viel mehr vorhanden, weil es natürlich auch leichter möglich ist.
    Die Quests sind zahlreicher und meiner Meinung auch einfallsreicher. Die Örtlichkeiten sind viel stärker ins Geschehen eingebunden und fühlen sich somit lebendiger und organischer an.
    Die Welt ist logischer und plausibler. Oder kann mir jemand erklären, warum an der Ostküste zweihundert Jahre nach einem Atomkrieg kein grüner Baum zu finden ist. Von Oasis mal abgesehen. Und Washington sieht aus, als ob es durch konventionelle Bomber zerstört wurde und nicht durch einen Atomschlag. Mir ist natürlich bewusst, dass man das für die Atmosphäre getan hat, aber New Vegas bleibt aufgrund der Wüstenlage plausibler.

  2. #52
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    Ich habe gerade für FO3 gestimmt, und obwohl ich FNV wirklich gerne spiele fiel mir die Entscheidung kein bißchen schwer.

    FO3 hat mich gleich vom ersten Mal an voll gepackt, ich habe beinahe jede freie Stunde genutzt, wie besessen durchs Ödland zu streifen, immer auf der Suche nach etwas neuem, das es zu entdecken gibt. Und immer habe ich auch irgendwo was gefunden.
    Sei es, daß ich rausgefunden habe, was es mit diesen Sendetürmen auf sich hat, sei es, daß ich den Zugang zu einem Kanalisationsabschnitt entdeckt habe, der mir vorher garnicht aufgefallen war oder sei es auch nur, daß ich nach langem Rätseln, weshalb ein bestimmter Ort eine Wegmarkierung hat endlich auf die Lösung gekommen bin.
    Manchmal hat es sich auch gelohnt, einfach mal ein paar Meter vom gewohnten Weg abzuweichen, und plötzlich stand man vor einem verlassenen Sniperposten, einem Toten mit ganz brauchbaren Items oder einer Notiz mit einer Story, die dem Ödland einen neuen Aspekt hinzufügte. Oder man fand noch einen weiteren Ameisenbau.
    Was mir an FO3 am besten gefallen hatte war ohnehin das Schleichen durch die U-Bahn-Tunnel, immer auf der Suche nach einem neuen Abschnitt von DC, den man vorher noch nicht gefunden hatte, immer irgendwie ein bißchen desorientiert, immer mit dem vagen Gefühl, sich verlaufen zu haben, und immer leicht klaustrophobisch.
    Nicht zu vergessen auch die wahnsinnige Freiheit: außerhalb von DC konnte man ja fast jeden Weg wählen, den man wollte, die einzige Beschränkung war ja meist die Stärke der Gegner, die dort lauerten.

    FNV ist dagegen so´n bißchen wie die Beziehung mit einer Frau, die einen irgendwie an seine erste große Liebe erinnert:

    Ja, es ist sogar etwas hübscher als FO3, es hat Features, die man bei FO3 erst per Mod einfügen konnte, und in bezug auf Queste hat es deutlich mehr zu bieten. Überhaupt hat es in vielerlei Hinsicht eine deutlich höhere Vielfalt, (Fraktionen, Waffen, Muni...) und es wäre ein wirklich geniales Spiel, wenn man wegen der Ähnlichkeit nicht ständig vergleichen würde; da mir das aber immer wieder passiert kann ich nicht darüber hinwegsehen, daß ich das, was seinerzeit den eigentlichen Zauber ausgemacht hat schmerzlich vermisse: FO3 war ja bei aller Größe der Welt an der Oberfläche ein ausgemachtes Dungeon-Spiel, während FNV eigentlich fast gar keine ernstzunehmenden Dungeons hat. Und während es mir bei z.B. The Witcher absolut gar nichts ausgemacht hat, daß es weit überwiegend an der Oberfläche oder in Einraumgebäuden spielt raubt mir dasgleiche bei FNV ein gutes Stück Spielspaß, mehr sogar als bei Anchorage, und unvergleichbar mehr als bei Pitt oder gar Lookout.

    Abschließendes Fazit also: Ganz klarer Sieg für FO3.

    Aber wie gesagt: Ein gutes Spiel ist FNV für mich trotzdem.

  3. #53
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    Zitat Zitat von WTTE Beitrag anzeigen
    Die Welt ist logischer und plausibler. Oder kann mir jemand erklären, warum an der Ostküste zweihundert Jahre nach einem Atomkrieg kein grüner Baum zu finden ist. Von Oasis mal abgesehen. Und Washington sieht aus, als ob es durch konventionelle Bomber zerstört wurde und nicht durch einen Atomschlag. Mir ist natürlich bewusst, dass man das für die Atmosphäre getan hat, aber New Vegas bleibt aufgrund der Wüstenlage plausibler.
    Naja es heist ja das es rumd um Vegas noch relativ normal aussieht weil dort während des Krieges keine Atombomben nieder gegangen sind.
    Allerdings hast du schon recht, müsste es in F3 allgemein viel grüner sein. Nimmt man mal die Gegend um Tschernobyl als Masstab, dort ist es heute viel grüner als je zuvor und das ist gerade mal 25 Jahre her.

  4. #54
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    Auf dauer fehlt mir langsam die Langzeitmotivation für NV.

    Es fehlen einfach größere Innenbereiche - abgesehen von den Vaults habe ich in NV bisher nur recht kleine Innenbereich gesehen, mit viel zu wenigen Gegnern.

    Fallen gibt es onehin kaum welche.

    Die einzelnen Lager verschiedener Fraktionen sind auch eher als schlechter Witz zu werten, wenn man mit F3 vergleicht.

    Wenn man nur die ganzen sinnvollen Neuerungen nach F3 portieren könnte *g*

    immt man mal die Gegend um Tschernobyl als Masstab, dort ist es heute viel grüner als je zuvor und das ist gerade mal 25 Jahre her.
    Tschernobyl kann man nur kaum mit einem Atomkrieg vergleichen.
    Vor allem nicht mit einem fiktiven Atomkrieg, der mit den Grundlegenden Auswirkungen maßlos untertreibt.


    Mir fehlt nach wie vor die Option "beides". Bis es diese gibt werde ich auch nicht abstimmen
    Geändert von DarkWarrior019 (10.11.2010 um 11:11 Uhr)

  5. #55
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    Ein Abstimmoption "weder noch" oder "gleich" wäre gut gewesen, denn für mich haben beide Teile Höhen und Tiefen die sich nach rund 50 Stunden Spielzeit nivellieren.

    n_n

  6. #56
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    Zitat Zitat von DarkWarrior019 Beitrag anzeigen


    Die einzelnen Lager verschiedener Fraktionen sind auch eher als schlechter Witz zu werten, wenn man mit F3 vergleicht.



    Tschernobyl kann man nur kaum mit einem Atomkrieg vergleichen.
    Vor allem nicht mit einem fiktiven Atomkrieg, der mit den Grundlegenden Auswirkungen maßlos untertreibt.


    Mir fehlt nach wie vor die Option "beides". Bis es diese gibt werde ich auch nicht abstimmen
    Wie bereits gesagt: Fallout New Vegas ist realistischer, wenn man das im Zusammenhang mit einer fiktiven Zeitlinie überhaupt sagen kann. Aber ich glaube, man weiß was ich damit sagen will.
    Die Faktionslager in New Vegas erinnern halt ein bisschen an Junktown und ich glaube Schrott wäre nach dem Krieg wohl das beliebteste Baumaterial, man schaue sich manche Armenviertel an
    Klar war der Flugzeugträger in F3 cool, aber dafür gibt es ja den Strip und der ist doch auch ziemlich beeindruckend. Fühlte mich gleich ein bisschen nach New Reno zurückversetzt. Meine persönliche Lieblingsstadt in F2

    Zum Thema Atomkrieg: Bethesda hatte bei der Erstellung von Fallout 3 ziemlich intensiv recherchiert und sie sind zu folgendem Ergebnis gekommen: Die Welt wäre 200 Jahre nach dem Atomkrieg wieder grün und Washington bei einem Atomschlag nur noch Asche. Sie haben es aber so nicht umgesetzt, da sie die Fallout Atmosphäre vermitteln wollten. Dabei haben sie aber nicht bedacht, dass das ursprüngliche Fallout in einer heißen Region spielt, wo die Vegitation sowieso kaum ausgeprägt war. Und in Fallout 2 wurden die Gegenden auch zunehmend grüner.

  7. #57
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    Zitat Zitat von blastmeister101 Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade für FO3 gestimmt, und obwohl ich FNV wirklich gerne spiele fiel mir die Entscheidung kein bißchen schwer.

    FO3 hat mich gleich vom ersten Mal an voll gepackt, ich habe beinahe jede freie Stunde genutzt, wie besessen durchs Ödland zu streifen, immer auf der Suche nach etwas neuem, das es zu entdecken gibt. Und immer habe ich auch irgendwo was gefunden.
    Sei es, daß ich rausgefunden habe, was es mit diesen Sendetürmen auf sich hat, sei es, daß ich den Zugang zu einem Kanalisationsabschnitt entdeckt habe, der mir vorher garnicht aufgefallen war oder sei es auch nur, daß ich nach langem Rätseln, weshalb ein bestimmter Ort eine Wegmarkierung hat endlich auf die Lösung gekommen bin.
    Manchmal hat es sich auch gelohnt, einfach mal ein paar Meter vom gewohnten Weg abzuweichen, und plötzlich stand man vor einem verlassenen Sniperposten, einem Toten mit ganz brauchbaren Items oder einer Notiz mit einer Story, die dem Ödland einen neuen Aspekt hinzufügte. Oder man fand noch einen weiteren Ameisenbau.
    Was mir an FO3 am besten gefallen hatte war ohnehin das Schleichen durch die U-Bahn-Tunnel, immer auf der Suche nach einem neuen Abschnitt von DC, den man vorher noch nicht gefunden hatte, immer irgendwie ein bißchen desorientiert, immer mit dem vagen Gefühl, sich verlaufen zu haben, und immer leicht klaustrophobisch.
    Nicht zu vergessen auch die wahnsinnige Freiheit: außerhalb von DC konnte man ja fast jeden Weg wählen, den man wollte, die einzige Beschränkung war ja meist die Stärke der Gegner, die dort lauerten.

    FNV ist dagegen so´n bißchen wie die Beziehung mit einer Frau, die einen irgendwie an seine erste große Liebe erinnert:

    Ja, es ist sogar etwas hübscher als FO3, es hat Features, die man bei FO3 erst per Mod einfügen konnte, und in bezug auf Queste hat es deutlich mehr zu bieten. Überhaupt hat es in vielerlei Hinsicht eine deutlich höhere Vielfalt, (Fraktionen, Waffen, Muni...) und es wäre ein wirklich geniales Spiel, wenn man wegen der Ähnlichkeit nicht ständig vergleichen würde; da mir das aber immer wieder passiert kann ich nicht darüber hinwegsehen, daß ich das, was seinerzeit den eigentlichen Zauber ausgemacht hat schmerzlich vermisse: FO3 war ja bei aller Größe der Welt an der Oberfläche ein ausgemachtes Dungeon-Spiel, während FNV eigentlich fast gar keine ernstzunehmenden Dungeons hat. Und während es mir bei z.B. The Witcher absolut gar nichts ausgemacht hat, daß es weit überwiegend an der Oberfläche oder in Einraumgebäuden spielt raubt mir dasgleiche bei FNV ein gutes Stück Spielspaß, mehr sogar als bei Anchorage, und unvergleichbar mehr als bei Pitt oder gar Lookout.

    Abschließendes Fazit also: Ganz klarer Sieg für FO3.

    Aber wie gesagt: Ein gutes Spiel ist FNV für mich trotzdem.
    Als ich deinen Text gelesen habe, wollte ich zuerst zu 100% zustimmen. Aber bei näherer Überlegung fällt der Sieg für Fallout 3, für mich, ein wenig knapper aus.

    z.B.:
    - Dungeons: War in F3 auch sehr begeistert davon, aber wenn ich ehrlich bin, war es manchmal schon sehr anstrengend in den Metros alles zu durchsuchen um nicht das Gefühl zu haben etwas zu übersehen. Also finde ich es gar nicht so negativ, dass New Vegas das nicht übernommen hat.

    - Gegneraufkommen: Hier gefällt mir New Veges besser. Man begegnet Feinden zwar seltener aber die Gegnergruppen sind viel größer. Und das macht die Kämpfe viel spannender.

    - Abwechslungsreichere Landschaft.

    Bin grad ein wenig schreibfaul.
    Also kurz gesagt: Insgesamt hat, auch für mich, F3 trotzdem die Nase vorn.

  8. #58
    Not my Fallout Avatar von Boïndil
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    Dieser Unterschied ist für mich genau umgekehrt: es gibt kaum noch einen vernünftigen Grund, in NV Dungeons zu durchsuchen, da es da zu oft weder was lustiges noch wertvolles gibt und dann auch noch keine kämpferische Herausforderungen bietet.
    In FO3 habe ich dafür freudig jedes Sch***haus geöffnet, weil sich da ein Pugilismus hätte verbergen können und bin die Metros auf und ab, ob sich da nicht noch ein netter und atmosphärischer Ghul-verseuchter Tunnel findet.
    No mods for Failout 76.

  9. #59
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    Zitat Zitat von Boïndil Beitrag anzeigen
    Dieser Unterschied ist für mich genau umgekehrt: es gibt kaum noch einen vernünftigen Grund, in NV Dungeons zu durchsuchen, da es da zu oft weder was lustiges noch wertvolles gibt und dann auch noch keine kämpferische Herausforderungen bietet.
    In FO3 habe ich dafür freudig jedes Sch***haus geöffnet, weil sich da ein Pugilismus hätte verbergen können und bin die Metros auf und ab, ob sich da nicht noch ein netter und atmosphärischer Ghul-verseuchter Tunnel findet.
    Versteh ich irgendwie nicht. Wenn man inflationär besondere Gegenstände verteilt, dann sind sie doch nichts besonderes mehr. Lieber weniger Skillbücher, aber dafür effektivere. Mir gefällt das in NW besser. Da freut man sich wie ein Schnitzel, wenn man wieder mal eins findet, da man eben nicht alle Fähigkeiten ohne Probleme auf 100 setzen kann.

    Aber deinem Post entnehme ich, dass Du ein überzeugter Dungeoncrawler zu sein scheinst, da ist F3 natürlich das bessere Spiel für Dich.

  10. #60
    Not my Fallout Avatar von Boïndil
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    Bisher habe ich keinen Pugilismus oder sonst was interessantes gefunden und habe dazu sehr viele Löcher umgegraben und langweiligste Schuppen und Fabrikgebäude durchsucht, wo selbst der Schrott noch hauptsächlich von einem Mod stammt. Es muss nicht inflationär sein, aber das ist zuwenig.
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