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  1. #21
    Computermensch Avatar von f1delity
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    Die Generationsschiffe habe ich auch nur erwähnt, da sie imo die einzige Möglichkeit sind das relativ zeitnah umzusetzen.

    Das es auch da Konflikte geben wird ist klar, aber solange man keine Politiker, Manager mitnimmt sind die machtgeilsten ja nicht an Board, könnte ja dann evtl. funktionieren, aber bis es soweit ist habe ich sicherlich meine Heimat 6 Fuß tiefer gefunden

  2. #22
    Casual-Gamer Avatar von bjoern1221
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    Einfach eine Bombe in New York reinwerfen. Dann muss die Welt wieder zusammenarbeiten und die Finanzen in den Griff zu kriegen. Außerdem sind es doch nur 0,007% der Weltbevölkerung. ;-)

  3. #23
    ENC
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    Zitat Zitat von f1delity Beitrag anzeigen
    Das es auch da Konflikte geben wird ist klar, aber solange man keine Politiker, Manager mitnimmt sind die machtgeilsten ja nicht an Board, könnte ja dann evtl. funktionieren, aber bis es soweit ist habe ich sicherlich meine Heimat 6 Fuß tiefer gefunden
    6 feet under ^^

    Ist schon klar wird mir ebenso ergehen denke ich, dennoch mach ich mir Gedanken darüber. Ganz einfach weil ich die Menschheit nicht leiden kann, sie mir aber sehr am Herzen liegt und ich eben hoffe, dass all die wunderbaren Sachen die das Mensch sein definieren nicht verloren gehen.

    Du packst das Problem an der Wurzel, das gefällt mir

    Habgier, Machtgeilheit, Neid, alles nicht grad die besten Eigenschaften, dummerweise zeichnet sich die Menschheit also jener Teil davon den du so treffend ansprichst gerade dadurch aus

    Jene die das Geld und die Macht, sowie politischen Einfluß haben, treffen tatsächlich kaum die richtigen Entscheidungen für die Allgemeinheit der Menschen, sondern nur für einen bestimmten Teil.
    Ganz nach dem Motto "Wenns unserem Volk gut geht, kacken wir auf die anderen Völker und Kulturen."
    Leider leben wir im Zeitalter des Debattierens und Totredens. Mit Worten kann man meiner Meinung nach auch viel erreichen, nur muss man eben auch Taten folgen lassen und nicht nur groß reden.
    Gewalt wäre für mich IMMER der letzte Ausweg, aber nie eine Lösung.
    Selbst Gewalt zur Verteidigung würde in mir ein schlechtes Gewissen hervorrufen, dummerweise ist es eine seit Urzeiten bestehende körperliche Sprache, die dem Opfer eine Lektion in Schmerzen erteilen soll.

    Ich finde es zwar nicht gänzlich falsch, denn Schmerzen hatte ich schon genug im Leben, was meiner Meinung auch der Grund dafür ist, dass ich mir Gedanken über die Welt mache und mir eben nicht alles egal ist.

    Nur ist es nicht richtig sich einfach ohne vorher zu überlegen dieser Sprache zu bedienen. Denn Ugauga-Klatsch-Puff-Zack ist wie gesagt eine urzeitliche Sprache, die zwar JEDER versteht, für die ich aber noch nie Verständnis aufbringen konnte.
    Denn die jenigen die anderen etwas durch Schmerzen beibringen wollen oder ihnen einfach nur zeigen wer hier der Stärke ist oder einfach nur aus Lust und Laune heraus jemanden weh tun, sind absolut nicht dazu prädisteniert jemanden überhaupt irgendwas klar machen zu wollen.

    Lektionen erteilen und belehren kann man einen Menschen auch mit Worten. Manchmal sogar mehr als man denkt. Seelischer Schmerz und Emotionen haben mich schon immer interessiert.
    Nichts kann einen dermaßen vernichten oder einem dermaßen Kraft geben wie das.
    Ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich zwar in einer demokratisch kapitalistischen Gesellschaft lebe, mich aber nicht wirklich als Teil davon ansehe.
    Ich kenne die Werte von Gefühlen und kann den Begriff "Ehre" mehr nachvollziehen als mir lieb ist.
    Ein altmodischer Begriff, der heute komplett an Bedeutung verloren hat. Jedoch selbst Tiere wissen wo ihr Platz ist.
    Und genau darauf kommt es an. Ein Mensch der weiß wer er ist, was er wert ist, dass er schon allein dadurch wertvoll ist weil er am Leben ist und eine Hilfe für andere Menschen sein kann ganz egal ob er diesen körperlich unter die Arme greifen kann oder sie psychisch motiviert, dieser schenkt sich die Ehre selbst und kann sich als wahrhaft wertvolles Mitglied einer Gesellschaft betrachten.
    Ich wünschte nur, dass ich irgendwann die Möglichkeit hätte, diese Werte umzusetzen oder sie überhaupt einfach nur mal an den Tag zu legen.
    Bisher konnte sie keiner verstehen, weil eben jeder (mich eingeschlossen) mit seinem eigenen Leben beschäftigt ist und den Geißeln der Gesellschaft nachjagt, womit ich wieder zum streben nach Reichtum und den üblichen Problemen komme.
    Der Kreis schließt sich...
    Geändert von ENC (04.05.2010 um 13:55 Uhr)

  4. #24
    Computermensch Avatar von f1delity
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    Das Problem daran ist doch, woher soll jemand wissen welchen tatsächlichen gesellschaftlichen Nutzen er hat, wenn er in den Augen der Machthaber nichts weiter als Kosten/Produktionsfaktor X ist und von vorn herein eingetrichtert bekommt, dass er sowieso nichts schaffen wird und im Prinzip wertlos ist.

    Und was Gewalt angeht, zur Verteidigung auf jeden Fall, nur verteidigen wir in Bezug auf Deutschland rein gar nichts im mittleren Osten und auch das zerbomben von dem Tankwagen war nicht notwendig. Vor allem muss das ganze im Rahmen bleiben und nicht ausarten, schon oft genug miterlebt, dass aus einem Schubsen schnell mal ein zweiwöchiger Krankenhausaufenthalt wurde.

    Lektionen erteilen und belehren kann man einen Menschen auch mit Worten. Manchmal sogar mehr als man denkt. Seelischer Schmerz und Emotionen haben mich schon immer interessiert.
    Nichts kann einen dermaßen vernichten oder einem dermaßen Kraft geben wie das.
    Dem kann ich nicht ganz folgen, liegt vllt. auch daran, dass mir generell schwer fällt Emotionen zu zeigen oder zu handeln, aber was kann denn so hart sein, dass einen völlig zerstört bzw. direkt mal aufpeppelt?

  5. #25
    ENC
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    Zitat Zitat von f1delity Beitrag anzeigen
    Dem kann ich nicht ganz folgen, liegt vllt. auch daran, dass mir generell schwer fällt Emotionen zu zeigen oder zu handeln, aber was kann denn so hart sein, dass einen völlig zerstört bzw. direkt mal aufpeppelt?
    Du würdest dich wundern, wie sehr man einen Menschen schon allein durch Worte beeinflussen kann.
    Emotionen zählen da einfach dazu. Denn durch die richtige Betonung der Stimme, sowie dazugehöriger Mimik und Gestik kann man sich weitaus besser ausdrücken und vermitteln als einfach nur fad daherzureden

    Aufmuntern war zum Beispiel schon immer eine Spezialität von mir, ebenso wie motivieren.
    Lebenskraft und Motivation ist eng mit Emotionen verbunden.
    Es ist zwar nicht gut sich von Gefühlen kontrollieren zu lassen, diesen Fehler sollte man nicht begehen.
    Als Junkie meiner körpereignen Hormone (Denn jedes Gefühl hat seine Botenstoffe, schließlich fühlen wir ja nicht weil wir denken. Ist aber leider nur Theorie...), kann ich dir nur versichern, dass es sich lohnt sich darauf einzulassen.
    Denn das ist es worauf es ankommt: Sich nicht von ihnen kontrollieren zu lassen, aber sich auf sie einlassen.
    Aus meiner Erfahrung mit ihnen kann ich nur sagen, dass man eine unendliche Energie aus ihnen schöpfen kann.

    Aber ich respektiere deine Einstellung Die wenigsten Menschen haben wirklich etwas für Emotionen über.
    Denn selbst ich habe bisher viel Schmerz durch Gefühle erfahren. Schade, dass dies offenbar von der Mehrheit nicht als Lebenserfahrung angesehen wird.
    Sich mit seinen eigenen Gefühlen und Emotionen auseinanderzusetzen ist meiner Meinung nach ein wichtiger Schritt im Leben eines Menschen.
    Vor allem ein wichtiger Schritt, um dahinterzukommen wie man eigentlich selbst funktioniert.
    Wie man auf welche Ereignisse wie reagieren würde. Kann man durchaus für sich selbst vorausberechenen, wenn man seine Emotionen und Verhaltensweisen berücksichtigt.
    Dadurch kann man sich vorzeitig für eine Handlung in einer Begebenheit entscheiden.

  6. #26
    Computermensch Avatar von f1delity
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    Ich habe kein Problem mit Emotionen, zumindest nicht mit Wut oder ähnlichem diese kann ich auch problemlos zeigen, auch wenn ich eigentlich immer ruhig bin, nur das mit Trost, Zuneigung, ja sogar Komplimente krieg ich einfach nicht hin, aber naja, da ich sowieso nicht bewußt nach Gefühl entscheide, sondern meist mit dem Kopf ist das wohl kein Problem. Und da ich bisher auch recht zufrieden alleine bin sehe ich das bisher recht gelassen, zumal ja auch noch die Familie da ist.

    Was Lebenserfahrung angeht, Erfahrung heißt doch nicht positiv, kann genauso auch ein etwas schlechtes sein, man wird trotzdem bereichert und halt um die Erfahrung reicher, bin zwar erst 22 und hab auch erst 2 Tode miterlebt, aber auch das sind Erfahrungen, zwar unschön, aber halt vorhanden.

    Vor allem ein wichtiger Schritt, um dahinterzukommen wie man eigentlich selbst funktioniert.
    Das verstehe ich nicht, ich weiß zumindest biologisch halbwegs wie ich funktioniere. Und das jemand der gerade z.B. jemanden verloren hat anders reagiert als normal, sollte auch jedem klar sein, kann den Zusammenhang zu Emotionen da nicht erschließen.

    Das sich einige Leute wie der OP und auch deine Wenigkeit um alles mal so Gedanken machen ist imho normal, allerdings sollte es auch beim Gedanken machen bleiben und bei Problemen sowieso erstmal das Wohl der Famile, Partner bzw. sich selbst im Vordergrund stehen.

    Und um nur mal wieder auf den Erstellungspost zurück zu kommen, klar ist das auslaufende Öl scheiße, aber wir können halt absolut nichts dagegen machen. Die "Wirtschaftskrise" war absehbar und ist von einigen Unternehmen wohl auch positiv aufgenommen worden, so konnten diese Leute entsorgen und das auf die Wirtschaft schieben. Ist imho sowieso unverständlich, warum einzelne Banken fast den gesamten Geldbestand verspielen dürfen und sich da vorher keiner Gedanken drum gemacht hat, ich meine von der reinen Schulbildung her sind die Herren Manager/Politiker mir überlegen, die haben schließlich ein Abitur und evtl. sogar ein abgeschlossenes Studium, jedoch scheint dabei der Menschenverstand und die Vernunft abhanden gekommen zu sein. Und das dreisteste daran ist ja, dass das Volk den Schaden zu tragen hat und die Verantwortlichen mal wieder nichts zu befürchten haben. Und die Staaten die sich jetzt noch mehr verschulden müssen haben trotz der gigantischen Investitionen nur ein marginales Mitspracherecht haben.

  7. #27
    Mottenjäger Avatar von Lillyfee
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    Ist imho sowieso unverständlich, warum einzelne Banken fast den gesamten Geldbestand verspielen dürfen und sich da vorher keiner Gedanken drum gemacht hat, ich meine von der reinen Schulbildung her sind die Herren Manager/Politiker mir überlegen, die haben schließlich ein Abitur und evtl. sogar ein abgeschlossenes Studium, jedoch scheint dabei der Menschenverstand und die Vernunft abhanden gekommen zu sein.
    Sucht. Nichts anderes als eine andere Form von Spielsucht.
    Zumindest hat das dieser Kerl gesagt, der da in Amerika selber an der Börse fett mitgemischt hat und dann ausgestiegen ist und ein Buch darüber geschrieben hat (glaub ich), jedenfalls mal offen darüber gesprochen hat.
    Klingt für mich auch ganz logisch, denn wenn Du mal einige Millionen hast (Privatvermögen), wozu brauchst Du dann noch mehr? Und wenn man mal anfängt zu Wetten (Spekulieren), und vor allem wenn es erstmal so aussieht als ob man Erfolgreich ist, ist der Weg in die Sucht nicht mehr weit. Und dann bleibt die Vernunft auf der Strecke.

    Der Punkt für mich ist: Ich ertrage es einfach nicht, mir ständig dessen bewusst zu sein, was auf der Welt so geschieht. Weil meine Machtlosigkeit mich wahnsinnig wütend macht!

    Nehmen wir als beispiel den Thunfisch. Als ich letztens eine Dose Thunfisch geöffnet habe war ich ganz entsetzt über mich selbst: wie kann ich Thunfisch essen, mich gleichzeitig aber über die Japaner aufregen? Jedenfalls habe ich für mich beschlossen, keinen Thunfisch mehr zu essen. Und auch meiner Familie werde ich das beibringen!
    Oh man, ich liebe rohen Thunfisch.

    Naja, und so versuche ich auf meiner bescheidenen Ebene die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Zumindest für mich. Indem ich Entscheidungen treffe, mit denen ich leben kann.
    Und wenn die Wut mich wieder übermannt dann stelle ich mir einen riesigen Sack vor in den ich die ganzen A....., Religiöse Fanatiker, Besch..Diktatoren und all die Mangaten und Konzerneigner reinstecke und dann mit einem riesigen Knüppel draufhau. Dann gehts mir wieder ein bischen besser.

    In diesem Sinne, Grüssle, Lillyfee

  8. #28
    Dilettant Avatar von Ihero
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    Was denn? Wenn die religiösen Fanatiker mal richtig loslegen würden, würde die Menschheit schön dezimiert werden und man hätte wieder Zeit sich in eine ähnliche Lage wie jetzt zu befördern

    Sollten wir es nicht hinkriegen, geht halt ein Teil der Welt zu Grunde(und nicht nur in den Drittweltländern). Klappt es, denn "Not macht erfinderisch", wäre es doch auch super!

    Die Welt muss und wird sich verändern, so oder so, ich sehe da keinen Grund zur Resignation. Da schaue ich dann eher interessiert zu
    (man merkt wahrscheinlich, dass ich mit Weltuntergang nichts anfangen kann )

  9. #29
    Mottenjäger Avatar von Lillyfee
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    Wer spricht denn hier von Resignation? Also ich resigniere ganz bestimmt nicht!

    Sollten wir es nicht hinkriegen, geht halt ein Teil der Welt zu Grunde(und nicht nur in den Drittweltländern).
    Das sagst Du so einfach. Aber stell Dir das mal so richtig vor, mit allen Konsequenzen.
    Also da möchte ich nicht dabei sein!

    Auserdem haben wir (die Menschheit) auch viel schönes und Bewahrenswertes geschaffen. Ich fände es unglaublich schade, wenn davon nichts übrigbliebe.

    Mal ganz davon abgesehen, das es so, wie es bis jetzt gelaufen ist nicht noch mal geschehen könnte weil: wir den grössten Teil der leicht zugänglichen Rohstoffe (Metalle u.s.w.) abgebaut haben.
    Falls wir in eine Bronzezeitähnliche Kultur zurückfallen würden wärs das gewesen. (Meines Wissens nach. Ich lasse mich gerne korrigieren.)

    Grüssle, Lillyfee

  10. #30
    Avatar von DansonDelta40
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    Die Menschheit lebt sowieso nur noch von geborgter Zeit. Der Yellowstone-Vulkan bricht eigentlich in recht regelmäßigen Abständen aus, und ist schon ein paar Jahrzehnte überfällig. Sein Ausbruch wäre schlimm genug, um den Erdball in nuklearen Winter zu hüllen.

    Und dass uns noch kein Himmelskörper, keine tödliche Strahlenwelle oder Sonnen-Protuberanz von außen getroffen hat, ist reinstes Glück. Eigentlich müsste die gesamte Menschheit bereits mit vereinten Kräften daran arbeiten, das Rennen ins Weltall zu gewinnen. Denn solange wir nicht mindestens eine autarke, orbitale Großsstadt laufen haben, ist unsere gesamte Existenz als Spezies gefährdet.

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