Die Schutzweste bekommst du auch so legal zu kaufen, die Dinger sind allerdings nicht billig!
Und Waffenschein berechtigt nur zum Führen einer Schusswaffe für die eingetragene Tätigkeit und die eingetragene Schusswaffe, aber nicht zum Besitz. Und den Waffenschein zu bekommen ist schwerer als einen sechser im Lotto mit Superzahl....die Leute die Banktransporte fahren und Waffen tragen haben keinen Waffenschein, die Firma hat die Scheine und da stehen die Namen der Leute drin die die Waffen mitnehmen dürfen. Diese sind nach dem Dienst auch wieder abzugeben denn die Erlaubnis bezieht sich nur auf die eingetragene Tätigkeit.
Für den Besitz gibts die Waffenbesitzkarten, und zwar drei Arten:
Gelb ist die Sportschützen-WBK, da kommen alle Langwaffen (Gewehre) drauf, außer Selbstlader (Halbautomaten) und mehrschüssige Vorderlader-Revolver drauf. Hier muss nur für die erste Waffe ein Bedürfnis vorliegen die eingetragen wird. Bei anderen nicht, sie müssen aber einer Sportordnung eines deutschen Verbandes entsprechen. Das sind Waffen die wenig deliktrelevant sind, also in Kriminalstatistiken nicht auftauchen, deswegen ist der Erwerb erleichtert.
Bei der grünen WBK kommen alle anderen Waffen drauf, also Revolver, Pistolen und halbautomatische Langwaffen. Hier ist für jede einzelne ein Bedürfnis und ein Voreintrag erforderlich bevor man die Waffe kaufen kann. Man möchte Disziplin XY schießen und braucht dafür die passende Waffe, also beantragt man beim Verband dass diese einem das Bedürfnis ausstellen das man eine passende Waffe für Disziplin XY braucht. Die geben einem das, oder auch nicht, und dann geht man damit zum Amt und legt Bedürfnis und Geld auf den Tisch. Dann gibts nach Prüfung den Voreintrag auf die WBK, da steht dann z.B. drin "Pistole 9mm" oder "Revolver .44 Magnum" oder "Pistole .22 lr". Jeder Voreintrag kostet soviel wie der erste Eintrag wo man das Dokument erst mal bekommt....mit der WBK gehts dann zum Büchsenmacher, favorisierte Waffe kaufen, die wird dann eingetragen und ab zum Amt und abstempeln lassen (kostet natürlich auch wieder). Dazu kommt noch ein Stempel das man die passende Munition dazu kaufen darf. Bei Munitionskäufen muss man die WBK vorlegen.
Der Verkäufer (bei Gebrauchtkauf) muss die Waffe logischerweise bei sich austragen lassen, was auch wieder kostet....so geht aber nix verloren, was irgendwo eingetragen wurde, wird woanders ausgetragen.
Und Rot für Sammler und Sachverständige. Nur die Sammler bekommen keinen Munitionserwerb, das heißt die dürfen die Waffe kaufen aber nicht die Munition dazu...
Aber zum Thema zurück, ich mache mich da nicht verrückt. Die Apokalypse wird uns schon seit Jahrhunderten prophezeiht, und wie ihr seht sind wir alle noch da....





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