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  1. #91
    ME FRPG only Avatar von Arseni Vigo
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    Blue Suns-Shuttle

    "Oh," gab Arseni von sich, er fühlte sich ertappt, denn in Erinnerungen zu schwelgen, war wohl das Dümmste, was man kurz vor einer Schlacht machen konnte. Er räusperte sich, berührte leicht seine Nase. Er ordnete seine Gedanken, weg von den Frauen, von denen es noch viel zu erzählen gab, zurück ins Jetzt, in dieses Shuttle auf Omega, indem er gar nicht sein sollte, aber würde er gehen, so würde ihn der Bund wegen Befehlsverweigerung anprangern, falls die Blue Suns ihn nicht davor erschießen, weil er Hochverrat an ihnen und der 'heiligen' Verteidigung Omegas begeht, wenn er nun das Shuttle verlässt. Er schmunzelte.
    "Natürlich, ich habe mich nur gerade unweigerlich an ein paar Frauen aus meiner Vergangenheit erinnert gefühlt. Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, lassen Sie sich niemals auf C-Sec Angestellte ein, besonders nicht wenn sie Yvonne deLaurant heißen."

  2. #92

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    Blue Suns-Shuttle

    "Nein."
    'Gute Entscheidung, die Waffe immer schussbereit zu haben. Sieht so aus, als ob sie ihren Fehler eingesehen hat.'
    "Gut, wenn du aber doch noch was über deine Waffe wissen willst, dann frag jetzt. Später werden wir keine Zeit mehr zum Reden haben, wenn die Schüsse uns um die Ohren fliegen."

    Vita war über sich selbst erstaunt. Schließlich kannte sie das Mädchen selber nicht und trotzdem empfand sie Mitleid für sie. Vielleicht war sie obdachlos und brauchte nur die Credits, um zu überleben. Irgendwie fühlte sie sich verpflichtet ihr zu helfen.

    "Ich geb dir einen kleinen Ratschlag. Sobald wir da oben sind, halte dich von jedem Gefecht fern. Such dir ein Versteck, von dem du das Geschehen gut beobachten kannst. Und sobald du etwas Verdächtiges siehst, schieß! Jedes Zögern könnte dein Tod bedeuten."

    Das würde sie nämlich auch tun.
    Geändert von Vita'Arma "Noa" vas Nedas (14.04.2010 um 02:51 Uhr)

  3. #93
    Rookie Avatar von Nellie O'Connor
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    Blue Suns – Shuttle

    Langsam wurde Nellie gegenüber der Quarianerin bockig und lehnte jede Art der Kommunikation kindisch ab. Sie verschränkte ihr Arme, lehnte sich zurück und versuchte das Geschehen zu ignorieren. Ich will weg von Omega, sofort! Alles Scheiße.
    "Ich geb dir einen kleinen Ratschlag. Sobald wir da oben sind, halte dich von jedem Gefecht fern. Such dir ein Versteck, von dem du das Geschehen gut beobachten kannst. Und sobald du etwas Verdächtiges siehst, schieß! Jedes Zögern könnte dein Tod bedeuten."
    Und dann ist es die Dose, die auf mich gezielt hat, die umkippt! Nein, ich knall keine Dosen ab! Vielleicht sollte ich mit einem Dosenöffner … ich bin ja voll krank im Kopf! Gar nicht, jeder hatte schon einmal solche Gedanken! Hoffe ich … Ich muss krank im Kopf sein! Bei allem was passiert ist … Aus der ablehnenden Haltung des Mädchens wurde eine Traurige. Nellie war kurz davor mit den Tränen kämpfen zu müssen. Das ist doch normal, jeder hat Scheiße erlebt! Ich sollte mich zusammen reißen … Mama. Egal, reiß dich zusammen, sonst wird gleich gelästert!

  4. #94

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    Blue Suns-Shuttle

    Das Mädchen verschränkte ihre Arme, lehnte sich zurück und schien sie zu ignorieren. 'Sieh es ein. Du gehörst nicht hierher.', redete sie ihr in Gedanken ein.
    'Aber was rede ich nur.' Sie gehörte selber nicht hierher. Sie hat, als sie mit dem Mädchen beschäftigt war, vollkommen vergessen, dass sie selber eine hilflose und verletzliche Forscherin war, die ohne Hilfe nicht lange überleben würde.

    Auf der Migrantenflotte konnte sie sich auf ihre Crew verlassen. Ihre Medizin, ihre Implantate, alles hatte sie ihrer Crew zu verdanken, die sich ständig um sie Sorgen machten. Nun hatte sie keinen mehr, der ihr helfen würde. Sie war ganz auf sich allein gestellt.
    Vita stellte sich in einem kurzen wahnhaften Moment tatsächlich vor, sie würde einfach zur Migrantenflotte zurückkehren und mithelfen, ihr Schiff zu reparieren. Mit quarianischem Essen versorgt zu werden und in einem weichen Bett zu schlafen und andere Quarianer zu haben, die sich um alles kümmerten, erschien ihr in einem solchen Moment wie die herrlichste Sache des Universums. Doch dann fiel ihr ein, dass sie die Unerwünschte Nummer eins war, dass ein Kopfgeld von mehreren Tausend Credits auf ihr ausgesetzt war und dass es inzwischen keinen Ort mehr gab, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen konnte.

    Sie warf wieder einen Blick auf das Mädchen. Aus ihrer ablehnenden Haltung wurde eine traurige. Sie wirkte gequält. 'Ob sie auch alles verloren hat?' Mitleid und Schuldgefühle krochen in Vitas Gemüt. Sie wollte sie nicht verletzen. Sie fühlte sich wie betäubt.
    Die Quarianerin wollte zu ihr gehen und sich entschuldigen und ihr einreden, dass alles gut wird. Sie konnte es aber nicht. Die Forscherin entschloss sich für den Rest der Zeit bis zum Abflug zu schweigen. Sie wollte nicht noch jemanden verletzen.
    Geändert von Vita'Arma "Noa" vas Nedas (15.04.2010 um 01:48 Uhr)

  5. #95
    Let's Play-Gucker Avatar von Kyoko Young
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    Omega – Die Märkte >>>

    Kyoko griff instinktiv nach der Carnifex an ihrem Gürtel, als der Batarianer Torlok Alec urplötzlich grob gegen eine gerade passend an der Stelle ihres Weges befindliche Wand drückte. Sie war zwar zu sehr in ihren Dialog mit Merlen und ihre eigenen Gedanken vertieft gewesen, um den genauen Wortlaut des diesem gewalttätigen Ausbruch zugrunde liegenden Gesprächs verfolgt zu haben, aber sie hatte eine gewisse Ahnung, dass ihr Begleiter in seiner etwas tollpatschigen Naivität und Neugier nicht ganz unschuldig an der gerade stattfindenden Eskalation gewesen war. Nichtsdestotrotz konnte und wollte sie ihn natürlich nicht im Stich lassen. Doch ehe Kyoko überhaupt etwas unternehmen konnte, beruhigten sich die Gemüter genau so schnell, wie sie sich erhitzt hatten. ‚Männer’, diesen einen Gedanken stetig vorwurfsvoller und immer und immer wieder, zum Schluss schon fast stakkatoartig in ihrem, hin und wieder resignierend geschüttelten, Kopf wiederholend, lief die Pilotin schließlich einfach weiter. Vor der Gruppe öffnete sich alsbald ein unerwartet großes und doch irgendwie unübersichtliches Dock. Auf der Hauptebene der Anlage waren teils abenteuerliche Konstruktionen verschiedenster Stilrichtungen errichtet worden, die aber doch kaum den Begriff Gebäude verdienten und die oft nur knapp aus den allgegenwärtigen Meer von Containern und Kisten herausragten.

    Die Raumschiffe hingegen, obwohl schier überwältigend in der nahezu unüberschaubaren Vielzahl an Herkunft, Größe und Alter, standen überraschend geordnet, fast schon diszipliniert, auf beiden Rändern des Docks aufgereiht und wurden von einem emsigen Heer von Arbeitern getankt, gewartet und beladen. Schon bald lief der Salarianer auf ein Shuttle zu, dass recht trotzig wirkte, so wie es dastand, mit seiner gedrungenen Form, den martialischen GARDIAN-Lasersystemen an seinen Seiten und den geöffneten Bugrampen, über die einige schwerbewaffnete Wesen, teils in Blue Suns-Rüstungen, teils ohne diese Uniform, in das kleine Schiff hineinliefen. ‚Ziemlich blau bist du da schon gestrichen! Ist ja aber auch irgendwie klar, denn auch eine Söldnerbande braucht schließlich wohl so etwas wie eine Art Criminal Corporate Identity… Man muss ja schließlich wissen, auf wen man schießen soll und auf wen nicht, oder? Blau gut! Guark nicht schießen! Gelb schlecht! Guark schießen… Ah, Schießen anstrengend, Guark erfinden jetzt ganz große Bombe. So gleich viel viel mehr Gelb auf einmal kaputtmachbar und viel viel mehr Zeit zum Essen für Guark! Ah, aufhören! Guark doch großer Erfinder und nicht selbst das Mittagessen! Wo gerade erfundene Bombe, wenn man sie braucht…

    Im Ernst. Ha, Kyoko und ernst! Wie sie wohl auf ihr Design gekommen sind? Ob es da eine Ausschreibung, eine Art Wettbewerb gab? Söldner macht mit, beteiligt euch! Eure Ideen in unseren Vorschlagkasten! Eine Plünderung ihrer Wahl als Belohnung! Andererseits das Blue Sun-Design sieht irgendwie auch nur nach Fingerfarbenmalerei aus. Vielleicht das Baby, Schrägstrich, Kleinkind vom Gründer? Oder irgendein anderes infantiles Gründerfamilienmitglied? Egal wer: Ah, klein Dschingis Napoleon Alexander Attila, das gefällt mir, das werde ich mal gleich im Ausschuss zur grundlegenden Überlegung zum Entwurf der vorläufigen Erstellung einer potentiell einheitlichen Kennzeichnung von Blue Suns-Ausrüstung, Material und…’

    Die Gruppe erreichte das Shuttle. ‚Aber ansonsten ziemlich nette, naja nett trifft es eher nicht, also dann, ansehnliche Konstruktion und hoffentlich wendig und robust genug, um uns sicher an unser Ziel zu bringen. Und tja, liebe Empusa, jetzt werde ich dir mit diesem eindeutigen Machobrocken untreu. Wirklich nicht viel Feminines im Design zu sehen. Aber, so ist das Leben… Gerade noch geliebt und umworben und jetzt schon wieder sitzengelassen! Aber wir können ja Freunde bleiben!’

    Während Kyoko sich die äußeren Merkmale des Schiffes einprägte und daraus versuchte, auf seine wahre Leistungsfähigkeit zu schließen, redete Merlen weiter: „Genaue Anweisungen bekommen wir später. Improvisierter Plan eben. Hoffe, sie haben eine Idee, wie sie die Laserwaffen dieser Nebelparder neutralisieren. Habe keine Lust, als treibende Zielscheibe im All zu enden.“

    „Wer hat denn darauf schon Lust“, antwortete Kyoko, das Darauf über Gebühr in die Länge dehnend.

    „Auch wieder wahr“, sagte Merlen. „Kroganer vielleicht. Aber irgendwer wird von diesen Lasern getroffen werden und insoweit ganz gut, dass wir ein Boardingteam an Bord haben. Fleischgewordene Versicherung sozusagen. Gegen simples Verheizen. Gehe mal die Triebwerke checken, machen manchmal Probleme. Tech soll die Konsole reparieren und Sie sich mit den Kontrollen vertraut machen. Ach ja, Schiff fliegt nicht ohne meinen Freigabecode. Notwendige Sicherheitsmaßnahme auf Omega.“

    Der Salarianer bog vor den Zugangsrampen nach links ab, Torlok verschwand auf der anderen Seite des Schiffes. Kyoko blickte ihnen etwas verwirrt hinterher. ‚Gut, dann werde ich das dann mal tun. Mich mit dem Schiff vertraut machen, meine ich. Und nun die Rampe hoch, hinein in das typische Halbdunkel eines Raumschiffinneren voller wahrscheinlich übler und muffiger Gerüche. Danke Helm! Und ziemlich voll ist es hier schon. Scheint eine beliebte Mission zu sein! Aufstieg hoch, Kehrtwende, Cockpittür. Nicht abgeschlossen. Naja wohl sinnlos auf Omega, wo jedermann und –frau, mal wieder Thema Gleichberechtigung, wohl eine Schlossknackergrundausbildung hat. Ist wahrscheinlich schon Stoff der ersten Klasse, also Tür abschließen daher eher sowieso sinnlos… Wie auch immer, gibt ja dagegen dann den Freigabecode, Codeknacken gibt’s wohl erst ab der High School, schränkt damit die Zahl der potentiellen Hacker wohl beträchtlich ein…’ Kyoko versuchte verzweifelt ihre Gedanken vom Davonschweifen abzuhalten, indem sie einfach jede ihrer Handlungen in ihrem Kopf nacherzählte. Doch es gelang ihr kaum, diese Idee umzusetzen, denn immer wieder tauchte aus den Nebeln ihrer Unterbewusstseins ein sarkastischer Kommentar oder eine zynischer Bemerkung auf, die auch unbedingt gedacht werden wollten.

    Das Cockpit war sehr geräumig und drei bequem wirkende Konturensessel standen, umringt von Konsolen und Terminals voller Lichter und altertümlich wirkender Leuchtdisplays, vor der vom Boden bis zur Decke reichenden, schwarz getönten Frontscheibe. Kyoko ging auf den rechten Platz zu, der traditionell dem Copiloten vorbehalten war. Die sich über die ganze Breite des Shuttles erstreckende hüfthohe Hauptsteuerkonsole hatte eine M-Form. Die beiden Pilotenplätze waren circa einen Meter vor dem dritten, zentral platzierten, Stuhl angebracht. Vor diesem dritten Platz sah man ein leicht rauchendes Loch mitten in einer der Konsolen, sauber in das Metall einer Abdeckplatte gestanzt.

    ‚Wenigstens kein Blut mehr zu sehen. Und damit auch kein Einsammeln ekliger Kroganerbestandteile notwendig. Wenigstens das bleibt mir, äh uns, erspart. Gab wohl tatsächlich noch Leute, die unter uns in der Kommandokette standen. Oder ein paar Vorcha hatten eine überraschend üppige Mahlzeit. Ekliger Gedanke. Bah! Sollte aber unbedingt die Kabelisolierung prüfen! Und außerdem kriege ich kaum Luft in diesem gottverdammten Helm. Muss bei meiner eher unsubtilen Überwachungsgeräteexktration auch die Luftversorgung gleich mit beschädigt haben. Tja Kyoko und die Technik…’ Die Pilotin nahm den Helm ab und ihr schweißverklebtes Gesicht wurde sichtbar. Sie atmete tief die gefilterte Luft ein und ließ ihren nun nicht mehr eingeschränkten Blick weiter über ihren neuen Arbeitsplatz schweifen. ‚Hätte schlimmer kommen können. Nicht die Spitze der technologischen Entwicklung, wirkt aber wenigstens gut gewartet und leidlich vertrauenerweckend. Aber sollte mich wirklich nicht ablenken lassen… Hinsetzen. Interface aktivieren. Lernprogramm suchen. Schon gefunden. Lesen! Kapitel Steuerung. Ah ja, da war ja noch etwas…’

    Kyoko drehte sich nach Alec um. „Wir hätten es wirklich und weiß Gott schlimmer treffen können. Ich glaube dieses Steroidmuskelbaby“, Kyoko tätschelte grob die Konsole. „Verbessert unsere Chancen da draußen ganz gewaltig.“ Die Pilotin nickte bekräftigend und fragte eher beiläufig: „Und? Ist es eigentlich ein großer Schaden? In der Konsole, meine ich.“ Ohne jedoch eine Antwort abzuwarten, fuhr sie eilig fort. „Ehm, wäre auch irgendwie ganz schön, wenn Sie sich danach noch mal meinen Helm ansehen könnten. Hätte doch lieber einen, der richtig funktioniert.“ ‚Falls mein grenzenloser Optimismus doch irgendwie unangebracht war und wir in ein paar Minuten oder Stunden irgendwie aus einem hilflos treibenden Shuttle rausmüssen, hätte ich dann doch lieber irgendwie einen Helm dabei. Scheint mir irgendwie… Vier mal irgendwie in so kurzer Zeit. Respekt!’

    Die junge Frau schüttelte energisch den Kopf. ‚Konzentrier dich gefälligst! Und Weiterlesen! Kapitel Notfallverhalten.’ „Nur für alle Fälle. Man kann ja nie wissen!“ Sie verkürzte das Zeitintervall, in dem neue Handbuchseiten auf ihrem Display ausgegeben worden. „Wo kommen Sie eigentlich her?“ ‚Toll, endlich Zeit für Small Talk! Und Weiterlesen: Kapitel Waffen und Barrieren.’

    18.45 Uhr
    Geändert von Kyoko Young (15.04.2010 um 15:04 Uhr) Grund: Rechtschreibung #182

  6. #96
    ME FRPG only Avatar von ME-NPC 1
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    Name: Akyra Bliss
    Zugehörigkeit: Citadel Security
    Spezies: Asari
    ----------------

    Blue Suns-Shuttle

    Akyra hatte scheinbar ins Schwarze getroffen. Doch anstatt es irgendwie abzustreiten gab er es sofort zu. „Natürlich, ich habe mich nur gerade unweigerlich an ein paar Frauen aus meiner Vergangenheit erinnert gefühlt. Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, lassen Sie sich niemals auf C-Sec Angestellte ein…“ Akyra musste sich ein Lächeln verkneifen. Wenn er nur wüsste. Doch es war sowieso egal, denn vermutlich würden sie sich nicht lange sehen. ‚Außerdem bin ich nicht so, wie ich gerade erscheine!’

    „…besonders nicht wenn sie Yvonne deLaurant heißen.“, endete er. Akyra war völlig verdattert, als sie den Namen von deLaurant vernahm, versuchte sich aber nichts anzumerken lassen. Was hatte er mit ihr zu schaffen? Oder war vielleicht sogar er die gesuchte Person? Nein, er ist ja nicht fix bei den Blue Suns. Akyra warf einen Blick zu Sooth. Vermutlich hatte der Turianer auch alles mitbekommen. Ob er genauso überrascht war?

    „Waren Sie früher einmal irgendwie bei der C-Sec?“, fragte die Asari. Sie wollte unbedingt bei dem Thema bleiben, aber auch nicht auffallen.
    Geändert von Kinman (15.04.2010 um 20:08 Uhr)

  7. #97
    ME FRPG only Avatar von Arseni Vigo
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    Blue Suns-Shuttle


    "Ich?" erwiderte er erstaunt und winkte mit der Hand ab.
    "Oh nein, nein. Ich hatte nur meine Erfahrungen mit ihnen, als ich noch auf der Citadel tätig war." Im Geiste zog er sein Resümee, warum er damals in Yvonne so vernarrt war und fuhr fort: "Männer haben ihre Phasen, wo sie sich nach willensstarken Frauen umsehen, und die findet man nun mal am besten bei der C-Sec. Gerade als Privatdetektiv ergeben sich einige sehr lukrative Gelegenheiten."
    Er schnalzte künstlich mit der Zunge, ein kurzes süffisantes Lächeln bildete sich auf seinem Gesicht, da er seine letzte Wortwahl als vortrefflich empfand, und meinte dann nur noch: "Haben Sie denn auch schon Erfahrungen mit C-Sec Beamten gemacht oder sind Kleinkriminelle ala Blue Suns mehr nach Ihrem Geschmack?"
    Sein Tonfall war leicht neckisch, aber interessiert und vor allem wertfrei, schließlich wusste er nur zu gut, dass Kriminelle und vor allem 'Böse Mädchen' teilweise unwiderstehliche Reize hatten.

  8. #98
    Newbie Avatar von Antonio Polic
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    Noa drückte ab. "Scheiße!" dachte Tony doch nichts geschah. Sie schaute Tony an, der jetzt verwundert die Waffe anstarrte. "Die Waffe war gesichert." antwortete Noa auf Tonys Blick und sie warf dem Mädchen die Waffe wieder zu und erklärte, diesmal der Jugendlichen zugewandt.

    "Ich hoffe du verzeist mir. Ich wollte dir nur zeigen, dass man nie leichtsinnig einer fremden Person eine Waffe geben soll. Du weist nicht, wen du da vor dir hast. Und nur weil ich eine Quarianerin bin, ist das kein Grund mir zu vertrauen. Ich hoffe du wirst in der Zukunft auf meinen Rat hören."

    Noa blickte wieder zu Tony. "Gute Reaktion! Du kennst mich ja auch erst seit ein paar Minuten. Vielleicht hätte ich sie ja doch noch erschossen." "Verdammt, egal ob das jetzt ne Lektion war oder nicht, sowas macht man nicht. Du hättest die Lektion sicher auch anders rüber bringen können!"

    Noa wandte sich wieder dem Teenager zu. "Nun können wir weitermachen ... Zerleg die Pistole, wie ich es dir gezeigt habe."

    Das Mädchen starrte die Waffe an, aber anstatt sie auseinander zu bauen, steckte sie sie wieder ein und sagte „Nein."

    Noa und das Mädchen redeten noch ein wenig über die Waffe bis dann das Mädchen sich mit verschränken Armen und ignorierenden Blick von Noa wegdrehte. Doch nach kurzer Zeit wurde aus der ignorierenden Haltung eine traurige Haltung.

    "Ach verdammt, da hat Noa ja was angerichtet..." Tony lehnte sich etwas vor in richtung Mädchen und fing an mit ihr zu reden. "Wie heißt du eigentlich? Ich bin Antonio, aber du kannst mich auch gerne Tony nennen." sagte er und reichte ihr die Hand hin.

  9. #99
    Newbie Avatar von Jay Colin Rivers
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    Die unendlichen Weiten der Galaxis ; Blue Suns Shuttle


    Einige Minuten lang hatte sich der Hacker das seltsame Schauspiel auf der Sitzreihe gegenüber noch angeschaut, doch bald schon ödete ihn die wilde Mischung aus Gossenkinder und Blechmänner nur noch an, weshalb er sich kurzerhand demonstrativ zur Seite von ihnen abwandte.

    Großartig, der eine hat nicht nur ne' selbstverliebte Fresse, er ist auch noch ein verdammter Junkie. Als wäre ich mit einem Süchtling auf der Dev/Null nicht schon genug bedient. Und die Tussi kann sich nicht mal selbst die Waffe zerlegen! Aber was erwartet man auch von einem Mädchen? Die können nur Knöpfe drücken und kreischen, wenn was kaputt ist, ja, Hauptsache sie müssen sich nicht mit der Technik dahinter befassen. Scheiße, wann habe ich das letzte Mal mit einer Frau gesprochen die wenigstens etwas Ahnung besitzt? Hmmm.... ach ja... die Rothaarige aus dem L 31... wie war ihr Name doch gleich... Tina... nein, Ta.... Tatjana.... ah richtig, Tanya.

    Seufzend ließ er den Blick durch das inzwischen gut gefüllte Shuttle schweifen... bis er eine Gestalt bemerkte, die eindeutig noch nicht lange anwesend war. Ein Impuls ließ seine rechte Hand zur zusammengeklappten Schrotflinte an seinem Bein zucken, doch noch bevor er das kalte Metall berührt hatte, kam er wieder zu klarem Verstand.

    Das wird ja immer besser! Was zum Teufel wird das hier? Omega sucht den Superfreak? Hier an Bord zu sein wird langsam zur puren Beleidigung... Scheiße, ist das echt ein...? Ja, oh Mann... JA, das ist ein Vorcha! Gott, hoffentlich ist der nicht in meinem Team... sieh' sich einer diese Hackfresse an... der steht bestimmt nicht auf Obst und Gemüse. Okay, warte, ich auch nicht, aber das ist was anderes... Mann... wenigstens sitzt er bei den Kroganern, hoffentlich ist einer davon sein Herrchen. Jemand muss dieses Vieh zurückpfeifen können, sonst kriegen mich keine zehn Elcor auf das Schiff.

    Inzwischen wieder einigermaßen beruhigt, ließ Jay den Kopf nach hinten gegen die kühle Metallwand sinken und drehte diesen so, dass er den Ausgang des Shuttles im Blickfeld hatte.
    "Ich könnte mich immernoch davonschleichen." murmelte er leise zu sich selbst, als verspüre er den Drang, jemanden über dieses Vorhaben in Kenntnis zu setzen. Doch außer ihm konnte niemand die Worte hören, da er sich so hingesetzt hatte, dass die Plätze links und rechts neben ihm frei waren. Der junge Hacker gestand es sich eigentlich nur ungern ein, aber inzwischen wäre er wirklich dankbar gewesen, wenn irgendein bekanntes Gesicht das Shuttle betreten und sich neben ihn setzen würde. Ihm war nach Unterhaltung, nach Kommunikation. Ein Bedürfnis, das dem eigenbrötlerischen Mann eher fremd war.

    Schau dich um, hier ist nur alles voller Monster, Freaks und Aliens. Ach, ist doch alles das Gleiche! Wobei... da drüben am Ende der Reihe - die Asari und der Typ. Der sieht eigentlich ganz okay aus, anständig, nicht so ein Kiffer wie der Idiot gegenüber. Und die Asari... über was die wohl gerade reden? Mann verdammt, ich seh kaum was wegen diesem dämlichen Turianer... rück weg, Mann! Oder... nein viel besser, ich rück einfach auf.

    Sich selbst einredend, dass es weder auffällig noch peinlich war, rückte Jay Stück für Stück und Sitz für Sitz auf den schweigsamen Sooth zu, der direkt neben dem diskutierenden Pärchen saß. Der Hacker würde den Teufel tun, sich in das laufende Gespräch einzumischen, aber einer möglicherweise interessanten Unterhaltung zu lauschen war allemal besser als sich weiterhin die seltsamen Allüren des jungen Mädchens oder die eindeutig entzugsbedingten Zuckungen des Junkies anzutun.
    Geändert von Jay Colin Rivers (15.04.2010 um 21:57 Uhr)

  10. #100
    Rookie Avatar von Nellie O'Connor
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    Blue Suns – Shuttle

    "Ach verdammt, da hat Noa ja was angerichtet..." Das Ei kippte sich ein wenig in Richtung Nellie, die anscheinend eine Art von Gravitationsquelle darstellte.
    Hä? Hat sie das Shuttle kaputt gemacht? Oder meint es mich?
    "Wie heißt du eigentlich?“ Eierkocher.
    „Ich bin Antonio, aber du kannst mich auch gerne Tony nennen." Ei wäre mir lieber.
    Ganz unerwartet bekam das Ei Gliedmaßen und reichte Nell eine Hand. Jetzt wäre ein 'Oh mein Gott, es ist mutiert!' – Gedanke angebracht gewesen, aber in Nellies Kopf kam etwas anderes zustande.
    Bäh! Die fass' ich doch nicht an! Wer weis was mit der alles schon poliert wurde! Bestimmt ist noch die Polierflüssigkeit dran. Oh mein Gott! Er soll sie wegnehmen!
    „Ich heiße 'geht dich nichts an' und nein, ich werde dich nicht Tony nennen, denn das hört sich doof an, aber Ei wäre doch mal ein passender Name.“

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