Garrus ist halt Garrus und Tali hat immer noch die Eigenschaften von Mass Effect 1.
Bei Liara ist es viel schlimmer.
Garrus ist halt Garrus und Tali hat immer noch die Eigenschaften von Mass Effect 1.
Bei Liara ist es viel schlimmer.
Ich zweifle gerade daran, dass wir das gleiche ME2 gespielt haben. Tali hat in ME2 soviel charakterliche Tiefe wie kein anderer (selbst Mordin kommt da nur annähernd dran) und greift auch auf das weiteste emotionale Spektrum aller Charaktere zurück.
In ME1 verkörperte Tali noch die Quarianer als Rasse, in ME2 ist sie endlich ein voll ausgearbeitetes Individuum.
Ich hätte mir einen Charismatischen Widersacher gewünscht wie im ersten Teil. Der Vorbote ist so was wie ein interplanetarischer Staubsauger Vertreter egal wie oft man ihm die Tür vor der Nase zuschlägt er taucht immer wieder auf...
Auch fände ich es schön wenn Mass Effect 2 ein Einfluss System gehabt hätte wie dragon age und auch Diskussionen zwischen denn Mitstreitern während der Mission dafür das meine Teammitglieder so facettenreich sind sind sie sehr schweigsam...
Das wäre natürlich sehr geil gewesen... ich erinnere nur an Kotor 2. Das war ja eines der Spiele wo man richtig viel Einfluss auf seine Mitstreiter hatte und sie dann entweder mit einem waren (sich zu Jedi ausbilden ließen) oder sich nicht haben von einem Überzeugen lassen.
Das wäre natürlich in ME 2 was gewesen, hab auch auf ähnliches auch gehofft.... naja am ende waren es "nur" Loyalitätsmissionen.
@ Therendil: Dragon Age ist aber auch von Bioware, da hätten sie nur bei sich selber abgucken müsen.![]()
Also ich denke, es gibt Dinge, die macht ME2 erheblich besser als ME1 und wieder andere sind schlechter.
Planeten absuchen:
+ kein nerviges absuchen von Platen mit dem Mako mehr
- nerviges Planetenscannen(geht immerhin etwas schneller und nach dem ersten Durchspielen bekommt man massig Startrohstoffe, was dann Scans nahezu überflüssig macht)
Deckung:
+ nicht mehr dämlich gegen Kisten rennen, in der Hoffnung der Charakter ginge endlich mal in Deckung
- Das Deckungssystem macht aus jedem Kampf einen Standardkampf, da die Art des Gegners keine Rolle spielt, solange man nur während des gegnerischen Angriffes in Deckung ist.
- die Schilde können sich ja ruhig regenerieren, aber die Gesundheit auch?! Ich will Medigel für Gesundheit und dafür das Wiederbeleben wieder per Skill „unendlich oft“, mit Cooldown!
Fähigkeiten:
+ Fähigkeiten haben endlich mal kürzere Cooldownzeiten
- Anzahl der Fähigkeiten wurde reduziert – warum? Ich liebe den Techniker oder Biotiker aus ME1, viele Fähigkeiten, die man geschickt kombinieren muss.
- alle Fähigkeiten teilen sich den gleichen Cooldown (oh mein Gott!)
- Fähigkeiten wie „Werfen“ funktionieren nur richtig, wenn die Gegner keine Schilde/Panzerung/Barriere mehr haben – was soll der Mist? Dann sind 90% aller Gegner doch eh so gut wie tot und auf höheren Schwierigkeitsgraden zählt nur noch Schaden, während zurückwerfen o.Ä. aufgrund der starken Panzerung/Schilde/Barriere nicht mehr möglich ist.
- Warp ist ein „alles dominierender Skill“, guter Schaden, effektiv gegen Panzerung und Barrieren, was bei den Kollektoren die beste Kombination ist.
- Warp-Munition ist nett, macht aber fast alle anderen Munitionsarten überflüssig. Besonders „schlimm“ ist dies, wenn man Soldat spielt, da der Bonusskill von Jack dann direkt alle eigenen Munitionsarten witzlos macht.
- Bonusfähigkeiten sind oftmals sinnlos, da sich alle Skills den gleichen Cooldown teilen, lohnen sich an dieser stelle nur Fähigkeiten die lange wirken (Barriere) oder eben Munitionsarten.
- Bonusfähigkeiten sind oftmals fast gleich. Verstärkung, Barriere und Geth-Schilde sind quasi das gleiche, lediglich die Geth-Schilde sind in der Spezialisierung etwas anders, aber da bei diesen Skills nur die langfristige Wirkung eine Rolle spielt, da sonst der Cooldown alles ruiniert ist es wieder egal.
KI:
+ mehr Befehle um seine Teamkollegen einzeln gezielt zu steuern
- strunzdumme Teamkollegen, die sich teilweise AUF eine Wall stellen, statt, wie befohlen, dahinter in Deckung zu gehen und dann sterben. Besonders im Zusammenhang mit der begrenzten Möglichkeit der Wiederbelebung einfach nur schrecklich!
- Teamkollegen nur mit Scharfschützengewehren wirklich effektiv (Thane = Top, weil: Sniper+Warp!)
Klassenbalancing:
+ der Soldat ist nicht mehr so übermächtig wie in ME1 (er konnte sich in ME1 alle 30sec für 30sec quasi unverwundbar machen mit der richtigen Spezialisierung…)
- Biotiker, Techniker, Wächter machen nun noch weniger Schaden als in ME1, da viele Skills fehlen und sind auf höheren Schwierigkeitsgraden sehr zäh zu spielen oder gar unmöglich zu schaffen. Wie ein Biotiker den Endkampf auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad schaffen soll, oder überhaupt bis zu dem Kampf kommen soll, das darf mir ein Entwickler mal erklären!
- der Infiltrator ist die neue „übermächtige Klasse“ im Endgame auf allen Schwierigkeitsgraden (onehittet Kollektoren, nicht die Viper als Sniper nehmen!)
Insgesamt ist ME2 spielerisch ME1 weit überlegen – beim ersten Male durchspielen! Aber der Wiederspielwert von ME1 ist weitaus größer. Nach dem dritten Male ME2 hatte ich keine Lust mehr, während ich ME1 nun schon fast 10mal durchgespielt habe!
Auch wenn der Soldat in ME1 einfach nur extrem übermächtig ist, so sind Techniker und Biotiker sehr interessant zu spielen, wenn man sein Team richtig zusammenstellt.
In ME2 kommt es nur darauf an, dass man Scharfschützen im Squad hat, die wenn’s geht Warp können, bis man Thane hat, tuts auch einfach irgendein Char, solange er Warp kann – LÄCHERLICH!
Meine Wertung
ME1 85%
ME2 88%
Warum ME2 besser? Nun, Mako-Erkundungsfahrten, Fahrstühle, Texturnachladeprobleme und immer die gleichen Gebäude auf den Planeten sind echte Designschwächen von ME1, die den Spieler einfach massiv langweilen, über diese offensichtlichen Mängel kann leider auch das bessere Fähigkeitensystem nicht hinwegtäuschen. Auch ist bei ME2 von Vorteil, dass man alle Dialoge zügig hinter sich bringen kann, wenn man sie schon kennt, während ME1 gerade bei Events während der Dialoge(jemand kommt, jemand bewegt sich,…) echt ermüdend wird.
Wirklich viel tiefgang gibt es in ME2 mit Tali wirklich nicht, Samara, Thane
sind dagegen quaselstrippen. Ich hätte mir von Tali noch mehr erläuterung
zur "Dunklen Energie" oder wie sie zb. überlebt hat und was dann passiert
ist. Sind ja immerhin 2 Jahre, dasselbe bei Garrus!
"Ich muss wirklich dieses triebwerk reinigen!" :confused:![]()
Mit charakterlicher Tiefe meint Therendil vermutlich nicht, dass sie enorm viel quatscht, sondern dass sie einfach als Wesen und in der Art wie sie sich präsentiert mehr charakterliche Tiefe hat. Und da hat er völlig recht.
Nicht jeder der viel quatscht hat auch viel zu sagen.![]()
Ja gut das mag stimmen, aber was sagt sie den tiefsinniges ausser
Shepard zu massregeln wegen Cerberus oder zwei sätze über den Rat
und die Admirale! Danach kommt nur noch die bitte wegen migrantenflotte
und eine Romanze. Natürlich bestimmt ihre art einen gewissen tiefpunkt,
aber flotille hier flotille da, sonst ist da leider zu wenig!![]()