Hi - bin neu hier. :-)
Ich hab mich in Sachen Gameplay gerade auf den neusten Stand gebracht und mir dabei auch so meine Gedanken zu Story und Ending gemacht.
Interessant fand ich dabei die Bestätigung, dass Cerberus und die Reaper zusammenarbeiten. Dies wurde bei einem Gefecht gegen eine Art von Mutanten erwähnt (wohlgemerkt wurde nicht von Husks in dem Zusammenhang gesprochen).
Ich bin niemand der die Comics gelesen hat oder all zu viele DLCs gespielt hat, aber bin ein großer Fan der Story - also falls ich in eine Richtung spekuliere, die faktisch nicht möglich ist, weil Widersprüchliches als Fakt dasteht, bitte ich das bereits an dieser Stelle zu entschuldigen. ;-)
Zurück zum Thema:
Wenn es sich um eine Art Menschen-Mutant / Gen-Experiment handelt und man die "Augen-Implantate" des Unbekannten bedenkt - was ja schon immer Nährboden vieler Spekulationen war - die darauf schließen lassen können, dass er, ähnlich wie einst Seran, bereits von den Reapern kontrolliert wird - er letztlich ein menschlicher Seran ist.
Das wiederum würde natürlich erklären, weshalb Cerberus mit den Reapern zusammenarbeitet. Cerberus wäre letztlich nur ein Werkzeug der Reaper.
Der Angriff auf die Collertoren-Basis am Ende von ME2 könnte somit lediglich als Test betrachtet werden. Ein Test der Reaper, ob die Menschen es wert sind, das bisherige Instrument zu opfern (die Collectoren fka. Protheaner) und durch ein neues zu ersetzen (Menschen). Letztlich waren die Reaper auf der Suche nach der stärksten Spezies, als welche die Menschen - auch dank Cerberus' Experimenten - erwiesen haben.
Der Unbekannte wird dabei seiner Denkweise nicht untreu. Er will die Menschen als Krone der Schöpfung und stärkste Rasse sehen und die Reaper sind ihm hierbei eine willkommene Hilfe - auch wenn er das "Menschsein" wie es die Menschheit begreift dafür opfert.
Dass die Schiffe, lässt man die Collectoren-Basis stehen, durch das Omega-4-Portal kommen spricht dafür, dass Cerberus bereits über die Reaper-/Collectoren-Technologie verfügte. Die Frage, ob man die Basis stehen lässt oder sie zerstört, ist "lediglich" ein Test des Unbekannten, wie "empfänglich" Shepard für seine Denkweise ist.
Daraus würden sich dann folgende Möglichkeiten für ein Ende ergeben.
Klassisches Happy-End:
Shepard gelingt ein Zurückschlagen der Reaper - über den Unbekannten. Dieser wird geschlagen/getötet und man erhält Zugriff ein die dem Unbekannten zur Verfügung stehende Technik. Auf diese Weise gelingt es die Reaper "von innen heraus" zu vernichten/zurückzuschlagen.
Hierbei würde es dann noch verschiedene, abgeschwächte Arten, des Happy-Ends geben. Von "alle überleben" bis "ich muss irgendwen opfern". Im schlimmsten Fall(?) müsste Shepard sich selbst opfern.
Oder es gibt wieder Loyalitäts-Missionen in irgend einer Form (die Rassen vereinen) und die nicht loyalen Charaktere gehen drauf.
Klassisches Worst-Case-Szenario:
Den Reapern und Cerberus gelingt der Sieg. Die Menschheit wird "versklavt" und von den Reapern soweit entfremdet, dass sie ihren Bedürfnissen am meisten nützen (ehemals die Protheaner / Collectoren).
Die anderen Rassen werden ausgelöscht. Der Zyklus beginnt von neuem bis zur nächsten Rückkehr der Reaper.
Die Reaper opfern den Unbekannten als ihr Haupt-Kontrollorgan (vergl. Seran und der vom Vorboten kontrollierte Collector) und setzen Shepard als diesen ein. Shepard "stirbt" also in gewisser Weise. Durch die in Shepard verpflanzte Reaper-Technologie bei seiner Wiederbelebung durch Cerberus ist dies ein leichtes für die Reaper.
Auch hier könnte es natürlich wieder abgemilderte oder alternative Versionen geben:
Shepard bringt sich um, bevor die Reaper in kontrollieren können.
Shepard gelingt auf wundersame Weise mit seiner Crew und einer Art "Arche-Noah aller Rassen" die Flucht vor der kompletten Auslöschung und man lebt als kleine Gruppe auf einem Planten und beginnt die "Neukonolisierung der Galaxis".
Irgendwie sowas.
Die Mass-Effect-Trilogie könnte man auf jeden Fall zu seinem kompletten Ende (also Reaper-Sieg, Auslöschung aller Rassen) führen.
Dass es weitere Mass-Effect-Spiele geben wird, schließt dieses ja nicht aus - zumal auch ich davon überzeugt bin, dass dieses nicht das letzte Spiel im ME-Universum gewesen sein wird.
Aber vielleicht handeln kommende Spiele eher vom Aufstieg der Menschheit, dem Krieg gegen die Turianer oder irgendwelchen anderen Geschichten.
Genauso, wie damals KotOR 2 lange vor KotOR 1 spielte.




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). Außerdem erreichen die Reaper unsere Galaxis auf batarianischem Gebiet



??? & würde dies nicht wieder Interdependenzen mit dem Ende von ME3 aufwerfen (wenn in ME3 Reaper gewonnen haben, dann X - wenn nicht, dann Y)? Also irgendwie verlässt mich dahingehend meine Vorstellungskraft 
! Stellt für mich die beste & liebste Dramaturgie & dar & bietet genug Pathetik, um Shepard in nachfolgenden Teilen zu würdigen...Darüber hinaus wäre man seine Rolle "los", ohne sich für ME4-... großartig irgendetwas aus den Fingern saugen zu müssen, wie man seine Figur "ausrangiert" (vorausgesetzt Nachfolger basieren irgendwie auf den 3 Vorgängern)...
)
Shepard ist nun wirklich nicht politiktauglich, selbst bei einem Paragondurchlauf. Und wer sollte den Rat wegen nachweislicher Verdummung aus dem Amt jagen?
! Seine Aufgabe ist es, die Völkergemeinschaft vor (potenziellen) Bedrohungen zu schützen & nicht blindlinks alle Warnungen in den Wind zu schlagen - selbst wenn es sich hierbei (zunächst) um Indizien Shepards handelt, so ist doch spätestens ab Ende von ME1 klar, dass da eine größere Bedrohung hinter steckt, als "nur" eine Angriffsflotte der (abtrünnigen) Heretics (wozu wurde denn Shepard zum Spectre ernannt, wenn er dann nicht weitreichendes Vertrauen des Rates genießt, so wie Saren einst, den ja erst eine entlarvende Aufzeichnung zum Verhängnis wurde?!)...Allein schon bei den Spionage erprobten Salarianern müssten genauere Geheimdienstdaten vorliegen & hätten die Alarmglocken längst schrillen müssen...Auch die Turianer sollten eigentlich aufgrund ihrer kämpferischen Art da etwas "aufgeschlossener" sein & potenzielle Bedrohungen zumindest ernster nehmen (zumal sie ja das Wrack der Sovereign untersuchten)...Aber vielleicht sind die zuückhaltenden, abwägenden & abwartenden Asari einfach zu dominant im Rat & beschwören damit (nicht zum 1. Mal) ihren drohenden Untergang herauf...