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  1. #221
    Newbie Avatar von Thurgood
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    Hi - bin neu hier. :-)

    Ich hab mich in Sachen Gameplay gerade auf den neusten Stand gebracht und mir dabei auch so meine Gedanken zu Story und Ending gemacht.

    Interessant fand ich dabei die Bestätigung, dass Cerberus und die Reaper zusammenarbeiten. Dies wurde bei einem Gefecht gegen eine Art von Mutanten erwähnt (wohlgemerkt wurde nicht von Husks in dem Zusammenhang gesprochen).
    Ich bin niemand der die Comics gelesen hat oder all zu viele DLCs gespielt hat, aber bin ein großer Fan der Story - also falls ich in eine Richtung spekuliere, die faktisch nicht möglich ist, weil Widersprüchliches als Fakt dasteht, bitte ich das bereits an dieser Stelle zu entschuldigen. ;-)

    Zurück zum Thema:
    Wenn es sich um eine Art Menschen-Mutant / Gen-Experiment handelt und man die "Augen-Implantate" des Unbekannten bedenkt - was ja schon immer Nährboden vieler Spekulationen war - die darauf schließen lassen können, dass er, ähnlich wie einst Seran, bereits von den Reapern kontrolliert wird - er letztlich ein menschlicher Seran ist.
    Das wiederum würde natürlich erklären, weshalb Cerberus mit den Reapern zusammenarbeitet. Cerberus wäre letztlich nur ein Werkzeug der Reaper.
    Der Angriff auf die Collertoren-Basis am Ende von ME2 könnte somit lediglich als Test betrachtet werden. Ein Test der Reaper, ob die Menschen es wert sind, das bisherige Instrument zu opfern (die Collectoren fka. Protheaner) und durch ein neues zu ersetzen (Menschen). Letztlich waren die Reaper auf der Suche nach der stärksten Spezies, als welche die Menschen - auch dank Cerberus' Experimenten - erwiesen haben.
    Der Unbekannte wird dabei seiner Denkweise nicht untreu. Er will die Menschen als Krone der Schöpfung und stärkste Rasse sehen und die Reaper sind ihm hierbei eine willkommene Hilfe - auch wenn er das "Menschsein" wie es die Menschheit begreift dafür opfert.

    Dass die Schiffe, lässt man die Collectoren-Basis stehen, durch das Omega-4-Portal kommen spricht dafür, dass Cerberus bereits über die Reaper-/Collectoren-Technologie verfügte. Die Frage, ob man die Basis stehen lässt oder sie zerstört, ist "lediglich" ein Test des Unbekannten, wie "empfänglich" Shepard für seine Denkweise ist.

    Daraus würden sich dann folgende Möglichkeiten für ein Ende ergeben.

    Klassisches Happy-End:
    Shepard gelingt ein Zurückschlagen der Reaper - über den Unbekannten. Dieser wird geschlagen/getötet und man erhält Zugriff ein die dem Unbekannten zur Verfügung stehende Technik. Auf diese Weise gelingt es die Reaper "von innen heraus" zu vernichten/zurückzuschlagen.

    Hierbei würde es dann noch verschiedene, abgeschwächte Arten, des Happy-Ends geben. Von "alle überleben" bis "ich muss irgendwen opfern". Im schlimmsten Fall(?) müsste Shepard sich selbst opfern.
    Oder es gibt wieder Loyalitäts-Missionen in irgend einer Form (die Rassen vereinen) und die nicht loyalen Charaktere gehen drauf.

    Klassisches Worst-Case-Szenario:
    Den Reapern und Cerberus gelingt der Sieg. Die Menschheit wird "versklavt" und von den Reapern soweit entfremdet, dass sie ihren Bedürfnissen am meisten nützen (ehemals die Protheaner / Collectoren).
    Die anderen Rassen werden ausgelöscht. Der Zyklus beginnt von neuem bis zur nächsten Rückkehr der Reaper.
    Die Reaper opfern den Unbekannten als ihr Haupt-Kontrollorgan (vergl. Seran und der vom Vorboten kontrollierte Collector) und setzen Shepard als diesen ein. Shepard "stirbt" also in gewisser Weise. Durch die in Shepard verpflanzte Reaper-Technologie bei seiner Wiederbelebung durch Cerberus ist dies ein leichtes für die Reaper.

    Auch hier könnte es natürlich wieder abgemilderte oder alternative Versionen geben:
    Shepard bringt sich um, bevor die Reaper in kontrollieren können.
    Shepard gelingt auf wundersame Weise mit seiner Crew und einer Art "Arche-Noah aller Rassen" die Flucht vor der kompletten Auslöschung und man lebt als kleine Gruppe auf einem Planten und beginnt die "Neukonolisierung der Galaxis".
    Irgendwie sowas.

    Die Mass-Effect-Trilogie könnte man auf jeden Fall zu seinem kompletten Ende (also Reaper-Sieg, Auslöschung aller Rassen) führen.
    Dass es weitere Mass-Effect-Spiele geben wird, schließt dieses ja nicht aus - zumal auch ich davon überzeugt bin, dass dieses nicht das letzte Spiel im ME-Universum gewesen sein wird.
    Aber vielleicht handeln kommende Spiele eher vom Aufstieg der Menschheit, dem Krieg gegen die Turianer oder irgendwelchen anderen Geschichten.
    Genauso, wie damals KotOR 2 lange vor KotOR 1 spielte.

  2. #222
    Nich´ die Mama! Avatar von Hamilton
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    Wie ich bereits sagte

    - In Shepard wurde keine Reapertechnologie verwendet (ursprünglich sollte es laut Videolog von Miranda gar keine Kybernetik geben)
    - Die Mutanten die Du vermutlich meinst sind batarianische Husks. Bioware hat bereits bestätigt das es die Batarianer noch vor den Menschen erwischt hat (selber Schuld wenn sie sich komplett isolieren ). Außerdem erreichen die Reaper unsere Galaxis auf batarianischem Gebiet
    - "Alle überleben" wird es nach den bisherigen Spoilern nicht geben. Laut Biowarevertretern wird der Spieler vor viele schwierige Entscheidungen über Leben und Tod gestellt
    - Shepard kann sterben und trotzdem "gewinnen" Das Szenario sich selber zum Wohle aller zu opfern steht schon fest. Aber es wird auch die Möglichkeit geben zu überleben. Für mich klingt das alles danach als würde Shepard am Ende vor die Wahl gestellt werden ob er einen geliebten Mitstreiter oder sich selber in den Tod schickt
    - Der Unbekannte ist bereits als einer der Hauptantagonisten bestätigt worden, er wird aber nicht der einzige sein. Seit dem ME2 Finale und "Arrival" hegt der (mutmaßliche) Reaperboss Harbinger eine tiefe Abneigung gegenüber Shepard (er ist am Ende von Arrival echt sauer...)
    - Die Basis an Cerberus zu übergeben wird sicherlich wie bei der Entscheidung am Ende von ME1 die nachfolgenden Ereignisse erschweren (keine Wiedereinstellung als Spectre durch neuen Rat und Ratsherr Udina)

  3. #223
    Let's Player Avatar von TwisterViolet
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    Kann mir nicht vorstellen das Bio so dämlich wären das sie am Ende einen vor die Wahl stellen sich zu opfern oder eben jemand aus dem Team.
    So etwas gab es schon bei Fallout 3 und die Fans waren so sauer das später bei einem DLC das einfach umgeworfen wurde und siehe da du hast überlebt.

    Es soll ja wohl verschiedene Enden geben und da wäre es dann möglich es so zu machen Team und Shep überleben oder einer opfert sich, alle opfern sich usw.

    Schwerwiegende Entscheidungen könnten allerdings so aus sehen, Garrus überlebt und Turianer Hauptwelt wird vernichtet, oder Garrus stirbt und Welt gerettet usw. könne je nach dem auch Jemand anderes und andere Rasse sein.
    Orgin ID: Twisterchen

  4. #224
    Nich´ die Mama! Avatar von Hamilton
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    Es wurde lediglich besätigt das Shepard überleben kann. Das impliziert natürlich die Möglichkeit zu gewinnen obwohl Shepard stirbt. Es ist in ME2 nicht anders, die Kollektoren können zwar besiegt sein, aber trotzdem kann Shepard an der Normandy vorbeispringen und mit der Basis draufgehen. Shepards Tod würde ME3 natürlich hinfällig machen, da ME3 aber so oder so das Ende der Shepardhandlung markieren wird ist sein / ihr Überleben nicht notwendig. Wie fast immer ist es eine Frage der Interpretation bestehender Aussagen, aber zumindest für mich ist der Fall klar.
    1) Shepard stirbt ohne sein Missionsziel zu erfüllen => Die Galaxis geht unter
    2) Shepard opfert sich um die Mission zu erfüllen => Galaxis gerettet
    3) Shepard opfert einen lieb gewonnen Mitstreiter, möglicherweise auch im alten Virmirestil => Shepard überlebt und die Galaxis ist gerettet
    4) Alle überleben, Galaxis gerettet und die Teletubbies feiern Geburtstag

    Welche Option gefällt Euch davon wohl am besten? Bei letzterer würde ich das kalte Erbrechen bekommen, wir reden immerhin von einer galaxisweiten Apocalypse. Die besten Optionen hat Bioware meiner Meinung nach durch eine Kombination der ersten 3 Möglichkeiten. Denkt daran: Es ist das Finale der ME Hauptgeschichte. Das erfordert Dramaturgie und nicht total surrealen Heldentum. "Arrival" lässt meiner Auffassung nach auch die Tendenz erahnen dass der Spieler nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat. Die perfekte Paragonlösung gibt es schlichtweg nicht. Und auch wenn ich diesen batarianischen Sklaventreibern keine Träne nachweine hat mich das dennoch irgendwie in meinem Ego verletzt. Und genau das ist es was Spiele spannend macht. Kein nerviger Kitsch durch den unbesiegbaren Helden ohne Fehl und Tadel.

  5. #225
    SpinnA Avatar von _Erzengel_
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    Zitat Zitat von TwisterViolet Beitrag anzeigen
    Kann mir nicht vorstellen das Bio so dämlich wären das sie am Ende einen vor die Wahl stellen sich zu opfern oder eben jemand aus dem Team.
    Also ich persönlich finde diese Alternative (als eine mögliche) gar nicht so schlimm / doof...Es würde jedenfalls für die Pathetik & Dramaturgie der Trilogie sprechen, beispielsweise vor der Wahl zu stehen, sich selbst (also Shepard) zu opfern oder die jeweilige Romanze bzw. ein Teammitglied, das uns schon seit ME1 begleitet...Da uns ja "viele schwerwiegende Entscheidungen" prophezeit wurden, wäre es doch also durchaus denkbar, nicht nur einzelne Völker an die Reaper zu verlieren, sondern auch ein "geliebtes" Teammitglied (oder sich eben alternativ selbst aufzuopfern)...


    Zitat Zitat von Hamilton Beitrag anzeigen
    1) Shepard stirbt ohne sein Missionsziel zu erfüllen => Die Galaxis geht unter
    Hm...Ich kann mir irgendwie noch nicht so recht vorstellen, wie ein Scheitern Shepards letztendlich aussehen soll...Die Reaper gewinnen - alle (zivilisierten) Völker ausgelöscht & die Menschheit vielleicht als Kollektoren-Nachfolger vereinnahmt...& dann??? Würde so ein Ende nicht nachfolgende ME-Teile darauf beschränken, vor oder parallel zu ME1-3 handeln zu müssen, wenn danach möglicherweise alles exitus ist ??? & würde dies nicht wieder Interdependenzen mit dem Ende von ME3 aufwerfen (wenn in ME3 Reaper gewonnen haben, dann X - wenn nicht, dann Y)? Also irgendwie verlässt mich dahingehend meine Vorstellungskraft

    1) Shepard stirbt ohne sein Missionsziel zu erfüllen => Die Galaxis geht unter
    2) Shepard opfert sich um die Mission zu erfüllen => Galaxis gerettet
    3) Shepard opfert einen lieb gewonnen Mitstreiter, möglicherweise auch im alten Virmirestil => Shepard überlebt und die Galaxis ist gerettet
    4) Alle überleben, Galaxis gerettet und die Teletubbies feiern Geburtstag

    Welche Option gefällt Euch davon wohl am besten?
    Da ich für weitere ME-Teile ohne die Heldenfigur Shepard bin, würde ich zu Option Nummer 2 tendieren ! Stellt für mich die beste & liebste Dramaturgie & dar & bietet genug Pathetik, um Shepard in nachfolgenden Teilen zu würdigen...Darüber hinaus wäre man seine Rolle "los", ohne sich für ME4-... großartig irgendetwas aus den Fingern saugen zu müssen, wie man seine Figur "ausrangiert" (vorausgesetzt Nachfolger basieren irgendwie auf den 3 Vorgängern)...


    Noch eine Frage am Rande:
    Ich habe gestern Arrival zum ersten mal durchgezogen & bin etwas verdutzt...Verstehe ich das richtig, dass, wenn man dieses DLC spielt, das Massenportal & somit die 3oo.ooo Batarianer definitiv weggepustet werden & demnach die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die Batarianer in ME3 einem wohl eher sehr kriegerisch gesonnen sind, als dem Rest der Galaxie beizustehen (das Gespräch mit Hackett am Ende deutet darauf ja hin)???
    Wenn dem so ist, wäre es eventuell ja unklug, dieses DLC zu spielen (oder gar zu installieren), wenn man dieses Szenario vermeiden will ?! Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass seitens Bioware verlautbart wurde, dass ME3 ohne dieses DLC eine "Vorgabe" macht & man so oder so vor Gericht kommt ...?

  6. #226
    Nich´ die Mama! Avatar von Hamilton
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    Zitat Zitat von _Erzengel_ Beitrag anzeigen
    Noch eine Frage am Rande:
    Ich habe gestern Arrival zum ersten mal durchgezogen & bin etwas verdutzt...Verstehe ich das richtig, dass, wenn man dieses DLC spielt, das Massenportal & somit die 3oo.ooo Batarianer definitiv weggepustet werden & demnach die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die Batarianer in ME3 einem wohl eher sehr kriegerisch gesonnen sind, als dem Rest der Galaxie beizustehen (das Gespräch mit Hackett am Ende deutet darauf ja hin)???
    Wenn dem so ist, wäre es eventuell ja unklug, dieses DLC zu spielen (oder gar zu installieren), wenn man dieses Szenario vermeiden will ?! Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass seitens Bioware verlautbart wurde, dass ME3 ohne dieses DLC eine "Vorgabe" macht & man so oder so vor Gericht kommt ...?
    ME3 wird so oder so nach den Ereignissen aus "Arrival" spielen. Diese finden statt, ganz egal ob der Spieler den DLC hat oder nicht.
    ME3 beginnt mit Shepard vor einem Allianzkriegsgericht auf der Erde. Anklage vermutlich Hochverrat und Massenmord Die Ereignisse aus "Arrival" werden im ME3 Intro noch einmal zusammengefasst, die Handlung ist also unvermeidbar (und alleine die Möglichkeit Harbinger am Ende des DLCs noch mal ordentlich ans Bein zu schiffen ist den DLC wert )

    Batarianer und Menschen (Allianz) sind sich von Anfang an Spinne Feind. Sie hassen sich bis aufs Blut. Die Allianz ist ein entschiedener Gegner der Sklaverei, die Batarianer hingegen bauen ihr gesamtes Wirtschafts- und Gesellschaftswesen darauf auf. Sie sind der Abschaum der Galaxis, ein Geschwür an allen Werten für die der Rat und die Allianz eintreten. Sie sind eine galaktische Seuche, Dreck unterm Fingernagel. Batarianer sind wie die Pest, man scheint sie einfach nicht loszuwerden ohne wertvolle moralische Grundsätze über Bord zu werfen (ein Grund warum ich die offizielle Abneigung der Allianz gegenüber Cerberus für Heuchelei halte)
    Eine Bande aus Mördern, Piraten und Sklavenhändlern.

    Im Gegenzug machen die Batarianer die Menschen (Allianz) zu Recht dafür verantwortlich dass sie offiziell zu Außenseitern wurden.
    Der Rat wusste von Anfang an, dass die Menschen (Allianz) den Batarianern in absolut jeder Hinsicht überlegen waren. Deshalb haben sie nichts gegen deren Expansion auf von Batarianern beanspruchtem Gebiet unternommen (beansprucht bedeutet Jagdgebiet für deren Sklavenhändlerpack). Die Batarianer haben immer wieder menschliche Kolonien überfallen und Unschuldige verschleppt, bis die Allianz die Nase endgültig voll hatte und einen Vergeltungsfeldzug begonnen hat. Sollte der Spieler "skrupellos" gewählt haben war er oder sie daran beteiligt. Dabei hat die Allianz de facto einen lokalen Genozid an den Batarianern begangen indem ihre Truppen jeden getötet haben der sich ihnen in den Weg gestellt hat. Der Rat hat das trotz aller Proteste ignoriert, da er eben wusste wer der Stärkere von beiden ist, woraufhin die Batarianer die Citadel verlassen und sich für unabhängig erklärt haben. Auf beiden Seiten gibt es nun genug Kriegstreiber und die Batarianer geben der Allianz durch ihre fortwährenden Überfälle genug Grund einen offenen Krieg zu führen (den die Batarianer definitiv nicht gewinnen können)
    Aber als Ratsvolk (bzw zuvor Anwärter) können (konnten) die Menschen nicht einfach einen Alleingang unternehmen und die Batarianer endlich beseitigen (obwohl sie allgemein verachtet zu sein scheinen). Der Zwischenfall im Bahaksystem droht nun die Allianz als Aggressor wirken zu lassen und somit von den anderen Ratsvölkern zu isolieren. Das will die Allianzführung aber verständlicherweise nicht (die 305.000 toten Batarianer bzw. deren Sklaven dürften ihr am Rektum vorbeigehen). Und da Shepard aufgrund seiner / ihrer ständigen Warnungen ob der Reapergefahr ohnehin lästig geworden ist soll er / sie nun auf dem politischen Altar geopfert werden um den Krieg zu vermeiden. Hackett will das verhindern (was ich ihm nicht so recht glaube nachdem er den Bericht und somit jegliche Verbindung zur Allianz auf der SR2 zurücklässt).
    Aber bevor die (politische) Allianzführung Shepard verurteilen und hinrichten kann kommen ihm / ihr Harbinger und seine Spießgesellen unwissentlich zur Hilfe.

    Und damit beginnt ME3


    Wenn Shepard, die letzte und einzige Hoffnung der Galaxis, stirbt bevor er / sie den Reapern den Todesstoß versetzen kann ist die Galaxis schon per Definition des Szenarios zum Untergang verurteilt.
    Laut EDI im ME2 Finale entstanden die Kollektoren mutmaßlich nur deshalb weil es den Reapern nicht gelang aus ihnen einen neuen Reaper zu basteln. Also wurden sie nicht verarbeitet sondern versklavt. Die Menschen eignen sich offenbar sehr gut um einen neuen Reaper zu erschaffen, vor dem Hintergrund von Harbingers Gerede würde ein Sieg der Reaper die Vernichtung sämtlicher Völker der Galaxis und die Entstehung eines neuen Menschenreapers bedeuten.
    Außer halt Shepard macht ihnen wieder einmal einen Strich durch die Rechnung

  7. #227
    Let's Player Avatar von TwisterViolet
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    Opfer gibt es reichlich beim Kampf gegen die Reaper, denke alle Völker werden einen hohen Blutzoll zahlen müssen.
    Allerdings sollte es nach meiner Sicht immerhin möglich sein das Team und alle Völker trotz schweren Verlusten zu retten.
    Alle andere Möglichkeiten inclusive Niederlage natürlich auch so das es an uns liegt wie geht es aus.

    Könnte mir sogar vorstellen das der Rat wegen völligen Versagens aus dem Amt gejagt wird und unter Führung von Shep ein neuer Rat das Ruder übernimmt.
    Orgin ID: Twisterchen

  8. #228
    Nich´ die Mama! Avatar von Hamilton
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    Zitat Zitat von TwisterViolet Beitrag anzeigen
    Könnte mir sogar vorstellen das der Rat wegen völligen Versagens aus dem Amt gejagt wird und unter Führung von Shep ein neuer Rat das Ruder übernimmt.
    Um Himmels Willen bloß nicht so etwas Shepard ist nun wirklich nicht politiktauglich, selbst bei einem Paragondurchlauf. Und wer sollte den Rat wegen nachweislicher Verdummung aus dem Amt jagen?

  9. #229
    Newbie Avatar von Cutter Slade
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    Prinzipiell wundert mich die strikte, allgemeingültige Ablehnung des Heldentods bei den Fallout Jüngern, da ich mich selber schon mit dem selbigen „für mein“ großes Finale angefreundet habe, sofern diese Möglichkeit überhaupt besteht. Wenn es für ein größeres Ganzes ist, warum nicht? Es ist das Ende einer großen Geschichte, und wenn der Punkt erreicht ist, wo es heißt: „Meine Crew oder ich“, „ein eingedampftes Lowell City oder ein vaporisierter Shepard“ dann könnte ich mich im Falle des davontragenden Sieges zum Sprung in die Kreissäge hinreißen lassen. Ich frage mich aber auch „Wie“ das übergeordnete Schicksal im dritten Teil wieder Anwendung findet. Entscheide ich mich nun permanent zwischen „Opfer A“ und „Opfer B“, was ich über längere Sicht ziemlich ermüdend finden würde, da ich während eines Unterhaltungsprodukt nicht die ganze Zeit zwischen Tod oder… Tod entscheiden möchte? Oder wird die Queststruktur wieder so aufgebaut, dass mir Questenscheidungen das Wohlwollen von einzelnen Personen, Parteien und Völkern garantieren, um mich dann im Laufe des Spiels, bei dramaturgischen Höhepunkten einfach nur berieseln zu lassen. Erweitert durch z.B. Quarianer-Geht / Turianer, Salarianer - Kroganer Patt Situationen, die mit entsprechendem Charmlevel oder vorhergehenden Entscheidungen umgangen werden können (eben wie die kleinen personellen Konflikte aus Teil 2) Ein gesundes Maß an beiden Optionen wäre wünschenswert. Insgesamt wäre mir wieder eine – auch wenn das Armageddon naht und der Zyklus seine vermeintlich unaufhaltbaren Fühler ausstreckt – Bandbreite von „verhältnismäßig“ geringem Kollateralschaden bis hin zur totalen Auslöschung (für die abtrünnigen Shepards unter euch ) wünschenswert.

    Wobei ich mich frage, wie weit geht das Storytelling, der dramaturgische Bogen im Falle eines Worst Case Szenarios? Die galaxieweite Massenvernichtung allen Lebens wäre im Rahmen einer Serie wie Mass Effect ein ziemlicher Schuss ins eigene Fleisch. Sofern so ein Ende seitens Bioware gesetzt werden würde, hätte man sich ein ziemliches Hindernis für etwaige Fortsetzungen aufgebaut, dass nicht so ohne weiteres zu umschiffen wäre. Alle tot? Und was nun? Ich kann mir schon ein schwarzes Ende vorstellen, nur denke ich nicht, dass es überbordend groß werden wird und man ein totales Schlachfeld vor sich liegen hat, während man selbst im eigenen Saft liegt. Eher ein Ende mit großen Verlusten oder weniger großen Verlusten. Vernichtete Großstädte, Raumstationen und gar Planeten, aber kein Witwen Nebel ohne Citadel, kein Sternensystem ohne eine der Hauptwelten der gesetzten Rats- und assozierten Völker. Gewisse Sachen sollten im Kontext des Universums einfach unangetastet bleiben, zumindest wenn man vorhat das Universum weiter am Leben zu halten. Man kann sie „verletzen“ aber nicht „töten“!

    „Moment“ werden da sicherlich einige Leute denken, man könnte ja auch zukünftige Geschehnisse VOR ME 1-3 ansiedeln, womit alles was nach Teil 3 ist absolut egal wäre. Nun, so einfach ist das in dem Falle auch nicht. Während man bei Star Wars locker Jahrtausende in die Vergangenheit springen hat man bei Mass Effect ein Zeitfenster von wenigen Jahrzehnten, zumindest sofern man vorhat das verkaufsträchtige Menschenbild auf dem Cover zu platzieren. All das was da vor passiert ist, passierte ohne Zutun des Menschenvolkes und lässt wenig Spielraum für Mass Portal Sprünge.


    Insgesamt hoffe ich also auf ein dramatisch-emotionales perfekt durchdesigntes Ende, was immer noch spielbar ist, und mir nicht in der Funktion eines Ratsherren oder durch einen kosmischen Zufalle die Entscheidung über den finalen Schritt abgenommen wird.

  10. #230
    SpinnA Avatar von _Erzengel_
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    Zitat Zitat von TwisterViolet Beitrag anzeigen
    Könnte mir sogar vorstellen das der Rat wegen völligen Versagens aus dem Amt gejagt wird und unter Führung von Shep ein neuer Rat das Ruder übernimmt.
    Bei der geballten Inkompetenz & Ignoranz des Rates, hätte dieser schon längst standrechtlich erschossen gehört ! Seine Aufgabe ist es, die Völkergemeinschaft vor (potenziellen) Bedrohungen zu schützen & nicht blindlinks alle Warnungen in den Wind zu schlagen - selbst wenn es sich hierbei (zunächst) um Indizien Shepards handelt, so ist doch spätestens ab Ende von ME1 klar, dass da eine größere Bedrohung hinter steckt, als "nur" eine Angriffsflotte der (abtrünnigen) Heretics (wozu wurde denn Shepard zum Spectre ernannt, wenn er dann nicht weitreichendes Vertrauen des Rates genießt, so wie Saren einst, den ja erst eine entlarvende Aufzeichnung zum Verhängnis wurde?!)...Allein schon bei den Spionage erprobten Salarianern müssten genauere Geheimdienstdaten vorliegen & hätten die Alarmglocken längst schrillen müssen...Auch die Turianer sollten eigentlich aufgrund ihrer kämpferischen Art da etwas "aufgeschlossener" sein & potenzielle Bedrohungen zumindest ernster nehmen (zumal sie ja das Wrack der Sovereign untersuchten)...Aber vielleicht sind die zuückhaltenden, abwägenden & abwartenden Asari einfach zu dominant im Rat & beschwören damit (nicht zum 1. Mal) ihren drohenden Untergang herauf...

    Was Shepard angeht, gehört er auf's Schlachtfeld & nicht auf die politische Bühne! Man sieht ja schon bei Anderson, dass er sich sichtlich unwohl fühlt in der Rolle des neuen Ratsmitgliedes (meine präferierte Entscheidung) & die Politik(er) verabscheut...Wer soll denn dann noch die Galaxie retten, wenn Shepard sich auf der Citadel mit Bürokraten herumschlagen muss?!?!?!

    Vielleicht sollte man sich in der achso fortschrittlichen Zukunft mit "galaktischer Demokratie" etc. pp auf die "guten alten Zeiten" besinnen & sich ein Vorbild an der attischen Demokratie nehmen: Dort gab es jährlich eine "Negativwahl" per Scherbengericht, d. h. der unfähigste Politiker (mit den meisten Stimmen) wurde ins Exil verbannt ...Zumindest dieses Element sollte man vielleicht mal wieder aufleben lassen...


    Zitat Zitat von Cutter Slade Beitrag anzeigen
    Prinzipiell wundert mich die strikte, allgemeingültige Ablehnung des Heldentods bei den Fallout Jüngern, da ich mich selber schon mit dem selbigen „für mein“ großes Finale angefreundet habe, sofern diese Möglichkeit überhaupt besteht. Wenn es für ein größeres Ganzes ist, warum nicht? Es ist das Ende einer großen Geschichte, und wenn der Punkt erreicht ist, wo es heißt: „Meine Crew oder ich“, „ein eingedampftes Lowell City oder ein vaporisierter Shepard“ dann könnte ich mich im Falle des davontragenden Sieges zum Sprung in die Kreissäge hinreißen lassen.
    Ganz meine Meinung ! Für das übergeordnete Ziel - die Rettung der Galaxie - opfere ich mich (respektive Shepard) lieber selbst, als liebgewonne Crewmitglieder oder Völker...Lautsprecher an die Außenhülle der Normandy geschnallt, Wagner's "Ritt der Walküre" aufgelegt (ganz im Stile von Apocalypse Now) & mit wehenden Fahnen & feuernden Geschützen untergehen (wenn's denn sein muss)!

    Wobei ich mich frage, wie weit geht das Storytelling, der dramaturgische Bogen im Falle eines Worst Case Szenarios? Die galaxieweite Massenvernichtung allen Lebens wäre im Rahmen einer Serie wie Mass Effect ein ziemlicher Schuss ins eigene Fleisch. Sofern so ein Ende seitens Bioware gesetzt werden würde, hätte man sich ein ziemliches Hindernis für etwaige Fortsetzungen aufgebaut, dass nicht so ohne weiteres zu umschiffen wäre. Alle tot? Und was nun? Ich kann mir schon ein schwarzes Ende vorstellen, nur denke ich nicht, dass es überbordend groß werden wird und man ein totales Schlachfeld vor sich liegen hat, während man selbst im eigenen Saft liegt. Eher ein Ende mit großen Verlusten oder weniger großen Verlusten. Vernichtete Großstädte, Raumstationen und gar Planeten, aber kein Witwen Nebel ohne Citadel, kein Sternensystem ohne eine der Hauptwelten der gesetzten Rats- und assozierten Völker. Gewisse Sachen sollten im Kontext des Universums einfach unangetastet bleiben, zumindest wenn man vorhat das Universum weiter am Leben zu halten. Man kann sie „verletzen“ aber nicht „töten“!

    „Moment“ werden da sicherlich einige Leute denken, man könnte ja auch zukünftige Geschehnisse VOR ME 1-3 ansiedeln, womit alles was nach Teil 3 ist absolut egal wäre. Nun, so einfach ist das in dem Falle auch nicht. Während man bei Star Wars locker Jahrtausende in die Vergangenheit springen hat man bei Mass Effect ein Zeitfenster von wenigen Jahrzehnten, zumindest sofern man vorhat das verkaufsträchtige Menschenbild auf dem Cover zu platzieren. All das was da vor passiert ist, passierte ohne Zutun des Menschenvolkes und lässt wenig Spielraum für Mass Portal Sprünge.
    Dieser Gedanke kam mir auch bereits & ich halte es auch für unwahrscheinlich (gar unlogisch?!), dass ein Sieg der Reaper so aussieht, dass alle zivilisierten Völker der Galaxie ausgelöscht werden (vielleicht ist ein Sieg in dieser Form ja auch überhaupt nicht möglich?)! & hat Bioware nicht auch angekündigt, dass man nach dem Ende von ME3 weiterspielen kann, analog zu ME2?! Die völlige Auslöschung "allen Lebens" wäre da ja dann irgendwie mächtig paradox Ô.o

    Da die Menschheit im ME-Universum ja - mal wieder - als so "überragend" manifestiert wurde, denke ich auch, dass nachfolgende Teile nicht ohne überlebende Überreste (nicht-versklavt durch die Reaper) der Menschheit auskommen werden, da diese Selbstbeweihräucherung ja aufrechterhalten werden muss...100 oder mehr Jahre vor "Eingreifen" des Menschen ins galaktische Geschehen dürften nachfolgende Teile also wirklich kaum spielen, sondern eher parallel zu oder aufbauend auf ME1-3 (oder vielleicht erst in weiteren knapp 5o.ooo Jahren??? )

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