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  1. #211
    Let's Play-Gucker Avatar von Airwolf89
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    Ich habe in meiner Ausführung nie gesagt, dass Kritik üben vernachlässigt werden sollte, da hast du mich falsch vestanden.
    Ok, dann sorry.

    Niemand wird ja wohl allen Ernstes glauben, dass Zustände sich ändern, wenn jeder Hinz und Kunz zu Hause vor sich hinbrabbelt und meint alles wäre doof und man müsse doch schnellstens was ändern. Das bekommt nämlich kein Politiker mit. Wenn man was erreichen will, dann muss man selber auf die Zuständigen zugehen und es zur Sprache bringen, das ist nämlich Demokratie und man sollte beachten, dass nicht nur auf der höchsten Ebene des Staates zu sehen sondern auch in kleinen Kreisen, seien es Sportvereine, Schulen etcetera. Da wird uns die Möglichkeit gegeben mitzuarbeiten und zu helfen. Vereine haben nämlich auch politischen Strukturen, genau wie es Gewerkschaften gibt, die die Interessen in Firmen vertreten. Gibt es das in anderen Rechtsformen? Also selber anpacken und versuchen die Verhältnisse zu verbessern. Man glaubt gar nicht, wie stark schon zwei Leute irgendwas ins Rollen bringen können.
    Im Grunde genommen ist es ja das was wir hier gerade tun.
    Das dumme ist, Leute die wirklich auch mal Laut Kritik äußern und heikle Themen anbringen werden wieder als Unruhestifter und Quertreiber bezeichnet und beseitigt, bzw. zum Schweigen gebracht. Da kommt dann wieder das ins Spiel wenn ich sage dass die Menschen nicht genug an einem Strang ziehen. Erst wenn viele Leute zusammen ihren Unmut äußern und versuchen etwas dagegen zu tun, dann bewegt man wirklich etwas. Da kommt dann wieder das was du angesprochen hast, dazu sind die leute einfach zu bequem. Das sehe ich ja auch bei mir, ich bin in der JAV unseres Betriebes, das ist so ne Art Betriebsrat für Azubis, Praktikanten und Jugendliche Arbeitnehmer. Bin auch in der Gewerkschaft. Klar ist das nen eher kleiner Rahmen, doch so trage ich und meine Kollegen auch unseren Teil dazu bei etwas zu verändern. Schon da sehe ich wie mit unbequemen Leuten umgegangen wird. Das wird in größeren Maßstäben nicht anders sein. Diese Angst wird auch viele davon abhalten in der Richtung aktiv zu werden, was ich sehr schade finde.

    Ich meine, was kann man denn alleine tun wenn man mit den Entscheidungen der Regierung nicht einverstanden ist? Man kann den Staat verklagen. Doch welche Chance hat man denn dabei? Man zweifelt da Gesetze an, welche als Allgemeingültig und richtig befunden wurden. Wenn man mit sowas an die Öffentlichkeit geht steht man wieder als der Unruhestifter und Quertreiber da.

  2. #212
    0118 999 881 999 119 7253 Avatar von Black Nihlus
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    Zitat Zitat von Airwolf89 Beitrag anzeigen
    Ok, dann sorry.



    Im Grunde genommen ist es ja das was wir hier gerade tun.
    Das dumme ist, Leute die wirklich auch mal Laut Kritik äußern und heikle Themen anbringen werden wieder als Unruhestifter und Quertreiber bezeichnet und beseitigt, bzw. zum Schweigen gebracht. Da kommt dann wieder das ins Spiel wenn ich sage dass die Menschen nicht genug an einem Strang ziehen. Erst wenn viele Leute zusammen ihren Unmut äußern und versuchen etwas dagegen zu tun, dann bewegt man wirklich etwas. Da kommt dann wieder das was du angesprochen hast, dazu sind die leute einfach zu bequem. Das sehe ich ja auch bei mir, ich bin in der JAV unseres Betriebes, das ist so ne Art Betriebsrat für Azubis, Praktikanten und Jugendliche Arbeitnehmer. Bin auch in der Gewerkschaft. Klar ist das nen eher kleiner Rahmen, doch so trage ich und meine Kollegen auch unseren Teil dazu bei etwas zu verändern. Schon da sehe ich wie mit unbequemen Leuten umgegangen wird. Das wird in größeren Maßstäben nicht anders sein. Diese Angst wird auch viele davon abhalten in der Richtung aktiv zu werden, was ich sehr schade finde.

    Ich meine, was kann man denn alleine tun wenn man mit den Entscheidungen der Regierung nicht einverstanden ist? Man kann den Staat verklagen. Doch welche Chance hat man denn dabei? Man zweifelt da Gesetze an, welche als Allgemeingültig und richtig befunden wurden. Wenn man mit sowas an die Öffentlichkeit geht steht man wieder als der Unruhestifter und Quertreiber da.
    Ich denke es ist die Art des "Wie?" das den meisten Menschen Problemen macht sich zu äußern. Und ich will mir auch nicht anmaßen das Patentrezept zu kennen, aber dann muss man sich halt mal zusammensetzen. Wie gesagt Vertrauen ist ein großer Faktor in dem ganzen. Vertrauen zwischen Arbeitern und deren Chefs, Vertrauen zwischen Sportlern und deren Übungs-/Abteilungsleitern und natürlich auch Vertrauen zwischen Wähler und Politikern. Ist so leicht dahergesagt, ist zugegebenermaßen natürlich auch extrem schwierig umzusetzen, aber es ist der einzige Weg. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass die Leute die ich demnächst hier in NRW wählen werde Ansätze (Und ich sage NUR Ansätze) von Verbesserungen durchbringen werden. Ein Menschenleben ist manchmal zu kurz, um die Kehrtwende zu erleben. Alles beansprucht Zeit für sich und so auch Politik in einem Land, in dem es 81 Mio. unterschiedlicher Auffassungen und Meinungen gibt.
    Ich bin stolz und froh in Deutschland leben zu können!

  3. #213
    Praise the Sun! Avatar von SAE
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    @Schule:
    Nicht alle Dinge in Deutschland werden von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Demnach könnte man durchaus in Deutschland eine einheitliche Schulform einrichten wenn man es nicht den Ländern überlässt.
    Was ich am Schulsystem ändern würde wenn ich die Macht dazu hätte?

    Die Grundschulzeit sollte meiner Meinung nach auf 6 Jahre verlängert werden und alle anderen Schulformen (Haupt, Real, Gymnasium) zusammengelegt werden. Einrichtung von Ganztagsschulen. In den neuen Gesamtschulen gehen dann alle gemeinsam bis mindestens zur 9. Klasse und legen hier zusammen ihren ersten Abschluss ab. Wer entsprechende Leistungen erbracht hat kann weiter zur Schule gehen und dann in der 11. Klasse seinen zweiten Abschluss machen. In der 13. Klasse kann der dritte Abschluss gemacht werden, der einen für die Universitäten qualifiziert. Darüber hinaus werden die Klassen verkleinert (~25 Schüler pro Klasse) und jeder Lehrerin wird eine Erzieherin zur Seite gestellt die beim Unterricht hilft. Der Unterricht wird interessenorientiert und nicht leerplanorientiert geführt. Soll heißen: Themen werden dann behandelt wenn die Schüler sich dafür interessieren und nicht dann wenn es im Leerplan steht. Das bestimmte Grundkentisse vermittelt werden müssen ist klar aber gerade in Nebenfächern sollte so etwas berücksichtigt werden. Darüber hinaus dürfen Schüler einen großteil ihrer Fächer selbst auswählen. Bestimmte Fächer (Hauptfächer) werden bis zur 9. Klasse im Klassenverbund unterrichtet, danach könnte eine Einteilung in Haupt- und Leistungskurse erfolgen. Weiterhin sollten Fördermöglichkeiten angeboten werden, Schüler mit Migrationshintergund und schlechten Deutschkenntnissen werden z.B. in Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Weiterhin sollten bestimmte Themen Fächerübergreifend behandelt werden.
    Einrichten von aufbesichtigter Freiarbeit in denen die Schüler z.B. gemeinsam Stoff wiederhohlen können. Abschaffen von Noten und Hausaufgaben. Abschaffen von Kurzarbeiten, mündlichen Abfragen, Arbeiten zur Ermittlung von Zeugnissen. (--> Stressfreies Lernen, Verhindern des Reinfressen-Auskotzen-Schemas)
    Achja zum Tagesablauf: Vormittags werden Kernfächer behandelt, Nachmittags gibt es vor allem Angebote in Kunst, Musik, Sport, etc.
    Da Ganztagsschule natürlich einrichten von Kantinen mit gutem Essen.
    Klassenbildung: Wie gesagt nicht zu groß und immer auf eine gesunde Mischung aus guten und schwächeren Schülern achten. Außerdem sollten Klassen in Ethnie, Religion, Geschlecht, etc. möglichst bunt gemischt werden.

    Ich habe zusammen mit einigen Mitschülern vor zwei Jahren ein Konzept erarbeitet und das was dort oben steht waren einige der Eck- und Detailpunkte an die ich mich auf die Schnelle erinnere. Das ganze war eine Projektarbeit von uns und wir haben das Konzept auch an die Bundesregierung geschickt, aber keine Antwort erhalten.
    Sicherlich wäre es schwierig ein solches System aufzubauen und auch nicht ganz billig. Aber wenn eine Regierung seinen Banken 500 Milliarden zur Verfügung stellt, sollte genügend Geld für ein Projekt: Bessere Bildung in Deutschland vorhanden sein. Als nächstes müsste man sich dann die Universitäten nochmal vorknöpfen.


    @Regierung und Minister:
    - Das Ministerium macht den Minister, der Minister ist nur das Sahnehäubchen, die Verziehrung gewissermaßen. Der Minister geht unter Umständen nach vier Jahren aber die Beamten bleiben.

  4. #214
    All I did was dream Avatar von General-Osiris
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    Zitat Zitat von alceleniel Beitrag anzeigen
    Alle reden immer von Veränderungen, aber keiner sagt mal, wie das realistisch! aussehen sollte.
    Veränderungen beginnen damit, dass jemand mit dem status quo unzufrieden ist! Natürlich gibt es solche, die einfach nur nörgeln, egal wie es gerade ausschaut, aber ich spreche jetzt mal von bildungstechnisch etwas gehobeneren Schichten. Leute, die eben checken, dass hier nur gemeinsam was funktionieren kann und man nicht auf seinem Egotrip die Welt verändern kann.

    Aber ich glaube, du willst mal was konkretes hören, oder?
    Abschaffen von ELENA, Absolutes Nein zu ACTA, Aufhebung und Neuregelung des Vertrags von Lissabon, Entbürokratisierung der EU, mehr Demokratie (sowohl auf nationaler, wie auch "internationaler" (lies EU) Ebene). Als konkretes Beispiel würde mir da die Schweiz einfallen.
    Überdenken der Umwelt-, Energie- und Wirtschaftspolitik. Norwegen macht da einen sehr reifen Eindruck auf mich.

    Das wäre für mich ein Start. Sollte für den Anfang auch reichen
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  5. #215
    Wenn Schweine fliegen.... Avatar von Fero
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    Jetzt mal langsam reiten.
    In Deutschland läuft prinzipiell erstmal alles noch relativ gut. 3 größte Volkswirtschaft der Welt, Exportweltmeister und selbst den Leute in unserer Gesellschaft, denen es schlechter geht (siehe Harz 4, oder ähnliches) geht es in den letzten Jahren was ihren Lebensstandard angeht viel besser als früher (man glaubt es nicht, aber die Zahlen (haha - traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast - aber das ist jetzt zynisch) sprechen hier recht eindeutig für sich)

    Wir haben eine stabile Demokratie (ja es ist eine Demokratie in ihrem eigentlich Sinn) und ich bin mir sicher, keiner von uns will eine Demokratie wie in den USA (das ist eine halbe Diktatur - nur so nebenbei, bei der Macht die der Präsident auf sich vereint) oder wie im alten Rom. Und stabile Verhältnisse sind erst mal der zweite große Vorteil für eine Nation um in sich selbst weiter zu wachsen oder sich weiter zu entwickeln.
    Ja läuft nicht alles so wie wir uns es gerne Wünschen würden, aber unsere Gesellschaft tendiert zu nehmende dazu etwas faul zu sein.

    Bsp.: Wer erzieht meine Kinder? Der Lehrer.
    Wer ist dafür verantwortlich wenn etwas schief läuft und muss dagegen was tuen? Der Politiker.

    Unser gesellschaftliches Wahlsystem ist darauf ausgelegt, das wir die Partei wählen die die schönsten Sachen macht. Die Wahl die wir tätigten hängt heute nicht mehr davon ab, wer das beste Konzept hat um den Staat weiter zu bringen, sondern wer sich den aktuellen Medienthemen am besten bewältigt und die schönste Antwort hat.
    Wir sind im Fire-fighten einfach zu gut, als das wir dauerhafte fortschrittliche Konzepte wählen würden.

    Und noch eines, das Genörgel über den Euro geht mir langsam auf den Zeiger. Der Euro ist es der uns in Deutschland bisher halbwegs geschützt hat vor der Krise. Wir sind eine Exportnation, das heißt um so mehr Länder die selbe Währung haben, das heißt keine zusätzlicher Wertsteigerung durch Umrechnungskurs für unsere Waren, ist für uns toll. (Die meisten Produkte aus DE gehen nach EU, also bitte der Euro ist gut für uns) Ebenso ein schwächer werdender Euro - dann sind endlich die Umrechnungen in Dollar (die meisten Waren werden halt nunmal in Dollar verrechnet auf der Welt) ned so teuer. (Beispiel bei den Flugzeugen. Ein Airbus kostet in Europa xx Geld, im Rest der Welt ist der Gegenwert leider durch den Umrechnungskurs höher in Dollar, also xx+y während ein Boeing Flieger immer noch xx kostet...)
    Für uns Deutsche ist eine stabile EU (Ausgleich von Produktionskosten/Bildungsstandard) und ein stabiler Euro gut.

    Eine Veränderung ist durch die Masse der Leute immer noch Möglich. Aber das hängt daran wie wir handeln. Wenn wir alle Bild Zeitungen kaufen und sonst nur im Internet lesen, verschwinden andere - etwas analytischer und journalistischere Zeitungen. Wenn wir immer bei der gleichen Tanke kaufen, anstatt bei der günstigsten, etc. etc. etc. pp.

    Ach und so nebenbei, ich lehne jede Form von Fanatismus ab. Und Polemik, derzeit wahnsinnig beliebt in Politik, aber auch immer wieder toll zu finden bei unseren Gewerkschaften (nicht falsch verstehen, wir brauchen Gewerkschaften - aber die Kollegen sind a: auch nicht besser als die Arbeitgeber die sie bemeckern und b: gilt da die gleiche spezlwirtschaft (kumpelwirtschaft für nicht bayern) wie überall sonst, nichts von gepredigter sozialer Gerechtigkeit) ebenfalls.

    Die einzige Lösung für uns ist doch als Gesellschaft wieder mehr zu tuen. Nicht alles einfach andere machen zu lassen. Selbst entscheiden. Jeder kann Briefe an seine Abgeordneten schreiben und Volksbegehren starten. Oder sich in einer Partei engagieren um die Verhältnisse zu ändern.
    Ich versuche nicht auf einzelnen Antworten hier einzugehen, das wäre a nicht fair, jeder hat sich viel mühe gemacht und gute ideen geschrieben die alle ihre schwächen haben, irgendwo.
    Aber, ich kann jedem nur empfehlen, setzte euch dafür ein. Nicht einfach nur zwischen drin mal meckern und dann wieder im einfachen Leben der heutigen Zeit verschwinden.

    Punkt um. Schön ich konnte mich mal wieder auskotzen ^^
    Und noch mal es soll sich keiner Angesprochen fühlen, es war nur eine allgemeine Antwort auf das Thema von mir für die ganze Gesellschaft.

    Lg,
    Fero
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  6. #216
    Let's Player Avatar von Tali
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    Mein lieber Scholli, kaum sind die Katzen mal für ein Wochenende aus dem Haus, tanzen die Mäuse.

    @Gejammer:

    Zitat Zitat von Fero Beitrag anzeigen
    Jetzt mal langsam reiten.
    In Deutschland läuft prinzipiell erstmal alles noch relativ gut.
    Amen.

    Die Zahl der Leute, die sich im Internet bzw. in der Stammkneipe über die hiesigen Zustände auslassen, steigt scheinbar proportional mit dem Wohlstand an. Man muss diesen Gesprächen oft nicht lange folgen, um zu merken, dass die meisten der Motzbeulen einer der beiden Gruppen angehören:

    a) jammert und tut nichts (harmlos)
    b) genau das gleiche, unterstreicht jedoch gerne seine Unglaubwürdigkeit mit schwachsinnigen Ideen die zumeist mit den Schlagwörtern "Terrorismus" und "blutige Revolution" zu tun haben (auch harmlos, aber mit facepalm-Effekt).

    Letztere gehören übrigens kollektiv und absolut unpazifistisch mit einem möglichst umfangreichen Geschichtsbuch ins Gesicht geschlagen, bis auch der Letzte kapiert, dass die größten Opfer von (Bürger-)Krieg und Terrorismus immer die Zivilisten sind, zu denen wir alle gehören. Fragt mal die Leute, die ihre Familien und Freunde durch irgendwelche Autobomben etc. verloren haben , wie cool sie Terroristen finden. Dass die Bombe für irgendeinen "bösen Politiker" gedacht war und die Welt verbessern sollte, ist auch kein Trost, wenn dabei trotzdem Unbeteiligte verletzt oder getötet werden. Und für was sind sie gestorben? Für eine Reform des Schulsystems? Für niedrigere Politiker-Diäten? Und dann? Wenn alle bösen Politikerschweine tot sind, was passiert dann? Setzen wir einen König, Kaiser oder Diktator auf den Thron? Oder füllen wir die leeren Sitze der Abgeordneten mit vermeindlichen Weltverbesserern, die früher oder später genauso werden wie ihre Vorgänger, da sie auch nur Menschen sind? Oder wie wäre es mit Sozialismus? Diese Lösung liegt doch momentan besonders im Trend unter den wohlhabenden Bürgern...

    Viele lachen über verzogene Kinder, die in ihren viel zu großen Hosen und mit Handy-Mucke vor dem Einfamilienhaus ihrer Eltern herumwatscheln und denken, sie würden im krassesten Ghetto der Welt leben. Die langweilen sich auch und haben schon früh gelernt, dass es scheinbar cool ist und gut ankommt, wenn man nicht zu seinem Wohlstand steht und alles schlechtredet.

    Wirklich Unzufriedene belassen es nicht bei dem Gelaber, sondern werden aktiv, da sie unter den Zuständen auch wirklich leiden. Und im Gegensatz zu China und co. wird man hier nicht einmal daran gehindert. Los, geht auf die Straße. Demonstriert oder werdet gleich selbst Politiker. Wenn ihr keine Lust habt den Hintern aus dem Haus zu bewegen, dann könnt ihr auch das machen, was Fero schon vorgeschlagen hat: Kontakt zu Politikern aufnehmen oder Volksbegehren starten. Solange ihr nicht mal das machen wollt, kann es euch ja nicht so schlecht gehen, dass Sprengsätze und AKs nötig wären...

  7. #217
    Casual-Gamer Avatar von tube12
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    Alles schön und gut, aber als nichts tuhender Jammerer muss ich mich nicht abstempeln lassen. Ich habe mit meinen geschlagenen 14 Jahren erstmal keine all zu große Chance hier in diesem Land etwas zu verbessern. Ich gebe euch, Fero und Tali, Recht, aber ihr könnt nicht alle zusammenfassen, die sich hier mal wie der größte Teil der Bevölkerung ausgemeckert haben.
    Klar geht es uns hier besser als wo anders, klar würden viele gerne in so einem Staat leben, aber dass dann gleich mit Autobomben etc. gleich zu ziehen, finde ich etwas krass.

    Zu den Nichtstuhern und Dummschwätzern: Ich mag sie auch nicht sonderlich leiden und zähle mich nicht dazu. Ich habe schon hier in Frankfurt und Umkreis etwas geändert. 2 Jahre Kinder und Jugend Parlament haben Spaß gemacht und wir haben viel erreicht. Allerdings ist es manchmal echt traurig zu zu sehen, wie das zerfällt was wir aufgebaut hatten. So denke ich, geht es vielen Leuten, ob jetzt nun im Thema Regierung oder sonst wo.

    Klar stellen möchte ich nur, dass man vielleicht nicht immer alles abweisen sollte und sgaen, dass man doch etwas tuhen solle und nicht blöd auf die Tasten hauen. Klar soll man etwas tuhen um seine Ziele zu erreichen. Aber so ist es nun mal, wegen meckern ist noch niemand vor den Kopf gehauen worden.

    So viel dazu.

  8. #218
    All I did was dream Avatar von General-Osiris
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    Ou, da hab ich wohl was losgetreten Ich wollte hier niemandem meine Meinung aufzwingen oder ähnliches, aber das musste einfach mal raus. Ist ja nicht alles aus der Luft gegriffen, inklusive RL, in dem ich gerade nicht viel positives erlebe, erst recht nicht von diesem ach so schönen Staat.
    aber Größtenteils muss ich tube recht geben, möchte mich zu dem Thema jetzt aber nicht weiter äußern, um eine Eskalation zu verhindern

    ganz zu schweigen davon, dass ich absolut im Arsch bin, auf Deutsch gesagt. Ich hatte ja schon damit gerechnet, dass ich ziemlich gebeutelt bin, aber... um Gottes Willen, es gibt keine Worte für den Zustand, in dem ich mich gerade befinde...
    wisst ihr noch, wie Getreide früher geerntet wurde? Da hat man die Getreidehalme mit den Körnern am Ende auf den Boden gelegt und dann mit Knüppeln oder Dreschflegeln so lange drauf eingeschlagen, bis keine Körner mehr in den Halmen (schreibt man das Ähren?) mehr drinnen waren.
    Jetzt stellt euch vor so ein Korn bin ich
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  9. #219
    Wenn Schweine fliegen.... Avatar von Fero
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    Disclaimer on..
    @Tube12: Ich kann dir leider nicht helfen wenn du dich angesprochen fühlst. Ich hab mehrfach betont das sich keiner von mir angesprochen fühlen soll, da jeder auch Ideen geäußert hat. Ich habe die Zustände kritisiert. Vielleicht kam es nicht deutlich rüber, aber ich wollte hier keinen Abstempeln.
    Den ich hatte den Eindruck das jeder hier auch entweder was getan hat, tuen will oder gute Ideen hat die er Vorschlagen wird und will.

    Mir geht nur das Geheule auf den Zeiger, und nachdem jeder hier seine Meinung kund getan hat und es so schön politisch wurde, habe ich mir erlaubt auch meine Meinung kund zu tuen.
    Und ich bitte darum, da ich Keinen gewertet habe (zumindest war es meine Absicht, mein Anliegen und mein Versuch - sollte es anders rüberkommen tut es mir leid und ich betone noch mal, das war nicht meine Absicht), das auch meine Aussagen nicht von jemand gewertet werden (vor allem nicht auf sich selbst). Wer will kann Sie gerne in seine Überlegungen mit einbeziehen, nachforschen oder darauf rum denken. Wegen mir auch gerne nachfragen, oder mich direkt per PN zur Diskussion auffordern (das tue ich gerne).

    Aber man sollte die schönen Dinge des Lebens nicht mit Politik und Religion mischen. Und ein Forum kann und wird immer die falsche Plattform für eine solche Diskussion sein, da man keinen Eindruck von Mimik, Gestik und den echten Gedanken des anderen bekommen kann. (Diese Dimension eines Gespräches fehlt hier einfach)

    Disclaimer Ende...

    So da das klar gestellt ist
    Haben wir Platz für ein neues Thema? ^^
    Hat einer von euch Dragon Ages gespielt?
    @Dragon Ages Forumteil: Ja ich weiß das es einen gibt, aber ich will einen Subjektiven Eindruck von Leute die ich kennen und mit denen ich auf einer Linie liege, also:
    Lohnt es sich das ich es mir besorge?
    ME FRPG Charaktere:
    Rebekka Helena Baronesse von Tannberg (inaktiv) | Larita H. H. Fitzalan-Howard | Major Alexander Schleifer

    Kunstprojekt - falsch zugeordnete Zitate
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  10. #220
    Casual-Gamer Avatar von tube12
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    Angesprochen fühle ich mich nicht. Ich habe deinen Beitrag auch gelesen. Habe auch nur mal gesagt, was mir auf den Zeiger geht. Du hast das vielleicht falsch interpretiert. Ich wollte dir, wie auch Tali nicht auf den Schlips treten.

    Was so eine Diskussion doch so alles bringen kann...

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