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  1. #201
    Let's Play-Gucker Avatar von Delpha
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    Naja, aber auf der anderen Seite... was würdest du anders machen, wenn du die Macht dazu hättest. Es hat schon seinen Grund warum das Schulsystem so ist wie es ist ... hat was mit der deutschen Geschichte zu tun und man braucht schon eine Revolution, um solche Probleme zu lösen. Um ein einheitliches Schulsystem zu bilden, muss man auch ein einheitliches Deutschland bilden, was ja dank der Bundesländer schwer funktionieren würde. So müsste man die Bundesländer abschaffen, was derzeit wohl aus der Frage steht.

    Vielleicht wird es in der Zukunft eine Revolution geben... man weis es nicht...

  2. #202
    Let's Play-Gucker Avatar von Airwolf89
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    Nun ja, wenn man sich die Geschichte mal ansieht dann weiß man ja dass die Deutschen ein ziemlich Revolutionsfaules Volk sind.
    Ich meine wir kriegen den Arsch ja nur hoch wenns schon viel zu spät ist und es wirklich keinen anderen Ausweg mehr gibt, oder wenn genügend Leute mit Ambitionen anfangen und das Volk dazu bewegen können einfach mit zu machen.

    Wir lassen uns einfach viel zu viel gefallen, das fängt schon bei kleinen Dingen an. Habe gerade gestern eine Reportage gesehen wo sie mal geschaut haben welche Spritpreise sich die Leute gefallen lassen, die waren schon bei 2€ pro Liter, die Leute hätten reihenweise bezahlt. Das nutzt die Politik natürlich aus. Nach einer Weile werden unangenehme Umstände einfach als normal angesehen und man schwärmt höchstens noch von den "Guten alten zeiten" Stichwort: Früher war alles besser. Oder man fällt heikle Entscheidungen in Zeiten wo es niemanden interessiert, siehe letzte Fußball-WM. Weiß nicht mehr was es war (von daher schließe ich mich von meinen Ausführungen auch nicht aus), da wurden auch von der Politik einige unangenehme Entscheidungen gefällt und niemanden hat es interessiert.

    Aber naja, man könnte Stundenlang über sowas philosophieren, ändern wird es eh nichts. Dazu zieht Deutschland nicht genug an einem Strang, sieht man ja alleine daran bei wie vielen Leuten noch der Unterschied zwischen Ost und West in den Köpfen ist. Solange diese Einstellung bei den meisten Leuten in Deutschland erhalten bleibt wird sich nie was ändern. Genauso wie die Einstellung, die ich leider auch habe, dass ein einzelner nichts bewegen kann, die meisten denken so und dadurch kriegt niemand den Arsch hoch. Liegt einfach in unserer Natur, wir folgen und gehorchen lieber als dass wir führen.

    Bleibt nun noch die Frage, welchen Sinn macht es darüber zu diskutieren, man diskutiert, man ist sich einer Meinung und am Ende geht man auseinander und macht genauso weiter wie vorher.

    Ist einfach unserer Regierungsform. Man sagt zwar immer wir leben in einer Demokratie, doch als Volksherrschaft sehe ich das schon lange nicht mehr. Eher als ne Diktatur in dem wir uns unserer Diktatoren selbst aussuchen können. Meist ist das ne Wahl zwischen Pest und Cholera. Hinzukommen noch die Medien, dessen Meinungen wir bereitwillig aufnehmen und alles glauben was wir sehen.

    So, ich hör jetzt auf, sowas ist schlecht für meinen Blutdruck. Änderungen kriegen wir hier nur noch durch ne handfeste Revolution, doch zufrieden werden nie alle sein.

  3. #203
    Casual-Gamer Avatar von tube12
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    Ich würde sagen, Fakt ist, dass niemand sich traut etwas zu sagen und mal selbst das Zepter in die Hand zu nehmen. Einfach mal "Nein!" zu sagen und sich zu weigern. Denn dann wird man sofort wie ein Ketzter dargestellt. Siehe Politik etc., einer sagt endlich mal etwas, meist negatives für z.B. die Kollegen, aber Fakt ist, dass das jeder denkt. So ist es einfach, sobald man den Mund aufmacht, ist es vorbei. Ich denke dass wollen sich viele nicht antun.

    Ich z.B. kann von mir sagen, dass ich nicht auf den Mund gefallen bin und mich nicht beeinflussen lasse. Was jetzt nebensächlich ist, aber ich denke das können oder wollen viel zu wenige von sich behaupten.

    Dazu kommt noch die Lage mit unseren "geliebten ausländischen Mitbürgern", die einen dann sofort als Nazi abstempeln.

    Man sieht, Deutschland wird nie von Vorurteilen loskommen und viel wird unsere Bundesrepuplik sich nicht mehr erlauben können, dazu ist zu viel passiert, worin wir alle keine Schuld tragen. Aber die anderen Länder sind einfach nachtragend, für mich unverständlich. Die Russen bezeichnet man doch auch nicht als Söhne Stalins.

  4. #204
    Bleibt zu Hause Avatar von alceleniel
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    Vorurteile gibt es auch gegenüber anderen Ländern - ob aus Deutschland oder an Deutschland. Unter meinen Kollegen habe ich jedenfalls kein Problem auch mal über Ausländer zu reden, dort würde keiner mit Nazi anfangen. Und so ist es überall, die einen sind unverbesserlich, die anderen legen nicht gleich alles auf die Goldwaage. Deswegen mag ich es auch nicht, wenn man immer davon spricht, dass Deutschland ja so schlimm ist... finde ich nämlich überhaupt nicht. Es gibt auch genug Leute, denen es sehr gut geht, aber auch einigen, denen es nicht so gut geht. Das hat man überall. Letzteres sollte natürlich geändert werden.

    Alle reden immer von Veränderungen, aber keiner sagt mal, wie das realistisch! aussehen sollte.

  5. #205
    Nothing new Avatar von Kinman
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    Ich hab die Diskussion nur oberflächlich verfolgt, entschuldigt mich. Aber zur Änderung des Schulsystems von 9 auf 8 Jahre mit Beibehaltung der Stoffes. Vermutlich mache ich mich gerade unbeliebt, aber durch die deutschen Schülern, mit denen ich so über die Schule gesprochen habe, hab ich festgestellt, dass bei euch die Schule zum Großteil (Ausnahmen bestätigen die Regeln) relativ locker ist. Hier fehlt einfach total die Wahl.

    Bei uns kann sie entweder im Gymnasium einen Lenz machen und den Rest per Studium nachholen, was dann lange dauert, aber leicht ist, oder sich für eine BHL (Berufsbildender höherer Lehrgang) entscheiden. Manche BHLs (z.B. Handelsakademie) sind nicht ganz so krass, aber der Großteil der HTLs hauen schon ordentlich rein.

    z.B. hab ich in den ersten 3 (von 5) Jahren 44 Wochenstunden Unterricht gehabt und natürlich auch täglich irgendwelche Hausaufgaben oder für irgendetwas lernen müssen. Die Durchfalls- bzw. Ausfallsquote ist auch relativ hoch. Erst Ende des 4. Jahres wird das ganze zurückgeschraubt. Vorher ist Freizeit jedoch eher Mangelware.

    Sowas fehlt imho in Deutschland vollständig. Man hat keine Chance so eine Ausbildung in insgesamt 13 Jahren (4+4+5) zu erreichen. ABer wo ihr absolut Recht habt, ist mit den unterschiedlichen Lehrplänen usw. für die Bundesländer. Sowas ist wirklich Schrott.

    Zitat Zitat von tube12 Beitrag anzeigen
    Dazu kommt noch die Lage mit unseren "geliebten ausländischen Mitbürgern", die einen dann sofort als Nazi abstempeln.
    Meistens macht das aber irgendein anderer Deutsch oder man bekommt eines von oben auf den Deckel. Was das Thema Nationalsozialismus angeht, macht ihr (und wir auch teilweise) einfach extreme Selbstzensur. Angenommen, wir würden uns so verhalten wollen, wie die Schweden.. oO Bis auf weniges Ausnahmen, muss man in Schweden zuerst eine Arbeit vorweisen und darf erst dann länger als 3 Monate in dem Land bleiben.

    lg Kinman
    Geändert von Kinman (11.04.2010 um 12:59 Uhr)
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  6. #206
    0118 999 881 999 119 7253 Avatar von Black Nihlus
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    Zitat Zitat von Airwolf89 Beitrag anzeigen
    Ist einfach unserer Regierungsform. Man sagt zwar immer wir leben in einer Demokratie, doch als Volksherrschaft sehe ich das schon lange nicht mehr. Eher als ne Diktatur in dem wir uns unserer Diktatoren selbst aussuchen können. Meist ist das ne Wahl zwischen Pest und Cholera. Hinzukommen noch die Medien, dessen Meinungen wir bereitwillig aufnehmen und alles glauben was wir sehen.
    Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen.
    Man kann echt in schlimmeren Verhältnissen leben, als wir in Deutschland. Wir zählen zu den modernsten Staaten der gesamten Welt und können uns glücklich schätzen überhaupt in einer Demokratie zu leben. Meiner Meinung nach meckern Deutsche auf dem höchsten Niveau, wenns um ihre Regierung geht. Ich glaube kaum, dass wir so hart für unser tägliches Leben kämpfen müssen, wie irgendwelche Landarbeiter in Ländern anderer Kontinente. Deutschland hat eine Gesellschaft, die von einem Luxus überschwemmt ist, wie es nur sehr wenige gibt. Nehmt doch einfach mal das, warum wir alle diese Zeilen lesen können. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit Computer zu nutzen und unsere Zeit mit völlig sinnfreien Spielen zu verschwänden, die wenn wir uns es mal richtig überlegen absolut keine Notwendigkeit für unser Leben besitzen. Es gibt zu Hauf Beispiele, die in die gleiche Sparte fallen: Kino z.B. oder Alkohol. Das muss nicht sein, aber wir geben Unmengen an Geld für sowas aus. In keiner anderen Staatsform ist ein solches Leben überhaupt möglich!
    Kommunismus ist nie zu verwirklichen und hat es in der Geschichte auch noch nie gegeben. Irrtümlicherweise nehmen das viele Leute aber an! Russland, China, Nordkorea, Kuba, ja auch die DDR, WOLLEN vielleicht kommunistisch sein, waren es aber nicht! Denn es gibt einen kleinen Denkfehler in all diesen Staaten: Kommunismus hat keinen Anführer! Ob Fidel, Stalin oder die SED im ehemaligen Ostdeutschland, alles waren eher sozialistische Diktaturen und Oligarchien. Und wie geht/ging es den Menschen in diesen Staaten? Definitiv schlechter als uns hier und heute. Was das andere Extremum angeht, sollte ja jeder bescheid wissen.
    Deutschlands Gesellschaft hat es sich einfach nur selber zuzuschreiben, dass sie in diesen Verhältnissen leben muss. Das Leben ist halt einfach zu teuer geworden und das liegt an dem hohen technologischen Fortschritt, den die Menschen tagtäglich in sich einsaugen. Man will schneller, höher und weiter sein als jeder andere, deshalb fordert man Projekte, die Unsummen an Geld verschlingen, was den Staat kostet und kostet. Und der hat kein Patent auf eine Goldmiene, aus dem er unerschöpfliches Kapital ziehen kann, mit dem all dieses Zeugs zur Befriedigung unserer Hobbys und Süchte bezahlt werden kann. Wir fordern mehr -> wir bezahlen mehr. Ganz einfach. Und was soll ein Politiker schon großartig machen? Der hat auch um seinen Job zu fürchten, muss also den Wünschen der Bevölkerung nachgeben. Politik ist halt da, um mit der einen Hand dem Volk zu dienen, mit der anderen Hand aber auch Restriktionen zu finden, die unser Leben regeln und nicht entgleisen lassen sollen. Dass das momentan nicht den optimalen Weg geht, ist traurig genug. Aber anstatt zu mosern sollten die Menschen vielleicht mal nachdenken, wo sie selber Gelder sparen können. Unser Land lässt uns wesentlich mehr Möglichkeiten, als dass es uns Dinge verbietet und wenn man mal gründlich nachdenkt, kann man sicherlich auch zu dem Schluss kommen, dass diese Verbote nicht umsonst da sind und Leute schützen sollen, anstatt einzuschränken.
    Ich gehöre definitiv zu der ärmeren Schicht der Gesellschaft, kann mir also nicht alles leisten, was für viele andere nebenbei mal gekauft oder gemacht wird, aber ich fühle mich trotzdem nicht schlecht dabei. Oft ist es ja nur der Neid, der uns denken lässt, dass irgendwas unfair ist, dann grummelt man vor sich hin, anstatt für etwas zu arbeiten. Und das ist das größte Problem: Deutsche sind sich zu fein und bequem, anstelle des ganzen Meckerns über Gesetze, objektiv fehlende Chancengleichheit und die Politiker dieses Landes einfach mal ihre Kraft in ihre Wünsche und Träume zu stecken. Warum? Weil das Palavern im gemütlichen Sessel vor dem 80-Zoll Fernseher mit Chips und Cola angenehmer ist als sich anzustrengen.

  7. #207
    Let's Play-Gucker Avatar von Airwolf89
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    Zitat Zitat von Kinman Beitrag anzeigen
    Angenommen, wir würden uns so verhalten wollen, wie die Schweden.. oO Bis auf weniges Ausnahmen, muss man in Schweden zuerst eine Arbeit vorweisen und darf erst dann länger als 3 Monate in dem Land bleiben.
    lg Kinman
    Fände ich absolut OK. Ich meine, ich habe nichts gegen Menschen aus anderen Ländern, sehe da keinen Unterschied, lediglich in der Lebensweise. Aber was ich absolut nicht ausstehen kann ist wenn die hier herkommen und sich dann auf Staatskosten nen Lenz machen. Diese Sorte kann ich absolut nicht ab.
    Meine Mutter hat früher in nem Baumarkt als Kassiererin gearbeitet. 90% der Diebstähle von Ausländern, Arbeitslos natürlich. Ich weiß dass es auch sehr viele vernünftige und anständige "Ausländer" gibt, kenne da auch viele. Natürlich darf man nicht vergessen dass es auch viele deutsche gibt die das genauso machen, solche Leute gibt es überall, in allen Ländern.

    Ich finde nur dass wenn man in diesem Land hier lebt, unter welchen Umständen man auch immer hier her gekommen ist, dann sollte man sich auch den Gegebenheiten und der Kultur ein wenig anpassen. Ich meine, benehmt euch mal in der Türkei oder sonst wo genauso wie es einige Ausländer hier tun, da landest du direkt im Bau. Ich meine, wenn sich nen Kumpel von mir in Frankfurt a. Main schon beleidigen und sich dumme Sprüche anhören muss weil er ein Deutschlandtrikot an hat, dann finde ich läuft hier was ganz gewaltig falsch.

    Aber was du meintest, mit Einwanderungsbeschränkungen, bin ich zwar zum Teil dafür, aber meistens sind es nicht die, die sich daneben benehmen, die von woanders hier her immigriert sind, sondern eher die Nachfolgenden Generationen, also die Jugendlichen die schon hier geboren sind, denen kann man ja auch schlecht den Aufenthalt in Deutschland verbieten nur weil ihre Eltern aus anderen Ländern kommen, sollte man auch nicht. Ist eher ein allgemeines Bild welches sich da teilweise in der Jugend hier in Deutschland bildet. Das schlimme ist, bei deutschen Jugendlichen wird es nicht so kritisch gesehen wie bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

    Was mich nur ärgert, viele deutsche beschweren sich dass die Ausländer ihnen die Arbeit wegnehmen, doch oft ist es ja auch so dass die dann die Arbeiten machen für die sich der werte Deutsche mal wieder zu fein ist, bestes Beispiel Spargelstechen.

    @Black Nihlus: Stimme dir zu, anderen geht es bedeutend schlimmer und die würden sich teilweise wünschen UNSERE "Probleme" zu haben. Hast vollkommen recht dass wir in einem Luxus leben der nicht selbstverständlich ist. Meckern und sich beschweren liegt in der natur des Menschen. Ich gebe dir auch Recht wenn du sagst dass die meisten auch nichts dagegen tun, gehöre ich ja auch selbst dazu. Aber siehs mal so: Wenn die Menschen aufhören sich zu beschweren, dann geht gar nichts mehr voran. Dann gaukeln wir uns allen eine heile Welt vor und finden uns damit ab. Nur weil wir bessere Lebensverhältnisse hier haben, als es in anderen Ländern der Fall ist, sollte man nicht aufhören Kritik zu üben, nur so kommt die Menschheit voran.

    Keine Kritik zu üben und sich zu sagen anderen geht es schlechter als uns und es hinzunehmen bedeutet Stagnation. Stell dir mal vor, die Leute in der DDR damals hätten sich gesagt, uns geht es immer noch besser als anderen, was wäre dann wohl passiert? Nichts.

    Es gibt immer andere denen es besser geht und es gibt immer Stellen im eigenen Leben die verbesserungswürdig sind, das Streben nach diesen besseren Zuständen bringt uns nun mal nach vorn, gäbe es das nicht, dann will ich gar nicht wissen wie die Welt heute aussehen würde.

    Und was die Sache mit der Demokratie angeht: Demokratie heißt Volksherrschaft. Ich frage dich, wann hast du das letzte Mal an einer Volksabstimmung teilgenommen die die Entscheidungen der Politik beeinflusst haben? Klar, man wählt sich seine Vertreter, welche aus dem Volk kommen. Doch sind sie gewählt, dann ist man deren Entscheidungen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und hat sich unter zu ordnen.
    Eine wahre Demokratie bedeutet für mich dass wichtige Entscheidungen vom Volk selbst getroffen werden, also Volksabtimmungen. Das problem an der geringen Wahlbeteiligung ist doch, dass man dann zwar Einfluss darauf hat wer einen regiert, doch die Entscheidungen treffen immer noch die Leute die dann an der Macht sind. Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und sage dass wenn man das Volk selbst mehr in die Entscheidungsfindung einbezieht dann wird die Beteiligung auch viel höher sein, weil man dann auch einfach sieht dass man damit mehr bewirkt.
    Geändert von Airwolf89 (11.04.2010 um 13:54 Uhr)

  8. #208
    Nothing new Avatar von Kinman
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    Airwolf, ich stimme dir da vollkommen zu. Mein Kommentar war missverständlich. Ich meinte eher, dass die Reaktion von anderen bzw. auch Politikern (der anderen Partei) ziemlich extrem wäre, wenn DE oder AT so etwas machen würden, was eigentlich ziemlich in Ordnung wäre.
    Ich glaube nicht, dass es ein EU Land gibt, in das man leichter einwandern kann/darf, als nach DE.

    lg Kinman

    EDIT: Btw. wie siehts mit der Flux-Saufrunde aus? Sind da schon ein paar im Koma?
    „Die Zukunft gehört dem Buch und nicht der Bombe, dem Frieden und nicht dem Krieg“, Victor Hugo

  9. #209
    0118 999 881 999 119 7253 Avatar von Black Nihlus
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    Zitat Zitat von Airwolf89 Beitrag anzeigen
    @Black Nihlus: Stimme dir zu, anderen geht es bedeutend schlimmer und die würden sich teilweise wünschen UNSERE "Probleme" zu haben. Hast vollkommen recht dass wir in einem Luxus leben der nicht selbstverständlich ist. Meckern und sich beschweren liegt in der natur des Menschen. Ich gebe dir auch Recht wenn du sagst dass die meisten auch nichts dagegen tun, gehöre ich ja auch selbst dazu. Aber siehs mal so: Wenn die Menschen aufhören sich zu beschweren, dann geht gar nichts mehr voran. Dann gaukeln wir uns allen eine heile Welt vor und finden uns damit ab. Nur weil wir bessere Lebensverhältnisse hier haben, als es in anderen Ländern der Fall ist, sollte man nicht aufhören Kritik zu üben, nur so kommt die Menschheit voran.

    Keine Kritik zu üben und sich zu sagen anderen geht es schlechter als uns und es hinzunehmen bedeutet Stagnation. Stell dir mal vor, die Leute in der DDR damals hätten sich gesagt, uns geht es immer noch besser als anderen, was wäre dann wohl passiert? Nichts.

    Es gibt immer andere denen es besser geht und es gibt immer Stellen im eigenen Leben die verbesserungswürdig sind, das Streben nach diesen besseren Zuständen bringt uns nun mal nach vorn, gäbe es das nicht, dann will ich gar nicht wissen wie die Welt heute aussehen würde.
    Ich habe in meiner Ausführung nie gesagt, dass Kritik üben vernachlässigt werden sollte, da hast du mich falsch vestanden.
    Ich hab gesagt nur kritisieren aber selber tatenlos rumsitzen bringt nichts. Niemand wird ja wohl allen Ernstes glauben, dass Zustände sich ändern, wenn jeder Hinz und Kunz zu Hause vor sich hinbrabbelt und meint alles wäre doof und man müsse doch schnellstens was ändern. Das bekommt nämlich kein Politiker mit. Wenn man was erreichen will, dann muss man selber auf die Zuständigen zugehen und es zur Sprache bringen, das ist nämlich Demokratie und man sollte beachten, dass nicht nur auf der höchsten Ebene des Staates zu sehen sondern auch in kleinen Kreisen, seien es Sportvereine, Schulen etcetera. Da wird uns die Möglichkeit gegeben mitzuarbeiten und zu helfen. Vereine haben nämlich auch politischen Strukturen, genau wie es Gewerkschaften gibt, die die Interessen in Firmen vertreten. Gibt es das in anderen Rechtsformen? Also selber anpacken und versuchen die Verhältnisse zu verbessern. Man glaubt gar nicht, wie stark schon zwei Leute irgendwas ins Rollen bringen können.

    BTW: Wer kennt Christiania?
    Das ist ein Versuch die perfekte Demokratie zu verwirklichen. Wenn man sichs genau anschaut ist diese Demokratie Kommunismus. Und das haben die sozialistischen Staaten in keiner Weise geschafft, geschweige denn versucht!
    Geändert von Black Nihlus (11.04.2010 um 14:04 Uhr)

  10. #210
    Va11-Hall-A Avatar von Rated-R.evolution
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    Zitat Zitat von Black Nihlus Beitrag anzeigen
    BTW: Wer kennt Christiania?
    Das ist ein Versuch die perfekte Demokratie zu verwirklichen. Wenn man sichs genau anschaut ist diese Demokratie Kommunismus. Und das haben die sozialistischen Staaten in keiner Weise geschafft, geschweige denn versucht!
    Nein, noch nie davon gehört....*draufklick & durchles*
    hmmm, ich glaube das dieses Konzept, so durchdacht es auch ist, nur in einer kleinen Gruppierung funktioniert.
    Bei einer größeren Bevölkerung gäbe es meiner Meinung nach zu viele "negative Individuen" die das System entweder ausnützen oder sich dagegen auflehnen. Da dürfte auch das allgemeine Problem von Regierungsformen liegen, es gibt immer jemanden der nicht damit einverstanden ist.
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