3 Jahre nach Fallout 3 und 40 Jahre nach Fallout 2. Also im Jahre 2280.
3 Jahre nach Fallout 3 und 40 Jahre nach Fallout 2. Also im Jahre 2280.
Ich denke als Konstanten sollten bleiben:
1. Krieg bleibt immer Krieg![]()
2. Die Suche nach dem G.E.C.K![]()
Konstante 1 kann ich zustimmen.
Aber die Suche nach dem GECK war bisher nur in 2 von 4 Fallout-Spielen Thema.
Meiner Meinung nach gehören in jedes anständige Fallout-Spiel (außer Krieg, der immer gleich bleibt):
-Vaults & Bunker
-Die Bruderschaft
-Supermutanten
-Ghule & Ghulhasser
-Gangs & Raider
-Der Kampf ums Wasser
-Verfallene Ruinen
-Jede Menge Waffen & Gewalt
-Rabenschwarzer Humor
-50er Jahre Musik
-Radioaktivität & grün leuchtender Schleim
-Kannibalismus & Sklaverei
-Abgedrehte, mutierte Kreaturen
-Siedlungen aus Schrott und Müll
-Verrückte Kulte & Religionen
-Jede Menge Anspielungen auf Film & Literatur
Einige deiner Punkte sind gar nicht in allen Falloutteilen vorhanden.
Verstehe außerdem sowieso nicht, warum immer davon geredet wird, Fallout mueße "rabenschwarzen Humor" haben. In FO2 wurde es uebertrieben, FO3 hat das ganze in's Laecherliche gezogen (wie so ziemlich alles).
Und es ist echt schade dass sich die BOS und der ganze Kram nun so in den Koepfen festgesetzt hat. So wird sich die Serie nie weiterentwickeln.
Was findest du bei Fallout 3 lächerlich?...ich versteh auch gar nicht was ihr mit diesem rabenschwarzem Humor meint =D...für mich gabs in Fallout ziemlich wenige Ereignisse, die ich als witzig empfand.Verstehe außerdem sowieso nicht, warum immer davon geredet wird, Fallout mueße "rabenschwarzen Humor" haben. In FO2 wurde es uebertrieben, FO3 hat das ganze in's Laecherliche gezogen (wie so ziemlich alles).
Ich mach mir mal die Mühe:
Gab es eigentlich nie offensichtlich, abgesehen von der Teilaufgabe in Fallout 1.-Der Kampf ums Wasser
Fallout 1 hatte eigentlich vergleichsweise wenig Waffen und ich fand es gut so. Fallout 2 hat übertrieben, mit zu vielen gleichen Waffen, die dann auch noch "un-Falloutig" waren.-Jede Menge Waffen & Gewalt
Das ist ein Punkt, den ich in die Richtung "Leute haben drüber erzählt, jetzt glaubt es jeder" schiebe. Ich meine, das klingt ja so, als wären Fallout 1 und 2 damit übelst voll gewesen. Die Realität ist allerdings, dass Fallout 2 nur mit Pop-Referenzen übertrieben hat und Fallout 1 sehr behutsam war. Im Moment fällt mir spontan nur eine offensichtliche Stelle ein.-Rabenschwarzer Humor
Radioaktivität hat auch immer nur eine untergeordnete Rolle gespielt. In Fallout 1 gab es lediglich den Glow, der gefährlich war und in Fallout 2 das Gecko Kraftwerk, wobei letzteres noch weniger gefährlich gewesen ist.-Radioaktivität & grün leuchtender Schleim
Siehe oben mit dem "Rabenschwarzen Humor". Fallout 2 hat die Anspielungen auf die Pop-Kultur maßlos übertrieben, mit dem ganzen Lulzi, das der Spieler alle 10 Meter findet.-Jede Menge Anspielungen auf Film & Literatur
Geändert von Lexx (15.02.2010 um 13:25 Uhr)
Stichwort: Kampf ums Wasser
In Fallout 1 war die Hauptquest mit frischem Trinkwasser für die Heimatvault verbunden. Wasser war ein kostbares Gut und wurde hoch gehandelt. Ging man ohne Wasserflasche auf längere Fußmärsche, erlitt man Schaden durch Dehydrierung. Es gab Karawanen, die Wasser durchs Ödland transportierten. Die Wasserhändler waren die einflussreichste Partei im Hub, dem Ödland-Handelszentrum.
In Fallout 2 wurde die Hauptquest wieder durch eine große Dürre ausgelöst. Diese hatte nicht nur das Heimatdorf Arroyo, sondern auch die Gemeinde Modoc heimgesucht. Hauptziel der Story war es, das Heimatdorf wieder fruchtbar zu machen. Diesmal mittels eines GECK - dessen Fähigkeiten aber durchaus auch die Aufbereitung und Reinigung verseuchten Grundwassers beinhalteten.
In Fallout 3 ist Trinkwasser zumindest laut Story die knappste Ressource im Ödland. Der Kampf um Projekt Purity bestimmt die Hauptquest. Bettler hängen vor jeder bedeutenden Ansiedlung herum und betteln um Wasser. Nach der Hauptquest tingeln endlich Karawanen mit sauberem Wasser durchs Ödland.
Sehe ich ähnlich. Ich finde den Spagat, den Fallout 3 zwischen Fallout 1 (übersichtliche Auswahl von Waffen) und Fallout 2 (unnötig viele, nicht zum Stil passende Waffen) geschafft hat, sehr gut.Fallout 1 hatte eigentlich vergleichsweise wenig Waffen und ich fand es gut so. Fallout 2 hat übertrieben, mit zu vielen gleichen Waffen, die dann auch noch "un-Falloutig" waren.
Was "rabenschwarzen Humor" angeht, so finde ich, dass auch hier Fallout 3 einen guten Mittelweg zwischen Teil 1 und 2 gefunden hat. Zum Beispiel, dass GNR Songs spielt wie "I love those dear hearts and gentle people, that live in my hometown..." und das Ödland aber tatsächlich voll ist mit dem krassen Gegenteil von Leuten.
Dass Militärroboter antikommunistische Parolen brüllen oder in sanfter Frauenstimme dazu auffordern, sich doch bitte atomisieren zu lassen.
Dass Sierra Petrovita nicht schnallt, was ihr Nachbar Ronald damit meint, er würde ihr gern mal "Sahne auf den Muffin" spritzen.
Etc.
Dafür hat in Fallout 1 der grüne Schleim eine Hauptrolle gespielt - der war nämlich die Quelle der vielen Supermutanten im Ödland. In Fallout 2 konnte man sich in grünen Schleimpfützen sogar eine derartige Verstrahlung zuziehen, dass man mutierte und einem ein zusätzlicher Zeh wuchs. Und in Fallout 3 stirbt eine der Hauptfiguren an Strahlenvergiftung, außerdem sind Questrelevante Orte aufgrund der Strahlenbelastung gefährlich oder sogar unmöglich zu betreten (Vault 87, Projekt Purity Hauptkammer).Radioaktivität hat auch immer nur eine untergeordnete Rolle gespielt. In Fallout 1 gab es lediglich den Glow, der gefährlich war und in Fallout 2 das Gecko Kraftwerk, wobei letzteres noch weniger gefährlich gewesen ist.
Humor und Pop-Anspielungen sind natürlich Geschmackssache, aber in einem gewissen Ausmaß sollten sie doch nicht unbedingt fehlen, finde ich. Für mich gehört das dazu. Und es passt auch gut. Solange man es nicht übertreibt und es in die Story passt. König Arthur und seine Paladine auf der Suche nach der heiligen Handgranate müssen wirklich nicht sein.
Naja, Fallout 3 habe ich bei meiner Aufzählung völlig ignoriert.
Der "grüne Schleim", den du meinst, ist der FE-Virus und dem würde ich auch keine zu große Rolle zuspielen. Es ist klar, dass der Meister die Supermutanten damit erschaffen hat, trotzdem war das kein Dreh- und Angelpunkt, der das Spiel ausgemacht hat. Die grünen Pfützen in Fallout 2 (oder Fallout 1, Gunrunners), waren einfach nur Atommüll.
Generell gilt, je mehr Elemente aus den vorherigen Spielen immer und immer wieder recycled werden, desto beschissener ist es und damit meine ich jetzt unter anderem den FE-Virus, die Brotherhood, Enclave, Supermutanten als Hauptfeinde, endlos viele Vaults überall, etc. etc...
Zum Vergleich, Van Buren hat den FE-Virus nicht benutzt und es gab auch nur eine einzige Vault im ganzen Spiel. Na wenn das mal kein Ausbruch aus dem Klischee ist.
Wie DansonDelta40 aber schon gesagt hat, finde ich auch, dass die Bruderschaft, Vaults und Supermutanten einfach zu Fallout dazugehören.
Ich mein warum sollten die auf einmal nicht mehr da sein, wenn sie schon die ganze Zeit da waren?...Rein logisch gesehen geht das gar nicht.
Wenn es in Fallout 3 (also 2277) Supermutanten gibt, warum soll es dann in New Vegas (also 2280) keine mehr geben?