0.0 miep?
Kritik? Verbesserungsvorschläge? *lol?* Da fällt mir nichts ein. ^^
Nur eins noch:
Will weiterlesen!!![]()
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Danke, wer hätte gedacht, dass die Geschichte so gut aufgenommen wird.Das nenn ich mal Motivation zum Weiterschreiben.
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Apropos Weiterschreiben:
Kapitel 6
Mit vor Angst schriller Stimme trieb der Erzbischof den Kutscher an. „Schneller, Hundesohn!“ , schrie er. Der Kutscher beeilte sich, so schnell zu fahren wie er konnte, denn er wusste um die Macht der Inquisition. Und um ihre Schüreisen.
Nachdem Shalidar mit der Reinigung seiner Waffen fertig war, ging er langsam durch Tristessa, auf der Suche nach einem Pferd, denn er wusste, dass er zu Fuß kaum Chance hatte den Bischof einzuholen. Leise schlich er durch das Dorf, bedacht darauf, nicht noch weiter Inquisitoren anzulocken, doch er wusste, es würde nicht lange dauern, bis die zwei, die entkommen waren, Verstärkung holen würden. Verdammt, er musste hier weg, bevor...
„Da ist er! Haltet ihn!“ Der plötzliche Ruf riss Shalidar aus seinen Gedanken. Sofort war er wieder bei der Sache, die Schwerter hoch erhoben und bereit für den Kampf.
In der Ferne erschienen 2 Inquisitoren auf Pferden. Er erkannte, dass es dieselben waren, die vorher geflohen waren, und nun kamen sie ohne Verstärkung zurück. Anscheinend vernebelte ihr Glaube ihre Gedanken. Shalidar lächelte finster, während er ein Wurfmesser zog und es mit tödlicher Präzision auf den ersten Inquisitor warf. Das Messer traf sein Ziel und warf den Inquisitor vom Pferd, er blieb reglos liegen. Der andere Mann war vorsichtiger, er stieg vom Pferd, um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden wie sein Kamerad. Auf dem Rücken trug er einen langen Holzstab, den er jetzt in die Hand nahm. Bei dem Gedanken, gegen jemanden mit einem Stück Holz in der Hand zu kämpfen, musste Shalidar unwillkürlich grinsen. Doch da stürzte sein Feind schon mit hoch erhobenen Stock auf ihn zu, bereit, ihm die Schädeldecke zu zertrümmern. Der Stock sauste auf Shalidar nieder... und blieb im Schwert des Schurken stecken. Während der Inquisitor noch verdutzt schaute, durchbohrte Shalidar ihn mit seiner zweiten Klinge. Mit dem Fuß stieß er die Leiche aus der Klinge und bückte sich, um seine Waffe an der Robe seines gefallenen Gegners zu säubern. Gegen seinen Willen musste er erneut grinsen.
Verdammt, so viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr... , dachte er amüsiert.
Dann schritt er langsam zu dem Mann, den er mit seinem Messerwurf vom Pferd geholt hatte. Er lebte noch.
„Sag mir, wohin der Erzbischof unterwegs ist! Und ich will keine Zitate aus deinem Heiligen Buch hören, nur Informationen!“ , schrie er den Verwundeten an.
„Du kannst mir nichts anhaben, mein Gott schützt mi....argh!“ Der Mann schrie schmerzerfüllt auf.
„Ich sagte, kein Gottesgerede. Und jetzt erzähl mir was über den Erzbischof, oder soll ich dir noch einen Finger brechen?“ Shalidar grinste. Er liebte es, die Machtposition innezuhaben.
„Schon gut, schon gut.“ Der Mann spuckte blutig aus. „Seine Heiligkeit ist auf dem Weg nach Stormwind.“
[Kurze Erklärung für alle, die nicht so bewandert im Warcraft-Universum sind: Stormwind ist die Hauptstadt der Menschen und Teil des Allianzgebiets]
„Nach Stormwind?“ Shalidar konnte seine Überraschung nicht verbergen. „Wieso sollte er dorthin wollen! Das ist Herrschaftsgebiet er Allianz! Seit Jahrhunderten sind wir verfeindet!“
„Ja, offiziell. Doch die Inquisition kennt keine Grenzen, wir arbeiten fraktionenübergreifend. Und ihr könnt mich nicht töten, nur diese sterbliche Hülle, und dann werde ich in den Himmel auffahr....argh! Hurensohn!“ Ein lautes Knacken ertönte. Erneut schrie der Inquisitor.
„Du lernst nicht aus Fehlern, was? Wenn das so weitergeht, hast du bald keine Finger mehr, die ich dir brechen kann.“
„Ich spucke auf Euch, Atheist. Auf Euch und Euresgleichen!“ Die Stimme des Folterers war nur noch ein leises Flüstern. Er schloss die Augen, bereit, in den Schlaf der Toten zu fallen. Doch diesen Gefallen wollte Shalidar ihm nicht erweisen. Er rüttelte ihn.
„Noch seid Ihr nicht tot! Und ich lasse Euch erst ins Gras beißen, wenn ich erfahren habe, was ich hören will!“
„Lasst mich gehen. Meine Zeit auf dieser Welt nähert sich dem Ende. Selbst Ihr könnt nichts dagegen unternehmen.“ , sagte der Inquisitor mit der Ruhe des wahrhaft Todgeweihten.
„Nein, das kann ich wohl nicht.“ , gab Shalidar zu. Seine Augen blitzten boshaft auf. „Aber ich es Euch unangenehmer gestalten!“ Tief versenkte er seinen Dolch in der Kehle des Mannes, während sich ein Blutschwall auf die Robe des Inquisitors ergoss. Auch die Robe, die Shalidar als Tarnung benutzt hatte, war von Blutflecken geziert. Geschwind zog er sie aus, putzte seinen Dolch und ging zu den Pferden der Inquisitoren. Gott sei Dank hatten sie sich nicht aus dem Staub gemacht. Er stieg auf ein Ross, das dem seinen gar nicht so unähnlich war, auf, und ritt zurück nach Silbermond. Erstmal musste er sich einen Plan überlegen und seine Vorräte nachfüllen. Er konnte nicht einfach nach Stormwind reiten. Wenn es stimmt, was der Mann gesagt hatte, dann war der Einfluss des Erzbischofs in Stormwind ebenso groß wie in Silbermond. Er musste unerkannt nach Stormwind, und er kannte jemanden, der ihm dabei helfen konnte.
„Verdammt, so langsam frage ich mich, ob 1000 Gold das alles wert sind...“, murmelte er finster.
Bald folgt das nächste Kapitel. Ich glaube, es ist nicht nötig zu erwähnen, dass Verbesserungsvorschläge etc. gern gesehen sind?^^