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  1. #31
    Taschenbillard-Spieler Avatar von slycer
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    Also echt.....haben die Innenminister denn nichts anderes zu tun?
    Damit werden sie nie durchkommen, Spiele zu verbieten. Dazu kommt noch die USK. Die sind ja dafür verantwortlich was auf den Markt kommt, und was zu brutal ist, wird sofort zensiert bzw garnicht mal getestet. Und die machen ihren Job eigendlich gut, auch wenn es manchmal seltsame Dinge gab (Quake 4 bis zur Unterhose geschnitten und Dead Space.....naja....)

    Hat der Amokläufer von Winnenden eigendlich aktiv "Killerspiele" gespielt?

  2. #32
    Casual-Gamer Avatar von Immolation
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    Zitat Zitat von sh4d0wl0rd Beitrag anzeigen
    Wissenschaftlich bewiesen ist nämlich, dass Medienkonsum im Regelfall (d.h. bei mental einigermaßen stabilen Menschen) Persönlichkeitsmerkmale NICHT beeinflussen kann.
    Du hast nicht zufällig eine Internetquelle dafür? Würde mich interessieren.

  3. #33
    sh4d0wl0rd
    Gast

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    Zitat Zitat von Immolation Beitrag anzeigen
    Du hast nicht zufällig eine Internetquelle dafür? Würde mich interessieren.
    Da wirst du eher in Fachbüchern denn im Netz fündig werden. Empfehlen könnte ich hier als kurzen Überblick den Beitrag Persönlichkeitspsychologische Grundlagen von Manfred Schmitt (2004) im Lehrbuch für Medienpsychologie von Roland Mangold, Peter Vorderer und Gary Bente (Hrsg.), erschienen in Göttingen bei Hogrefe.
    Falls es in deiner Nähe eine National- oder Universitätsbibliothek mit sozialwissenschaftlichem Bestand gibt, sollten die Chancen gut stehen, dass du das Buch dort findest.

  4. #34
    G.Hirn
    Gast

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    Zitat Zitat von Immolation
    Du hast nicht zufällig eine Internetquelle dafür? Würde mich interessieren.
    Zitat Zitat von sh4d0wl0rd Beitrag anzeigen
    Da wirst du eher in Fachbüchern denn im Netz fündig werden. Empfehlen könnte ich hier als kurzen Überblick den Beitrag Persönlichkeitspsychologische Grundlagen von Manfred Schmitt (2004) im Lehrbuch für Medienpsychologie von Roland Mangold, Peter Vorderer und Gary Bente (Hrsg.), erschienen in Göttingen bei Hogrefe.
    Falls es in deiner Nähe eine National- oder Universitätsbibliothek mit sozialwissenschaftlichem Bestand gibt, sollten die Chancen gut stehen, dass du das Buch dort findest.
    Owned

    Zitat Zitat von slycer
    Hat der Amokläufer von Winnenden eigendlich aktiv "Killerspiele" gespielt?
    Macht das einen Unterschied ?

    Zitat Zitat von sh4d0wl0rd
    Was den Begriff "Killerspiele" angeht: Hier hat die Community ihre Chance verpasst, einen alternativen, weniger plakativen Begriff einzuführen.
    Inwiefern ?
    Der Community ist es, meiner Meinung nach, nur möglich in der Community selbst einen anderen Begriff einzuführen, auf die Gesellschaft hat die Community ja eigentlich keinen großen Einfluss (Außer ein Großteil der Bevölkerung würde der Community angehören). Da können dann die Politiker mit ihren, typisch politischen, plakativen Begriffen die Gesellschaft leichter erreichen, was Shooter bei den vielen Nichtspielern zu "Killerspielen" macht.

  5. #35
    Avatar von Lorion
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    Zitat Zitat von Sargnagel Beitrag anzeigen
    Langfristig würde aber trotzdem die Anzahl von Neuerscheinungen solcher Daddels darunter leiden. Und soweit darf es nicht kommen!
    Nö, ist nicht von auszugehen, denn auch wenn Deutschland innerhalb Europas wohl der grösste Absatzmarkt für Computer-/Videospiele ist, ist er global gesehen eher unwichtig. Ausschlaggebend ist Amerika und dort werden Shooter/Metzelspiele auch weiterhin sehr beliebt sein.

    Darüber hinaus wird auch nicht der Besitz solcher Spiele verboten, sondern nur Verkauf und Herstellung, wodurch jeder, der das durch die USK empfohlene Alter besitzt, sich die Spiele problemlos aus dem (europäischen) Ausland bestellen kann (alternativ tuts auch der digitale Download bei nem x-beliebigen Anbieter).

    Und wenn alle (legalen) Stricke reissen, dann gibts immer noch tausende von Filesharingseiten...

    Effektiv zeugt dieses Vorhaben mal wieder eindrucksvoll davon, wie weltfremd unsere deutschen Politiker doch sind und wie wenig Ahnung sie von den (gar nicht mehr sooo) "neuen Medien" haben.

  6. #36
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    Schwierig ist es nur ein anderes Bild als das des in der Schule tötenden verdummten Killerspielerspielers zu schaffen.
    Das deutsche Pendant der besonders in Schweden erfolgreichen Piratenpartei *grins* hat zumindest mal Partei ergriefen
    http://piratenpartei.de/presse/Pirat...4reinsatz%20ab

  7. #37
    Casual-Gamer Avatar von Immolation
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    Zitat Zitat von sh4d0wl0rd Beitrag anzeigen
    Da wirst du eher in Fachbüchern denn im Netz fündig werden. Empfehlen könnte ich hier als kurzen Überblick den Beitrag Persönlichkeitspsychologische Grundlagen von Manfred Schmitt (2004) im Lehrbuch für Medienpsychologie von Roland Mangold, Peter Vorderer und Gary Bente (Hrsg.), erschienen in Göttingen bei Hogrefe.
    Falls es in deiner Nähe eine National- oder Universitätsbibliothek mit sozialwissenschaftlichem Bestand gibt, sollten die Chancen gut stehen, dass du das Buch dort findest.

    Du hast also tatsächlich Ahnung von der Thematik. Gut, dass ich gar nicht erst versucht habe mit dir rum zu diskutieren.
    Danke für die Leseempfehlung.

  8. #38
    sh4d0wl0rd
    Gast

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    Keine Ursache. Bin nuneinmal einer von denen, die "was mit Medien" machen.

    Zitat Zitat von G.Hirn Beitrag anzeigen
    Inwiefern ?
    Der Community ist es, meiner Meinung nach, nur möglich in der Community selbst einen anderen Begriff einzuführen, auf die Gesellschaft hat die Community ja eigentlich keinen großen Einfluss (Außer ein Großteil der Bevölkerung würde der Community angehören).
    Es gibt durchaus eine Möglichkeit, wie Minderheiten die öffentliche Meinung beeinflussen können. Nötig sind dafür

    a) ein nicht-dogmatisches und
    b) konsistentes Auftreten.

    Punkt a wird inzwischen immer besser erfüllt. Viele Spielemagazine und durchaus auch einige Diskussionsforen sind bemüht, bei Diskussionen über das, was die Politik als "Killerspiele" bezeichnet, stets beide Seiten der Medallie zu betrachten und auch der Gegenseite einige rationale Argumente zugestehen.
    Trotzdem mangelt es noch akut an Punkt b. Denn zum einen ist die Community zu wenig organisiert, als dass sie einheitliche Aussagen liefern könnte, zum anderen schwankt die Qualität der Argumente und das Niveau der Diskussionen zu stark.

    So oder so war es alles andere als kampfeslustig, einfach dieses Unwort von der Politik zu übernehmen.

  9. #39
    Let's Play-Gucker Avatar von skiesofgray
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    Ein anderer Begriff für "Killerspiele" ist echt eine gute Idee.

    Ich dachte früher, mit diesem Wort wären nur Ego-Shooter gemeint, aber seitdem die Herren Minister auch RPGs wie "The Witcher" oder Schnetzelspiele (auch so ein komischer Begriff) dazuzählen, muss man sich echt was anderes überlegen.

    Vorschlag: Wie wärs mit "Actionspiele"? Den Begriff gibts zwar schon, ist doch aber durchaus vergleichbar und nicht so abwertend, oder?

  10. #40
    Moderator Avatar von germi
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    Zitat Zitat von gozillafuerarme Beitrag anzeigen
    ...Letztens hab ich schmunzelnd nen Radiobeitrag verfolgt in dem es darum ging das sich die Schützenvereine zu unrecht Kriminalisiert fühlen und gegen Aussagen die dies beinhalteten demnächst vor Gericht ziehen werden. Da denk ich mir nur:Wie soll ich mich, und Tausende andere als Gamer behandelt fühlen?
    Indem man genau das selbe macht?

    Unsere Anscheins-Volksvertreter versuchen über ihr Versagen hinweg zu täuschen indem sie sich schwächere Gruppen suchen die sich Knebeln können und diese Aktion als Gewinn für die Sicherheit verkaufen können. Ist ja schließlich bald Wahl, und da muss man nunmal vorweisen das man was gemacht hat....

    Auch ich bin in einem Verein, ich bekomme den ganzen Kram direkt hautnah mit, und da fallen ebenfalls solche Vergleiche...man wird ebenfalls als potentieller Amokläufer, ja direkt als Krimineller hingestellt. Genau so wie die Leute die Shooter oder ähnliches spielen....

    Und ich habe in dem Thread hier schon gelesen das jemand schrieb etwaige Waffenverbote wären in der Schublade verschwunden...das kommt noch, die Salami wird Stück für Stück abgeschnitten, demnächst findet dazu eine Anhörung des Innenausschusses des Bundestages statt mit Möchtegern-Experten, mittlerweile kann ja jeder Arsch sich Experte für irgendwas nennen...und in der Hinsicht wird da auch gedreht, aber halt im Hintergrund....und ich wäre mir da nicht so sicher das es euch als nicht-Waffenbesitzer nicht trifft...für ne Brotzeit ein Brotmesser dabei, schon ist man der Arsch, ist vorbestraft und um bis zu 10000€ ärmer...

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