Erstens:
Dieser Satz hier: Wenn einer Gothic spielen kann, dann kann er auch mein Spiel ertragen.
Ich hoffe mal, dass die Entwickler in keinster Weise solche Gedanken haben!
Zweitens:
Wie kann man denn bitte pauschal behaupten, "dass Rollenspiele grundsätzlich in allen Bereichen ausser den Dialogen mieser sind?"
Zunächst einmal: Natürlich muss ein Rollenspiel in den Dialogen ALLES andere Übertreffen, weils halt größtenteils Kern eines Rollenspiels ist! Zu Dialogen zähle ich jetzt grundsätzlich mal moralische Entscheidungen dazu, da sie fest verzahnt sind.
Was mich aber an der weiteren Aussage stört ist folgendes:
Glaubt man dir, so sind andere Teile eines Rollenspiels qualitativ schlechter als die "Reinformen" dieser Spiele.
Als Beispiel würd ich gerne Mass Effect anführen, da du dich da ja auch auskennst. Als begeisterter Halo-Fan kommen mir die Kämpfe in Mass Effect viel statischer vor. Warum? Weil ich teilweise echt harte Brocken vor mir hab. Und das wird wiederum von zwei rollenspieltypischen Dingen beeinflusst:
1. Der Spielercharakter kann "gut" und "falsch" geskillt sein. Ich mein damit gut und falsch in der jeweiligen Situation. Steh ich nun als Soldat vor nem Kroganer oder als Biotiker. Muss ich ihn mit Waffengewalt bezwingen oder lähm ich ihn, um ihn langsam aber sicher auszuschalten? Einigen Spielern wird das schwer vorkommen und auch nicht gefallen, aber daran ist nicht das Spiel schuld, sondern der Mensch der vor dem Pc/der Konsole sitzt.
2. Das geht mit dem vorher genannten einher. "Realismus" Das Spiel an sich kann zäh werden, weil der Gegner übermächtig scheint, man sich also noch ein wenig vorbereiten muss/stärker werden muss. Schließlich spielt man ja Rollenspiele, um diesen Fortschritt zu erreichen und die Story voranzutreiben. Es ist also klar, dass es nicht an actiogeladene Szenen eines Halo (oder generell eines Shooters) rankommt. Auch extreme Rätsel, wie aus Adventures, oder aufwändige Wirtschaftssimulationen wie in Aufbauspielen ala ANNO oder Siedler wird man in Rollenspielen nicht finden. Ich sag immer ganz gern, dass es eine Art Hybridkategorie ist: Von allem etwas, aber nichts bis ins äußerste getrieben.
Und des weiteren ist ja auch zu erwähnen, dass die meisten Rollenspiel-Titel technisch meistens auf dem Stand sind, okay Gothic 2 zu seinem Erscheinungsdatum nicht mehr ganz, dafür werden die meisten Spiele aber gerade für ihre Grafikstile gelobt. Fallout war zum Beispiel auch nicht ausgesprochen bombastisch, dafür passte aber alles zum Stil der Zeit und trug zum Flair bei.
Sone Behauptung kann im Endeffekt nur zustande kommen, wenn man, wie du ja auch schon schriebst, grundsätzlich mit dem Genre nichts oder nur sehr wenig anfangen kann. Das ist dann aber nicht Problem des Spiels, sondern der jeweiligen Person.
Das wäre so als wenn ich mich über Sportspiele äussern sollte... bin zwar durchaus in der Lage das komplett objektiv zu tun, wenns aber um meine subjektive Meinung geht, dann würde ich da wohl kein gutes Haar dran lassen, einfach weil ich Sportspiele per se kotzelangweilig finde. Kann letztendlich aber das Spiel nichts für, sondern nur ich selbst, weils einfach nicht mein Genre ist.
Ähnlich siehts beim neuen Operation Flashpoint aus. Shooter mag ich, das Game ist aber mal so gar nichts für mich, da das fehlen einer Quicksavefunktion gepaart mit dem extremen Schwierigkeitsgrad mir direkt den Spass dran verdirbt, auch wenn ichs von den SPielfeaturen und dem Gesamtkonzept eigentlich interessant finde. Ist aber einfach nicht meins und das ist auch in Ordnung so, denn für jemanden wie meinen Bekannten, bei dem ichs probespielen konnte, ist das genau das richtige, da der seinen Spielspass eben grade aus dem extremen Realismus zieht.
Das ist einfach der Eindruck, den ich durch aufgeschnappte Infos bekomme, ich habe das nicht absolut gesetzt.
Im übrigen wünschte ich mir, dass handelsübliche Shooter durch RPG-Elemente wie Leveln und Skills interessanter gemacht würden. Inzwischen langweilen mich diese ewig gleichen Schläuche immer mehr, wo man im besten Fall einfach bessere Waffen findet, mit denen man aber auch nicht mehr als ballern kann.
Gerade Halo ist ein ziemlicher Langeweiler, der ausserdem noch ein veraltetes Bedienungskonzept besitzt und wo man die Version 3 kaum als Next Gen bezeichnen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass ME 2 selbst ohne Biotik und Technik ein besserer und schönerer Shooter als Halo 3 wird, wenn sie noch ein wenig an der KI schrauben.
No mods for Failout 76.
Wenn dich die Shooter langweilen, spiel was anderes!
Und damit das hier nicht zum Off-Topic ausartet, würd ich dich bitten mal hier hinzukommen, den Kommentar über Halo möchte ich nämlich nicht so stehen lassen und da bin ich wahrscheinlich nicht der einzige aus dem Halo-Bereich!
Ich werf mich mal eben ins Getümmel und hab eigentlich nur ne kurze knappe Frage, die zwar mal angesprochen wurde, aber nicht gänzlich erläutert wurde.
Vor allem bei Gothic 2 konnte man sehen wie der Anschluss einer Fraktion nicht nur Unterschiede im Gameplay (Magier, Kämpfer etc. ) mit sich brachte, sondern auch die Reaktion der Welt auf dich veränderte. So war ein Söldner in Gothic zwei in der Stadt bei den "braven Bürgern" krimineller Abschaum, warst du ein Paladin, haben dich alle geschätzt und Respekt vor die gehabt (in der Stadt) und warst du ein Magier, standest du über dne Paladinen und die Art Priester hat in jedem braven Bürger die Ehrfurcht schlechthin erwachen lassen.
Ein paar Beispiele für Reaktionen.
Meine Frage also, ob wir in Risendiese Identifizierung mit der eigenen Fraktion noch haben und ob es eine gesellschaftliche Rangordnung gibt.Beipsiel 1:
Als Feuermagier in G2, der auf dass einzig verfügbare Schiff will, dass von der Insel fährt. Es wird von Paladinen bewacht. Als Feuermagier kannst du fragen, ob man dich auf das Schiff lässt. Der Paladin wird dich nicht durchlassen, also fragst was passieren würde, wenn jemand einfach drauf geht. Man bekommt schnell klar gemacht, dass die Paladine einen töten würden. Fragt man darauf, ob ein Paladin einen Feuermagier ermorden würde, dann wird dem braven Ritter schnell klar, was los ist. man kommt aufs Schiff. Kein Anhänger einer anderen Fraktion kann das, selbst als Paladin hat man nicht die Erlaubnis.
Beispiel 2:
Als Feuermagier, der im Söldnerlager rum rennt. Man wird dich schnell als verweichlichten feinen Herr beschimpfen, der sich hinter diesem Magie Müll verbirgt, Respekt sucht man hier vergebens, auch auf die geselschaftliche Stelungen des Magiers pfeifen sie.![]()
Falls ich deine Frage jetzt richtig verstanden habe: Wenn du in Risen z.B. als Magier-Meister durch die Gegend läufst, reagieren die Leute viel freundlicher, als wenn du als Bandit durch die Gegend läufst. Wenn du als Meister allerdings ins Banditenlager gehst, stösst du meistens auf ein paar schlecht gelaunte Typen^^
Ja, es gibt sie, als Ordenskrieger darfst du z.B. auch mit gezogener Waffe über einen Hof laufen, wenn du aber gerade erst als Schiffsbrüchiger dort ankommst, dann werden dich auch die Bauern zurechtstutzen, wenn du grundlos deine Waffe ziehst.
Allerdings hab' ich das Gefühl, dass dieser Indentifizierungsfaktor nicht mehr ganz an den eines G2 heranreicht, ich bin jetzt Magier, im Banditenlager merke ich kaum etwas. Ein paar Typen wollen zwar nicht mehr mit mir reden oder haben Riesenrespekt vor mir, aber der Großteil handelt mit mir oder trainiert mich. Find' ich nicht so gut für die Atmosphäre.
Also ich hab mich mal zum Ordenkrieger gemeldet. Finde ich cool, den Inquisitor. Aber das beste am Spiel ist immernoch die Sprchasugabe. Nicht nur die Stimmen passen, sondern auch die Texte sind richtig cool.![]()
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Ehemaliger Let's Player, braucht das aber nicht mehr!
Wenn man mich einmal erreichen möchte, dann auf Twitter!
Vielleicht liest man sich dann ja mal
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