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  1. #31
    Avatar von Timiursa
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    Trotzdem muss es zu einem Ergebnis kommen. Und wenn man das ganze lediglich mit dem Argument brgründet, dass dies außerhalb unseres Wissensgebietes liegt, ist das ziemlich schwach.
    Dann wäre der gesamte Thread (oder gar die gesamte Philosophie) überflüssig.

  2. #32
    Daddler Avatar von CH3AT3R
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    wir können einfach annehmen, es gibt keinen Gott...
    und auch sonst keine allmächtigen wesen...
    ich würde sagen, unser problem könnte sein, dass wir davon ausgehen, dass es allmächtige wesen gibt...
    jetzt haben wir durch gegenbeweis bewiesen, dass es keine allmächtigkeit geben kann, zumindest nicht mit menschlicher vorstellungskraft

  3. #33
    Taschenbillard-Spieler Avatar von nOeTHe
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    glaube das Problem ist das wir uns in eine Diskussion verannt haben die man nicht gewinnen kann...

  4. #34
    Avatar von Timiursa
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    Ich bin kein Fan von beiden Theorien.
    "Alles ist nur durch pure Evolution entsstanden"
    Das ist in meinen Augen Wunschdenken. Man kann nichts aus dem nichts heraus erschaffen, es kann nichts geben, das schon immer da war. (Gott lasse ich hier außen vor, da es sich hier ja um die Wissenschaftsseite der Medaille handelt). Also mus alles einen gewissen Anfang haben

    "Gott steht am Anfang"
    Von Göttern kann nund wirklich jeder halten was er will. Ob nun jemand glaubt, sein Gott ist eine allmächtige Personifierzerung des Guten oder eine 3 köpfige Kuh -Für mich ist es Schnuppe. Für das erste gibt das die tolle Bibel. Wow, welch Argument.

    Ich nehme an, dass esetwas höheres gibt als uns selbst, nach dem Tod kommt noch was. Aber ich verbinde das nicht mit irgendeiner religiösen Neigung. das wäre dann meine eigene religion.
    An den gütigen herrn mit seinem heiligen geist glaube ich bereits seit jahren nicht mehr.

  5. #35
    G.Hirn
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    Ist der Stein für uns Menschen unzerstörbar, für den Gott jedoch nicht, dann ist dieser Gott in unseren Augen allmächtig. Denn Allmacht ist ein menschlicher Begriff der aus unserer Perspektive beschreibt, wir sehen, dass der Stein unzerstörbar ist, jedoch ist es dem Gott möglich ihn zu zerstören, was ihn für uns Menschen aber weiterhin unzerstörbar bleiben lässt.

    Für uns Menschen ist es unmöglich 50 km/h schnell zu sprinten, aber für einen Geparden ist das möglich, nur weil wir aus unserer subjektiven Perspektive etwas als nicht möglich erklären, muss das objektiv nicht der Fall sein.

  6. #36
    Avatar von Timiursa
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    Ist der Stein für uns Menschen unzerstörbar, für den Gott jedoch nicht, dann ist dieser Gott in unseren Augen allmächtig. Denn Allmacht ist ein menschlicher Begriff der aus unserer Perspektive beschreibt, wir sehen, dass der Stein unzerstörbar ist, jedoch ist es dem Gott möglich ihn zu zerstören, was ihn für uns Menschen aber weiterhin unzerstörbar bleiben lässt.
    Das ist falsch. Allmacht bedeutet nicht, dass jemand etwas kann, was ich nicht kann. Frauen können Kinder gebären, sind sie deshalb für Männer allmächtig? Okay, manche fühlen sich so, aber die Antwort ist Nein.
    Und bevor jetzt die Antwort kommt, dass Frauen sich nicht selbst befruchten können: Das war nur ein Beispiel.
    Ein Baby kann nicht laufen, trotzdem sind alle die es können ja nicht allmächtig.
    Und der Stein ist in unserem Beispiel ja ein göttlicher Stein. Wenn der Gott ihn zerstört, hat er damit bewiesen, dass er nicht allmächtig ist.
    Das ist ein Paradoxum, in demd er Gott immer als Verlierer dasteht.

  7. #37
    G.Hirn
    Gast

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    Das ist Schwachsinn.

    Gott ist allmächtig, weil er alles kann, was wir nicht können, das mit dem Stein
    war nur ein Beispiel.
    Ein Baby kann nicht laufen, wir sind aber nicht für das Kind allmächtig, denn wir können bspw. nicht fliegen, was unsere Allmacht unmöglich macht.
    Allmacht bedeutet: unabhängig jeder Gesetzmäßigkeit alles tun zu können.

    Ein göttlicher Stein ? Zeige mir einen göttlichen Stein, dann können wir weiterreden. Wir können aus Fiktionen keine Machtbeurteilung machen, dann könnten wir auch einfach einen Stein erfinden der für einen allmächtigen Gott nicht zerstörbar ist und somit ist dieser nicht allmächtig. Ebenfalls Schwachsinn.
    Geändert von G.Hirn (05.03.2009 um 16:59 Uhr)

  8. #38
    Avatar von Timiursa
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    Ein göttlicher Stein ? Zeige mir einen göttlichen Stein, dann können wir weiterreden. Wir können aus Fiktionen keine Machtbeurteilung machen, dann könnten wir auch einfach einen Stein erfinden der für einen allmächtigen Gott nicht zerstörbar ist und somit ist dieser nicht allmächtig. Ebenfalls Schwachsinn.
    Es geht doch ums Pronzip. Wenn es einen mallmächtigen Gott gibt, kann dieser einen allmächtigen Stein erschaffen.
    das wäre dann ein göttlicher Stein, weil er durch die Macht Gottes entstanden ist.
    Allerdings müsste die Allmacht Gottes ihm dann auch wieder erlauben, diesen unzerstörbaren Stein zu zerstören und hier tritt das Paradoxum ein.

    Ein Baby kann nicht laufen, wir sind aber nicht für das Kind allmächtig, denn wir können bspw. nicht fliegen, was unsere Allmacht unmöglich macht.
    Das war auch nur ein Beispiel. Das Baby hat keine Ahnung vond er späteren Welt (So wie wir keien wirkliche Ahnung von der Allmcht haben, wir können sie uns nur vorstellen.) Das baby sieht also einen menschen aufrecht gehen und ist überrascht.
    Genauso überrascht wären wir wohl, wenn ein Gott vorbeigeflogen kommt. Es geht eben darum, dass wir die Allmcht nicht fassen können. Weder physisch noch psychisch.
    Allmacht bedeutet: unabhängig jeder Gesetzmäßigkeit alles tun zu können.
    Jein. Wenn man von allem unabhängig ist, enstehen neue Umstände, die wir uns nicht vorstellen können.

  9. #39
    G.Hirn
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    Zitat Zitat von Timiursa Beitrag anzeigen
    Es geht doch ums Pronzip. Wenn es einen mallmächtigen Gott gibt, kann dieser einen allmächtigen Stein erschaffen.
    das wäre dann ein göttlicher Stein, weil er durch die Macht Gottes entstanden ist.
    Wenn wir von der religiösen Weltentstehung ausgehen, dann wäre jeder Stein, jeder Baum, jedes Tier, einfach alles göttlich, zumindest wenn man deiner Interpretation folgt.

    Zitat Zitat von Timiursa Beitrag anzeigen
    Allerdings müsste die Allmacht Gottes ihm dann auch wieder erlauben, diesen unzerstörbaren Stein zu zerstören und hier tritt das Paradoxum ein.
    Zitat Zitat von Timiursa Beitrag anzeigen
    ... ,enstehen neue Umstände, die wir uns nicht vorstellen können.
    Ab wann beginnt etwas paradox zu sein ?
    Du selbst sagst, es entstehen Umstände die wir nicht verstehen können, sind sie deshalb paradox? Sie sind auch hier wieder nur aus unserer Perspektive paradox und für den Gott völlig normal, nur weil wir uns etwas nicht vorstellen können, muss es nicht unmöglich sein. Wenn du von Taten im Unvorstellbaren sprichst, dann sagst du damit auch, dass es möglich wäre, dass Gott den unzerstörbaren Stein zerstört, denn er ist nicht an unsere menschliche Logik gebunden und kann außerhalb unserer Vorstellungskraft agieren.

  10. #40
    Avatar von Timiursa
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    Es geht im Prinzip nicht um das zerstören, sondern um das erschaffen. Gott hat keinen unzerstörbaren Stein erschaffen.
    Um deutlicher zu sein: Er hat keinen Steine erschaffen, den ein Gott nicht zerstören kann.

    Wenn wir von der religiösen Weltentstehung ausgehen, dann wäre jeder Stein, jeder Baum, jedes Tier, einfach alles göttlich, zumindest wenn man deiner Interpretation folgt.
    Könnte man fast denken. Aber der wesentliche Unterschied ist, dass alles auf unserer Erde zum sterben verdammt ist. Wenn es einen Gott gibt, hat er also bestimmt, ein Mensch hat eine begrenzte Lebenszeit, genau wie ein Baum oder Tier.
    Auch ein Stein ist endlich und zerstörbar. Im beispiel geht es ja um einen ganz außergewöhlichen Stein, der über allen anderen Dingen steht, die Gott je geschaffen hat. meinetwegen kann es auch ein baum oder Lebewesen sein.

    PS: Sind wir jetzt eigentlich allein?

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