Es ist quasi unmöglich zu studieren ohne Alki zu werden...
Oder man macht was falsch.
Es ist quasi unmöglich zu studieren ohne Alki zu werden...
Oder man macht was falsch.
Da kann ich dir guten Gewissens wiedersprechen.Ich bin erst junge 19 und habe noch NIE so viel getrunken, dass ich einen Rausch hatte. Selbst auf den 2 Abschlussfahrten (Realschule und Berufsfachschule) wurde mir zwar Alk angeboten, ich hab aber immer nur so viel getrunken, wie ich vertrage, ohne dass mir schwindlig oder schlecht wird (ich kenne meine Grenzen). Und ich hätte den Alk nicht mal gebraucht. Ohne wärs genau so schön gewesen. Getrunken habe ich (für mich persönlich) nur, weil meine Klassenkameraden die ganze Zeit gemeckert haben, dass ich eine Spaßbremse sei, wenn ich nicht mitmache.
(Insgesamt habe ich nur 4 mal in meinem Leben Alk getrunken, und ich finde das war genug. Ich brauche das Zeug nicht. Weder fürs Feiern, noch fürs Vergessen oder sonst was.)
Und ansonsten habe ich keinen Alk angerührt. Nie. Und wenn ich mal Lust auf nen Cocktail habe (hab ich öfter), dann liebe ich die Alk-freien.Die schmecken einfach besser, finde ich.
Manch mögen ja sagen, dass es dazu gehört, sich auf so einer Abschlussfahrt volllaufen zu lassen, aber für mich hört der Spaß auf, wenn einer reiert, rummlallt oder (wirklich passiert!) über die Reling vom Schiff ins Meer fällt (War ein Hotelschiff in Holland). Gegen Alk im allgemeinen habe ich nichts, nur dagegen, dass er so verharmlost wird und die meisten es als "cool" betrachten, sich besinniungslos zu saufen. Da hört der Spaß auf und die Verantwortungslosigkeit fängt an.
Da kann ich dir nur zustimmen. Viele merken es wohl nicht mal, wie viel Alk sie intus haben, da der Zucker den Alk-geschmack ziemlich überdeckt.Dass man da dann unvorsichtiger wird, ist fast schon klar. ... Es wird einfach nicht registriert, wie voll man ist. Und nachher wundert man sich vll noch, warums einem jetzt so schlecht geht.
Und solche Flatpartys sind auch noch die perfekte Situation für Alkis. Und ja, man ist schon ein Alki (im sehr engen Sinne), wenn man jeden Tag (regelmäßig !!!) ein Glas Alk benötigt. Egal ob Bier oder Gin. ... Natürlich will das niemand hören.Aber kann so jemand überhaupt noch, ohne dieses eine Glas am Tag auskommen oder denkt er sich "hmmm, jetzt wäre ein Glas XXXXXX recht." ... Wenn der Gedanke auftaucht, dann hat man ein Problem. Aber da es den Meisten auf der Welt so geht, sagt niemand etwas dagegen.
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Und alle Bemühungen der Ärzte, die Augen zu öffnen werden als übertrieben abgestempelt.
Das beste Beispiel: Wenns die Erwachsenen den Jugendlichen vormachen, wie sollen die es dann besser wissen?!![]()
Ein sehr trauriger Zustand, weil der leichtfertige Umgang mit Alk schon anerzogen wird. ...
Ich finde es sehr erschreckend, dass über die Generationen hinweg ein solches Problem entstanden ist, dass niemand wahrhaben will. (Das es Ausnahmen gibt, ist klar!!!! Und das streite ich auch nicht ab.) Aber es ist logisch, dass es niemand wahrhaben will. Welcher Suchtig gibt schon gerne zu, dass er süchtig ist und dadurch ein Problem hat?!
Zu viel Alk ist ein Problem. Und die Jugendlichen machen nur das, was ihnen die Älteren Generationen als "Richtig" vorgelebt haben.![]()
Genau das ist das Problem, es steigert sich von Generation zu Generation. ... Und wo führt das in 2 oder 3 Generationen hin, wenn wir jetzt schon durch Flatpartys so viele Alk-leichen bekommen?
Anmerkung: Ich habe rein garnichts, gegen den Genuß von Alk!
Ich möchte auch niemanden verurteilen.
Alles was ich hier geschrieben habe, habe ich selbst erlebt oder in meinem Umfeld mitbekommen: Ich - brauche keinen Alk, auch wenn er hin und wieder schmeckt; mein Onkel - braucht jeden Tag mindestens ein Glas Most (wer ein Bayer ist, der kennts und weiß, dass es je nach brauart schon ne Menge Promille enthält), er kommt ohne ein (oder mehr) Glas nicht aus und wird unausstehlich; ehemaligen Klassenkameraden - ich habe ihre Geschichten der "tollen" Wochenenden mitangehört und immer wieder den Kopf geschüttelt.
LG
Ich würde schon so weit gehen und sagen, dass man sich auch Gedanken darüber machen sollte, ob man nicht süchtig ist, wenn man jedes Wochenende Alkohol trinkt. Leider kenne ich auch meinem Familienkreis auch solche Geschichten.Zitat von Raikou_1203
Und solche Flatpartys sind auch noch die perfekte Situation für Alkis. Und ja, man ist schon ein Alki (im sehr engen Sinne), wenn man jeden Tag (regelmäßig !!!) ein Glas Alk benötigt. Egal ob Bier oder Gin. ... Natürlich will das niemand hören.Aber kann so jemand überhaupt noch, ohne dieses eine Glas am Tag auskommen oder denkt er sich "hmmm, jetzt wäre ein Glas XXXXXX recht." ... Wenn der Gedanke auftaucht, dann hat man ein Problem. Aber da es den Meisten auf der Welt so geht, sagt niemand etwas dagegen.
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Und alle Bemühungen der Ärzte, die Augen zu öffnen werden als übertrieben abgestempelt.
In einem Bericht habe ich mal gesehen, dass man schon süchtig sein kann, wenn man nur einmal im Monat ein Glas Wein oder so braucht.
Ich weiß nicht, wo man die Grenzen setzt und man kann das sowieso nicht pauschalisieren.
Ich stimme dir zu.Wollte es nur nicht sooooooo hart ausdrücken.
Und es stimmt. Man kann es nicht auf alle übertragen. .... Wie gesagt, es gibt immer Ausnahmen und Sonderfälle. ... Aber leider ist die Mehrheit davon betroffen.Und das finde ich bedenklich
Von Sucht kann man ab dem Zeitpunkt reden, ab dem man nicht mehr darauf verzichten will/kann und/oder wenn es zur Gewohnheit wurde.
Also ist es egal, ob man "nur" am WE trinkt oder einmal im Monat. So bald man es regelmäßig macht, kann man von einer Sucht reden.![]()
Mal ziemlich "gemein" ausgedrückt.
...also wenn man einmal im monat ein glas wein trinkt, dann ist man bestimmt nicht abhängig, weil man bei diesem zeitraum nicht von gewohnheit reden kann.
alcohol hat ausserdem auch eine, ich sags mal vorsichtig, medizinische wirkung, nicht nur zum einreiben sondern auch "eingenommen"!
denkt immer dran, alles maßvoll geniessen und nicht übertreiben, sonst ist nämlich alles irgendwann schädlich!
Auch regelmäßig eingenommene Medizin die einem hilft kann aber zur Sucht führen, die man nicht unbedingt bemerkt
Ich persönlich finde aber schon, das es was den Alkohol bei Jugendlichen angeht in den letzten 25 Jahren schlimmer geworden ist. Wenn man mal nach einem Stadtfest Nachts durch de Strassen düst, da sieht man viel mehr junge Leute auf den Strassen als früher. Vielleicht wurde es "damals" versteckter gemacht, keine Ahnung. Ich kann ich auch nicht dran erinnern, das bei uns oder in den parallel Klassen auf klassenfahrten Alkohol im Spiel war. Da haben die Lehrer schon ein Auge drauf gehabt.
hi,
ich denke mal das es auch an den steuern liegt,die der staat kassiert.aber die frage, warum dann alc nicht verboten wird hab ich mir auch schon öfters gestellt.
Nur nach Verboten zu schreien ist aber auch keine Lösung
Selbst, wenn es sich der Staat erlauben würde... Nächstes Problem, nächstes Verbot? und so weiter
hrhr.. tolles Privatleben, was man dann hätte, wenn man äußerst pessimistisch dran geht.
Der Feind heißt Feinstaub, und da man ihm in allen Bereichen, wo fortgeschrittene Zivilisation herrscht, antrifft, hat man ein Monster erschaffen (gefunden), dass seinesgleichen sucht!Zitat von Biesti
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Diejenigen, die damit Geld verdienen können…Zitat von Alci äääh Leni
Das sehe ich genauso. Es sind nicht die Leute, die mal heftig übertrieben haben, sondern diejenigen , die sich sukzessiv an den Stoff gewöhnen, ohne damit schlechte Erfahrungen machen. Warum sollte man mit etwas aufhören, dass einem gut tut?Zitat von Deadwing
Grenzen austesten heißt, sie zu erfahren. Woher willst du deine Grenzen kennen, wenn du vorzeitig aufhörst? Das geht in die Richtung: „Ausnahmen bestätigen die Regel“…Zitat von Raikou
Nur die Ausnahme sorgt für die Regel, sonst wäre diese überflüssig…
Ich hab einen uralten Medizin-Lexikon-Schinken, wo über Alkohol steht, dass er in minimalen Mengen eh im Körper vorhanden und seiner Funktionen wegen unverzichtbar sei. Vielleicht sollte man sich deshalb nicht mit Mehrmengen überschwemmen- man bringt sein eigenes System durcheinander…Zitat von Biesti
Der Kampf gegen Alkohol ist durchaus schwierig und ging auch schon mal daneben (Prohibition). Das macht deutlich, dass es schwieriger ist, den Alkohol auszurotten als jede andere Droge, schließlich klappt da -bis auf einige Gegenbeispiele- die Bevormundung! Legalisierung würde da das bessere Mittel der Wahl sein, als die Leute zu kriminalisieren..Zitat von Blubby
Der Rausch, sein Sinn und unser Recht darauf sind Dinge, über die schon lange gestritten wird. Jeder ist auf seine Weise von irgendwas süchtig, sei es der Rechner, irgendeine TV-Serie, die Liebe, der Sex, die Mittagsstunde, Sport oder sonstwas.
Die Jugend ist eine geile Zeit voller Grenzgänge; aber von dem, was einen wirklich süchtig machen kann, weiß man dann meist noch gar nichts. Ich denke da an Macken und Spleens, die sich erst mit der Zeit bilden und nur noch schwer zu beheben sind…![]()