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  1. #1
    Ödland Kommunist Avatar von AltairAhad
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    Standard Gewalt und "Kinder"

    So liebe Foren Nutzer,
    da momentan über Kinder und Gewalt disskutiert wird habe ich mal diesen theard geöffnet.was meint ihr dazu.

    Hier ein paar fragen die man z.B. beantworten kann.

    Kinder~>Css (bsp)=Amokläufer
    Egoshooter=Agressionen
    Kind 6 Spiele bis?
    " 12 " "
    " 16 " "

    Also was meint ihr,sind vorallem "Killerspeile" so gefährlich.Dazu fällt mir noch ein Spruch ein,aus der schule.

    Waffen töten keine Leute.Leute töten Leute.

    umgeändert

    Videospiele töten keine Leute.Leute töten leute.

  2. #2
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Atasco
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    Kein Spiel oder Film wird allein jemals jemanden zu einem Amokläufer/Gewalttäter machen .... diese Dinge gab es schon lange bevor es diese Medien gab .... eher sind sie, bzw ihr unkontrollierter, rauschhafter Konsum selbst Anzeichen das irgentwo was anderes sehr im argen liegt, der eigentliche grund für Gewalttaten und Amokläufe .... die aber meistens lieber totgeschwiegen werden (private/familieäre Probleme die nicht gern breitgetreten werden oder allgemeine Probleme der Gesellschaft die nun mal nicht so leicht zu lösen sind) und man es dann den "Killerspielen/-Filmen" allzuleicht in die Schuhe schieben kann.

    Natürlich heisst das auch jetzt nicht das ein 10 jähriger brutalste Egoshooter zocken soll!

  3. #3
    Avatar von ColdLiquid
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    Lieber AltairAhad,

    ich habe deine Posts und deren Antworten in dem anderen Thread gelesen und mir bisher verkniffen etwas dazu zu schreiben.

    Ich verstehe das du dich,in deinen jüngeren Jahren versuchsts zu rechtfertigen warum du solche Spiele spielst und das sie keine Auswirkungen auf dich haben. Wenn ich dich aber mal zitieren darf...

    ja ob ich nicht rauchen würde er hatte in meinem alter schonmal gekifft aber das bekam ihn nicht so aber der und der kiffen nur.Und ich habe gesagt ich habe schionmal an ner zigerte gezogen und ich habe schonmsl bier und schnappes getrunken also das verhältnis läuft in meiner familie super ^^
    Wenn du dieses "Verhältnis" als "super" abstempelst glaube ich das da doch einiges schief gelaufen ist. Klar,jeder ist der einen oder anderen Versuchung in jungen Jahren erlegen aber für mich kommt das so rüber,das deine Eltern das nicht im geringsten interessieren. Ebensowenig auch was du spielst und welch Einfluss diese Spiele auch Unterbewusst auf dich haben,wovon du nichts mitbekommst.Auch wenn sie davon wissen mögen,was du spielst,ist die Frage immernoch,warum sie nicht einmal genauer nachfragen.

    Um auf deinen Topic zurück zu kommen den du hier starten möchtest.

    Das Problem liegt generell bei der BPJM. Seit es die BPJM gibt sind viele Spiele auf dem Index gelandet die es bei weitem nicht verdient haben. Siehe die Resident Evil Reihe und co. bzw generell das Haus Capcom.

    Vor einigen Jahren sah die Welt da etwas besser aus.Ich hätte damals nie gedacht das ich auf Importe zurück greifen müsste um mein Lieblings Titel spielen zu können.
    Generell ist dieser Hype um "Killerspiele" und "Amokläufer" arg überzogen. Videospiele halten hier nur als Sündenböcke hin und wenn ich so frei sein darf und damit etwas hoch greife,Sündenböcke gab es schon immer,gerade in unserer Geschichte. Aber seht das bitte nur als angeschnittenes Beispiel an das ich hier in den Raum stelle um zu verdeutlichen worauf ich hinaus möchte.

    Ich finde nicht das Ego Shooter oder "Killerspiele" im allgemeinen Amokläufer hervor bringt. Die Spiele sind für die breite Masse nunmal gemacht,allerdings sind darunter auch der eine oder andere der nun einmal diverse Probleme mit sich herum trägt und dessen Leben nicht zwingend nach seinen Vorstellungen abläuft. Videospiele sind meist dann nur der letzte Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt.

    Mfg
    Liquid

  4. #4
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    Zwischen Amokläufen und PC-Spielen gibt es meines Erachtens keinen konkreten Zusammenhang.

    Das Thema kommt immer aus einer politischen Ecke und v.a. zur Wahlkampfzeit. Jugendliche sind halt keine politische Lobby, die man im Wahlkampf fürchten muss. (Es wird allerdings übersehen, dass in der Zwischenzeit schon viele frühere Zocker das Wahlalter erreicht haben und ihrem Hobby treu geblieben sind). Die Verbindungen zwischen Amokläufen und CS&Co sind meist ziemlich von den Medien konstruiert, wofür diese auch immer wieder Prügel beziehen.

    Es gibt einfach immer einen gewissen Prozentsatz von Personen, die aufgrund ihrer persönlichen Geschichte und Konstellation zu Amokläufen neigen können und dies im Extremfall auch tun. Viel entscheidender als die Anwesenheit von PC-Spielen sind jedoch m.E. die breite Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und die Zugänglichkeit von Waffen.

    Ohne Öffentlichkeit ist ein Amoklauf weitgehend sinnlos...die Jungs wollen gesehen werden. Die Berichterstattung der Boulevardpresse ist in viel höherem Maße für Amokläufe und die ganzen Trittbrettfahrer verantwortlich als CS & Co.

    Wer nur ein Butterbrotmesser besitzt begeht keinen Amoklauf...liebe Waffenliebhaber, Schützenvereinsbrüder und Jäger...keiner greift Euch an und will Euch Euer Spielzeug wegnehmen, wenn mal wieder einer Eurer Söhne das Vorhängeschloss am Waffenschrank im Keller geknackt hat und auf dem Weg zu seiner ehemaligen Schule ist....zu mächtig ist diese Lobby...aber ohne dieses Waffenarsenal -> kein Amoklauf.

    Es gibt also erfolgreichere Denkansätze als Computerspiele zu verbieten...
    Geändert von hasta (20.11.2008 um 22:28 Uhr)

  5. #5
    Avatar von ColdLiquid
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    Ich glaube das Problem ist,das einige User nicht wissen das es sich hier um ein Foren Netzwerk handelt und nicht nur um ein reines Fallout Forum,auch wenn das Oben stehn mag. ^^

    Aber du hast Recht was den Sinn des Topics angeht,hier ist er etwas falsch. Ausser der Ersteller spekuliert mit seinem Topic darauf,wie es sich mit der Einstellung der User bezüglich USK und Fallout verhält.

    Mfg
    Liquid

  6. #6
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Mihawk_j0ker
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    Ich glaube kaum das Spiele zu einem Amoklauf verführen. Aber ich merke selber immerwieder wie wütend ich werde wenn ich bei cs mal unglücklich sterbe und noch schlimmer wenn meine freundin es spielt =D
    Das einzige was man sich bei diesen Spielen abschauen kann ist das Wissen über Waffen und effektivität.
    Trotzdem ist das nicht für jedes alter ein geeignetes Spiel. und Cs ist jetzt nicht besonders realistisch. wenn man dagegen Fallout sieht is das sichtbar ein altes Computerspiel.

  7. #7
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    der eigentliche grund für Gewalttaten und Amokläufe .... die aber meistens lieber totgeschwiegen werden (private/familieäre Probleme die nicht gern breitgetreten werden oder allgemeine Probleme der Gesellschaft die nun mal nicht so leicht zu lösen sind) und man es dann den "Killerspielen/-Filmen" allzuleicht in die Schuhe schieben kann.
    dem kann ich mich nur voll und ganz anschliessen. Bin Zocker der ersten Stunde, damals hat es ja auch schon Spiele gegeben, die es in sich hatten, Doom, Resident Evil, Duke3D etc etc. Aber NIE so ein Hype um die sogenannten "Killerspiele". Alles nur Propaganda der Medien.

  8. #8
    Bleibt zu Hause Avatar von alceleniel
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    Da das Thema nicht direkt mit Fallout zu tun hat, hab ich's mal ins Cafe verschoben.

  9. #9
    sh4d0wl0rd
    Gast

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    Entgegen oben genannter Aussagen, gibt es schon die Möglichkeit, einen direkten Zusammenhang zwischen Shootern und einem Amoklauf herzustellen - sogar einen wissenschaftlichen: Die sog. "Mood-Management-Theorie" der Mediepsychologie.
    Diese besagt, dass Menschen i.d.R. ihre Medienrezeption so wählen, dass das konsumierte Material ihre momentane (negative) Stimmung kompensiert - also z.B. sich eine Kommödie ansehen, wenn sie schlecht gelaunt sind.
    Manchmal neigen Personen aber auch dazu, Material zu kosumieren, welches mit ihrer momentanen Stimmung kummuliert. Das wäre also beispielsweise der Fall, wenn jemand gerade sehr aggressiv ist und Shooter spielt, um diese Aggressionen zu verstärken.
    Allerdings weiß die Medienwissenschaft auch, dass Shooter nur ein kleiner Teil dessen ist, was zu einem Amoklauf führt - und keinesfalls der Haupttrigger ist.

    Ach ja: Aussagen wie "Mich zumindest machen 'Killerspiele' nicht aggressiv" ist absolut wertlos. Nach dem sog. Third-Person-Effekt schätzen Menschen nämlich generell ihre mediale Beeinflussbarkeit geringer ein als die ihrer Mitmenschen - auch wenn diese Einschätzung objektiv nicht haltbar ist.

  10. #10
    Newbie
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    Auf dem PC mag ich Ego-Shooter, im wirklichen Leben bin ich Pazifist und betrachte die Bundeswehr als einen Verein bezahlter Kindersoldaten. Was mich bei der Killerspiel-Debatte am meisten ärgert, ist die Zensur für uns Erwachsene. Eine geschnittene Version für Jugendliche wäre ja in Ordnung, das gibt es ja auch bei Büchern. Aber ich werde aus Jugendschutzgründen bestraft? Das ist einfach nur unverständlich.

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