Anhand dieses Beispiels lässt sich auch sehr gut eine weitere Erweiterung des Gesinnungssystems veranschaulichen, das Morphing. Wie schon in Teil 1 hat auch in Teil 2 die Gesinnung des Charakters Auswirkungen auf sein Äußeres. Gab es in Teil 1 nur die beiden Extreme "Heiligenschein" oder "Teufelshörner" und die optischen Veränderungen zwischen diesen beiden Extremen, haben nun die vier neuen Gesinnungskategorien ebenfalls Auswirkungen auf das Aussehen des Helden, was für eine deutlich höhere optische Vielfalt sorgen soll. Zusätzlich zu den bekannten Veränderungen bei guter oder böser Gesinnung soll die Gesinnung nun auch bspw. Auswirkungen auf die Körperhaltung des Helden haben und je korrupter er wird, desto gekrümmter läuft er und desto fauliger werden seine Zähne, wohingegen unverdorbene Helden mit stolz geschwellter Brust und strahlend weißen Zähnen belohnt werden.
Interessant ist in diesem Zusammenhang dann auch, das ein böser Held nicht mehr zwangsläufig an seinen Hörnern zu erkennen ist, wenn er sich eher der subtilen Art des Bösen hingibt, genauso wie ein absolut guter Held nicht zwangsläufig ein gut aussehender Schönling sein muss, wie das genannte Beispiel mit dem Fluch zeigt.
Zusätzlich zu den Veränderungen durch die Gesinnung, haben natürlich auch wieder Fortschritte in den drei Kampfrichtungen Auswirkungen auf das Äußere des Helden. Widmet man sich also bspw. dem Nahkampf, so wird der Held muskulöser, wohingegen eine häufige Nutzung der Magie die Haut des Helden mit magischen Runen überzieht.
Abseits der bisher genannten Änderungen, die letztendlich alle aus der Art wie der Held gespielt wird resultieren, wird man bestimmte Aspekte des Aussehens auch direkt beeinflussen können. Möglichkeiten hierfür sind verschiedene Frisuren und Bärte, Tätowierungen, Schmuck und Make-up, sowie die Kleidung, die sich zusätzlich noch einfärben lässt.