Persönliche Daten
Name
Zuname: Waters
Vorname: Jim
Alias: „Devils Marksman“
Herkunft
Spezies: Mensch
Geburtsdatum: 19.03.2154
Alter: 30
Geburtsort: Sol | Luna | Armstrong
Erscheinungsbild
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,84 Meter
Gewicht: 79 Kg
Körperbau: Trainiert
Hautfarbe: Weiß
Augenfarbe: Grün
Haarfarbe: dunkel
Haarschnitt: Kurz
Gesichtsbehaarung: Unrasiert/Ungepflegt
Narben: Mehrere Narben im Brustbereich
Karriere
Beruf: Auftragskiller, ehemals Soldat des Allianz Militärs
Angestellt bei: dem Meistbietenden
Abteilung/Klasse: ehemals 307. Infanterie Bataillon Elysium/Soldat
Rang: ehemals 2nd Lieutenant der Marines
Stärken:
- Ausgezeichneter Scharfschütze
- Überlebenskünstler
Schwächen:
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Tabletten abhängig
Charakter: Verbittert, Sarkastisch, Kaltblütig, Besessen (von dem Ziel seine Verlobte zu finden)
Ausrüstung
Rüstung: Mercenary V - Ariake Technologies
Waffen:
Pistole:
Stiletto V - Haliat Armory | Upgrades: -
Sturmgewehr:
Raptor VII - Devlon Industries | Upgrades: -
Präzisionsgewehr:
Punisher X - Armax Arsenal | Upgrades: Kampfoptiken X - Hyperschall-Lauf VIII - Verbessertes Visier III
Werkzeuge: Logic-Arrest VII - Ariake Technologies
Items: Medigel
Vehikel: Siehe Anhang: by Paul Chadeisson
Biografische Daten
Jim Warters erblickte am 19.03.2154 das Licht der Welt. Seine Eltern James und Sahra Waters waren 5 Jahre vor seiner Geburt nach Armstrong umgesiedelt, der größten menschlichen Kolonie auf dem Mond. Sein Vater war als Versorgungsoffizier der Allianz für den Nachschub und die Versorgung der auf dem Mond stationieren Truppen verantwortlich, seine Mutter arbeitete als Technikerin für die Firma „Cater Electronics“. Seine Kindheit verlief ohne besonders erwähnenswerte Ereignisse, James und Sahra waren darauf bedacht ihrem Sohn die bestmögliche schulische Ausbildung zu ermöglichen und arbeiteten dementsprechend hart. Auch wenn dieser Umstand dazu beitrug, dass die Familie weniger Zeit miteinander verbringen konnte, als sie es sich gewünscht hätten, zerbrach sie nicht daran und bildete ein sich über sämtliche Widrigkeiten hinwegsetzendes, starkes Band.
Akribisches Arbeiten, schnelle Reflexe und die Fähigkeit auch in stressigen Situationen hochkonzentriert zu funktionieren waren die herausragenden Eigenschaften, die Jim in jungen Jahren entwickelte. Eigenschaften, die ihn für eine Laufbahn im Allianz Militär grade zu prädestinierten. Und so kam es auch, dass er im Alter von Achtzehn Jahren der Allianz beitrat. Zu diesem Zeitpunkt war Jim zu einem aufrichtigen und zielstrebigen jungen Mann geworden der sich schnell als Bereicherung und Ruhepol für jedes Team entpuppte. Obwohl er in seiner Jugend von Raumschiffen begeistert war, wurde er nicht zu den raumfahrenden Truppen versetzt. Der Grund dafür waren die herausragenden Ergebnisse die Jim bei den Schießübungen mit dem Präzisionsgewehr erzielt hatte. Schnell bemerkten seine Ausbilder, dass er quasi ein Naturtalent war und als Scharfschütze mehr erreichen würde als in anderen Verwendungsbereichen des Allianz Militärs, weshalb sie ihm nahelegten seine Zukunftspläne zu überdenken. Trotz anfänglicher Vorbehalte sagte er zu.
Nach der Grundausbildung wurde Jim nach Elysium versetzt um dort an einem speziellen, als N5 klassifiziertem Ausbildungsprogramm des 307. Infanterie Bataillons für Scharfschützen teilzunehmen, deren Absolventen innerhalb der Allianz oft nur als „Devils Marksmans“ bezeichnet werden. Auch wenn die technologischen Errungenschaften im Bereich der intelligenten Zielsysteme es de facto jedem Leihen ermöglichen ein Präzisionsgewehr zu bedienen, sind ausgebildete Scharfschützen wie eh und je gefürchtete Feinde auf dem Schlachtfeld. Denn es gibt Dinge, die einem kein Computersystem der Welt abnehmen kann, dazu gehört unter anderem das Gespür für den Perfekten Schuss und besonderes, taktisches Verständnis. Ausgebildete Scharfschützen bewegen sich nicht selten weit hinter den feindlichen Linien und observieren ihre Ziele oft tagelang ehe sie zuschlagen. Es kommt nicht selten vor, dass Scharfschützen mehrere Tage an ein und demselben Ort ausharren und auf ein geeignetes Ziel warten, wobei vor allem gegnerische Offiziere zu ihren bevorzugten Zielen gehören. Daher ist das Handwerk des Scharfschützen immer noch eine Kunst und Jim Waters beherrschte diese Kunst wie kein Zweiter. Er schloss die Ausbildung in Rekordzeit mit Bestnoten ab und war als zukünftiger Ausbilder des Programms vorgesehen.
Auch Privat lief alles nahezu Perfekt für den frischen Offizier. Bereits kurz nach seiner Ankunft auf Elysium lernte er die junge Computerspezialistin Amy Capwell in einer, unter jungen Leuten angesagten, Bar im Zentrum der Kolonie kennen. Die ein Jahr jüngere Amy war ein überaus hübsches Mädchen, dem man die asiatischen Wurzeln ihrer Vorfahren deutlich ansah. Sie war auf Elysium geboren worden und hegte zu Beginn wenig Sympathie für den Soldaten, waren diese in ihren Augen doch nichts anderes als ungebildete, schießwütige Cowboys. Doch egal wie abweisend sie Jim auch begegnete, er ließ nicht locker und wurde nach Monaten des Werbens schließlich belohnt. Nach diesem holprigen Start ging für das verliebte Paar alles sehr schnell und gipfelte schließlich in einer Verlobung. Um dieses Ereignis mit dem Sohn zu feiern, reisten seine Eltern für einen Kurzurlaub nach Elysium. Zwei Tage nach ihrer Ankunft brach die Hölle los, als ein Verband von Piraten und Sklavenhändlern aus dem Skyllianischen Randsektor die Kolonie angriff. Jim wurde bei diesem Angriff schwer verletzt, seine Eltern getötet und seine Verlobte von Sklavenhändlern entführt. Dieser Vorfall stellte das Leben des jungen Mannes auf den Kopf.
Obwohl die Medizin nach der Entdeckung der proteanischen Überreste auf dem Mars einen riesigen Sprung nach vorne gemacht hatte, vergingen mehrere Monate ins Land ehe Jim körperlich wieder voll einsatzfähig war. Doch waren die Schäden, die sein Geisteszustand genommen hatte, ungleich schwerwiegender. Jim drohte in tiefen Depressionen zu verfallen. Versank er einen Tag geradezu in Selbstmitleid, legte er am nächsten ein fast destruktives Verhalten an den Tag und gab sich selbst die Schuld. Das alles führte zu Posttraumatischen Belastungsstörungen, die ihn die schrecklichen Bilder immer wieder durchleben ließen und ihn dazu zwangen seine Gedanken mit Beruhigungstabletten ruhig zu stellen, was bald in einer heimlichen Tablettensucht endete. Von dem vorbildlichen Soldaten war nichts mehr übrig. Es war mehr als ein Jahr ins Land gezogen, als Jim von einem geplanten Vergeltungsangriff für Elysium Wind bekam. Zu diesem Zeitpunkt wurde ihm bewusst, dass Amy vielleicht noch am Leben war und er hier die einmalige Chance hatte auf Tofan Spuren zu finden, die ihn zurück zu seiner Verlobten führen könnten. Diese Erkenntnis wirkte wie ein Katalysator und Jim klammerte sich an die Überzeugung, dass Amy noch lebte und er sie finden konnte, wohl wissend, dass er nur so seinen Seelenfrieden zurück erlangen konnte.
Allerdings war die Allianz nicht einfach so bereit Jim in die Operation einzuführen. Zu groß waren die Befürchtungen der behandelnden Ärzte, dass Jim durch seine emotionale Vorgeschichte den sicheren Verlauf der Operation gefährden könnte. Weitere wertvolle Monate vergingen ehe Jim nach langem hin und her seine Vorgesetzten überzeugen konnte ihn mitkämpfen zu lassen, wobei seine nicht von der Hand zuweisenden Fähigkeiten als Scharfschütze den Ausschlag zu dieser Entscheidung gaben. Doch es stellte sich heraus, dass die Bedenken berechtigt waren. Nachdem sein Verhalten bei dem Vergeltungsangriff auf den Mond Tofan das Leben seiner Kameraden und den Erfolg der Mission gefährdete wurde er, wenn auch mit allen militärischen Ehren, aus dem Dienst der Allianz entlassen. Die Armee der Sklavenjäger auf Tofan wurde restlos ausgelöscht, doch eine Spur die zu seiner Verlobten führte gab es nicht. Und wenn es je eine gab wurde sie in den brennenden Trümmern auf Tofan vernichtet.
Doch änderte das nichts an seiner Entschlossenheit das Schicksal seiner Verlobten aufzuklären und mit jedem Tag steigerte sich diese Entschlossenheit mehr und mehr in einen Wahn. Nachdem er aus dem Allianz Militär entlassen wurde, kaufte sich Jim mit dem Erbe seiner Eltern ein eigenes Schiff und arbeitet seitdem als Auftragskiller um seine Suche nach Amy zu finanzieren und voranzutreiben.








