tja, warum wohl, der gleiche grund wie beim irak ...ich sach nur schwarzes gold:
http://www.handelsblatt.com/politik/...n-meer;1076357
QuelleDas Hauptproblem bei der Ausbeutung der Energieressourcen Zentralasiens besteht darin, das Öl und Gas aus dieser Region, die über keinen Zugang zu den Weltmeeren verfügt, auf den Weltmarkt zu bringen. Die amerikanische Regierung wollte dazu weder das russische Pipelinenetz benutzen noch den einfachsten Landweg, der quer durch den Iran zum Persischen Golf führen würde. Stattdessen erkundeten die Ölkonzerne und die Regierung der USA im Verlauf der letzten zehn Jahre eine Reihe alternativer Pipelinerouten - in westlicher Richtung durch Aserbaidschan, Georgien und die Türkei ans Mittelmeer, in östlicher Richtung durch Kasachstan und China zum Pazifik und, was hinsichtlich der gegenwärtigen Krise besonders bedeutsam ist, in südlicher Richtung durch Turkmenistan, Westafghanistan und Pakistan zum Indischen Ozean.
Der in den USA ansässige Ölkonzern Unocal setzte sich für einen Pipelineverlauf durch Afghanistan ein und führte intensive Verhandlungen mit dem Talibanregime. Als sich infolge der Bombenanschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania, für die Osama bin Laden verantwortlich gemacht wurde, die Beziehungen zwischen den USA und Afghanistan verschlechterten, wurden diese Gespräche jedoch ergebnislos abgebrochen. Im August 1998 griff die Clinton-Regierung angebliche Ausbildungslager bin Ladens im Osten Afghanistans mit Marschflugkörpern an. Die US-Regierung forderte von den Taliban die Auslieferung bin Ladens und verhängte Wirtschaftssanktionen gegen das Land. Die Verhandlungen über Pipelines schleppten sich hin.
auch obama wird sich dem einfluss der ölkonzerne nicht entziehen können, zumal öl niewieder reichlich zur verfügung stehen wird und in den usa werden sich die leute auch noch umschauen, wie sprunghaft die preise bei benzin ansteigen können, spätestens wenn öl in € gehandelt wird.







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