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Thema: Barack Obama

  1. #11
    Avatar von Warbeast
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    Zitat Zitat von Mini Beitrag anzeigen
    ...gut, dann kommen die ausm irak raus, aber rein nach afghanistan. warum? ich habe da kaum ahnung von, vielleicht kann mir das mal jemand genauer erklären, was die ganzen soldaten da machen sollen?
    tja, warum wohl, der gleiche grund wie beim irak ...ich sach nur schwarzes gold:
    http://www.handelsblatt.com/politik/...n-meer;1076357

    Das Hauptproblem bei der Ausbeutung der Energieressourcen Zentralasiens besteht darin, das Öl und Gas aus dieser Region, die über keinen Zugang zu den Weltmeeren verfügt, auf den Weltmarkt zu bringen. Die amerikanische Regierung wollte dazu weder das russische Pipelinenetz benutzen noch den einfachsten Landweg, der quer durch den Iran zum Persischen Golf führen würde. Stattdessen erkundeten die Ölkonzerne und die Regierung der USA im Verlauf der letzten zehn Jahre eine Reihe alternativer Pipelinerouten - in westlicher Richtung durch Aserbaidschan, Georgien und die Türkei ans Mittelmeer, in östlicher Richtung durch Kasachstan und China zum Pazifik und, was hinsichtlich der gegenwärtigen Krise besonders bedeutsam ist, in südlicher Richtung durch Turkmenistan, Westafghanistan und Pakistan zum Indischen Ozean.

    Der in den USA ansässige Ölkonzern Unocal setzte sich für einen Pipelineverlauf durch Afghanistan ein und führte intensive Verhandlungen mit dem Talibanregime. Als sich infolge der Bombenanschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania, für die Osama bin Laden verantwortlich gemacht wurde, die Beziehungen zwischen den USA und Afghanistan verschlechterten, wurden diese Gespräche jedoch ergebnislos abgebrochen. Im August 1998 griff die Clinton-Regierung angebliche Ausbildungslager bin Ladens im Osten Afghanistans mit Marschflugkörpern an. Die US-Regierung forderte von den Taliban die Auslieferung bin Ladens und verhängte Wirtschaftssanktionen gegen das Land. Die Verhandlungen über Pipelines schleppten sich hin.
    Quelle

    auch obama wird sich dem einfluss der ölkonzerne nicht entziehen können, zumal öl niewieder reichlich zur verfügung stehen wird und in den usa werden sich die leute auch noch umschauen, wie sprunghaft die preise bei benzin ansteigen können, spätestens wenn öl in € gehandelt wird .

  2. #12
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Scoti
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    Zitat Zitat von Seph Beitrag anzeigen
    @Mini

    Bush ist die ganze Invasion falsch angegangen. In New York waren mehr Polizisten stationiert als Soldaten in Afghanistan. So lässt sich ein Land natürlich nicht stabilisieren. Das Land hätte von Anfang an mehr Soldaten benötigt und nun haben wir den Salat. Man hätte die Verantwortung schon an die Afghanische Regierung weitergeben müssen, was aber nicht ging, da die Amis es nicht geschafft haben, genug Polizisten auszubilden und die Terrorzellen zu sprengen. Solang eine Besatzung nur solang da ist wie nötig, steht die Bevölkerung hinter einem. Die Amerikaner sind nun aber schon wirklich lang dort und sollten aufpassen, dass sie nicht die Unterstützung der Bevölkerung verlieren, denn sonst könnte es wirklich zu einem 2. Vietnam kommen. Schlussendlich braucht das Land aber mehr Soldaten, da haben McCain und Obama mMn Recht. Das was Bush versaut hat, muss der nächste Präsident ausbügeln. ( und das ist so einiges: Wirtschaft kaputt, Außenpolitisch fragwürdige Aktionen, "Outsourcing" nach Guantanamo um die Menschenrechte zu umgehen u.s.w) Das hatten die Amis zwar schon einmal mit einem Bush-Präsidenten aber dazulernen ist was für Idioten.
    Reine verschwendung wenn du mich fragst Afganistan ist fast doppelt so gross wie Deutschland (über 600000 Km²) und durch sein Gelände schwer zugänglich. Momentan umfast die ISAF grade mal 30000 soldaten. Zum vergleich im irak sinds um die 170000 dazu nochmal 150000 von der neu gegründeten Irakischen Armee und nochmal eine unbekante zahl Kurdischer kämpfer die im Norden für ruhe sorgen. Hinzu kommt der irak ist um 1/3 kleiner als afganistan ohne die unzugänglichen Gebirgsregionen. Das in Afganistan ständig neue fanatische kämpfer aus dem nachbarland Pakistan einsickern und man in Pakistan keinerlei handhabe hat kommt auch noch dazu. Auch stehen viele Regionen in Afganistan garnicht unter kontrolle der Regirung dort sonder von örtlichen warlords die ihr geld mit Drogenanbau verdinen.


    Wir sollten unsere soldaten lieber heute als morgen abziehen diesen konflikt können wir dort nicht gewinen ohne eine Besatzungsmacht in der grösenordnung von mehreren Hundertausend Mann die auf jahrzehnte hinaus dort die stellung hält und dazu wird es nie kommen dafür ist Afganistan einfach zu unwichtig...

  3. #13
    Muskelkater Avatar von Sargnagel
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    Zitat Zitat von Scoti
    Wir sollten unsere soldaten lieber heute als morgen abziehen diesen konflikt können wir dort nicht gewinen ohne eine Besatzungsmacht in der grösenordnung von mehreren Hundertausend Mann die auf jahrzehnte hinaus dort die stellung hält und dazu wird es nie kommen dafür ist Afganistan einfach zu unwichtig...
    Natürlich machen die Ölförderstaaten im Moment was sie wollen- der weltweiten Expansions-Willkür sei Dank! Der Ölpreis geht hoch, sobald nur ne Fliege nen Öltanker touchiert... gut, die letzten drei Tage sinkt der Kurs, aber wer glaubt schon ernsthaft an einen dauerhaft stabilen Ölpreis...?!

    Ich hoffe, dass Obama soviel Arsch in der Büx hat, die Probleme ohne kriegerische Handlungen zu regulieren- vorausgesetzt, er wird tatsächlich Präsi. Wenn der Pommes die Wahl gewinnt, steht uns mit ziemlicher Sicherheit neuer Stress ins Haus!

  4. #14
    kruziik vokun staadnau Avatar von tenochtitlan
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    Danke an Sargnagel für die seriös-nüchterne Bewertung der aktuellen weltpolitischen Lage.

    Obama ist für mich zumindest zum aktuellen Zeitpunkt hauptsächlich ein großer Schwätzer, das hat diese "Ich mache es allen dreimal recht"-Rede in Berlin nur verstärkt. Ich glaube nicht, dass McCain eine gute Lösung als Präsident ist, aber ich hoffe doch, dass Obama als Präsident ordentliche Berater mit etwas Grips im Kopf hat. Denn meiner Meinung nach hat er bis jetzt kaum irgendein politisches Programm blicken lassen, weder innen- noch außenpolitisch. "Es wird alles besser/Yes We Can" war noch nie ein langfristig erfolgreiches Programm nach einer Wahl^^

  5. #15
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Scoti
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    Die frage ist doch spielt es überhaupt eine rolle wer näster US Präsident wird. Ich meine wird der noch was retten können? Meiner ansicht nach ist es nur noch einefrage der zeit bist die Amerikanische Wirtschaft zusamenbricht. Ein fähiger Präsident kann das vieleicht zumindestens in eine Schwere Rezession ummünzen trozdem wird dann der Amerikanische Schuldberg das land auf jahre hinaus lähmen. Wenn die USA überhaupt noch eine Supermacht sind dann nur noch im bereich des Militärs aber mit Panzern und Raketen läst sich auch keine Volkswirtschaft retten...

    Nartürlich kann ich mich irren und der USA und ihrem neuen Präsidenten gelingt Es ihre schulden zu entwerten/abzuwälzen, ihre Wirtschaft so umzubauen das sie einen soliden außenhandelsüberschuss erzielen. Gleichzeitig ihre Ausgaben zu senken und die Bevölkerung so wie die Wirtschaft von einem leben auf Raten zu einem soliden finazirungs model übergehen zu lassen. Aber wie warscheinlich ist das?

    Aus diesen gründen ist es aus meiner sicht fast egal wer der näste Präsident wird. Die einzige Gefahr die ich sehe ist das der zuküftige Amerikanische Präsident versucht denn sinkenden Kahn durch einsatz des Militärs über wasser zu halten.Deswegen wären wir mit einem Barack Obama vermutlich besser dran. Er ist für mich zwar bisher eigentlich ein weises blatt ohne inhalt. Aber das MC Cain ein Kriegstreiber aller Bush ist liegt für mich eigentlich auf der Hand wenn mann seine äußerungen und seinen hintergrund bedenkt...

  6. #16
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    Barack hat nur einen Vorteil, er nutzt das Internet wie kein Anderer, nur dadurch ist er so bekannt geworden. Seine Anhänger können sich zusammen organisieren und haben das Gefühl endlich etwas mitbestimmen zu können. Das gab es vorher so noch nicht. Was natürlich nachher dabei rauskommt, wenn er gewählt wird, ist ein anderes paar Schuhe.

  7. #17
    Ne fiese Möp Avatar von Lichti
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    Er nutzt nicht nur das Internet.
    Barack Obama wirbt in Burnout Paradise

    Der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama wirbt für sich in EAs Rennspiel Burnout Paradise (PS3, Xbox 360). Bereits in der letzten Woche tauchten Meldungen auf, nach denen Spieler eine Werbetafel mit Obama und dem Slogan 'Obama for President' in Burnout Paradise sahen.

    Es handelt sich um eine offizielle Werbung, die von seinem Wahlkampf-Team bezahlt und platziert wurde. Das bestätigte Holly Rockwood, Director of Corporate Communications bei Electronic Arts.

    Rockwood betont, dass EA durchaus Anzeigen von politischen Kandidaten annimmt - so wie das Fernsehen, Radio und Zeitschriften auch.
    CLICK (GigaOm: 'Confirmed: Obama Is Campaigning on Xbox 360!')
    Quelle

  8. #18
    Daddler Avatar von KingGego
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    McCain darf auf keinen fall Präsident werden hat schon mal jemand gehört was seine Vizi Palin von sich gibt?
    Echt gefährlich sowas ich hoffe die amerikaner treffen die richtige entscheidung. Den sie wird auch auf uns auswirkungen haben

  9. #19

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    Zitat Zitat von Scoti Beitrag anzeigen

    Wir sollten unsere soldaten lieber heute als morgen abziehen diesen konflikt können wir dort nicht gewinen ohne eine Besatzungsmacht in der grösenordnung von mehreren Hundertausend Mann die auf jahrzehnte hinaus dort die stellung hält und dazu wird es nie kommen dafür ist Afganistan einfach zu unwichtig...
    Das sind die besten unter uns Leuen oO. Einfach mal sagen wir verziehen uns und überlassen den Bewohnern unsere Rückstände. Das ist Lafontaine gelabere/Wahlkampfgetue!

    Kriege, ja es ist ein Kriegseinsatz und nicht "Humanitärer Einsatz zum Schutz der dortigen Bevölkerung", werden in der modernen, globalisierten Welt anders geführt als noch vor rund 60 Jahren. Nimmt man die Zeit des Kalten Krieges heraus, der noch einmal eine neue Form darstellte, werden sich die heutigen Kriege um Öl, Wasser und somit um Gebiete in Nahost usw. abhalten.
    Gott sei dank hat Europa als das Ganze dazugelernt und ist eine Einheit(fast) geworden.
    Wir müssen den Ländern wie Afghanistan welches jahrelang durch Bürgerkriege bzw. allgemein durch Krieg zerstört ist eine Zukunft bieten, die ihnen Hoffnung und Freiheit gibt. Natürlich geht es Nationen die irgendwo Soldaten hinschicken immer um irgendwelche Hintergründe, meist Wirtschaftliche. Schlecht ist das im den Sinne ja eigtl. nicht. Es werden Verträge etc. unterschrieben die die Freundschaft und den Austausch der Länder sichern und das langfristig. Würde man jetzt sagen, aufgrund der hohen bzw. gesteigerten Angriffslust von irgendwelchen Freiheitskämpfern o.s. wäre das ein fataler Fehler, der das Ansehen Deutschlands, Europas und der Nato(gerade dieser Einheit!) schaden würde.

    Ein Abzug muss geregelt werden und das langfristig. Bsp. Irak - Das wird auch nicht von heute auf morgen entschieden und umgesetzt. Auch nächstes Jahr wird es immer noch Truppen der USA im Irak geben.

    Was Obama angeht. Es wird immer gesagt, er habe nicht viel Erfahrung was die Innen- und Außenpolitik angeht. Braucht er das? Bush hatte sie anscheinend und baut außer einen Müllberg nichts. Hier und da mal ein Versprechen, aber dabei bleibt es, um wenigstens die Unruhigen Anhänger zu beruhigen. Obama redet zwar auch viel, das steht fest aber bei ihm habe ich wenigstens den Eindruck, dass es was werden könnte, das er Visionen und Träume hat, die er verwirklichen will aber nicht gleich mit irgendwelchen Kriegen voraus zu gehen, sondern eher mal eine Friedenspolitik einsetzten möchte. Außerdem betonte er immer und immer wieder, dass er sich auf die momentane Wirtschaftskrise innerhalb der USA konzentrieren möchte. Klar, das kann man jetzt als Wahlkampfpropaganda sehen, aber das glaube ich weniger.

    Ich habe vor einigen Tagen einen schönen Bericht gelesen, der mich schon erstaunt hat (war von Spiegel Online) wie einfach die Menschen in den USA gestrickt sind und wie sie sich beeinflussen lassen.
    Ein Mann ließ sich in New York die Haare schneiden(war glaub ich ein Reporter des Spiegels oder sonst wer) und dabei unterhielt er sich mit der Friseurin. Diese hat ein ungefähres Einkommen von 30.000$ im Jahr, also nicht sonderlich hoch. Ebenso ihre Schwester, die auch dort arbeitete. Beide waren Migranten der 1. Generation aus Korea oder so. Der Mann fragte, wen sie denn wählen würde und die Frau antwortete, dass sie ganz klar McCain wählen würde. Obama entzieht den reichen Menschen zu viel Geld! Es sei nicht richtig, den reichen Leuten ihr Geld weg zu nehmen, nur weil andere weniger haben! Das sei Sozialismus oder fast Kommunismus.

    Tolle Geschichte. Diese Art von Fehlinformationen von Seiten der Republikaner ist sowas von stumpf aber zeigt Wirkung. Schaut man sich dagegen einmal Obamas Art des Wahlkampfes an, so ist dieser doch schon ein wenig breiter und informativer und vor allem richtig. Natürlich gibt es immer wieder ausnahmen, die typisch sind für den US-Wahlkampf aber dennoch fährt Obama eine striktere und sinnvollere Methode. Zu Palin sag ich jetzt mal gar nichts .
    Geändert von gateacc (18.10.2008 um 15:48 Uhr)

  10. #20
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    Zitat Zitat von gateacc Beitrag anzeigen
    Das sind die besten unter uns Leuen oO. Einfach mal sagen wir verziehen uns und überlassen den Bewohnern unsere Rückstände. Das ist Lafontaine gelabere/Wahlkampfgetue!
    Da kann ich dich beruhigen ich bin weder zimperlich noch ein linker Politiker. Ich glaube nur nicht das wir dort mittelfristig etwas ereichen können im gegesatz zum irak der sich inzwischen selbst regiren könnte, und eine langfristige Stationierung also über Jahrzehnte sehe ich nicht kommen für Afganistan. Also wozu Soldaten und Geld verschwenden? Um denn schönen schein zu wahren? Also ich weis ja nicht ob wir denn Afghanen so helfen können aber wenn du meinst...

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