So, dann noch die letzten beiden Teile meiner Übersetzungen. Ich bin jetzt fertig, jetzt ist Josephus an der Reihe. Ich hoffe, es war soweit alles verständlich, wenn nicht -> einfach nachfragen. Achja, und keine Scheu vor Kritik (sowohl positiv als auch negativ natürlich) =]
6. Alles verloren
Die Gilde ist verloren. Unwissend von den jüngsten Unruhen wagte sich heute Morgen eine Gruppe von reisenden Helden nach Bowerstone. Kämpfe entfachten sich und der Gildenmeister sandte uns aus, um die Angelegenheiten zu beruhigen. Doch wir waren zu spät. Überall waren Leichen. Nur zwei Helden taumelten uns entgegen. Wir kümmerten uns gerade um ihre Wunden, als die Meute Pistolen abfeuernd und Fackeln tragend zurückkehrte.
Wir weichten zurück zur Gilde mit der Horde an unseren Fersen. Bevor wir es bemerkten, brachen sie die Gildentore auf. Die meisten von uns zögerten die Leute anzugreifen, denen wir geschworen hatten sie zu beschützen. Die Meute erkannte unsere Bedenklichkeit und drang ohne Gnade zu uns durch.
Die letzten von uns flohen in die Wälder und hofften im Schatten der Dunkelheit entkommen zu können. Hinter uns versank die Gilde in Flammen. Die Horde feierte, indem sie in die Luft schossen.
Ich schickte meine Frau und Tochter zur Farm meiner Mutter. Der Blick in den Augen meiner Frau - War es Angst? Einsamkeit? Zorn? Jetzt bin ich jedenfalls allein. Das Feuer brannte immer noch da, wo ich einmal gelebt, trainiert und geträumt hatte. Es ist alles verloren.
7. Immernoch am Fliehen
Es ist nun ein Jahr vergangen, seit die Gilde verbrannt wurde, und ich fliehe immernoch. Die Neuigkeiten, die geschehen waren, zog alle Dörfer in Mitleidenschaft, die ich gesehen habe. Jedes mal, wenn ich einen neuen Ort besuchte, jedes Mal, wenn ich an einer Gruppe von Dorbewohnern vorüberging, jedes Mal, wenn ich eine Taverne betrat, ja jedes Mal fühle ich, wie sie mich beobachten. Ich merke, wie sie mich bemustern. Ich reise in Tarnung. Was mich am meisten beunruhigt sind die Händler und Ladenbesitzer. Sie haben makellose Erinnerungen. Ich gehe immer sicher, dass ich niemals Pfade überquere, auf denen jemand ist, der mich noch von früher kennen könnte.
Nachdem die Gilde gefallen war, hörte ich auf in dieses Tagebuch zu schreiben. Doch jetzt fühle ich einen neuen Drang, das festzuhalten, was geschehen ist. Ich sollte auch anfangen Seiten zu nutzen, um dir zu schreiben, meine liebe Frau. Meine nächste Aufgabe wird es sein, jemanden zu finden, dem ich vertrauen kann, um diese Nachrichten zu dir zu bringen.
Ich weiß, dass du und mein Vater sich über mein Helden da sein bekümmerten. Ich weiß auch, dass du denken musst, dass deine schlimmsten Ängste wahr geworden sind, aber alles wird vorübergehen. Helden gibt es seit vielen Jahrhunderten.
Ich werde schreiben, sobald ich kann. Ich träume von dir und von unserer Tochter. Gib ihr einen Kuss von mir.








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