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Thema: Kommunismus

  1. #61
    Spieler-Gott Avatar von Avantenor
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    Niemand zwingt Dich, dort weiter zu arbeiten. Es ist Deine Entscheidung, ob Du mehr machen möchtest. Wenn Du es nicht tust, ist das Deine Entscheidung, die Möglichkeit steht Dir offen. Das was Du aber schilderst, war in der Historie der krampfhafte Versuch der Gleichmacherei durch die Unfähigen und Faulen. Es erweckt eher den Anschein von Neid und Missliebigkeit. "Weil der etwas hat oder kann, was ich nicht habe / kann, darf er das nicht haben / tun".

    Du hast den Kommunismus nach Marx nicht mal im Ansatz verstanden. Du hast Dir ein paar tolle Schlagworte herausgepickt, die in Deine Vorstellungswelt passen. Aber mit Kommunismus hat das schon lange nichts mehr zu tun. Marx' Ziel war die Freiheit des Menschen und nicht das Diktat der Bevölkerung durch eine Organisation oder eine Reihe selbsternannter Volkswächter. Das ist eine Diktatur.

  2. #62
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Einbauschrank
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    Zitat Zitat von Muramasa-XIII Beitrag anzeigen
    Es interessiert nicht ob du 1-2 Stunden in der Lage bist eien Käse zu wenden - Du musst es 8 Stunden sein.
    Deshalb habe ich mich auch für einen Beruf abseits der Käsewendindustrie entschieden.

    Genauer gesagt 7 1/2 Stunden weile eine halbe Stunde Mittagspause ist.
    Was für eine Arbeit machst Du denn? Historiker richtig? Was genau musst Du da machen?
    Informationen finden und anlesen, Kausalitäten erkennen und in Zusammenhang zu anderen Ereignissen setzen.

    Darum gehts nicht ich rede von der Produktivität. Das heißt wir brauchen gar nicht viele Menschen um die Menschheit ernähren zu können.
    Bezweifelt auch keiner. Daß Bauern vom Staat Subventionen erhalten, hat nichts mit Kapitalismus zu tun.

    Richtig. 1-2 mal im Jahr könnts aber Gratisflüge wohin geben. Die Frage bleibt für was wenn man alle guten Sachen daheim hat. In der Sonne liegen und Faulenzen kann man auch in Deutschland und Österreich.
    Sorry, in der Sonne liegen und Faulenzen ist nicht das, was ich in einem Urlaub erleben möchte.

    Mathematik ist geistige Arbeit.
    Das kommt immer aufs Niveau an. Mußt du beim Käsewenden binomische Formeln lösen?

    Was ändert das an der Thematik daß wir alle unterbezahlt werden?
    Werden wir das? Überleg Dir ne gute Idee und mach Dich selbständig.

    Weil die Arbeitslosen sonst Revolte gegen die Kapitalisten geführt hätten.
    Nee, der Kaiser wollte sich beim Pöbel einschleimen. Da haben zwei Etatisten - Kaiser und Sozen - miteinander um die Wette gebuhlt, wer besser Schleimen kann und die Sozen haben verloren.

    Außerdem ist Sozialhilfe und Arbeitslosengeld vorbeuge gegen Kriminalität - Weniger Diebe. Sieh es mal die Sozialhilfe mal so: Man tut nix und kriegt was? Das ist nicht kapitalisttisch.
    Dadurch, daß alle vom Staat in Form höherer Abgaben und Steuern bestohlen werden, ist man sich nicht sicher, ob es wirklich was bringt.

    Kapitalismus ist auch nur eine Wirtschaftsform, während Kommunismus eine Gesellschaftsform ist. Almosen haben auch eine alte konservative Tradition. Das hat der Sozialismus nicht erfunden.

    Weil Kommunismus nur funktioniert wenn es keine Staaten mehr gibt sondern nur noch einen Erdenstaat und weil Bürger trotzdem 8 Stunden arbeiten mussten und keinen schönes Leben hatten bzw. arm waren.
    Wenn die Leute nur noch 2-4 Stunden am Tag gearbeitet hätten, wären sie noch ärmer geworden und ein paar Jahrzehnte früher pleite gegangen.

    Wäre der Kommunismus so abgelaufen wie ich es geschrieben hatte, hätte kein Bürger sich beschwert. Wie gesagt: 2-4 Stunden Arbeit ist Voraussetzung, daß Kommunismus funktionieren kann. Mit 8 Stunden Arbeit will niemand Kommunismus haben - Nicht mal ich.
    Nette Logik. Einfach was unrealistisches behaupten und wenn das nicht klappt, dann sagen "Wenn es nicht geklappt hat, dann war es kein Kommunismus". So argumentieren 5jährige.

    Man kann nur bankrott gehen wenn es eine Geldwährung gibt. Ein Bankrott im Kommunismus wäre sowas: Keine Leute oder Materialien die Lebensmittel etc. produzieren.
    Schau Dir die DDR an, was bankrott war: schimmlige Häuser, veraltete Industrieanlagen, kaputte Straßen und Schienen.

    Ja und ich darf dann zahlen weil einer Krebs kriegt.
    Das ist halt das ungerechte an erzwungenen "Solidargemeinschaften": Die Dummheit des Einzelnen wird der Gemeinschaft aufgebürdet. Deshalb verleitet ja auch die größte annehmbare "Solidargemeinschaft", der Kommunismus, zu maximal dummen Verhaltensweisen.

    Ich bin auch dafür, die Krankenkassenbeiträge vom eigenen Lebenswandel abhängig zu machen.

    Außerdem tut ihr euch mit einem gesunden Ernährungsplan was gutes - Schmecken tut er auch und es gibt natürlich auch Auswahl, wenn auch in Beschränkter Form - Es wird auch Nutella geben. *g*
    Fleisch wirds aber nicht mehr geben. *g* Kommunismus funktioniert nur mit Vegetariern. *g*
    Hat Marx kein Fleisch gegessen? Der hat doch auch geraucht wie ein Schlot. Kann mir nicht vorstellen, daß der gerne in Deinem Kommunismus gelebt hätte.

    Und es gibt so viele Leute, die mir weismachen wollen, ich würde besser leben, wenn ich doch nur ihrem Masterplan gehorchen würde: Die Kommuniste, die Christen, die Scientologen. Danke, kein Bedarf.

    Ich erklär Dir jetz mal den Kapitalismus:[...]
    Um überhaupt etwas zu produzieren braucht man Menschen - Die wollen auch Gewinn.
    Wie soll das gut gehen?
    Danke, den kannte ich schon.

    Warum sollte das nicht gut gehen? Der Kapitalismus baut darauf, daß der Mensch einen Eigennutz verfolgt. Der Kommunismus ignoriert das. Ich frage Dich: Wie kann der Kommunismus gut gehen? Daß eine kapitalistische Produktionsweise für wachsenden Wohlstand und Fortschritt sorgt, haben die letzten 200 Jahre zu genüge bewiesen.

    8 Stunden Arbeit und 8 Stunden Schlaf ist nicht totalitär und freiheitsberauben? [...]
    Erzählt hier also nicht der Kapitalismus ist nicht totalitär und freiheitsberaubend.
    Daß Du 8 Stunden schlafen mußt, kann auch der Kommunismus nicht verhindern.

    Daß Du Schicht arbeitest war Deine freie Entscheidung. Mit Büro-Arbeit wäre das nicht passiert. Du hast Dich für etwas entschieden, willst aber die Konsequenzen nicht tragen. Sei ein Mann und steh dazu.
    Geändert von Einbauschrank (04.07.2008 um 10:45 Uhr)

  3. #63
    Muramasa-XIII
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    Niemand zwingt Dich, dort weiter zu arbeiten. Es ist Deine Entscheidung, ob Du mehr machen möchtest. Wenn Du es nicht tust, ist das Deine Entscheidung, die Möglichkeit steht Dir offen.
    Stell Dir vor jeder könnte das tun was er will. Jeder Mensch wird Historiker - Wer produziert dann die Lebensmittel, den Strom etc.?

    Es erweckt eher den Anschein von Neid und Missliebigkeit
    Blödsinn. Ich fordere eine 2-4 Stunden Arbeit nicht für mich sondern für alle. Wenns nach mir ginge gäbe es im Kommunismus auch keine Bowlingbahnen und Discos weil ich die hasse - Tue ich aber nicht. Im Kommunismus brauchen die Menschenfreizeitspaß sonst funktioniert er nicht.

    Marx' Ziel war die Freiheit des Menschen
    Die hast Du bei einer 8 Stunden Arbeit nicht. Desweiteren funktioniert es nicht wenn jeder tun kann was er will.

    Deshalb habe ich mich auch für einen Beruf abseits der Käsewendindustrie entschieden.
    Und wenn das alle tun würden? Unsere Gesellschaft funktioniert so nicht.

    Informationen finden und anlesen, Kausalitäten erkennen und in Zusammenhang zu anderen Ereignissen setzen.
    Wo ist das die schwere Arbeit? Kannst Du das nicht in Deiner Freizeit machen? Die Informationen werden dir alle grais im Internet zu Verfügung gestellt.

    Bezweifelt auch keiner.
    Eben - Warum also noch 8 Stunden arbeiten?

    Sorry, in der Sonne liegen und Faulenzen ist nicht das, was ich in einem Urlaub erleben möchte.
    Was dann? Die Gegen ankucken? Kannst auch im Fernsehen oder im Internet.

    Das kommt immer aufs Niveau an. Mußt du beim Käsewenden binomische Formeln lösen?
    Das ist nix anders als + oder Minus Rechnung nur halt schwerer zu verstehen. 100 durch 2 zu teilen ist auch leicht als 13510689903 durch 2 zu teilen.
    Wie gesagt: Mathemaitk ist Auswendiglernen von Zahlenkombinationen.

    Überleg Dir ne gute Idee und mach Dich selbständig
    Ich brings nicht übers Herz meine Mitarbeiter dann abzuzocken.

    Nee, der Kaiser wollte sich beim Pöbel einschleimen. Da haben zwei Etatisten - Kaiser und Sozen - miteinander um die Wette gebuhlt, wer besser Schleimen kann und die Sozen haben verloren.
    Ist ja dasselbe. Trotzdem gabs früher auch Revolten der Gewerkschaften etc. Gab sogar mal einen Krieg gegen Maschinen weil sie angeblich Arbeitsplatze wegmachen.

    Dadurch, daß alle vom Staat in Form höherer Abgaben und Steuern bestohlen werden, ist man sich nicht sicher, ob es wirklich was bringt.
    Lustigerweise werden wir aber im Kapitalismus vom Staat bestohlen. Natürlich muss man zugute halten, daß das Geld für Schulen, Krankenkasse, Pension etc. verwendet wird.

    Wenn die Leute nur noch 2-4 Stunden am Tag gearbeitet hätten, wären sie noch ärmer geworden und ein paar Jahrzehnte früher pleite gegangen.
    Du sprichst vom Kapitalismus. Im Kommunismus geht man nicht pleite wenn man nur 2-4 Stunden am Tag arbeitet. Ein Unternehmen stellt deswegen 1 Person mit 8 Stunden ein weil 2 Personen mit 4 Stunden mehr kosten würden. Dank des Kaptialismus sind wir Menschen für die Preisgestaltung eines Produktes zuständig - Das heißt man wird auch bei den Personalkosten einsparen.

    Nette Logik. Einfach was unrealistisches behaupten und wenn das nicht klappt, dann sagen "Wenn es nicht geklappt hat, dann war es kein Kommunismus". So argumentieren 5jährige.
    8 Stunden eine Arbeit zu machen die einem nicht gefällt und dann noch in Armut zu leben ist nun mal schlechter als der Kapitalismus.

    Schau Dir die DDR an, was bankrott war: schimmlige Häuser, veraltete Industrieanlagen, kaputte Straßen und Schienen.
    Ich sag ja - Weil es eine Geldwährung gab und keinen Erdenstaat. Kommunimsus funktioniert nicht in einem einzelnen Staat wenn die anderen Staaten eine Geldwährung haben. Wobei die DDR selbst eine Geldwährung hatte und somit nicht kommunistisch war.
    Die DDR hat sogar Geld für das Doping ihrer Sportler ausgegeben.

    Das ist halt das ungerechte an erzwungenen "Solidargemeinschaften": Die Dummheit des Einzelnen wird der Gemeinschaft aufgebürdet. Deshalb verleitet ja auch die größte annehmbare "Solidargemeinschaft", der Kommunismus, zu maximal dummen Verhaltensweisen.

    Ich bin auch dafür, die Krankenkassenbeiträge vom eigenen Lebenswandel abhängig zu machen.
    Du könntest Dir dann aber nicht die Leistungen, leisten. Schon mal die Kosten von einer OP gesehen ohne Krankenversicherung? Oder Unfallschutzversicherung?
    Ohne die medizinische Versorung durch den Staat könnten sich nur noch reiche Operationen leisten.

    Und es gibt so viele Leute, die mir weismachen wollen, ich würde besser leben, wenn ich doch nur ihrem Masterplan gehorchen würde: Die Kommuniste, die Christen, die Scientologen. Danke, kein Bedarf.
    Tschuldigung aber in den Himmel zu kommen ist ja kein seriöser Vorteil. *g* Desweiteren kann man das auch von Kapitalisten sagen.

    Der Kapitalismus baut darauf, daß der Mensch einen Eigennutz verfolgt.
    Das ist es ja - Jeder denkt nur an seinen Eigennutz.
    Das ist übrigens etwas Negatives. Gläubige würden jetzt sagen eine Sünde. *g*

    Daß eine kapitalistische Produktionsweise für wachsenden Wohlstand und Fortschritt sorgt, haben die letzten 200 Jahre zu genüge bewiesen.
    Das ist wohl ein Witz. Die Pyramiden in Ägypten und die chinesische Mauer wurden auch von Sklaven erschaffen.

    Daß Du 8 Stunden schlafen mußt, kann auch der Kommunismus nicht verhindern.
    Er kann aber vehindern, daß Menschen nicht 8 Stunden arbeiten müssen.

    Daß Du Schicht arbeitest war Deine freie Entscheidung. Mit Büro-Arbeit wäre das nicht passiert. Du hast Dich für etwas entschieden, willst aber die Konsequenzen nicht tragen. Sei ein Mann und steh dazu.
    Und wenn keiner mehr Schichtarbeit machen würde und jeder nur noch ein Bürohengst werden will?
    Geändert von Muramasa-XIII (04.07.2008 um 11:28 Uhr)

  4. #64
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Einbauschrank
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    Zitat Zitat von Muramasa-XIII Beitrag anzeigen
    Stell Dir vor jeder könnte das tun was er will. Jeder Mensch wird Historiker - Wer produziert dann die Lebensmittel, den Strom etc.?
    Der Markt ist in dieser Hinsicht sehr selbstregulierend. Wird kein Strom mehr produziert, wird Strom ein knappes und begehrtes Gut. Dann lohnt es sich auch für den Stromproduzenten aufgrund der hohen Rendite, einen höheren Lohn zu zahlen und der eine oder andere Historiker wechselt den Job. Die Frage "wie soll da jeder perfekt zugeordnet werden" stellt sich in der freien marktwirtschaft viel weniger als in deinem planwirtschaftlichen Kommunismus.

    Blödsinn. Ich fordere eine 2-4 Stunden Arbeit nicht für mich sondern für alle.
    Das tust Du aber nuw, weil Du mit Deiner Arbeit unzufrieden bist.

    Die hast Du bei einer 8 Stunden Arbeit nicht. Desweiteren funktioniert es nicht wenn jeder tun kann was er will.
    Das funktioniert in der freien Marktwirtschaft erstaunlich gut. Man redet zwar nicht mehr so offen wie früher von der "unsichtbaren Hand", aber sie bewährt sich - besser als jede Zwangswirtschaft.

    Und wenn das alle tun würden? Unsere Gesellschaft funktioniert so nicht.
    Du wiederholst Dich. Das funktioniert. Wer Fähigkeiten hat, die auch außerhalb der Käsewendeindustrie nachgefragt werden, hat die Wahl. We nichts kann udn will außer Käse zu wenden, der hat halt eine etwas engere Wahl.

    Wo ist das die schwere Arbeit? Kannst Du das nicht in Deiner Freizeit machen? Die Informationen werden dir alle grais im Internet zu Verfügung gestellt.
    Den Käse kannst du auch in deiner Freizeit wenden. Die Information landet nicht "gratis" im Internet. Die muß jemand da reinstellen. Hast Du mal ein Archiv gesehen? Hast Du mal mehrere Hundert Regalmeter Papier vor Dir gehabt? Glaubst Du, irgendwelcher Schriftverkehr aus Behörden des 19. Jahrhunderts wäre im internet zu finden? Passagierlisten?

    Eben - Warum also noch 8 Stunden arbeiten?
    Wie gesagt: Hol dir ne Teilzeitstelle.

    Was dann? Die Gegen ankucken? Kannst auch im Fernsehen oder im Internet.
    Was soll man da noch sagen?

    Das ist nix anders als + oder Minus Rechnung nur halt schwerer zu verstehen. 100 durch 2 zu teilen ist auch leicht als 13510689903 durch 2 zu teilen.
    Wie gesagt: Mathemaitk ist Auswendiglernen von Zahlenkombinationen.
    Wie gesagt: Du hast keine Vorstellung von geistiger und intellektueller Arbeit.

    Ich brings nicht übers Herz meine Mitarbeiter dann abzuzocken.
    Zwignt dich doch keiner. Du kannst ja gerne mehr bezahlen.

    Ist ja dasselbe. Trotzdem gabs früher auch Revolten der Gewerkschaften etc. Gab sogar mal einen Krieg gegen Maschinen weil sie angeblich Arbeitsplatze wegmachen.
    Das waren damals die Ludditen. Heute nennen sich diese Technikfeinde "Die Grünen".

    Lustigerweise werden wir aber im Kapitalismus vom Staat bestohlen. Natürlich muss man zugute halten, daß das Geld für Schulen, Krankenkasse, Pension etc. verwendet wird.
    Noch einmal zum Mitschreiben: Kapitalismus hat nichts mit Staat zu tun. Wenn uns der deutsche oder österreichische Staat abzockt, dann liegt am demokratischen Wohlfahrtsstaat, nicht am Kapitalismus.

    Du sprichst vom Kapitalismus. Im Kommunismus geht man nicht pleite wenn man nur 2-4 Stunden am Tag arbeitet. Ein Unternehmen stellt deswegen 1 Person mit 8 Stunden ein weil 2 Personen mit 4 Stunden mehr kosten würden. Dank des Kaptialismus sind wir Menschen für die Preisgestaltung eines Produktes zuständig - Das heißt man wird auch bei den Personalkosten einsparen.
    Du bist offensichtlich nicht in der Lage zu sehen, daß Kosten, die durch unsere Geldwirtschaft bezifferbar sind, nicht auf einmal wegfallen, nur weil man das Geld abschafft. Der Arbeiter kostet Geld, weil er davon leben will. Im Kommunismus wird er meinetwegen nicht bezahlt, aber er konsumiert - bei gleichem Lebensstandard wie im Kapitalismus - ja auch genau so viel wie früher. Diese Kosten entstehen auch im Kommunismus.

    8 Stunden eine Arbeit zu machen die einem nicht gefällt und dann noch in Armut zu leben ist nun mal schlechter als der Kapitalismus.
    2-4 Stunden arbeiten, in der eigenen Lebensführung massiv eingeschränkt werden und in Armut leben ist auch schlechter als Kapitalismus.

    Du könntest Dir dann aber nicht die Leistungen, leisten. Schon mal die Kosten von einer OP gesehen ohne Krankenversicherung? Oder Unfallschutzversicherung?
    Ohne die medizinische Versorung durch den Staat könnten sich nur noch reiche Operationen leisten.
    Quatsch. Ich habe geschrieben, daß die Krankenkassenbeiträge vom eigenen Lebenswandel abhängig gemacht werden. Das ist was anderes als "Krankenkassen abschaffen". Wenn Du rauchst und säufst mußt Du m.E. mehr Beiträge zahlen als wenn Du gesund lebst.

    Tschuldigung aber in den Himmel zu kommen ist ja kein seriöser Vorteil. *g* Desweiteren kann man das auch von Kapitalisten sagen.
    Tschuldigung, aber das blaue vom Himmer herunterzuversprechen und es "Kommunismus" nennen ist ja kein seriöser Vorteil. Der Kapitalismus ist keine Ideologie im Sinne einer Heilslehre. Der Kapitalismus ist ein ökonomisches Wirkprinzip.

    Das ist es ja - Jeder denkt nur an seinen Eigennutz.
    Das ist übrigens etwas Negatives. Gläubige würden jetzt sagen eine Sünde. *g*
    Was ist an Eigennutz verwerflich?

    Das ist wohl ein Witz. Die Pyramiden in Ägypten und die chinesische Mauer wurden auch von Sklaven erschaffen.
    Hättest Du Marx gelesen wüßtest Du, daß weder Ägypten noch das alte China eine kapitalistische gesellschaft waren.

    Er kann aber vehindern, daß Menschen nicht 8 Stunden arbeiten müssen.
    Das tun Arbeitslose auch nicht.

    Und wenn keiner mehr Schichtarbeit machen würde und jeder nur noch ein Bürohengst werden will?
    Steigen die Löhne für Schichtarbeit. Oder etwas härter formuliert: Die unbeliebteste Arbeit bleibt an den Doofnasen hängen, die sonst nichts können.

  5. #65
    Spieler-Gott Avatar von Avantenor
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    Zitat Zitat von Muramasa-XIII Beitrag anzeigen
    Blödsinn. Ich fordere eine 2-4 Stunden Arbeit nicht für mich sondern für alle. Wenns nach mir ginge gäbe es im Kommunismus auch keine Bowlingbahnen und Discos weil ich die hasse - Tue ich aber nicht. Im Kommunismus brauchen die Menschenfreizeitspaß sonst funktioniert er nicht.

    [...]

    Die hast Du bei einer 8 Stunden Arbeit nicht. Desweiteren funktioniert es nicht wenn jeder tun kann was er will.
    Du verstehst es immer noch nicht. Kommunismus ist die Marx'sche Theorie, egal ob sie funktioniert oder nicht. Was Du proklamierst, weicht total ab von der kommunistischen Grundidee. Dein selbsterfundener Muramasaismus hat außer ein paar zweckentfremdeten Vokabeln überhaupt nichts mehr gemein mit dem, was hinter Marx Idee steht. Daher ist Dein Konzept nicht mal im Ansatz ein kommunistisches Konzept, selbst wenn Du Dich gerne damit schmücken würdest.

    Im übrigen funktioniert Dein Modell auch nicht, weil es viel zu stark auf Repression aus ist. Derjenige, der die Repression ausübt, gerät aber viel zu leicht in die Gefahr, diese Möglichkeiten zu seinem Nutzen anzuwenden. Daher kehrt sich jedes System, daß auf Kontrolle und Einschränkung durch kleine Gruppen setzt, innerhalb kürzester Zeit in einen Unterdrückungsstaat um. Desweiteren diskriminiert es auch die "Arbeiterklasse", die nicht am Fließband sitzt. Kaufleute, Selbstständige, Handwerker.

  6. #66
    Muramasa-XIII
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    Herr lass Hirn regnen.
    Warum kapiert ihr den Kapitalismus nicht:
    Der von feudalen Fesseln (Leibeigenschaft) und vom Eigentum an Produktionsmitteln »freie« Lohnarbeiter ist in der Lage und gezwungen, dem Eigentümer der Produktionsmittel, dem Kapitalisten, seine Arbeitskraft zu verkaufen. Der Tauschwert der Ware Arbeitskraft liegt dabei niedriger als die im Produktionsprozess erzeugten Werte. Den so erzeugten Mehrwert eignen sich die einzelnen Kapitalisten als Profit (beziehungsweise als Zins oder Rente) an.

    Das tust Du aber nuw, weil Du mit Deiner Arbeit unzufrieden bist.
    Jede Arbeit is langweilig deswegen heißt es Arbeit und nicht Hobby.

    Wird kein Strom mehr produziert, wird Strom ein knappes und begehrtes Gut. Dann lohnt es sich auch für den Stromproduzenten aufgrund der hohen Rendite, einen höheren Lohn zu zahlen und der eine oder andere Historiker wechselt den Job.
    Dann müssten sie aber absichtlich keinen Strom mehr erzeugen.

    Den Käse kannst du auch in deiner Freizeit wenden.
    Das macht aber keinen Spaß. In der Freizeit macht man Hobbies.

    Hast Du mal ein Archiv gesehen? Hast Du mal mehrere Hundert Regalmeter Papier vor Dir gehabt?
    Und wo ist das die schwere Arbeit? Lesen kannst Du in der Freizeit auch.

    2-4 Stunden arbeiten, in der eigenen Lebensführung massiv eingeschränkt werden und in Armut leben ist auch schlechter als Kapitalismus.
    Hab ich doch gesagt. Im Kommunismus gibts es aber keine Armut.

    Zwignt dich doch keiner. Du kannst ja gerne mehr bezahlen.
    Wie soll das im Kapitalismus gehen und was würde das für einen Sinn machen?

    Kapitalismus hat nichts mit Staat zu tun. Wenn uns der deutsche oder österreichische Staat abzockt, dann liegt am demokratischen Wohlfahrtsstaat, nicht am Kapitalismus.
    Unternehmen würden also Schulen bauen und Deine Blutwäsche bezahlen?

    Was ist an Eigennutz verwerflich?
    Gnah - Weil Eigennutz ein Opfer forter und zwar das der anderen.

    Steigen die Löhne für Schichtarbeit
    Die steigenden Löhne müssen aber die Konsumenten zahlen welche auch Arbeiter sind.

    Desweitern: Warum mehr oder weniger Lohn zahlen wenn die Arbeit diesselbe bleibt?

    PS: Am liebsten würd ich mein Geld mit Diskussion wie diesen verdienen. *g*

  7. #67
    CKomet
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    ähm... also meine Arbeit ist in den seltensten Fällen langweilig und macht mir ansich sogar spaß.

    und auch zu Hobbies gehört es , das man zur deren ausführung Dinge mahen muß, die keinen spaß machen und harte arbeit bedeuten
    Z.B Reiten...
    das reiten ansich macht viel spaß, aber das Misten von Ställen und Helfen bei Heu und Strohernte ist ein notwendiges Übel, das man in kauf nehmen muß.

  8. #68
    Spieler-Gott Avatar von Avantenor
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    Du musst mir nicht erklären, was die Hintergründe des kommunistischen Manifests sind, die verstehe ich sehr wohl. Du allerdings verstehst die Philosophie dahinter nicht. Du willst uns hier nur eine angebliche Lösung des Problems propagieren, die keine ist - auch nicht aus kommunistischer Sicht. Daher spielt Marx bei dieser Diskussion überhaupt keine Rolle. Und als allererstes solltest Du mal an Deinen Begrifflichkeiten feilen, denn Du würfelst hier kunterbunt alles durcheinander. Was im Zweifelsfall ein Beweis dafür ist, wie wenig durchdacht Dein Gebilde ist.

  9. #69
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Einbauschrank
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    Zitat Zitat von Muramasa-XIII Beitrag anzeigen
    Herr lass Hirn regnen.
    Warum kapiert ihr den Kapitalismus nicht:
    Bestreitet keiner, daß der Arbeiter mit seiner Arbeit einen "Mehrwert" produziert.

    Jede Arbeit is langweilig deswegen heißt es Arbeit und nicht Hobby.
    Auch Quark. Langweilige Arbeit ist langweilig.

    Dann müssten sie aber absichtlich keinen Strom mehr erzeugen.
    Hallo? Erst kommst Du mit "wenn alle Historiker werden gibt es keinen Strom mehr" ich erwidere Dir: Dann steigen die Preise für Strom (Angebot/Nachfrage, alter Hut).

    Und wo ist das die schwere Arbeit? Lesen kannst Du in der Freizeit auch.
    Tja, vielleicht war ich auch einfach schlau genug, mich nicht fürs Käsewenden zu entscheiden.

    Hab ich doch gesagt. Im Kommunismus gibts es aber keine Armut.
    Du hast selbst gesagt, daß es ineffizient ist zwei Leute eine Schicht von 4 Stunden machen zu lassen statt einen eine Schicht von 7 1/2 Stunden. Wenn jetzt 3-4 Leute 2-4 Stunden arbeiten statt einer 7 1/2, dann geht die Produktivität rapide runter. Sinkende Proldutivität= volkswirtschaftliche Armut. Egal ob mit oder ohne Geld.

    Wie soll das im Kapitalismus gehen und was würde das für einen Sinn machen?
    Indem Du mehr Gehalt zahlst als Du müßtest. Wenn Du dann feststellst "Upsi, die Leute sind ihr Geld nicht wert, weil sie nicht produktiv genug sind", dann kann ich Dir sagen "Glückwunsch, im Kommunismus wird das nicht besser".

    Unternehmen würden also Schulen bauen und Deine Blutwäsche bezahlen?
    Der "Staat" bezahlt nicht die Schulen, das tun die Steuerzahler. Ebenso die Blutwäsche, die von den Krankenkassenmitgliedern finanziert werden. Aber ja, Unternehmen bauen die Schulen und stellen die Dialyse-Apparate her.

    Gnah - Weil Eigennutz ein Opfer forter und zwar das der anderen.
    Woher nimmst du diese Erkenntnis?


    Die steigenden Löhne müssen aber die Konsumenten zahlen welche auch Arbeiter sind.
    Die sinkende Produktivität des Kommunismus zahlen auch alle mit: Durch gesamtgesellschaftliche Verarmung.

    Desweitern: Warum mehr oder weniger Lohn zahlen wenn die Arbeit diesselbe bleibt?
    Angebot/Nachfrage.
    Geändert von Einbauschrank (04.07.2008 um 12:41 Uhr)

  10. #70
    Zocker Avatar von Der Börner 3000
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    Stell Dir vor jeder könnte das tun was er will. Jeder Mensch wird Historiker - Wer produziert dann die Lebensmittel, den Strom etc.?
    Es kann ja eben nicht jeder Historiker werden, weil A: nicht genug Leute die geistige Kapizität haben und B: Es Leute gibt wie dich denen es keinen Spaß brint zu lesen usw.


    Wenns nach mir ginge gäbe es im Kommunismus auch keine Bowlingbahnen und Discos weil ich die hasse - Tue ich aber nicht. Im Kommunismus brauchen die Menschenfreizeitspaß sonst funktioniert er nicht.
    Ich will dir nichts unterstellen aber daraus (und anderen Kommentaren von dir) lese ich, dass du wahrscheinlich keine Freunde hast und überarbeitet bist. Schade für dich.

    Mathemaitk ist Auswendiglernen von Zahlenkombinationen.
    Dann warst du auf keiner richtigen Schule, bzw Hauptschule, denn auf einem Gymnasium beginnt ab der 9. Klasse ein rechnen ohne Zahlen, sondern mit Buchstaben. Da kommst du mit "auswendig gelernten Zahlenkombinationen" nicht weiter. Desweiteren lernt man nur in der Grundschule die Zahlen auswendig. Auf weiterführenden Schulen, geht es nur noch um Formeln und Zusammenhänge(siehe Trigonometrie, Stochastik etc.)




    Ich sag ja - Weil es eine Geldwährung gab und keinen Erdenstaat. Kommunimsus funktioniert nicht in einem einzelnen Staat wenn die anderen Staaten eine Geldwährung haben. Wobei die DDR selbst eine Geldwährung hatte und somit nicht kommunistisch war.
    Die DDR hat sogar Geld für das Doping ihrer Sportler ausgegeben.
    Und kein vernünftiger Mensch würde seinen Staat in die Hände eines Irren geben. Deshalb gibt es keinen "Erdenstaat". Bah ich hasse Gutmenschen und Gleichmacher!


    Du könntest Dir dann aber nicht die Leistungen, leisten. Schon mal die Kosten von einer OP gesehen ohne Krankenversicherung? Oder Unfallschutzversicherung?
    Ohne die medizinische Versorung durch den Staat könnten sich nur noch reiche Operationen leisten.
    Deshalb gibt es die ja.




    Das ist wohl ein Witz. Die Pyramiden in Ägypten und die chinesische Mauer wurden auch von Sklaven erschaffen.
    Falsch. Erwiesenermaßen wurden die Pyramiden von bezahlten Arbeitern gebaut, die sogar Essen und Unterkunft hatten. Wohl zuviel Asterix gesehen nachmittags auf RTL, oder was?
    Das kann uns unser Historiker sicher bestätigen.

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