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Thema: Kommunismus

  1. #31
    Muramasa-XIII
    Gast

    Standard

    Indem er frühzeitig eine gute Idee hatte und den Mut besaß, sich selbständig zu machen. Das finde ich gerecht.
    Und wer produziert die ganzen Sachen? Bill Gates?
    Da kommen wir auf eine andere Sache zu sprechen: Patente gehören abgeschafft.
    Sehen wir die Realität: Bill Gates engagiert Mitarbeiter und zahlt denen zum Beispiel 1500 Euro im Monat. Der Mitarbeiter erwirtschaftet 3000 Euro. Der Mitarbeiter kriegt 15000 Euro - Bill Gates auch - Aber von jedem seiner Mitarbeiter zusätzlich zu seinem sagen wir mal auch Montatsgehalt von 1500 Euro.
    Mag sein daß wir normalen Mitarbeiter uns ausnutzen lassen, aber wenn alle so giereig wären seh schlecht aus um unsere Gesellschaft.

    Tja, und was ist mit denen, die keinen PC und keine Riesenwohnung, aber Diamantohrringe oder Ferraris haben wollen?
    Die haben Pecht gehabt und außerdem will niemand lieber Diamantenohrringe oder Ferraris. Was willst Du den mit dem nutzlosem Zeug? Den Computer kannst Du für vieles verwenden. Desweiteren hat ein Computer mehr Platzraum weil seine Daten virtuell sind.

    ich hab keine Lust andere Leute darüber richten zu lassen, was mir aus dem zusteht, das ich mir erarbeitet habe.
    Der Manager von einer Bank hat sich also mehr erarbeitet als die Angstellten? Wers glaubt wird seelig.

    Und wenn dann genug Häuser produziert wurden? Die Bauindustrie verfolgt auch Zyklen. Werden die dann alle umgelernt zu Programmierern?
    Wo ist das Problem?

    Denn ein Hauptschüler (oder ein Sahelzonenbewohner) stellt weniger Huamnkapital dar als ein Geselle oder ein ausgebildeter Student.
    Blödsinn. Warum glaubst Du kannst Du Historiker sein? Weil ein jemand mit geringer Ausbildung für Dich Lebensmittel herstellt. Ein Müllmann ist genauso wichtig wie ein Atomphysiker.

    Und kriegen für das Spargelstechen die gleiche Wohnung, den gleichen flotten Computer und allgemein den gleichen Lebensstandard wie diejenigen, die sich ihr Leben lang angestrengt haben, um etwas zu werden? Wie ungerecht.
    Ja. Was heißt hier eigentlich ungerecht? Was tut denn ein Historiker wichtiges für die Menscheit? Wer bezahlt Dich eigentlich für diese sinnlose Arbeit? Historiker kann man in der Freizeit sein.

    Ja. Arbeit, die jeder lobotomisierte Affe ausüben kann, wird ja auch gerechterweise schlechter bezahlt als die, für die man einen Spezialisten etc. braucht.
    Und dieser Gedankengang ist ein Trugschluss. Das wirst Du aber erst dann kapieren wenn niemand mehr den Müll von den Straßen wegbringt und keiner mehr Lebensmittel erzeugt weil alle Atompysiker oder sonstwas sind.

    Immer noch Historiker.
    Schon mal was Anständiges gearbeitet?

    Die UdSSR hat z.B. 1970 Gas gegen Stahlrohre aus der BRD geliefert.
    Warum sollten sie das tun? Die hätten die Stahlrohre auch mit Geld kaufen können.

    http://www.kapitalismusfehler.de/

    Der Kapitalismus sorgt dafür, dass es am Ende nur noch 2 Gruppen von Menschen gibt (von den "Superreichen" einmal abgesehen): diejenigen, die zwar Zeit haben, aber kein Geld - und diejenigen, die zwar Geld haben, aber dafür keine Zeit.
    edit alceleniel: Doppelpost zusammengefasst. Bitte Ändern-Button benutzen

  2. #32
    Zocker Avatar von Der Börner 3000
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    Zitat Zitat von Muramasa-XIII Beitrag anzeigen

    Die haben Pecht gehabt und außerdem will niemand lieber Diamantenohrringe oder Ferraris. Was willst Du den mit dem nutzlosem Zeug? Den Computer kannst Du für vieles verwenden. Desweiteren hat ein Computer mehr Platzraum weil seine Daten virtuell sind.
    Schöne Ausrede des kommunistischen Staates sich aus seinen eigentlichen Versprechen rauszureden-typisch. Aber deine Haltung-Wow da kannst du auch gleich zu den buddhistischen Mönchen gehen, die keinen Besitz haben.
    Sieh es doch einfach ein: Der Kommunismus wird auf dieser Welt nie und nie nimmer in einem Land wie zB den USA eingeführt werden, oder ein Land so mächtig und reich machen. Wie schon In "Animal Farm" von George Orewell:
    "Alle Tiere sind gleich, nur einige Tiere sind gleicher als andere".

  3. #33
    Muramasa-XIII
    Gast

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    http://www.kapitalismusfehler.de/

    Der Kapitalismus sorgt dafür, dass es am Ende nur noch 2 Gruppen von Menschen gibt (von den "Superreichen" einmal abgesehen): diejenigen, die zwar Zeit haben, aber kein Geld - und diejenigen, die zwar Geld haben, aber dafür keine Zeit.

    @Börner: Erklär mir lieber mal für was Du einen Ferrari brauchst. Es gibt geileres im Leben. Mit nem Ferrari kannst Du nur eine Straße lang fahren oder angucken. Desweitren wird es im Kommunismus keine Autos für Privatpersonen mehr geben - Da gibts nur noch Busse und Züge.
    Die ganze Pendlerei von Einzelnen frißt zuviel Ressourcen auf.

    PS: Und wenn die Leute zwischen Sex und Ferraris wählen müssten, würden sie sich für Sex entscheiden.

    2.PS: Nehmen wir dieses Forum hier - Ist gratis und macht Spaß. *g*
    Geändert von Muramasa-XIII (02.07.2008 um 07:32 Uhr)

  4. #34
    Spieler-Gott Avatar von Avantenor
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    Da setzt der Fehler bereits an. Dem Menschen vorzuschreiben, was er in seiner Freizeit und mit seinem erwirtschafteten Eigentum tun darf und was nicht, ist a) Eingriff in die Selbstbestimmung des Menschen und somit schon kein Kommunismus mehr und b) Grund für das zwangsläufige Scheitern dieses Systems. Alle Menschen müssten von alleine einsehen, daß Ferraris keine Option sind. Wenn Du es ihnen aufzwingst, bist Du keinen Deut besser als die sozialistischen Staaten und die Bevölkerung verlässt schlagartig das Land. Zumal ein Ferrari keinen Sinn haben muss. Es macht auch keinen ökonomischen Sinn, ein Buch zur Unterhaltung zu lesen. Für das Buch muss ein Baum mit einer benzinbetriebenen Motorsäge umgelegt werden, der mit einem Auto zur Weiterverarbeitung transportiert werden muss, was wiederum Benzin verbraucht. Den Energieverbrauch gar nicht mit einberechnet, der bei der Verarbeitung anfällt. Gemessen an den vielen Büchern, die jährlich allein zu Unterhaltungszwecken verkauft werden, ist das eine ungeheure Ressourcenverschwendung und Belastung für die Umwelt. Oder Filme. Für Filme braucht man ganz viel Kunststoffe. Die werden ebenfalls aus Erdöl gewonnen. Und wozu? Damit sich die Menschen vergnügen können, vom Alltag abschalten und auf andere Gedanken kommen können. Seelischer Ausgleich sozusagen. Wer bist Du, daß Du darüber entscheiden darfst, was für jeden einzelnen ein sinnvoller Zeitvertreib ist, solange Du dadurch nicht zuschaden kommst? Das ist voll und ganz antikommunistisch. Kommunismus ist nichts, was man verordnen kann, sondern was von Innen kommen muss.

    Was das mit dem höheren "Humankapital" angeht, ist der Ausdruck ziemlich bescheuert, aber im Kern steckt durchaus etwas Wahres drin. Ohne damit irgendeine Wertung über betroffene Menschen abgeben zu wollen, so erfordert eine Ausbildung zum Historiker (Studium) durchaus andere Fähigkeiten und vor allem Ausbildungszeiten als ein Entsorgungsfachangestellter. Bis der Historiker überhaupt annähernd befähigt ist zur Berufsausübung, ist der Entsorgungsmensch bereits 10 Jahre im Dienst und hat Geld verdient. Sogar gar nicht schlecht. Ein Historiker lebt in der Zeit vom Nötigsten, zahlt mittlerweile für seine Ausbildung im Jahr zwischen 600 und 1000 €, und muss sich als Geringverdiener durch das Leben schlagen, sofern sein elterlicher Background im nicht ein angenehmeres Leben bescheren kann. Diese 10 Jahre Mindereinnahmen will er natürlich später durch ein höheres Gehalt ausgeglichen sehen. Er hat dafür auch ein langjährige Ausbildung, die niemand so ohne weiteres ersetzen kann. Ein Müllmann kann ihn nicht von heute auf morgen ersetzen, selbst wenn die gleiche Vorraussetzungen beim Abschluß vorliegen würden. Im Gegensatz dazu halte ich es für sehr wahrscheinlich, daß ein Historiker im Notfall ohne allzu lange Einarbeitung zum Müllfachmann umgelernt werden kann. Das sieht man in der Praxis oft auch daran, daß viele Geisteswissenschaftler letztlich nicht in den Berufen arbeiten, die sie erlernt haben. Ähnlich verhält es sich bei Naturwissenschaftlern, deren Arbeitsplatz allein bereits sehr kostenintensiv ist für Arbeitgeber. Diese Leute werden natürlich von einem Arbeitgeber stärker umhegt, weil sie nicht so einfach austauschbar sind wie die Geringverdiener. Geld ist dabei ein Mittel. Gemäß der Logik, wenn die Anreize irgendwo anders größer sind, ist die Fachkraft weg. Für den Müllmann gibt es - stark vereinfacht ausgedrückt - 3 Mio. Arbeitslose, die in die Bresche springen können, für den Diplom-Biochemiker muss ich u. U. Jahre warten, bis ich wieder eine geeignete Person finde. Zeit, in der mein Produkt (bspw. ein Medikament) nicht richtig vorankommt, Investitionen wirkungslos verpuffen und die Firma pleite gehen kann. Da ist es eindeutig günstiger und risikofreier, jemandem mehr Gehalt zu zahlen, als ihn anderweitig ersetzen zu müssen. Daher teilweise auch die Gehaltsunterschiede. Es hat weniger was damit zu tun, ob die Arbeit der entsprechenden Personen mehr oder weniger wert sind, sondern wie einfach Ersatz zu finden ist. Das ist auch im Kommunismus ein Problem, denn gerade Forscher leben auch vom Wettbewerb untereinander. Entweder man stellt ihnen Vorteile in Aussicht, was streng genommen wieder ein Verstoß gegen den Kommunismus ist, oder sie bringen nicht die volle Leistung. Für Ideale und aus Liebe zum Staat macht das sicherlich niemand.

  5. #35
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Einbauschrank
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    Zitat Zitat von Muramasa-XIII Beitrag anzeigen
    Sehen wir die Realität: Bill Gates engagiert Mitarbeiter und zahlt denen zum Beispiel 1500 Euro im Monat. Der Mitarbeiter erwirtschaftet 3000 Euro.
    Klar. Bill Gates macht die ganze Sache nicht für Umme. Und jetzt kommt der Clou: Gäbe es Bill Gates nicht, wer würde all die Leute beschäftigen? Der Kapitalismus gibt Dir einen Anreiz, um Ideen zu vermarkten. So haben Leute einen Grund, etwas zu erfinden und zu entwickeln.


    Die haben Pecht gehabt und außerdem will niemand lieber Diamantenohrringe oder Ferraris. Was willst Du den mit dem nutzlosem Zeug? Den Computer kannst Du für vieles verwenden. Desweiteren hat ein Computer mehr Platzraum weil seine Daten virtuell sind.
    Schwupps, schon haben wir auch in Deinem Kommunismus wieder Zwang und kleinliche Vorschriften. Ich finde es toll, wenn andere Leute wissen, was *ich* zu brauchen habe.

    Der Manager von einer Bank hat sich also mehr erarbeitet als die Angstellten? Wers glaubt wird seelig.
    Darum ging es in meiner Aussage nicht. Egal ob ich 1800 oder 18000 Euro verdiene: Ich will selbst bestimmen, für was ich mein Geld ausgebe.

    Wo ist das Problem?
    Daß Dein Bild einer Volkswirtschaft etwas statisch ist. Der Kapitalismus besitzt den Vorteil einer effizienten Allokation und Reallokation von Fertigkeiten auf Einsatzgebiete. Wenn keiner mehr Häuser braucht, hast Du meinetwegen 20.000 überflüssige Bauarbeiter. Im Kapitalismus werden die entweder arbeitslos oder müssen mit weniger Aufträgen auskommen oder müssen umlernen. Hart für die Bauarbeiter, aber gerecht. In Deinem System - ja was? Sie verursachen nach wie vor die vollen Kosten, da sie in edlen Häusern mit Strom leben, aber sie werden nicht eingesetzt, um etwas zu produzieren. Ob man einen Bauarbeiter zum Atomphysiker schulen kann wage ich zu bezweifeln.

    Blödsinn. Warum glaubst Du kannst Du Historiker sein?
    Weil ich fehlerfrei lesen und schreiben kann ...

    Warum bin ich Historiker geworden? Es hat mich interessiert, ich hatte ein Abi und lese gerne. Außerdem erkenne ich gerne Zusammenhänge. Jeder andere kann es auch versuchen. Die Anforderungen sind nicht unmöglich hoch.

    Weil ein jemand mit geringer Ausbildung für Dich Lebensmittel herstellt. Ein Müllmann ist genauso wichtig wie ein Atomphysiker.
    Das Prinzip der Arbeitsteilung ist mir bekannt. Nein, ein Müllmann ist nicht so wertvoll wie ein Atomphysiker, weil sein Beitrag (in Humankapital gerechnet) zum Gesamtergebnis deutlich geringer ist. Der Müllmann kann theoretisch durch den Atomphysiker ersetzt werden, umgekehrt geht das nicht. Ihren Sinn haben beide, beide werden entsprechend ihrer Qualifikation und der Kurve von Angebot/Nachfrage bezahlt. Da jeder ungelernte Rütli-Borat Müllmann werden kann, aber nur halbwegs clevere Leute Atomphysiker, ist es logisch und gerecht, wenn man dem Atomheini mehr bezahlt.

    Ja. Was heißt hier eigentlich ungerecht? Was tut denn ein Historiker wichtiges für die Menscheit? Wer bezahlt Dich eigentlich für diese sinnlose Arbeit? Historiker kann man in der Freizeit sein.
    Einmal mehr überlasse ich die Entscheidung, was wichtig und was unwichtig ist nicht Dir, sondern denen, die Geld dafür ausgeben. In Deiner Welt sind ja auch Juweliere unwichtig.

    Stiftungen, Forschungsgesellschaften, Museen, Leute ohne Fremdsprachenkenntnisse, Touristen.

    Und dieser Gedankengang ist ein Trugschluss. Das wirst Du aber erst dann kapieren wenn niemand mehr den Müll von den Straßen wegbringt und keiner mehr Lebensmittel erzeugt weil alle Atompysiker oder sonstwas sind.
    1. Es können nicht alle Atomphysiker sein. Manche sind einfach zu dumm oder haben kein großes Interesse daran.
    2. Wenn es eine Müllmännerknappheit gibt, dann steigen die Löhne für Müllmänner.

    Schon mal was Anständiges gearbeitet?
    Ich wüßte nicht, was sich in Deiner exzentrischen Betrachtung einer Volkswirtschaft als "anständig" qualifiziert.

    Warum sollten sie das tun? Die hätten die Stahlrohre auch mit Geld kaufen können.
    Vielleicht lag es auch daran, daß der russische Rubel kaum was wert war, weil er die Kaufkraft einer Planwirtschaft vertrat.

    Ist die Seite von nem farbenblinden Schizophreniker erstellt worden? Oder einem "My Little Pony" Fan?

    Zitat Zitat von Muramasa-XIII Beitrag anzeigen
    @Börner: Erklär mir lieber mal für was Du einen Ferrari brauchst.
    Was jemand mit seinem Geld macht, geht Dich nichts an. Wenn Du so kleinlich wirst, mußt Du Dir auch von engstirnigen Politikern wie Beckstein udn Wiefelspütz die Frage stellen lassen, warum Du PC-Spiele brauchst. Könnte man ja verbieten. Niemand hat es nötig, sich für seine persönlichen Wünsche zu rechtfertigen. Umgekehrt hat auch niemand das Recht, anderen ihre Wünsche madig zu machen. Das unterscheidet eine liberale Gesellschaft von einer totalitären Gesellschaft.
    PS: Und wenn die Leute zwischen Sex und Ferraris wählen müssten, würden sie sich für Sex entscheiden.
    Lese und lerne!

    2.PS: Nehmen wir dieses Forum hier - Ist gratis und macht Spaß. *g*
    Und wurde in einer kapitalistischen Gesellschaft erstellt.

  6. #36
    Spieler-Gott Avatar von Avantenor
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    Irgendwie dauerte Deine Antwort ein wenig zu lange.

    2.PS: Nehmen wir dieses Forum hier - Ist gratis und macht Spaß. *g*
    Und wurde in einer kapitalistischen Gesellschaft erstellt.
    Zitat Zitat von Einbauschrank Beitrag anzeigen
    Und wurde in einer kapitalistischen Gesellschaft erstellt.
    Ihr habt das Kleingedruckte nicht gelesen. Mit der Anmeldung unterschreibt ihr, daß ihr lebenslange Fronarbeit für uns leisten müsst. In Form von Pflichtpostings oder wahlweise kostenpflichtige Zeitungsabonnements. Achja, und alle Eure Postings werden zentral erfasst, analysiert und an das Bundesministerium des Inneren zwecks Bekämpfung des Terrorismus weitergeleitet.

    Spoiler:
    Für alle diejenigen, die das jetzt ernst genommen haben sollte, das ist ein Scherz.

  7. #37
    Muramasa-XIII
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    Für den Müllmann gibt es - stark vereinfacht ausgedrückt - 3 Mio. Arbeitslose, die in die Bresche springen können
    Und wenn die nicht wollen? Ohne jemanden der Lebensmittelherstellt und sonstiges müsst ein Studierter selber sein Essen herstellen. Ein Studierter kann nur studieren weil es die anderen gibt, die nicht studieren.

    Entweder man stellt ihnen Vorteile in Aussicht, was streng genommen wieder ein Verstoß gegen den Kommunismus ist, oder sie bringen nicht die volle Leistung. Für Ideale und aus Liebe zum Staat macht das sicherlich niemand.
    Vorteil:
    1. 2-4 Stunden Arbeit statt 8 Stunden bei dem selben Lebenstandart von jemandem der ca. 1500 Euro im Monat verdient.

    2. Gratisbenutzung aller sozialen Einrichtungen und kulturellen Erfindungen.

    Gäbe es Bill Gates nicht, wer würde all die Leute beschäftigen?
    Der Staat.

    So haben Leute einen Grund, etwas zu erfinden und zu entwickeln.
    Erfindungen sollte man aber machen um das Leben der Gesellschaft zu verbessern und nicht aus Profit. Deswegen muss ich ja 8 Stunden arbeiten obwohl wir massenweise Maschinen haben. Die Produktivität ist ins Unendliche gestiegen.

    Schwupps, schon haben wir auch in Deinem Kommunismus wieder Zwang und kleinliche Vorschriften
    Was heißt hier Zwang? Daß ich 8 Stunden Arbeiten muss für einen lächerlichen Lohn ist Zwang. Der Wert meines Lebens beträgt ca. 1500 Euro im Monat - Verarschen kann ich mich selber.

    1. Es können nicht alle Atomphysiker sein. Manche sind einfach zu dumm oder haben kein großes Interesse daran.
    2. Wenn es eine Müllmännerknappheit gibt, dann steigen die Löhne für Müllmänner.
    Das sag ich ja. Nur Du hast noch nicht verstanden, daß beide Jobs für die Gesellschaft "gleich" wichtig sind.

    Ich wüßte nicht, was sich in Deiner exzentrischen Betrachtung einer Volkswirtschaft als "anständig" qualifiziert.
    Etwas wo man etwas herstellt oder erfindet. Buchautor zum Beispiel ist keine anständige Arbeit - Bücher kann man in seiner Freizeit schreiben.

    Vielleicht lag es auch daran, daß der russische Rubel kaum was wert war, weil er die Kaufkraft einer Planwirtschaft vertrat.
    Wenn sie aber den Rubel hatten, daß waren es keine Kommunisten - Kommunisten benutzen keine Währung.

    Wenn Du so kleinlich wirst, mußt Du Dir auch von engstirnigen Politikern wie Beckstein udn Wiefelspütz die Frage stellen lassen, warum Du PC-Spiele brauchst
    Brauch ich ja nicht. Den PC ist so vielseitig. Kannst Spielen, Fernsehen, Musik hören, Schreiben, Chatten,....
    Wie gesagt das Geniale am PC ist, daß er nicht viel realen Raum benötigt wie ein Auto etc. Zum Beispiel ist es besser Filme nur per Computer zu machen anstatt echte Materialien im Film zu verschwenden - Grafik ist gratis. *g*

    Wer will denn Pamela Anderson und Britney Spears?

    Und wurde in einer kapitalistischen Gesellschaft erstellt.
    Und in einer kommunistischen Gesellschaft nicht was? *g*

    Ihr habt das Kleingedruckte nicht gelesen. Mit der Anmeldung unterschreibt ihr, daß ihr lebenslange Fronarbeit für uns leisten müsst. In Form von Pflichtpostings oder wahlweise kostenpflichtige Zeitungsabonnements. Achja, und alle Eure Postings werden zentral erfasst, analysiert und an das Bundesministerium des Inneren zwecks Bekämpfung des Terrorismus weitergeleitet.

  8. #38
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Einbauschrank
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    Zitat Zitat von Muramasa-XIII Beitrag anzeigen
    Und wenn die nicht wollen? Ohne jemanden der Lebensmittelherstellt und sonstiges müsst ein Studierter selber sein Essen herstellen. Ein Studierter kann nur studieren weil es die anderen gibt, die nicht studieren.
    Wie gesagt, das Prinzip der Arbeitsteilung ist kein Geheimnis. Die Nichtstudierten geben mir ihre Waren aber nicht aus Mitleid oder weil ich sie zwinge, sondern weil ich ihnen dafür Geld gebe.

    Vorteil:
    1. 2-4 Stunden Arbeit statt 8 Stunden bei dem selben Lebenstandart von jemandem der ca. 1500 Euro im Monat verdient.
    Als ob man mit 2-4 Stunden Arbeitseinsatz am Tag anständig Forschung betreiben könnte. Wenn ich im Archiv bin, arbeite ich 10-12 Stunden am Tag und 6 Tage die Woche, weil ich sonst nie fertig werde. Wer im Studium Laborpraktikum macht, darf auch bis in die Puppen im Labor stehen und experimentieren (was nicht so spannend ist, wie es klingt) und Berichte schreiben. Wer das auf 2-4 Stunden runterschrauben will, hat keine Ahnung.

    2. Gratisbenutzung aller sozialen Einrichtungen und kulturellen Erfindungen.
    Nochmal: Nichts ist "gratis". Die Kosten entstehen immer.

    Der Staat.
    Der war gut. Woher weiß der Staat denn, was produziert werden muß?

    Erfindungen sollte man aber machen um das Leben der Gesellschaft zu verbessern und nicht aus Profit. Deswegen muss ich ja 8 Stunden arbeiten obwohl wir massenweise Maschinen haben. Die Produktivität ist ins Unendliche gestiegen.
    Die kleinen Vorteile der gestiegenen Produktivität: Du verbrauchst in einem Monat vermutlich mehr Glasflaschen als ein Bauer des 18. Jahrhunderts in seinem gesamten Leben.

    Was heißt hier Zwang? Daß ich 8 Stunden Arbeiten muss für einen lächerlichen Lohn ist Zwang. Der Wert meines Lebens beträgt ca. 1500 Euro im Monat - Verarschen kann ich mich selber.
    Wenn Du was gelernt hast - z.B. Atomphysiker-, kannst du dich auch für mehr als 1500€ im Monat verkaufen. Und falls es Dich beruhigt: Ich krieg auch keine 1500€ im Monat. Oder Du machst es wie Bill Gates und scheffelst aus einer Idee Geld. Was nicht geht ist "Nichts können, keine Idee haben und sich einen faulen Lenz machen wollen"

    Das sag ich ja. Nur Du hast noch nicht verstanden, daß beide Jobs für die Gesellschaft "gleich" wichtig sind.
    Du hast nicht verstanden, daß *jeder* den Müll in ein Auto stopfen kann, aber nur wenige die Atomphysik kapieren.

    Etwas wo man etwas herstellt oder erfindet. Buchautor zum Beispiel ist keine anständige Arbeit - Bücher kann man in seiner Freizeit schreiben.
    Sancta Simplicitas. Das mag auf die Bücher zutreffen, die bei Dir im Regal stehen. Aber Du glaubst doch nicht im Ernst, daß z.B. "Les Bienveillantes" mal nebenher gekritzelt wurden? Programmieren kann man auch in seiner Freizeit. Mass Effect ist aber garantiert kein Produkt, das mal so nebenher entstanden ist.

    Wenn sie aber den Rubel hatten, daß waren es keine Kommunisten - Kommunisten benutzen keine Währung.
    Da nach Deiner Logik kapitalistische Staaten nur gegen Geld handeln darf ich jetzt schließen, daß die BRD kein kapitalistischer Staat ist, weil sie Stahlrohre gegen Erdgas getauscht hat?

    Dir ist hoffentlich auch klar, daß es dutzende von Formen des Kommunismus gibt? Du darfst meinetwegen auch die Roten Khmer nehmen. Die haben das Geld tatsächlich abgeschafft und die unproduktiven Intellektuellen auch. Ihr kommunistisches Programm hat einen klasse Völkermord bewirkt und das Land völlig verarmen lassen.

    Brauch ich ja nicht. Den PC ist so vielseitig. Kannst Spielen, Fernsehen, Musik hören, Schreiben, Chatten,....
    Hast Du eigentlich Kotor gespielt oder nicht? Hättest du Dir das gerne verbieten lassen? Weißt du nicht, daß Musik hören unproduktiv ist? Nur die Musik, die der Volksrat für gut befindet darf gehört werden. Dasselbe gilt für Filme. Chatten ist Zeitverschwendung.

    Grafik ist gratis. *g*
    Klar. Deine Grafikkarte fällt vom Himmel und programmiert sich selbst.

    Und in einer kommunistischen Gesellschaft nicht was? *g*
    Vermutlich nicht, weil Internetforen unproduktive Zeitverschwendung sind. Außerdem ist eine kommunistische Gesellschaft vermutlich viel zu lethargsich um das Internet zu entwickeln und massentauglich zu machen.

  9. #39
    Muramasa-XIII
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    Wie gesagt, das Prinzip der Arbeitsteilung ist kein Geheimnis. Die Nichtstudierten geben mir ihre Waren aber nicht aus Mitleid oder weil ich sie zwinge, sondern weil ich ihnen dafür Geld gebe.
    Soviel Geld hättest Du gar nicht wenn wir gerechten Lohn fordern würden. Wo soll ein Studierender eigentlich auch sein Geld herkriegen? Sitzt der 8 Stunden in der Uni und geht 8 Stunden arbeiten? Ich glaube nicht.
    Desweiteren sind die Studiengebühren unrealistisch niedrig.

    Als ob man mit 2-4 Stunden Arbeitseinsatz am Tag anständig Forschung betreiben könnte.
    Natürlich. Es gibt ja mehrere die forschen. Und wenn das nix weiter geht ist man halt ineffizent. *g*

    Nochmal: Nichts ist "gratis". Die Kosten entstehen immer.
    Nein - Kosten enstehen nur wenn man eine Geldwährung hat. Warum glaubst Du ist ein Brot billiger als ein Diamant?

    Der war gut. Woher weiß der Staat denn, was produziert werden muß?
    Angebot und Nachfrage. Wir wissen wieviele Menschen auf der Welt leben. Wir wissen, daß sie 6 Mahlzeiten brauchen etc., etc.
    Diese Koordination kann sogar ein Hauptschüler machen.
    Das ist einfachste Mathematik.

    Die kleinen Vorteile der gestiegenen Produktivität: Du verbrauchst in einem Monat vermutlich mehr Glasflaschen als ein Bauer des 18. Jahrhunderts in seinem gesamten Leben.
    Ich verbrauche nie Glasflaschen. Glas kann übrigens wiederverwendet werden.

    Und falls es Dich beruhigt: Ich krieg auch keine 1500€ im Monat.
    Und das hinterfragst Du nicht?

    Was nicht geht ist "Nichts können, keine Idee haben und sich einen faulen Lenz machen wollen"
    Dem stimme ich zu, aber Spargelstechen ist kein Lenz machen. Arbeitslose die zu Hause sitzen machen sich einen Lenz.

    Du hast nicht verstanden, daß *jeder* den Müll in ein Auto stopfen kann, aber nur wenige die Atomphysik kapieren.
    Kennst Du das Müllproblem in Italien?
    Ich streite nich ab, daß nur wenige Atomphyisk kapieren. Was bringt das aber wenn niemand den Müll wegmacht?
    Wie gesagt - Italien.

    Hast Du eigentlich Kotor gespielt oder nicht? Hättest du Dir das gerne verbieten lassen? Weißt du nicht, daß Musik hören unproduktiv ist? Nur die Musik, die der Volksrat für gut befindet darf gehört werden. Dasselbe gilt für Filme. Chatten ist Zeitverschwendung.
    Wieso sollte man sowas verbieten? Das hat mit Kommunismus nichts zu tun. Allerdings müssen Computerspiele und Musik in der Freizeit hergestellt werden - Es werden nur die verfügbare Soft- und Hardware zur Verfügung gestellt.

    Klar. Deine Grafikkarte fällt vom Himmel und programmiert sich selbst.
    Die werden vom Staat produziert weil Spiele unter Kulturgut fallen - Autos dagegen sind kein Kulturgut. Außerdem brauchen wir Computer sowieso für Maschinen.

    Vermutlich nicht, weil Internetforen unproduktive Zeitverschwendung sind.
    Unproduktive Zeitverschwendung darf man in der Freizeit machen. Deswegen hätte sicher jemand in seiner Freizeit auch ein Internetforum gemacht - Den Space gibts gratis und Internetverbindung auch - Internet etc. ist Kulturgut.

  10. #40
    Zocker Avatar von Der Börner 3000
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    Zum Thema Luxus: Weißt du wie sich ein DDR Bürger gefreut, als er ein Paket Schokolade aus dem Westen geschickt bekommen hat? Das hatten wir erst letztens im Geschikurs und unser Lehrer musste damal in der Schule Pakete mit Sachen an die "armen Ossies" schicken.
    Die Kommunistischen Politiker sind eh ein verlogenes Pack: Die wohnen dann in ihren dicken Villen, übrigens voller Luxus, wie tolle Autos,(gleich mehrere), und versuchen dem Volk trotzdem zu propagieren, dass alles gut ist. Wenn du jetzt sagst:" Aber das würde in meiner Variante keiner machen!", dann sag ich dir nur: " wusstest du schon, dass das Wort naiv aus dem Wörterbuch gestrichen werden soll?". Zum Glück sitzen Leute mit deiner Einstellung nur zuhause, gucken nachmittags auf RTL fernsehen und haben genug Zeit sinnlose Threads in Foren zu erstellen.

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