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Thema: Bilder

  1. #141
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    Ich habe seit gut zwei Jahren kein Grafiktablett mehr und alles was ich in der Zeit traditionell anfertigte, ist zu 80% auch nicht digitalisiert worden...
    Ich hab zwar nen Deviantart Account, welcher kaum geführt wird und bei welchem nach dem Deviantart Crash auch nur noch ein Bild drin ist... und ich hab noch ne private Galerie auf ner anderen Seite, dessen Namen ich nicht nennen will...
    Die ist aktuell aber ahh... nicht guten Gewissens vorzeigbar, da unter anderem 95% der Bilder Commissions sind.

    Also kurz und Knapp, nichts was ich guten Gewissens zeigen kann.
    Es ist sehr viel dabei, was ich nur ausgewählten Personen zeigen kann und will. Außerdem bin ich ein unheimlicher Perfektionist.
    Ich hab Ewigkeiten gebraucht 10 Bewerbungsbilder für den hiesigen Kunstreis rauszusuchen. X_X
    Dementsprechend bin ich mit meinen Bildern nicht zufrieden genug, als dass ich sie zeigen würde.

    Sorry, aber da muss ich dich leider abweisen und kann verstehen, wenn du mir deine Galerie deswegen auch nicht zeigen möchtest, was ich schade finde

  2. #142
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Fremder
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    Schon gut.das versteh ich.wenn ich die Bilder im Netz hätte die ich vor einem Jahr produzirt habe würde ich die auch keinem zeigen wollen.Die Zeit vergeht zu schnell und was heute gut war ist morgen der letzte Dreck.Ich würde gerne Bilder zeigen doch ist das aus organisatorischer sicht noch nicht möglich (bin halt ein kleiner Chaot).Ich hab erst vor kurzem angefangen meine Werke zu digitalisiren.
    Hanuri ich hab dir was ins Postfach gesteckt.
    Geändert von Fremder (12.08.2010 um 20:38 Uhr)

  3. #143
    Casual-Gamer Avatar von Hanuri
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    Man ist mit seinem eigenen Werken immer Kritischer als die anderen.zum beispiel mein Roman. Aber das hab ich ja schon geschrieben. Ab und zu tut es gut mit jemandem der einem immer die Warheit sagt zu reden und dann kan man dieses Gefühl abhacken es stört einfach nur. Ich weiß von was ich rede immerhin bin ich durch meine Selbstzweifel in eine Plokade gefallen die mich weder vor noch zurück läst. Deine Bilder sind sicher der absolute hammer. Alleine dadurch das du mir im groben das zeichnen beigebracht hast. OK Fremder hat ja schon mal den anfang gemacht und mir ein großes stück geholfen aber ich muss sagen deine hilfestellung haben mich heute ein Bild malen lassen auf das ich stollz bin es ist zwar kein Drache sondern nur ein Sternzeichen aus einer Zeitung aber immerhin es geht vorran. Also vergiss Selbstzweifel du machst das klasse.

    Danke Fremder

  4. #144
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    Das Problem ist der Perfektionismus. Den hab ich ja nicht nur beim Zeichnen, sondern auch in vielen anderen Bereichen.
    Er sorgt zwar netterweise dazu, dass ich mich immer selber dazu zwinge, gute Arbeit abzuliefern.
    Aber er sorgt in meinem Kopf dafür, dass ich einfach mit nichts zufrieden seien kann, was ich herstelle. Zumindest wenn es um Dinge geht, die nur ein schwer absehbares und weit entferntes Optimum besitzen.
    Banal. Wenn ich das Ziel habe mit einer Pistole die Mitte der Zielscheibe zu treffen und schaffe es. Ist das das perfekte Ergebnis.
    Wenn ich allerdings bei schönem Wetter auf Motivsuche bin und etwas finde und Zeichne. Dann fehlt irgendwo immer etwas. Hier ist die perspektivische Verkürzung falsch, da ist der Schatten zu dunkel, dort die Kontur zu stark.

    Andere sagen natürlich und auch ehrlich, dass es klasse geworden ist und ihnen gefällt.
    Sie sehen es aber nicht mit meiner Wahrnehmung. Mit meinen Augen.

    Dazu kann man nicht mal sagen, dass ich zumindest nah dran an der Perfektion bin und natürlich, kann ich auch mit Sachen zufrieden sein, die nicht perfekt gelungen sind. Wenn man das auf einen Strahl packt von 1-100, dann wäre ich mit einer subjektiven 80 zufrieden, erreiche aber nur eine 60 nach meinen Maßstäben.

    Das ist mein Schatten.
    Ich tue mich sehr schwer damit, Arbeiten abzugeben oder zu zeigen, mit denen ich nicht zufrieden bin.
    Warum sollten andere mit weniger zufrieden sein, als ich? Das ist der Zwiespalt in dem ich stehe ^^
    Geändert von Zhin (12.08.2010 um 21:25 Uhr)

  5. #145
    Casual-Gamer Avatar von Hanuri
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    Ja ich verstehe dich gut. Perfektionismus ist eine sache di mich in manchen sachen auch einschrängt. Zum Beispiel. Ich bin Kondietor.ich kan keine Torte verkaufen bei der die verzierung nicht 100 pro passt. oder beim schreiben mit schokolade. Eine falsche bewegung und ich fange von vorne an. Aber naja ich rede mir dan immer ein das es perfekt ist und wen ich doch zweifle beisse ich mir auf die Zunge.

  6. #146
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Fremder
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    Schrecklich.Etwas mit dem ich nie Probleme hatte.Ich sage mir immer das ist das beste was du jetzt hinkrigtst sei damit zufrieden und beim nächsten mal klapts besser.Vebissenheit kann sehr hinderlich auf lange sicht sein.Du musst zurück treten und alles im Großen und Ganzen sehen.DAS perfekte Bild gibt es nicht.Finde dich mit der Unfollkommenheit des lebens ab...hab ich schon vor Jahren getan...und positiv denken.Ich weiß ist schwer aber mit der Gelassenheit kommen die Erfolge viel schneller

  7. #147
    Casual-Gamer Avatar von Hanuri
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    Da hast du recht aber wenn man sowas hat ist es einfach schwer wieder davon los zu kommen.

  8. #148
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    Da wir in einer Leistungsgesellschaft leben, wird einem das sogar suggeriert, dass man Perfekt seien muss.

    Du wirst dein ganzes Leben lang gerichtet, gemessen und bewertet und trägst diese Bewertung dein ganzes Leben mit dir herum.
    Es wird von dir immer erwartet gut abzuschneiden. Du wirst mit 100 Worten für einen Fehler gerichtet und bekommst oft nicht mal 1 Wort des Lobes, wenn du etwas schaffst.
    Es wird einfach erwartet.

    Das beste Beispiel ist ein Zeugnis mit 10 Benotungen.

    Anzahl - Note

    1 - 1
    3 - 2
    4 - 3
    1 - 4
    1 - 5

    Du musst nur im Verhältnis sehen, wie viel über die 4 und die 5 gesprochen wird im Verhältnis zum positiv Equivalent 1 und 2, welches von der Menge sogar eindeutig überwiegt.
    Ein kurzer Satz des Lobes, dann werden aber umso mehr Sätze für deinen ach so offensichtlichen und ach so "vermeidbaren" Makel verloren.
    Selbst wenn du nur eine schlechte Note besitzt, wird diese trotzdem kritisiert.

    Und keiner wird gerne für seine Fehler gerichtet. Dadurch entsteht der Perfektionismus, welcher im schlimmsten Fall noch an Minimalismus geknüpft ist. Man traut sich erst gar nicht, Dinge auszuprobieren, in der Angst man würde in ihnen scheitern.

    Das Problem ist alt bekannt und es werden immer die gleichen Floskeln rauf und runter gerattert, um einem vom Gegenteil zu überzeugen alla, "Du nimmst das alles viel zu ernst". Ich habe noch nie einen Otto Normal Menschen erlebt, der die Schuld zuerst bei der Gesellschaft gesucht hat, sondern sie geben, so kontrovers und idiotisch das auch seien mag, dir die Schuld dafür, dass du 'nen Schaden hast. Sie machen denjenigen mit Versagensängsten darauf Aufmerksam, dass er darin versagt, gegen sich selbst zu gewinnen.

  9. #149
    Taschenbillard-Spieler Avatar von Fremder
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    Was ist schon normal?
    Aber es stimmt wirklich.Denke positiv.Dann schüttest du Dopamien aus.Der Mensch ist eine berechenbare Biomechanische Maschiene.Wer sie versteht kann sie kontroliren.Ich weß wo meine stärken liegen und wo meine schwächen ich akzrptire das.Ich habe bücher über so was gelesen.Wissen ist macht wie man so schön sagt und das ist wohl eine der wichtigsten Wahrheiten die man zu lernen hat.
    Aber wir kommen vom Thema ab

  10. #150
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    Ich weiß leider nur allzu gut über den menschlichen Körper und den Endorphin bzw. den allgemeinen Hormon Haushalt Bescheid.
    Der Körper ist zu einem gewissen Grad berechenbar in dem man ihn abstrahiert oder oberflächlich betrachtet.
    Individuell, sind die ganzen Erkenntnisse aber kaum noch anzuwenden, denn das Gehirn macht einem da einen Strich durch die Rechnung.
    Wenn dann dazu kommt, dass ich Realist bin, kann ich mich nicht mal mit hoher Erfolgschance selbst belügen oder mir Dinge suggerieren, die rein logisch gesehen, nicht zutreffen.

    Ich akzeptiere meine Schwächen halt nicht. Dazu sehe ich etwas nicht als schwäche an, was ich nicht kann oder können will. Ich sehe etwas als Schwäche an, was ich können sollte, aber nicht gut kann.
    Wissen ist Macht, aber es ist unmöglich überall mächtig zu sein. Somit ist und bleibt man angreifbar.

    Uahh... ja wir schweifen ab. Aber der Thread ist eh schon meilenweit vom Kurs abgekommen...

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