Anfang der Woche habe ich mir das neue Album von B.o.B gegönnt: Strange Clouds.
Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch daran, wie ich von seinem "Debüt" 'B.o.B presents: The Adventures of Bobby Ray" geschwärmt habe, das ich nach wie vor als Offenbarung für Hip Hop bzw. Rap-Musik bezeichnen würde. Abwechslungsreich, kreativ und Lieder, die einem nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Das "Problem" ist dabei nur: Es ist fast unmöglich, dieses Niveau zu halten. Und leider ist Strange Clouds auch nicht annähernd so genial wie die Adventures. Ist es deswegen ein schlechtes Album? Nein. Es ist eben nur kein super-mega-tolles Album.
Ich fasse mich hier auch mal so kurz wie möglich. Die Highlights des Albums sind eindeutig:
Both of Us (feat. Taylor Swift)
Strange Clouds (feat. Lil Wayne)
So Good
Castles (feat. Ryan Tedder)
Where are you (B.o.B vs. Bobby Ray)
Noch ein paar kurze Worte: Ich muss ja sagen, dass ich finde, dass Taylor Swift die absolut einzige ist, bei der der ganze Fangirl-Hype gerechtfertigt ist. Eine gute Musikerin, wenn auch nicht ganz mein Ding. Trotzdem war ich sehr gespannt, wie "Both of Us" sein würde. Zwischen "sehr gut" und einem Totalreinfall gab es eigentlich nicht viel. Und ich kann sagen: Es ist richtig, richtig gut geworden. Ein schöner Chorus von Frau Swift, gepaart mit einem grandiosen B.o.B in tollen Rap-Parts. Unbedingt mal rein hören. ;)
Und dann ist da noch "Where are you". Zumindest vom Text her der beste Titel des Albums. Darin spricht B.o.B bzw. Bobby Ray über diese eigene kleine Identitätskrise (deswegen auch das "vs."), die Schattenseiten des Ruhms und einem dritten Vers, der mal alle Karten auf den Tisch legt. Gepaart mit einem tollen Instrumental - und nach einem bisschen überlegen - der stärkste Song des Albums.
Am Ende bleibt bloß zu sagen: Gutes Album, das ich jederzeit wieder kaufen würde. An die Genialität eines "Adventures of Bobby Ray" kommt es aber beim besten Willen nicht heran.
