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Skarr "schlich" noch immer, wie jeder Kroganer es kann- also gar nicht- durch die dunklen Korridore und grübelte was mit Trees wohl ist, warum er alleine gegen einen Reaper antreten und ablenken will, doch dann bemerkte er das er Trees langsam aus den Augen verliert. "Verdammt, ist er schnell-sogar in dieser Dunkelheit." war sein einziger Gedanke, dann blieb er stehen, "Soll ich wieder zurückgehen?" machte er sich Überlegungen "Nein! Ich lasse keine Freunde in den sicheren Tod reinlaufen..." doch er verneinte und bevor er noch weiter nachdenken konnte, hörte er, dumpfe Geräusche vor sich, die sich für Skarr verflixt nochmal nach Kampfgeräusche anhören, so beschloss er dahin zu eilen, aber etwas leise, damit er sie nicht alarmiert.
Als Skarr näher kam, hörten die Geräusche abrupt auf, er beschloss weiter zu gehen, aber leiser und seine anderen Sinne sind jetzt noch geschärfter, aber ein quarianischer Infiltrator kann ihn leicht entdecken schließlich ist er nur ein Frontkämpfer. So ging er mutig weiter, immer bereit und sucht nach Trees, doch dann trat er auf etwas, verwundert schaute er nach unten, und sah einen der quarianische Waffen, die die Dunman-Wächter normalerweise tragen, dann sah er noch 4 Leichen, einem fehlt der Kopf und einer ist unnatürlich verdreht. Er gab nur ein "Verdammt, Trees..." von sich, dann ging er weiter.
Bis er von Trees aufgehalten wurde, der auf ihn offensichtlich wartete und ihn mit einer ausgefahrenen Omni-Klinge, direkt an Skarrs Hals hielt, und begrüßte: "Ich hoffe das du nicht gekommen bist um mich aufzuhalten. Nicht jetzt, wo soviel davon abhängt. Also sag, warum folgst du mir?" sagte Trees es deutlich, aber leise zu Skarr, er widerrum war wie paralysiert,egal welche Spezies, ein Dolchstoß in den Hals war für jeden tödlich. "Hey Trees..." fing Skarr dennoch ruhig an "Aufhalten? Was denkst du von mir?" meinte Skarr es fragend und meinte noch dazu "Das ist doch Selbstmord, alleine in einem kapputen Schiff auf Gegnerjagd zu gehen, ich suche sie auch und du gehst in die gleiche Richtung,..." erzählte Skarr ruhig. "Und das es gegen einen Reaper geht..." seine Augen glänzten, dann schaute er gewitzt zu Trees " Diesen Kampf wirst du nicht alleine ausfechten müssen, alter Freund" sagte Skarr es mutig und wartete auf Trees Reaktion.
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Trees hörte zu was Skarr sagte, Bewegte sich aber keinen Millimeter. "Ich bin ich auf Gegnerjagt. Ich bin auf Reaperjagt." Er sagte es völlig Tonlos. etwa eine Minute lang geschah nichts. Dann lies Trees seine Hand sinken. Wieder geschah etwa eine Minute lang nichts. Dann seufzte Trees Plötzlich. "Pass auf Skarr, ich weiß das ich momentan nicht unbedingt den besten Eindruck mache. Und ich bin mir ziemlich sicher das du nicht zufällig hier bist. Du bist mir bewusst gefolgt weil du misstrauisch geworden bist.. Aber ich weis was ich tue. Ich habe alles durchdacht und ich habe einen Plan. Doch ich muss das alleine machen. Wenn ich doch einen Fehler gemacht habe wird das nur mein Ende. Und nicht das meine und meiner Freunde. Und wenn alles klappt, dann Überleben wir alle die ganze Geschichte. Das einzige Worum ich dich jetzt bitten möchte ist das du zu den anderen zurück gehst und sie Rausbringst wenn ich das Signal gebe. Und zwar genau dann. nicht früher oder später. Das muss genau Stimmen."
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Man mag meinen Piloten haben es leicht, die fliegen wie die Könige in der Luft herum und holen sich nur die Filetstücke. Am Boden werden sie besser behandelt, müssen keine Wache schieben und dürfen sich in der Essensschlange vordrängeln. Die Fronttruppen akzeptieren dies, so wie auch die 5 Marines, die hier waren, auch einige der Techniker hier akzeptierten es. Jene die schon an der Front waren, doch jene, die nur in der Etappe sitzen regen sich oft darüber auf.
Die Frontsoldaten akzeptieren es, weil wenn die VTOLs kommen, dann ist ihr Arsch sicher. Nichts hört sich für einen Frontsoldaten, den seine Einheit gerade umstellt wurde, oder welche gerade kurz davor ist überrannt zu werden besser an, als die Vetktorschubdüsen eines Mantis und das rasseln seiner Kanonen und fauchen seiner Bodenraketen. Einige vergleichen es mit den Lobeshymnen in einer Kirche. Doch es steckt mehr dahinter.
Jederzeit müssen sie Einsatzbereit sein, es gibt Tage, da würden sie verhungern wenn sie sich beim Essen anstellen müssten, da sofort wieder „Scramble Blubirds“ ünber die Lautsprecher kommt. Bluebirds, weil die Mantis Jäger der Tyr eine Blaue Lackierung haben.
Und das Fliegen! Dein Körper wird ständig durchgeschüttelt, die ständigen Vibrationen der Triebwerke, das Durchschütteln deiner Knochen, durch Flugmanöver oder Luftlöcher, der Eintritt in die Atmosphäre, im Kampf, ständig bist du den enormen G-Kräften ausgesetzt, du hast keine Pause, du kannst nicht in Deckung gehen, das Adrenalin rauscht durch deinen Körper wie eine Springflut über die Küste. Kurz gesagt, das Fliegen verlangt deinen Körper einiges ab. Ja mehr sogar als den Infanteristen am Boden. Wenn der Patrouille läuft kann er gemütlich gehen, ja er hat viel Last zu tragen, aber er kann sich auch mal hinsetzen, sich ausruhen. Das geht in der Luft nicht und genau aus diesem Grund lag Aiora nun tief im Schlaf. Es waren nur Patrouillen Flüge, einige hintereinander. Kein Kampf, nichts! Doch sie würgte noch ihr Lunch runter, begab sich in die Dusche und schlief dann sofort auf dem Feldbett ein. Den Flugoverall trug sie noch, die Stiefel stehen neben dem Bett.
Sie bekam nichts mit, weder der Streit zweier Quarianer neben ihr, noch dass später Falco kam und sie beim schlafen beobachtete.
Nur eines bekam sie mit.
„SCRAMBLE BLUEBIRDS! SCRAMBLE BLUEBIRDS!“ schrie es aus den Lautsprechern im Zeltcamp der Quarianer. Sofort riss die Asari die Augen auf, sprang aus dem Bett schlüpfte in einer Bewegung in ihren Stiefel, zog den Reissverschluss zu, schnappte sich die Überlebensjacke und zog sie unter dem Laufen an. Wieder sah sie weder Falco noch sonst wen. Ein Techniker reichte ihr ein Datenpad und einen Kaffee, sie sprang in ihr Cockpit. Ihr Bordtechniker Orn saß schon im Mantis. Neue Vorschrift, der Leader hatte noch einen Kom-Techniker an Bord der die Sensoren und die Funküberwachung übernahm. Außerdem war er sehr nützlich bei den Aufklärungsmissionen und kann auch einige der Waffensysteme übernehmen.
Ai warf ihm das Datenpad zu, und schnallte sich an, nebenbei zündete sie die Triebwerke, und bevor Orn die Flugdaten las war der Mantis schon in der Luft, keine 3 Minuten nach der ersten Alarmierung.
„Scheint was Ernstes zu sein Ai, Reaper Aktivitäten, Oculus Drohnen starten vom Planeten mit Kurs auf die Tyr und auf die Bodentruppen.“
„Fuck!“ entfuhr es der Asari, die den Mantis auf den Kurs brachte.
„Reess, Bib, Jer, in Formation, Wir müssen Reaper jagen, rüstet euch gegen Luftziele. Möglicher Feind Oculus Drohnen!“
„Roger“ kam es von allen drei Mantis Jägern.
Die vier Jäger flogen zu der Absturzstelle der Alias Dunman.
„Kheela!“ dröhnte es nach einiger Zeit durch das Funk und es beschrieb so ziemlich die Situation, 3 Oculus Drohnen und einige Heuschrecken waren in der Luft über der Absturzstelle um den anrückenden Bodentruppen Deckung zu geben..
Dann geschah alles blitzschnell, die Mantisjäger stießen auf die Reaper herab und feuerten aus allen Rohren. Die Abenddämmerung wurde erfüllt von Mündungsfeuer und der Leuchtspurmunition. Aiora hielt auf eine Drohen direkt zu, feuert 3 Raketen sowie eine Salve der Bordkanonen in das Auge der Drohe. Aus dem Auge flammte es auf, Aiora flog eine Schraube um der abstürzende Drohne auszuweichen und zog den Jäger dann nach oben, ein halber Looping auf den Kopf und feuerte noch im Manöver auf eine Heuschreke, deren linker Flügel einklappte und das grässliche Viech mit einem lauten Schmerzenschrei in kreisenden Bewegungen nach unten stürzte.
Das Funk war nun belebt durch die Meldungen der Piloten und Warnrufe von ihnen zu ihren Kameraden.
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"Sind Reaper nicht Feinde?" fragte er grinsend zurück, als er sah das Trees sein Messer entfernte ließ er locker, er blieb ebenfalls still, bis Trees aufhörte zu sprechen. Dann wartete er noch paar Momente und überlegte "Verdammt, er kann Gedanken lesen..." als er hörte was Trees mit Skarrs Verfolgung vermutet, doch er blieb still und ließ es unkommentiert. Nach ein paar Momenten fing Skarr leise und doch ernst an zu sprechen "Du hast recht, Trees, ich hätte nicht an dir zweifeln sollen, verzeih mir." fing Skarr gedämpft an "Doch ich sollte eigentlich wissen, wie stur du bist und du lässt dich von nichts abbringen. Also gut, ich lasse dich gehen und ich war..." weiter kam er nicht, denn von außerhalb des Schiffes kamen Explosionen und Geräusche von Heuschrecken. "Ah... das müssen sie sein..." gab Skarr es ruhig von sich, dann drehte er sich um und sprach noch kurz zu Trees "Geh! Ich sorge dafür, das dir niemand folgt" gab Skarr es lauter heraus und rannte wieder zurück zum Anfang des Korridors, dort wartet er auf die Gegner.
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Lucy stand in einer dunklen Ecke und beobachtete Trees und Skarr, auch sie hörte von oben das Bombardement, es interessierte sie jedoch wenig. Sie wartete bis Skarr davon rannte. Das war sein Job, viele Gegner warteten da auf den korganischen Kampfmeister, dort konnte er ausrichten was er am besten konnte. Viele Gegner töten und dort wurde er auch gebraucht.
Lucy sah wie Trees Skarr hinterher sah. Er wollte sich wohl überzeugen ob er auch wirklich ging.
„Keine Ahnung was dich gebissen hat.“ Sagte sie monoton zu Trees und trat aus dem Schatten.
„Calipso hat den Befahl gegeben dich lebendig zurück zu holen. Man sagt du bist indoktriniert.“ Klärte sie ihn auf, und sie besah geistesabwesend auf ihre Hände welche sie vor ihrem Gesichtfeld drehte, um die Sache wie beiläufig aussehen zu lassen.
„Du alleine gegen einen Reaper?“ redete sie weiter. „Das klingt nicht nach indoktriniert, das klingt eher nach Verrückt. Den Kroganer kannst du wegschicken, er ist Söldner, wenn auch ein guter Freund vom Skipper, doch er untersteht nicht der Kommandostruktur des quarianischen Militärs.“ Dann sah sie ihn direkt in sein Visier. „Ich schon. Ihr habt mich aufgenommen und in euer Militär integriert. Befehl ist Befehl, und der Skipper steht über dir. Der Skipper hat sogar genehmigt, dass man dir das Kommando entziehen darf.
Du hast die Wahl, wir kämpfen es hier aus und ich schlepp dich zurück, oder ich begleite dich und bring dich dann zurück wenn dein Wahnsinn abgeklungen ist.
Was ist dir lieber?“
Lucy trug eh nur einen offenen Helm, die Staubschutzbrille war nach oben geklappt. Ihre Mimik verriet gar nichts. Da war keine Unsicherheit, keine Drohung nichts. Völlig neutral, wie bei einem verrückten Killer, der einfach nur seinen grausamen Job macht.
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Trees sah Skarr nach das er auch wirklich verschwand und wollte gerade weitergehen. Dann Trat Lucy aus dem Schatten und sagte Ihm was Sache war. Er drehte sich um und sagte "Genie und Wahnsinn sind 2 Seiten der Selben Medaille. Wir wissen nicht wer von uns beiden einen Kampf gewinnen würde. Aber egal wie es ausgehen würde, wir würden vermutlich sowieso sterben bevor wir wieder auf der Tyr sind. der Reaper da draußen wartet nur darauf auf den ersten der hier raus rennt zu schießen. Überlebenschance gleich null. Ich habe einen Plan, doch der ist Riskant. Darum will ich das alleine machen. Ich weis selber nicht ob ich ihn überleben würde wenn er funktioniert. und wenn er nicht funktioniert bin ich sowieso tot. Darum kann... nein, will ich dich nicht mitnehmen. Aber zum Kampf bleibt keine Zeit mehr." Trees versuchte zwar seine Stimme neutral klingen zu lassen, doch er schaffte es nicht ganz. Man konnte seine Unsicherheit hören.
Er senkte den Kopf und seine Augen zuckten hin und her. Er suchte nach einer Lösung um aus dieser unangenehmen Situation raus zukommen. Er wusste keinen weg. Langsam hob er wieder den Kopf.
"Pass auf, ich werde den Reaper nicht vernichten können, aber ich kann seine Vernichtung herbeiführen. Seit Hals Verrat habe ich nach einer Möglichkeit gesucht aus einer solchen Situation entgegen zu wirken. Das Problem ist das ich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht überleben werde. Aber ein Quarianer gegen einen Reaper ist ein guter Deal. Und ich will nicht das du, die anderen, sterben weil ich etwas nicht getan habe."
Er ging auf sie zu bis er direkt vor ihr stand und legte Ihr eine Hand auf die Schulter. "Der Preis ist der eigene Untergang und das Leben der anderen. Ich werde nicht gegen dich kämpfen und du kennst das Risiko. Die Überlebenschance ist gering, aber vorhanden. Horch in dich hinein und entscheide was du tun möchtest." Dann wandte er sich ab und ging wieder den Gang entlang.
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Im Wrack der Alias Dunman:
Zuerst ging Lucy in Abwehrhaltung als Trees auf sie zu kam, sie traute ihm alles zu. Auch als er die Hand auf ihre Schultern legte, war sie angespannt, bereit zum Sprung, so nah wollte sie ihn nie kommen lassen, nicht in dieser Situation, ihre Schilde waren auf Maximum, doch einen Schlag mit seiner Vibroklinge würden sie nicht abwehren. Doch die Anspannung war umsonst, es passierte nichts außer ein paar gut gemeinten Ratschlägen.
Lucy musste nicht lange überlegen. Der Skipper befahl Trees lebendig zurück zu bringen.
Also folgte sie ihm, Reaper hin oder her, entweder sie schafften es, oder nicht, aber dann war sie auch tot und sie hätte ihr Bestes gegeben. Ihn jetzt zur Umkehr zu bewegen würde in einem Kampf enden. Und das brachte keinem etwas und wäre sicherlich auch nicht im Sinne des Skippers.
Sie nahm ihre Geth MP in die Hand, ihr Schwert und die Valliant waren am Rücken befestigt.
„Die Geschichte mit dem eigenen Untergang kannst du dir das nächste mal sparen, und ich bin dabei! Damit es ein Nächstes Mal gibt.“ murmelte sie hinter ihm und folgte ihm weiter den Gang entlang, da die Beleuchtung immer spärlicher wurde und das Licht dazu teils noch flackerte, klappte sie das IR Visier herunter um besser sehen zu können.
Luftraum über der Alis Dunman:
„2 Drohnen vernichtet, langsam gewinnen wir die Überhand“ kam die Meldung von Aioras Bordtechniker, als die junge Asari gerade den Mantis nach oben zog um eine Immelmann Wende durchzuführen. Sie zog den Vogel so weit nach oben, bis es fast einen Strömungsabriss gab, dann wurde er durch die Seitendüsen gekippt, die Maschine dreht sich und konnte sich so durch die Schwerkraft sofort auf den nächsten Gegner stürzen. Doch dieser war nicht da.
„Wo ist die letzte Drohne!“ fragte Aiora hektisch durch das Funk und navigierte den Jäger aus dem Haufen heraus. Weder ihr Bordtechniker, noch ihr Flügelmann konnten die Frage beantworten, Ai sah wie die anderen beiden Mantis eine Heuschrecke jagten und eine weitere Heurschreke stürzte sich nun ins Geschehen um Aioras Mantis aus der Überhöhung anzugreifen. Das Monster stürzte sich herab, direkt auf den Mantis zu, die beiden Geschütze seitlich ihres Mauls feuerten, doch Aiora ließ den Mantis kippen und vollführte eine Halbe Drehung. Die Heuschrecke schoss am Mantis vorbei nach unten, und musste so ihren Schwung nutzen, um wieder nach oben zu ziehen. Aiora vollführte ein Looping, um die Heuschrecke von Oben Frontal zu bekommen. Gerade in ihrer Abwärtsbewegung zog die Heuschrecke nach oben und wurde so langsamer und damit leichter zu treffen. Eine kurze Salve aus dem rotierenden Massenbeschleuniger Geschütz welches eine extrem hohe Kadenz hatte, erledigte das Vieh im nu.
Aiora versuchte nun ihre Maschine wieder nach oben zu ziehen um ein neues Ziel zu suchen, als direkt neben ihr ein heller Plasmastrahl vorbei zischte.
Kur danach stürzte Blue 2 brennend an ihr vorbei.
„Fugg! Reeeeeessss!“ schrie sie durch das Funk, doch ihr Flügelmann war zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Leben getreten.
Die kugelrunde Drohne mit 5 Meter Durchmesser vollzog sofort eine Wende nach Oben, die jeden Organischen Piloten durch die hohen G-Kräfte das Bewusstsein geraubt hätte und war sofort wieder hinter Aiora.
„Bib! Jer! Ich habe Reess verloren, und hab die Oculus hinter mir!“ gab Aiora durch.
Ohne Flügelmann war es nur eine Frage der Zeit, bis die Drohe den Mantis abschoss, denn durch Flugmanöver konnte sie die Drohne, welche ihr an Beweglichkeit überlegen war, nicht abschütteln.
Bib und Jer mussten mit ihren Jägern kommen, sich hinter die Drohen setzen und sie dann abschießen. Eine Tatsache die jeder Pilot wusste und kannte.
Die beiden Mantis ließen also von der Jagd auf die letzte Heuschrecke ab und zogen ihre Maschine rüber zu Airoas Flugbahn. Jene versuchte durch alles Können den Beschuss der Drohne auszuweichen. Bib kreuzte von schräg oben ihre Bahn und nahm die Drohne unter Feuer, die wenigen Treffer beschädigten zwar die Schilde doch die Drohne blieb weiter an Aiora. Ein Strahltreffer warf den Mantis aus der Flugbahn und löschte die Schilde aus. Aiora hatte alle Hände voll zu tun um den Mantis wieder zu stabilisieren, als Jer sich hinter die Drohen setzte, er zögerte nicht lange und löste alle Waffensysteme aus, eine Hitzewelle durchflutete sein Cockpit und Jer war kurz davor das Bewusstsein zu verlieren, doch Raketen und Projektile fanden ihr Ziel und fraßen sich durch Schilde und Panzerung der Drohne. Ein gewaltiger Feuerball und der Freudenschrei von Jer kündigten vom Tot der Drohne an, Bib reihte sich wieder hinter Jer ein und Aiora atmete auf.
Das ging gerade noch mal gut, wollte sie gerade sagen, doch kam sie nicht dazu, etwas traf den Jäger und die Warnsirenen heulten auf. Der Mantis bäumte sich wie ein wildes Pferd auf und sackte dann unkontrolliert ab.
„Schubausfall! Treffer in die Haupttriebwerke. Distanz zum Boden 400, 390, 380 …“ kommentierte Orn ihr Bordtechniker.
„Scheiße ich’s sehs!“ schrie Aiora durch das Funk.
Die letzte Heuschrecke drehte eine Runde als die drei Mantis die Oculus Drohen jagten. Setzte sich über die quarianischen Jäger und stieß dann auf den Anführer herab, ihre beiden Geschütze trafen voll, da keine Schilde sie behinderten, zerstörten sie den Antrieb welcher sofort in Flammen aufging.
Nun schraubte sich der Mantis mit einer Rauchwolke, die ihm wie ein Schweif folgte nach unten.
Die beiden verbleibenden Jäger nahmen sofort den Kampf mit der Heuschrecke auf. Sie konnten für ihre Staffelführerin ohnehin nichts mehr machen, welche den sicheren Tot entgegenraste.
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„Wahnsinn!“ brummte Samuel „Wahnsinn und Dummheit!“ kommentierte er das Geschehene.
Hauptmann Trees wollte den Reaper allein ablenken wobei sich dem Priester die Frage aufdrängte warum sich ein hundert Meter großer Reaper von einem quarianischen Offizier von seinem Ziel abbringen lassen sollte.
Zurück blieben die ratlosen Männer des Hauptmanns die dem Offizier in die Schlacht gefolgt waren weil sie an ihn glaubten und daran, dass er sie führen würde und nun hatte er sie im Stich gelassen weil er einer fixen Idee – eher einer Torheit – hinterherjagte.
Seine heilige Aufgabe als Hauptmann war es besonnen und klug die taktische Lage zu erfassen und dann seine Männer zu führen und eben nicht sein Leben sinnlos weg zu werfen!
Skarr und Lucy eilten dem Hauptmann hinterher und Samuels Blick fiel auf Falan, den Stellvertreter des Hauptmanns.
„…Ich und der Rest unserer Marines werden auf weitere Anweisungen von Ihm warten. Ohne ihn haben wir schlechte Überlebenschancen, wenn überhaupt würde es wohl nur ein sechstel schaffen. Außerdem kennen sie doch Ihren Onkel. Den wird man nicht los. Falan, Ende!“
Diese Aussage brachte für ihn das Fass zum überlaufen. Samuel hörte noch kurz am Funk mit wie die Luftnahunterstützung anlief bevor er sich in die Mitte der Messe begab.
Er wandte sich an einen quarianischen Techniker
„Sie da! Haben sie eine Frachtliste der Duman?“ der Mann schien zuerst irritiert zu sein bevor er sich besann und kurz nickte.
„Gibt es auf der Duman eine Waffenkammer?“ erneutes Nicken
„Dann nehmen sie sich einen Trupp und bringen alles an schweren Waffen und Munition her was sie tragen können. Achten sie auf versprengte Verräter!“ Der Techniker nickte einmal bestimmt und sammelte dann einige Männer. Samuel wandte sich an den nächsten Marine, einen Funker.
„Sie Funker! Nehmen sie Verbindung mit dem Feldlager auf und geben sie unseren Status weiter. Schlagen sie dem dortigen Führer vor augenblicklich alles Führungswichtige das man nicht tragen kann zu vernichten und dann das Lager zu verlassen!“
Die große SatCom-Anlage des Lagers ließ es wie ein Leuchtfeuer auf sämtlichen Sensoren aufleuchten und die Reaper haben wohl inzwischen massiv Kräfte dorthin geschickt. Das Lager konnte nicht gehalten werden. Samuel hatte gesehen, dass es nur mit einem Mindestsatz von Marines gehalten wurde. Dort zu bleiben hieß auf seinen eigenen Tod zu warten.
Samuel ließ eine holographische Darstellung des Geländes anzeigen. „Die Lagerbesatzung soll sich wenn möglich hier hin begeben und Auffangstellung beziehen!“ er zeigte auf eine Höhenrippe die sich gut einen Kilometer auf der von den Reapern entgegengesetzten Seite der Duman befand.
Mit einer Handbewegung entließ er den Funker und wandte sich an einen weitern Gruppenführer.
„Feldwebel sie und ihre Gruppe erkunden mir einen Ausweichweg aus diesem Wrack und finden alle verbliebenen Verräter um sie dann von ihrem Schicksal zu erlösen. Lassen sie ihnen die Gnade des Herrn zuteil werden!“ Der Feldwebel schlug die Hacken zusammen und sammelte seine Gruppe um sich.
Samuel wandte sich nun Leutnant Falan zu. „Leutnant! Koordinieren sie mit den Restkräften hier vor Ort die Sicherung! Unser Feind kann nur durch denselben Eingang den wir genommen haben. In diesem Flaschenhals ist ihre Masse bedeutungslos!“
Falan wirkte verärgert und baute sich vor Samuel auf so weit es ging „ICH HABE HIER DAS KOMMANDO! Was lässt sie glauben es wäre anders?“ der junge Mann schrie Samuel fast an.
„Ihre Unfähigkeit und ihr Unwillen!“ antwortete der Priester trocken und packte schließlich den Mann am Kragen und hob ihn von den Füßen wobei die Servomotoren in seinem Arm kurz aufheulten.
„Glauben sie ja nicht, dass ich einfach untätig mitansehe wie sie das Leben meiner Brüder und Schwestern aufs Spiel setzten!“ kurz schüttelte er noch den Quarianer bevor er ihn sanft wieder absetzte.
Seine Befehle wurden umgesetzt und schon bald kamen die schweren Waffen aus der Waffenkammer. Samuel entschied sich für den schweren Flammenwerfer während am Eingang zu Schiff Sprengladungen angebracht wurden und ähnliche Vorkehrungen abgeschlossen wurden.
Auch er begab sich nun in eine günstige Position als man auch schon das typische Heulen und Kreischen von Reapern hörte.
„Brüder! Stopft diesen Eingang mit ihren Kadavern!“ brüllte er den anderen zu.
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Trees lief, gefolgt von Lucy weiter durch die Tyr. Sie waren auf dem Weg zur Außenhülle der Duman. Als sie an der Außenwand ankamen suchte er nach einem Riss um durchzuschlüpfen.Als er einen gefunden hatte drehte er sich zu Lucy um. „Warte hier. Ich bin gleich wieder da.“ Dann trat er hinaus und lief weiter zur Seite, aber immer noch in Lucy's Sichtweite. Dort sah er auch den Reaper stehen. „Skarr,alle anderen, macht das Ihr wegkommt und bleibt nicht stehen. Jetzt.“ flüsterte er in sein Mikro. Nur 100 Meter entfernt wirkte auch ein Zerstörer gewaltig. „Hey!“ Brüllte Trees zu Ihm. „Du willst uns loswerden? Dann musst du erst an mir Vorbei. Du hast es zu was Persönlichem gemacht als du mich zu Hal brachtest. Nur du und ich. Und ich werde nicht verlieren, denn du kannst nicht Gewinnen.“Er pausierte kurz, dann Nahm er Maske und Helm ab, Er Schüttelte den Kopf und lies seine Schwarzen Haare im Winde wehen. Ein vorsichtiger Blick zur Seite zeigte Ihm das die anderen dabei waren das Schiff zu verlassen. Er lächelte. „Merk es dir. Das ist das Letzte Gesicht das du je sehen wirst.“ Mit einer unglaublichen Lautstärke sprach der Reaper nun zu Ihm. Auch wenn man es wohl noch in Kilometern Umkreis hören konnte. „IHR SEID CHANCENLOS! WIR SIND ALLEM ÜBERLEGEN WAS IHR BIETEN KÖNNT! DOCH WIR GEWÄHREN DIR EINEN SCHNELLEN AUFSTIEG WENN DU DICH ERGIBST!“ Trees dachte er hört nicht richtig. „Niemals werde ich mich ergeben und euer Sklave werden!“ Der Reaper machte seinen Laser bereit. „SO SOLL ES SEIN! ERLÖSUNG DURCH VERNICHTUNG!“ Dann schoss der Laser und Pulverisierte den Rumpf dort wo Trees noch einen Moment zuvor war. „War das alles? So wirst du mich nicht besiegen können!“ Er sprang zurück ins Schiff und packte Lucy unterwegs am Arm um sie mitzuziehen. Nun musste Trees nur noch seinen Plan umsetzen. Er hatte seinen Grund warum er niemandem erzählte was er vorhatte. Die kontrollierte Überladung des Antriebskerns würde alles in einem Umkreis von einem Kilometer vernichten. Sie würde den Reaper zar nicht vernichten, aber er würde losfliegen müssen um der Explosion zu entgehen. Er wuürde zur Tyr wollen und die Konnte einen Zerstörer zerstören. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch sein ende werden. Ein Quarianer gegen einen Reaper war ein guter Deal. Seine größte Sorge galt schon immer zu erst seiner Nichte, dann seinen Freunden und seinen Leuten. Immer erst zuletzt sich selbst. Er riskierte sein Leben um die anderen zu retten. Während er durch das Schiff rannte, im versuch nicht vom Reaper getroffen zu werden, schlich sich zu guter Letzt ein Grinsen auf sein Gesicht. Egal ob er Überlebte, die anderen würde weiter Leben. Calipso, Skarr, Bray, Samuels, Falco, Aiora, Falan. Lucy würde wohl mit ihm in den Tod gehen, doch die Entscheidung hatte sie für sich selbst getroffen. So soll es dann also sein. Beim Antriebskern angekommen machte Trees sich daran Ihn wieder online zu bringen. Die Schäden waren nicht zu Gravierend. Genau wie er es sich gedacht hatte. Der Kern war Online. Er begann die Überladungssequenz und fuhr die Dämmfelder soweit hoch das die Explosion nicht so gewaltig, aber ausreichen ist um den Reaper zu vertreiben.. In 5 Minuten würde sein Leben und das des Reapers enden. Doch er spürte keine Angst. Nur bedauern etwas nicht getan zu haben. Doch gerade als er Überlegte das es noch nicht zu spät ist fiel ihm etwas ein. Es gab viele Höhlensysteme und die Duman befand sich Teilweise im Boden. Vielleicht überstehen wir das doch. „Lucy, ich weis wie wir hier rauskommen können. Schnell, mir nach.“ Er rannte mehrere ebenen runter auf der Suche nach einem geeigneten Platz. Es war ein Luftschacht der in eine Höhle mündete. Er kroch hinein und hörte wie der Reaper auf der Suche nach Ihm ein weiteres Loch in das Schiff schnitt. Er lies sich hängen und winkte Lucy nach. Es ging weit runter und es war dunkel. Er sah Lucy an. Einen Moment noch. Er aktivierte sein Omni- Tool und öffnete noch einen Privatkanal zu Calipso. „Calipso, ich hoffe die Tyr ist bereit. Der Zerstörer wird bald zu euch kommen. Davon abgesehen, wünsch mir und Lucy alles Glück der Galaxis. Denn wenn kein Wunder geschieht sehen wir uns vielleicht nicht wieder. Sollte das der Fall sein, leb wohl.“ dann ließ er sich Fallen, Lucy fiel neben ihm in die tiefe und kurz darauf flog alles über ihnen in die Luft und es wurde schwarz um Ihn. Das ende des Falls bekam er nicht mehr mit.
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Skarr kam rechtzeitig wieder zurück, um zu sehen das die Einheiten im Raum geschäftig hin-und her wuselten, Bray war es auch etwas komisch, wie der Pater, das Kommando übernahm, als er dann sah, wie der Pater zu Trees' Stellvertreter Falan ging, und Falan ihn anschrie, aber der Pater ihn offensichtichlich hochhob, wollte Bray eingreifen und dabei dachte er an "Eine Eskalation der Situation können wir jetzt wirklich nicht gebrauchen." Dann aber ließ ihn der Pater sanft herunter und diese Situation beruhigte sich wieder, so ging Bray zurück zu seiner Position und behielt den Eingang im Auge.
Es dauerte etwas, bis Trees' Signal kam, kam es gleich von Skarr "Jeder, ich wiederhole jeder, flieht jetzt und dreht sich nicht um, sonst helfe ich nach" demonstrativ lud er seine Crusader durch und er verließ das Schiff als letztes, um sicherzugehen, das jeder es verließ, er überlegte kurz "Warte...wo ist eigentlich Lucy? " er verbrachte noch ein paar Sekunden mit dem Suchen nach Lucy, dann entschiede er sichsie zurückzulassen "Leb wohl, kleine Maus" meinte er traurig vor sich hin, dann nahm er die Beine in die Hand und rannte hinaus, dabei sah er auch den Zerstörer Verdammt... gegen so einen Gegner haben wir keine Chance!" waren seine Worte, er sah wie der Zerstörer die Außenhülle der Duman dürchlöchert. "Verdammt... hoffentlich schafft es Trees da heil raus, ich...könnte ja..." dabei streckte er seinen Arm zum Raketenwerfer, den er sich vorsichtshalber mitgenommen hat "Zwecklos, er würde nur auf mich aufmerksam sein" meinte Skarr ruhig, dann steckte er den Werfer wieder rein, und ging weiter, bevor er seinen Lauf fortsetzten konnte konnte riss ihn eine Explosion des Schiffes um, er war zwar weit genug von dem Explosion, aber noch immer nah genug für die Druckwelle der Explosion, die ihn mitriss...
Nach einigen Augenblicken, kam er wieder zu sich, und sah wie der Zerstörer, hochflog, höchstwahrscheinlich zur Tyr, dann sah er um sich, aber er sah niemanden, nur die Ruinen des Raumschiffes Alia Dunman, "Verdammt, hoffentlich hat er es überlebt..." meinte Skarr und er versuchte Trees mit seinem Funk zu erreichen, "Trees? Trees? Hier Skarr, kannst du mich hören?..." fragte Skarr und er hoffte auf eine Verbindung, "...Trees? Hey Trees? Hörst du mich? Mach keinen Scheiß Alter und melde dich" meinte Skarr und er versucht sich zur Ruine durchzukämpfen. Siegessicher gab er von sich "Ein paar Reaper-Bodentruppen schaffen mich nicht, ich schaff ehr sie" dann ging er los