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Gerade als Trees auf die Karte eingehen wollte die Calipso aufgerufen hatte wurde er über Komm kontaktiert. Es war einer der Offiziere von der Brücke. Die ergebnisse von den Sonden waren da. "Ok Leute," begann er. "Die Ergebnisse der Sonden sind da. Wir haben unser einsatzgebiet nahe an einem Grünstreifen auf der Nordhalbkugel des planeten. Die Absturzstelle selber ist am rande einer Gesteinswüste. Die Scanns zeigen das es einige Unterirdische Lufteinschlüsse gibt. Das deutet auf ein natürliches Höhlensystem hin. Vieleicht kann man es sich zu nutze machen wenn wir abtauchen müssen. Allerdings wissen wir nicht was da drinn haust. Es sollte von daher nur eine Letzte wahl sein bis wir genaueres wissen. Der Grünstreifen ist etwa 5 Klicks nördlich. Damit ist er zwar nicht von enormer wichtigkeit, doch es kann nicht schaden das wir zumindest wissen wo er sich befindet. vieleicht kann man mit dem wissen ochmal was anfangen. Was wir wissen ist das die Duman offenbar in einen der wenigen Berge der Wüste gestürzt ist. Offenbar hat die vordere sektion die Schwersten schäden erlitten. aber der Größte teil des Schiffes ist noch intakt. Und laut dem Notruf auch der Großteil der Crew. Wenn wir uns auf die Scannergebnisse verlassen können gibt es eine geeignete LZ etwa 2 Klicks südlich. Wir, also Lucy, mein Team und ich, werden einen umkreis von einem Klick um die Duman sichern und auch sensoren platzieren damit wir wenn nötig frühzeitig gewarnt werden. Und unter die Sensoren," dabei sah er Skarr an "Fällt auch ein Seismiksensor. Wenn ein Dreschschlung kommen sollte wissen wir rechtzeitig davon. Wenn es keine weiteren Fragen mehr gibt werden wir dann auch bald starten. Wir sind in 30 Minuten in reichweite." dann stand Trees mit den Händen hinter den Rücken im Tisch und erwartete entweder fragen oder das zeitige aufbrechen.
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Kir hielt sich während der Besprechung im Hintergrund. Er wusste, wie man ein Schiff zu befehligen hatte und auch, wie man handeln musste, wenn man Ruinen vergangener Zyklen erkundete. Mit Rettungsmissionen war er noch nicht vertraut, also beobachtete er liebeer die Planung und lernte daraus. "Keine weiteren Fragen meinerseits", sagte er schließlich.
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Calipso gab die Daten der Sonden in das Holo ein und zwei Bereiche wurden gezeigt. Der Grünstreifen mit den Höhlen, sowie die Absturzstelle. Auf die Frage von Skarr, meinte sie.
„Wir haben mehrmals versucht Captain Hal’Narra vas Alia Duman zu erreichen, ohne Erflog, wir gehen davon aus dass die Komstationen des Schiffes zerstört wurden beim Absturz. Die Funker der Bodenteams haben Langstrecken Funkgeräte dabei, vielleicht erreichen wir ihm vom Boden aus.“ Meinte Calipso, dann sah sie Kir, sie lächelte unter ihrem Visier und ihr Herz schlug schneller. Da sie kaum noch etwas zu sagen hatte, ging sie zu Kir hinüber.
„Kir“ meinte sie zu ihm. „Lange nicht gesehen.“ Lächelte sie, und nahm die seine Hand in ihre, als sie sich neben ihn stellte.
Lucy sah in die Runde und auf das Holo, ein paar ihrer Schwarzen Haare mit lilanen Spitzen schauten aus der Kapuze ihre Hoodies raus. Der Hoodie und die schwarzen Cargohosen waren ihre Art der Uniform, der Hoodie hatte alle militärischen Abzeichen drauf, bis auf den Rang, die sie keinen Besaß, doch das Abzeichen der Migranten Flotte, ein Recon Patch, das Fallschirmspringer Abzeichen. Ja diese Frau hatte noch den Absprung mit Fallschirmen erlernt, etwas was nur och wenige können, da die meisten Jumppacks verwenden. Sicherlich kann Lucy mit Jumppacks umgehen, ihre Rüstung hatte selbst Raketenstiefel, doch Fallschirme waren leise, und so ideal für Infiltrationen. Außerdem da Volun Ehrenabzeichen. Sie war kein Mitglied der quarianischen Eliteeinheit, doch sie bekam das Ehrenabzeichen, da sie schon oft mit den Vokuns im Einsatz war, die selbst auf Infiltrationen spezialisiert waren, und die Vokuns schätzen sie.
Lucy sah also in die Runde, nachdem Trees gesprochen hatte und keiner sagte etwas, alle sahen auf Calipso die zu Kir ging. Jeder wusste, dass die beiden ein Liebespaar waren, ja sogar verlobt waren. Lucy ging vor zu dem Holotank und sah sich die Situation genau an.
Die Absturzstelle war mitten in einer Wüste, umsäumt von Bergen, Lucy ging um den Tank, sie merkte nicht wie viele Augen auf sie gerichtet waren. Dann ging sie zur Konsole, sie gab einige Befehle ein, die Karte zoomte etwas weg, sie suchte, schüttelte den Kopf. Suchte weiter, ging zurück zur Absturzstelle, und dann zum Grünstreifen. Hier gab es Bäume, und Wälder, und auch Berge. Lucy zog sich die Kapuze vom Kopf und kratzte sich ihr dichtes schwarzes, langes Haar. Dann endlich brach sie die Stille.
„Ich habe hier zwar nichts zu sagen, doch hätte ich einen Vorschlag.
Die LZ an der Absturzstelle ist zu offen. Sollte es dorten Feinde geben, können sie uns zu gut angreifen, und vor allem entdecken. Selbst ein blinder Volus wird uns dort finden.“
Sie deutete auf den Grünstreifen.
„Hier, am Rande des Grünstreifens, in dem Wald wäre es besser. Der Wald versteckt uns gut, und man sieht uns nicht so schnell. Die leichten Hügel hier, sind wohl die erodierten Überreste eines alten Kometeneinschlages. Er ist überwuchert, aber dennoch bietet er Schutz.
Ich habe auf der Tyr Automatische Geschütze im Hangar gesehen, die Techniker könnten den zu einem Bunker ausbauen. Außerdem wachsen dorten kaum Bäume, ein paar Pioniere, könnten mit Sprengschnüren das Areal säubern, und wir könnten dorten Shuttles landen. Ist zumindest leiser als wenn wir es mit Raketen beschießen.
Die Tyr hat 4 Mantis Jäger, diese VTOLs wäre ideal für da Boden Team.“ Dabei sah sie zu Calipso. Diese nickte, und bestätigte damit die Freigabe der Jäger für das Bodenteam.#
„Mantis können kleine Gruppe aufnehmen, sie können in der Luft stehen bleiben, und so überall die Bodenteams absetzen, außerdem sind sie gut bewaffnet. Damit haben wir ein Transportmittel und Feuerunterstützung. In dem Krater sollten auch noch 2 Shuttles platz haben. Hier könnten wir eine LZ ausbauen, und ein Lager für sämtliche Operationen. Wir sind so nicht weit weg von der Absturzstelle und auch nicht weit von den Tunelsystemen. Ein Techniker Team und ein paar Marines könnten zu den Tunnel und sie mit den Drohnen erforschen, ohne dass jemand hineinklettern muss. Mit den Mantis könnten wir schnell zur Absturzstelle kommen. Wir könnten sie sogar von oben Beobachten und schauen wo wir landen können. Sollte die LZ kalt sein, können wir runter und mit allen Truppen das Areal sichern, ist die LZ Heiß, können wir abdrehen und ein Recon Team entsenden. Allerdings müssten die Mantis sehr niedrig fliegen, um unter dem Radar zu bleiben, kein leichtes Unterfangen, aber da vertraue ich auf die Piloten. Zumindest mit der Basis im Wald, sind wir schneller an allen Orten als von der Tyr, und man weiß nicht von wo wir starten.
Alternativ, kann man auch den Mako runter bringen, außerdem haben ich noch 2 Gethtransporter im Hangar gesehen. Mit diesen Fahrzeugen, brauchen wir etwas länger zur Absturzstelle, doch ist auch die Chance entdeckt zu werden geringer.“
Lucy sah in die Runde, sie wurde leicht rot, als sie merkte, dass alle ihr zuhörten. Dann meinte sie noch. „Ist nur so eine Idee gewesen, müssen wir nicht machen.“ Meinte sie und ging wieder auf ihren Platz am Rand.
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Skarr hörte stumm zu, was ihnen Calipso sagte, dann entfernte sie sich und ging zu Kir. Er wusste, das die beiden zusammen waren, er schaute kurz zu ihnen und in sich meinte er "Schön, das es noch in diesem Krieg soetwas wie Liebe gibt.". In dieser Zeit ging Lucy nach vorne und schlug etwas vor, Skarr war erstaunt, erstens das sie den Mut hat ohne Rang oder soetwas selbst Vorschläge zu machen und zweitens konnte sie völlig frei vor Aliens reden, etwas was vor ein paar Monaten unmöglich war, wenn Skarr sich richtig erinnerte. So hörte er ihr zu und nachdem sie fertig war und schüchtern nach hinten ging meinte Skarr ernst "So wie auf Dekuuna? Der Plan gefällt mir"
Bray, der Lucys Nachbar ist ging zu ihr und meinte gutgelaunt aber leise "Soso, also auch ne Taktikerin? Bei Cerberus kriegt ihr ja fast alled? Dieser Plan gefällt mir persöhnlich besser, aber mal sehen was der Chef sagt."
Smėagol hörte mit seiner Suche nach der "Stimmää" auf und hörte geduldig dem Briefing zu und blieb die ganze Zeit stumm.
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Sich mit beiden Händen auf dem Tisch mit der Projektion abstützend besah sich Samuel die Lage und lehnte sich dabei etwas vor.
Das Gelände in das die Alia Dunman gestürzt war begünstigte einen groß angelegten Hinterhalt. Das durchschnittene Gelände der Berge bot zahlreiche Sensorschatten die man nur schwer überwachen konnte und einem Feind Möglichkeiten bot unerkannt Stellungen zu beziehen oder aber seine Kräfte zu verschieben.
Daneben gab es in 5 Kilometern Entfernung den Grünstreifen in dem sich ebenfalls ein Feind gut verbergen könnte. Reservekräfte des Feindes könnten dort unerkannt auf ihren Ruf warten um dann zügig mit Gefechtsfahrzeugen zu ihrem befohlenen Ort fahren könnten. Ein Dämpfungsfeld würden die Kräfte dort so gut wie unsichtbar machen.
Der Hauptmann sprach auch von einem Höhlensystem was dem Ganzen eine weitere unbekannte Variable verschaffte die man zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen konnte.
Alles in allem konnte man die Lage als bescheiden bezeichnen. Unmittelbar um das abgestürzte Schiff gab es nur spärlich Deckung oder Zuflucht.
Mit ernstem Gesichtsausdruck hörte er den Ausführungen des Hauptmanns zu. Die Absicht das Gebiet rund um die Alia Dunman in einem Umkreis von einem Kilometern durch lediglich ein Team sichern zu wollen war sportlich. Entweder wollte der Hauptmann seine Kräfte übermäßig stark überdehnen oder aber lediglich das Gebiet mit Sensoren überwachen, was beides sehr Zeitaufwändig war.
Lucy näherte sich dem Projektor, beinahe vorsichtig trat sie näher. Samuel musste leicht Lächeln als er ihre Kleidung sah, mit all den Abzeichen sah sie fast wie ein Christbaum aus. Sie musste wohl entsetzlich stolz auf ihre Leistungen sein, dass sie diese nicht nur auf einer Uniform trug sondern auch auf einem Pullover oder sie war dermaßen unsicher, dass sie permanent ihre Abzeichen trug um ihren Wert zu Schau zu stellen. Samuel hatte das Gefühl, dass diese junge Frau sich genötigt fühlte damit ihre Anwesenheit rechtfertigen zu müssen.
Geduldig hörte er ihren Ausführungen zu. Mit Teilen davon war er einverstanden und nickte unbewusst bei diesen Punkten allerdings beurteilte sie wichtige Dinge falsch oder aber unzweckmäßig.
Sie hatte richtig erkannt, dass das Gebiet unmittelbar um das Wrack einem weder Deckung noch Zuflucht gewährte. Ihre Ansätze weiter entfernt zu landen und die Gunships einzusetzen um Männer zu verbringen und zu sichern befürwortete er.
Aber sie sprach auch davon das Waldgebiet als Landezone zu verwenden. Hätte er den Auftrag gehabt in dem Gebiet um die Alia Dunman einen Hinterhalt zu legen so würde er dort seine Reservekräfte unterziehen lassen. Wenn man nun genau dort eine Landezone errichtet, würde man mitten in den wartenden Feind springen. Wenn man den Wald nutzen wollte, dann nur mit weiterem Abstand. Statt 5 Klicks würde er mindestens 30 Klicks entfernt anlanden um sich dann vorsichtig vorzuarbeiten was im Gegenzug sehr viel Zeit und viel Kraft kosten würde.
Als sie davon sprach in einem Krater einen kompletten, geschützten Gefechtsstand aufbauen zu müssen zog er die Augenbrauen hoch. Eine Infiltrationsspezialistin schlägt vor bei einer militärischen Evakuierungsoperation einen bewaffneten Gefechtsstand keine 10 Kilometer vom Objekt einzurichten? Nun, in seinen Augen war es nicht unbedingt falsch es war nur äußerst…….ungewohnt.
Was ihre Idee mit dem Krater anging so wiedersprach er innerlich der jungen Frau. Höhen waren der Schlüssel in durchschnittenem Gelände. Wer die Höhen beherrscht, beherrschte auch die Täler. Sollte dort Feind auf sie warten und sie würden im Krater sitzen, so würde keiner von ihnen dort lebend wieder herauskommen. Abgesehen davon, dass eine Späherin vorschlug sich eine Landezone frei zu sprengen und somit jedes Vernunftbegabte Wesen in einem Umkreis von mehreren Kilometern von ihrer Anwesenheit wissen würde.
Innerlich wiedersprach er auch ihrem Vorschlag mit …ein paar Marines… in das Tunnelsystem einzudringen. Sofern es nicht unbedingt notwendig wäre würde er die Tunnel lediglich abriegeln denn wenn man in einen solch beengten Raum wie ein Höhlensystem geht und dort einen Feind zum Kampf stellt so findet man sich sehr schnell in einem blutigen Nahkampf wieder den man nur eingehen sollte wenn man auch bereit ist einen hohen Blutzoll zu zahlen. Vor allem wenn man davon ausgehen muss, dass sich ein Feind dort eingerichtet hat.
Ihr Vorschlag mit den Mantisjägern unter dem Radar fliegen zu wollen war etwas blauäugig. Ein rein optisches Aufklärungsrelais von der Größe eines Fussballs auf der Spitze der Berge angebracht würden die anfliegenden Schiffe augenblicklich aufklären. Ihr zweiter Vorschlag mit den Fahrzeugen sprach nicht gerade für die Erfahrung der jungen Frau. Jeder der mit Fahrzeugen wie den Makos oder anderen vergleichbaren Gefechtsfahrzeugen durch Gesteinswüsten gefahren ist könnte bestätigen, dass allein aufgrund der hohen Staubentwicklung, die solche Fahrzeuge bereits bei geringer Geschwindigkeit verursachen, man schon über Kilometer hinweg mit bloßem Auge aufgeklärt werden kann.
Samuel sah die junge Frau noch eine Weile eindringlich an und behielt seine Gedanken für sich. Es oblag nicht an ihm eine Entscheidung zu fällen. Das war die Aufgabe des Hauptmanns. Er verspürte auch nicht die Lust einen weiteren Vorschlag zu unterbreiten. Sie hatten schlicht keine Zeit mehr um alle Anwesenden zu Wort kommen zu lassen. Es war noch immer eine militärische Operation und es gab daher nur einen auf den es in diesem Moment ankam.
Er richtete sich wieder auf und wandte sich Hauptmann Trees zu. „Herr Hauptmann! Was ist euer Entschluss?“ fragte er den jungen Mann direkt.
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Trees hörte Lucy interessiert zu und dachte über das nach was sie sagte. Es klang zwar auf Anhieb gut, doch der Schein kann Trügen. auf dem Grünstreifen mochten sich mögliche Feinde leicht verstecken können, und ein Krater ist mehr Gefängnis als sichere Position. Er sah zu Pater Samuel und erkannte das er vermutlich ähnliche Gedanken hatte. "Ok. Lucy, gute Ansätze, aber teilweise nicht ganz zu ende gedacht. Wir werden mit einem Shuttle hier landen." dabei zeigte er auf einen recht flachen und übersichtlichen Bereich der Fels wüste, etwa 1.5 Kilometer von der Duman entfernt. "Von dort aus werden wir uns aufteilen und Paarweise die Gegend sichern. Der Rest von euch bleibt in Bereitschaft zu uns zu stoßen und auch die Mantis sollen sich bereithalten uns zu unterstützen. Wenn wir in Schwierigkeiten geraten sollten hat jeder noch seinen Tarnfeldgenerator um zu entkommen. Wenn ein Gebiet mit einem Kilometer Umkreis um die Duman herum gesichert ist geben wir Bescheid, dann könnt ihr anderen auch runter kommen." In dem Moment kam eine Meldung von der Brücke. "Wir sind nun Im Orbit um Kael. Die Shuttles können jederzeit Starten." Es ist also soweit. "Ok, Lucy, hol deine Sachen und Triff mich gleich im Hangar. der Flug wird nochmal etwa 45 Minuten dauern, wir haben also zeit die Feinheiten nochmal durch zugehen. Dann mal los." Dann lief Trees Los um seine eigene Ausrüstung zu Hohlen. Sein 12 köpfiges Kommandoteam Stand schon bereit im Hangar als er ankam. Etwa eine Minute Später traf auch Lucy ein und Stieg mit ins Shuttle. Trees eröffnete dann die letzte kurze Besprechung. Also gut Lucy, wir beide werden Die Berge und Täler im Südosten der Duman sichern. Es ins schwer zugängliches Gelände aber wir sollten gut durchkommen. Der rest von Euch Teilt sich nach eigenem ermessen auf. Im norden muss die Bergkette gesichert werden, im Westen gibt es ein Ausgetrocknetes Flussbett. Außerdem gibt es im Osten und Nordosten auch sehr viele Höhleneingänge. Die Höhlen nicht betreten, aber Gebiet sichern und Sensoren Platzieren." Trees sah auf sein Omnitool. Landung in 38 Minuten.
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Calipso:
Calipso sah in die Runde der Soldaten, alle waren erfahren, jeder hatte sein Spezialgebiet, in den Gesichtern der nicht Quarianern und nicht Geth sah sie Gleichgültigkeit, oder dass sie nicht ganz zufrieden waren.
Calipso war auch der Meinung, dass 1,5 km von der Absturzstelle entfernt etwas zu nah war, doch sie mischte sich nicht ein. Sie war zwar Leutnant bei der Infanterie, doch musste sie nie wirklich einen Zug führen.
Sie nickte. „Ich werde die Mantis von der Tyr Abziehen, und en Bodentruppen zur Verfügung stellen, außerdem werde ich den Mantis und die Gethtransporter herrichten lassen und von Marines bemannen lassen, sie werden in Shuttles verladen und stehen bereit wenn ihr sie braucht.“ Sie sah zu dem Holotank, das Bild änderte sich, und es gab eine genaue Karte von der Absturzstelle, es war die Dunman zu sehen, aber keine Quarianer, und auch keine Feinde.
Das Gebiet wirkte friedlich, natürlich, nur die Dunman störte in dem Bild.
Es waren grau-organe Felsen, die Temperaturen lagen bei 33° und waren sehr angenehm. Kleinem Echsenwesen sonnten sich auf den Felsen, und es wuchs vereinzeltes Gras.
Calipso zeigte auf das Bild. „Die Gethaufklärer haben das Zielgebiet erreicht.“ Meinte sie, doch jeder im Raum wusste es schon, und sah auf die Bilder.
„Passt auf das Gras auf, Es ist Gahja Gras, es ist sehr scharfkantig, Panzerungen tut es nichts an, aber es durchschneidet Stoff und Haut wie ein Messer.“ Fügte sie hinzu. Der Planet war ein Dextro Planet, und kann als Siedlung der Quarianer in Frage, schon vor langer Zeit wurde er entdeckt, aber er war zu weit entfernt von der bekannten Galaxie.
Sie sah alle an. „Ich habe Vertrauen in euch, sichert die LZ und schaut, dass ihr soviel Überlebende wie möglich findet.“ Meinte sie, dann nickte sie den Soldaten anerkennend zu, drehte sich um, nahm Kir an der Hand, und verließ mit ihm den Besprechungsraum.
Auf dem Flur, als die Türe sich schloss, sah sie Kir in sein Visier, die Augen leuchteten sanft durch das Visier durch. Calipso war nicht gut im Reden, deswegen kam ihr nur ein.
„Ich glaube wir werden auf der Brücke gebraucht heraus.
Lucy:
Lucy sah in die Runde, und nickte als Trees den Plan sagte. Sie stand bereit, den Raum zu verlassen, ihre Ausrüstung anzulegen und ein Shuttle zu besteigen. Das ihr Plan fehlerhaft war, machte ihr nichts aus. Sie war nicht hier um zu führen und Pläne zu schmieden. Es würde endlich wieder einen Kampf geben. Das war Ordnung in ihren Leben. Auch wenn sie sich nach außen friedlich gab, die Zusammenarbeit mit Aliens löste immer ein Chaos in ihr aus. Ihr Leben geriet aus den Fugen, und sie musste es ordnen, doch so ein Kampf war eine willkommene Abwechslung, denn hier war das Leben klar. Es gab Befehle und Aufgaben, Verbündete und Feinde. Eine klare Struktur, die es im zivilen Leben nicht so gab.
So stand sie da, und wartete ungeduldig auf den Befehl abzurücken. In einer gewissen Wiese ähnelte sie gerade dem ungeduldigen Vorcha.
Airoa:
Airoa saß in Cockpit ihres Mantis, schon vor über einer Stunde wurde zurückbeordert zur Tyr. Ihr Jäger wurde aufgetankt und die Bewaffnung wurde auf Bodenkampf umgerüstet. Die anderen Mantis standen auch bereit sowie zwei bewaffnete Shuttles. Ein älteres Kodjak welches von den Quarianern nachträglich mit Massenbeschleuniger Kanonen bewaffnet wurde, sowie ein quarianisches Shuttle, ebenfalls bewaffnet mit Kanonen und Raketen.
Die Landung stand kurz bevor, in Hangar 3 wurden sogar die Bodenahrzeuge vorbereitet, hatte sie gehört. Etliche Gethtechniker und quarianische Techniker wuselten wie Ameisen durch den Hangar, die Tore waren offen, und nur ein blaues Kraftfeld trennte die Atmosphäre im Schiff von der Leere des Weltalls. Ein kleines Fahrzeuge steuerte auf Airoas Mantis zu, er zog drei Anhänger beladen mit Luft-Bodenraketen hinter sich her. Das Fahrzeug hielt unter dem einen Flügel des Bombers und sofort beluden Techniker in roten Anzügen die kurz vorher geleerten Raktenpods erneut.
Rot waren die Techniker die für die Waffensysteme zuständig waren, jeder Techniker im Hangar hatte eine Farbe, grau waren die Techniker für die Antiebssysteme, gelb die allgemeinen Techniker für alles Reparaturen, Lila jene die Betankten, Blau sorgte für einen reiblungslosen Ablauf und sie winkten die Fahrzeuge zu ihren Plätzen, oder wiesen ihnen Startbahnen zu und so weiter. Für ein ungeübtes Auge war es ein heilloses, buntes Durcheinander, für den Kenner, ein geordnetes System.
Aiora verließ ihr Cockpit nicht, sie saß angeschnallt in der Pilotenliege und schlürfte einen Kaffee den ihr der Chef Techniker gebracht hatte. Sie leitete die vier Matis Jäger, ihr Briefing war kurz, beschützen sie die Landung und unterstützen sie dann die Bodentruppen.
Kurz und ohne genaue Informationen. Doch sie war es gewohnt. Die Shuttle wurden auch beladen, Aiora sah, wir einige Auto-Geschütze beladen wurden, sowie Kisten mit Munition und Termomagazinen für Kleinwaffen. Airoa betrachtete das Treiben und schlürfte ihren Kaffee.
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Skarr hörte still den anderen zu, als dann Trees mit Lucy, Calipso und Kir den Taktikraum verließen, sagte Skarr etwas lachend "So Kinder, ihr habt den Mann gehört, falls ihr mich braucht, ich bin im N7- Aufenthaltsraum" meinte Skarr zum Rest und ging mit Knirsch ins Aufenthaltsraum.
Bray:
Nachdem Skarr ging murmelte er etwas von Vorbereitung und ging zu seinem Quartier.
Smėagol verstand kaum etwas, er folgte nur Skarr zum Aufenthaltsraum.
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Kir schmunzelte unter seinem Visier. Er wusste, dass sie nicht gerade diejenige war, die Worten umzugehen wusste. Er selbst war doch auch nicht anders. Wieso auch, in seiner Vergangenheit gehörte er, im Gegensatz zu den meisten Quarianern, zu einer kleinen Gruppe. Sie hatten sich auch ohne viele Worte verständigen können. Daran hatte er sich Verlauf der Zeit gewöhnt. Er brauchte nun Zeit um sich an die neue Situation anzupassen.
"Also gut", meinte er mit einem Kopfnicken zu Calipso,"dann lass uns mal dafür sorgen, dass das Schiff auch dann noch hier ist, wenn sie die anderen dort unten gefunden haben. Ich hoffe, dass sie erfolgreich seien werden."
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Calipso nickte Kir zu, und während sie durch die Gänge der Tür marschiert, mit dem Ziel die Brücke. Hakte sie sich ganz unauffällig bei ihm ein.
"Natürlich werden sie erfolgreich sein. Sie sind nicht nur Soldaten, es sind Abenteuer mit Herz und Seele. Sie können das unmögliche Bewältigen. Und wir bieten ihnen eine fliegende Plattform und hoffentlich auch ein Zuhause." flüsterte sie schon fast.