Das rührt natürlich von der Masse her, man schaue sich nur Jupiter an.
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Das rührt natürlich von der Masse her, man schaue sich nur Jupiter an.
War doch auch nie von Willkürlich die Rede. Es ging darum warum nicht in km/s.
Der Grund dafür ist einfach. Das Gegenmaß zu Kilometer ist Stunde (km/h). Das Gegenmaß zu Meter ist Sekunde (m/s). Weiterhin ist die Angabe in Metern genauer und damit "richtiger" als die in Kilometern
Es gibt doch auch die Angabe der Lichtgeschwindigkeit in km/s.
Nach der neudefinition des Meters 1983 liegt diese exakt bei 299.792,458 km/s.
Du kannst die errechnete Lichtgeschwindigkeit nicht als Basis nehmen um damit wiederum das Meter zu errechnen aus dem dann wiederum die Lichtgeschwindigkeit zu errechnen...das ist ein Ouroborus.
Vor der Definition durch die Lichtgeschwindigkeit wurde das Meter wie folgt definiert:
Wer mit 5d5 oder 2p10 nichts anfangen kann:Zitat:
Ein Meter ist das 1.650.763,73-fache der Wellenlänge der von Atomen des Nuklids 86Kr beim Übergang vom Zustand 5d5 zum Zustand 2p10 ausgesandten, sich im Vakuum ausbreitenden Strahlung
http://de.wikipedia.org/wiki/Orbitalmodell
Ich weiß ja nicht wie´s in der Physik aussieht. Aber in der Mathematik verwendet man entweder ganze Zahlen oder Brüche, da es ansonsten nicht genau ist. Da die Lichtgeschwindigkeit in Vakuum eine Konstante ist (also etwas mathematisches) muss man es in eine Einheit umrechnen die entweder eine genaue Darstellung erlaubt oder im Bruch schreiben.
In den Naturwissenschaften werden Zahlen eigentlich immer so ausgedrückt. Bei großen oder kleinen Zahlen natürlich mit Exponenten, wie z.B. die Avogadro-Konstante (die beträgt eigentlich 6,02214129x10^23, es wird aber meist nur mit 6,022x10^23 gerechnet). Damit sind wir dann wieder bei einer SI-Einheit, nämlich der für Stoffmenge, die wird in mol angegeben. Ein mol eines Stoffes sind immer 6,022x10^23 Atome bzw. Moleküle.
Die sogenannten Molmassen, die man z.B. im Periodensystem der Elemente findet, sind davon abgeleitet. Ein Mol dieses Stoffes, also eben diese 6,022x10^23 wiegen dann eben X. Bei Kohlenstoff z.B. 12g, bei Uran wären wir bei 238,0289g. Und auch bei Gasen ist das interessant, denn da geht man davon aus, das ein mol eines Gases (eines idealen Gases) bei 1013,25 mbar Druck und einer Temperatur von 273,15K (0°C) immer einen Raum von 22,4L einnimmt. Das Gesetz hat Amedeo Avogadro im Jahre 1811 aufgestellt. Ist auch heute noch aktuell, aber da die meisten Gase alles andere als ideal sind, hat man da natürlich Abweichungen.
Da bei praktischen Versuchen immer gewisse Toleranzen, auch seitens der Meßgeräte, vorliegen, rechnet man im Endeffekt ja auch mit fehlerbehafteten bzw. ungenauen Zahlen. Nehmen wir mal an du arbeitest mit einer Laborwaage, die steht extra auf einem dicken Granitstein und ist in einem zugfreien Raum untergebracht. Diese Wagen zeigen vier Stellen nach dem Komma an, dann kann man davon ausgehen, dass die letzte Stelle nach dem Komma nicht mehr genau ist. Die ist im Endeffekt gerundet. Hier dann anzufangen mit fünf oder mehr Stellen nach dem Komma zu rechnen ist absoluter Schwachsinn...
Die Leute die in einem Labor arbeiten werden sicher das Tabellenbuch "Küster-Thiel" bzw. "Küster-Thiel-Fischbeck" (ältere Ausgaben) kennen. Auf der ersten Seite des Buches steht folgender Satz:
"Der Mangel an mathematischer Bildung gibt sich durch nichts so auffallend zu erkennen, wie durch maßlose Schärfe im Zahlenrechnen"
Der Ausspruch stammt von Carl-Friedrich Gauss
Gut macht in den Naturwissenschaften mehr Sinn, in der Mathematik eher weniger.
Und nur weil ich das Gefühl habe, dass es untergegangen ist:
km/s ist keine gängige Maßeinheit in der Geschwindigkeit gemessen wird.
normalerweise wird Geschwindigkeit in m/s oder (in Naturwissenschaften eher seltener denke ich) in km/h gemessen.
Daher die Angabe der Konstanten in m/s.
Typisch, dass sich die Medien wieder wie wild auf so eine Meldung stürzen...
Die italienischen Forscher hatten die Messergebnisse zunächst nur veröffentlicht, da sie einfach den Fehler nicht finden konnten, sprich sie wollten sich von Experten Lösungsansätze für ihre Messfehler angeben lassen. Soweit ich weiß, gabs da auch erste Lösungen aus Japan.
Nun, es liegt einfach in der Natur der Relativitätstheorie, dass man eine Länge einer Strecke nicht mit einer absoluten Korrektheit angeben kann, da man hierzu sowohl das Ende als auch den Anfang der Strecke gleichzeitig markieren muss. Und diese Gleichzeitigkeit ist ja seit Einstein in gewisser Weise eh hinfällig. Das ist also ohnehin schon einmal das erste Problem, dass es zu bewältigen gibt, denn die Messstrecke ist mehrere Kilometer lang.
Bin mal gespannt wie sich das weiterentwickelt, bin mir aber sehr sicher, dass wir keine bahnbrechenden Ergebnisse erfahren werden.
Ja, meist wird in m/s angegeben. Ebenso wie Temperatur in Kelvin statt °C, 20 °C sind 293 K, 0 °C sind 273 K und 0 K sind -273°C (genau -273,15 °C).
Es werden immer die SI-Einheiten benutzt, außer bei Korrekturberechnungen von Gasen wo man deren Volumina druck- und temperaturkorrigiert. Da wird beim Druck auf die ansonsten veraltete Einheit Torr (mmHg; mm Quecksilbersäule) statt auf Pa (Pascal) zurückgegriffen weil ansonsten die Formeln nicht mehr passen. Aber auch hier wird die Temperatur in der Einheit Kelvin mit einberechnet.