ME3 ist zwar fast fertig, ich schreib aber trotzdem mal rein, was ich gerne hätte:
Das Paragon / Renegande System sollte nicht so strikt sein wie jetzt. Es gibt zb.einige Missionen, in denen die Unterteilung in moralisch gut und moralisch schlecht wirklich schwer ist (Geth umprogrammieren oder nicht).
Zudem sollte es nichtmehr eine Einteilung in Gut und Böse sein, bzw. es sollte klarer gemacht werden, dass es genau das nicht ist, sondern einfach nur eine Möglichkeit sein um am Ende herauszufinden, ob man beim Erreichen seiner Ziele (wobei es ja im Endeffekt nur ein Ziel gibt, nämlich die Rettung der Menschheit) eher moralisch Gehandelt hat oder berechnend-effektiv und brutal vorgegangen ist.
Um sich ansehen zu können, wo man selber grade steht, sollte es dann auch keine begrenzten Balken geben, die irgentwann voll sind. Dann passiert es nämlich recht schnell, das Vorbild- und Abtrünnigenbalken voll sind. Stattdessen sollten die Balken entweder nach oben hin offen sein oder es gibt nur einen Balken, der durch "nette" Methoden steigt und durch "rücksichtsloses" Verhalten sinkt (glaube auf einem Bild für ME3 sowas gesehen zu haben, kann aber auch sein, dass ich wieder was verwechsle).
Und es sollte gegen Ende des Spiels vielleicht eine Situation geben, in der man mit allen Entscheidungen des Spiels und der Vorgänger nochmal konfrontiert wird. Wenn sein ganzes leben an Shepard vorbeiläuft und man sich wieder ansehen muss, was man alles böses getan hat, bzw. man selbst als den eigenen Fehler ansieht (jemanden auf Virmire zurückgelassen, hunderte Menschen bei der Schlacht um die Citadel geopfert, Teammitglieder beim Angriff auf die Kollektoren verloren usw.)

