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Interessant! Also Musterung wie auch Warhammer.
Zur Musterung: Wie genau wird da eingeteilt, anch welchen Kriterien und wie alt muss man sein?
Osiris, überlegs dir doch anders, werd Berufssoldat und geh zu den Kampfschwimmern (falls du gut schwimmen kannst) oder den Fehrnspähern! :D Wäre ja auch ne Idee für mich später, ich sag mir immer sollte mal irgendwas passieren in der Schule (Absturz) geh ich zum Bund. So als Kampfschwimmer (leider aber kein sehr guter Schwimmer) oder noch besser Fernspäher oder Fallschirmjäger. Oder auch Rangers oder SEALs! :D *träum*:P
Zu Warhammer: Geil, aber ich hab keine ruhige Hand und auch keine Gedult dazu..
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Bis du soweit bist, wird es vielleicht keine Wehrpflicht mehr geben. Leider.
Dereit stehen ja Bemühungen an, den Wehrdienst auf freiwillige Basis zu stellen. Meiner Meinung nach keine gute Idee, aber das sei jetzt mal dahingestellt.
Kriterien nach denen du gemustert wirst: Gewicht, Größe, Sehstärke/-schwäche, versch. Krankheiten, Allergien usw. Das entscheidet erstmal über deinen Basistauglichkeitsgrad.
Wenn du dann wirklich zum KSK oder den Kampfschwimmern willst, dann gibts da natürlich nochmal extra Aufnahmekriterien.
Ich hab ähnliche Pläne wie du: geht das Abi in die Hose, hat die Bundeswehr einen Berufssoldaten mehr.
Aber ist und bleibt die absolute Notbremse ;-) Über sowas sollte man sich immer selber ein Bild machen und in meinen Augen ist es das wichtigste, das zu tun, was einem selbst am meisten Spaß macht, ungeachtet dessen, was andere sagen. Als jemand, der zur Bundeswehr möchte bzw. den Grundwehrdienst wirklich leisten möchte, kann man sich in der heutigen Gesellschaft genug anhören, was für ein schlechter Mensch man doch sei. Das kenne ich aus eigener Erfahrung, leider ist das so.
Ich will jetzt hier keine Werbung machen oder sowas, aber ich finde, das ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen sollte. Der Zivildienst hat für andere vielleicht auch nette Aspekte, aber mir sagt das ganz einfach nicht zu. Man darf aus moralischen Gründen den Dienst an der Waffe verweigern, warum dann nicht auch umgekehrt?
Trotzdem wird dich das nicht mehr tangieren, tube, wenn du 18 wirst, dann gibts vllt. keinen verpflichtenden Wehrdienst bzw. Zivildienst mehr.
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@ tube12
Naja Schwimmen könnte man theoretisch natürlich üben ;)
Persönlich bin ich allerdings kein großer Freund dieser "Spezial"-Einheiten. Geht zwar nicht ohne, aber viel zu viel Getue drumrum :cool:
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Ach ja was waren das doch noch für Zeiten als die Leute aus Überzeugung Soldat wurden.....
@nemoss: da pflichte ich dir bei, die kochen auch nur mit Wasser...
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Menschen helfen ist eine tolle Sache, wirklich. Aber als Soldat kann man das heutzutage nunmal nicht mehr so. Im Kleinen geht das vielleicht noch (Als Bundeswehr-Soldat einen Brunnen in Afghanistan aufbauen, im Kosovo die Straßen reparieren usw.), aber das Hauptmotiv eines jeden Auslandseinsatzes ist doch mittlerweile klar.
Ich will Menschen in meinem Beruf helfen und das kann ich andernorts besser als bei der Bundeswehr. Nur braucht man dafür die entsprechenden Noten.
Und wenn es mit den Noten nicht klappt, dann gehe ich lieber zur Bundeswehr, wo ich für Ideale wenigstens stehe und immerhin ein klein wenig bewirke, als als Kassierer oder Hartz-IV-Empfänger in meiner Wohnung einzugehen. Traurig, aber wahr.
Soviel zum Thema Überzeugung.
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Erstmal danke! Ja, ob das in 3-4 Jahren noch so ist, weiss ich nicht. Generell, wer studeirt muss ja eigentlich nicht Zivi leisten oder zum Bund gehen. Soweit ich weiss nur, wenn du noch 1 Jahr paussierst bevor du studieren gehst oder erst überhaupt nicht damit anfängst. Aber egal.
Tja, der Rest wäre ja auch geklärt. :D
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Nur, wenn du gut genug bist, sofort einen Studienplatz zu bekommen. Bei Fächern wie Medizin, Psychologie (und mittlerweile auch Jura oder BWL) ein Ding der Unmöglichkeit, außer du bist auf Augenhöhe mit dem NC. Mindestens.
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Osiris, ich weiß ja nicht, wie das bei euch läuft...aber ich bin trotz knapp etwas mehr als 2 dioptrin beim Punkt "Sehkraft" als Neunertauglich eingestuft worden....die Idioten lassen dich die Sehtests mit Brille oder Linsen machen. :D
Zumindest wars bei mir so... :wink
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My 2 Cents zum Thema Präsenzdienst ist da eher zwiegespalten. Österreich als kleines Land braucht nicht wirklich ein schlagkräftiges Heer, weil sollte uns jemals wieder wer angreifen (oder wir wen angreifen), verlieren wir. Berufsoldaten werden aber natürlich trotzdem gebraucht, das ist klar.
Aber Grundwehrdiener halte ich für komplett nutzlos (und da kann ich jetzt nur für Österreich sprechen). Sie schinden sich 1-2(?) Monate in der Ausbildung und verbringen dann 4 weitere Monate beim mehr oder weniger nichtstun. Die Sanitäter gucken DVDs. Die Alpenjäger (quasi die Elite der Grundwehrdiener) hetzt sinnlos durch die Berge. Pioniere machen nichts und die Wachen schieben 24h Schichten nur um dann zwei Tage Bier zu trinken mit dem Rest der Einheiten. Absolut sinnlose Zeitverschwendung für die Jugendlichen, Geldverschwendung für den Staat und ein Ärgernis vor allem für das Volk, das endlich beseitigt gehört. Und für den Fall des Katastrophenschutzes (Überschwemmung, Lawine etc.) sind sie zwar hilfreich, aber genauso gut entbehrlich. Zum Säcke schleppen braucht schließlich keine Ausbildung, sondern nur nen guten Rücken und paar Muskeln. :)
Was ich hingegen sehr gut finde, ist der Zivildienst (der 3 Monate länger dauert als der Grundwehrdienst, wtf?). Studien haben gezeigt, dass die sozialen Einrichtungen tatsächlich von der Arbeitskraft der Zivildiener abhängig sind, wie die Rettung oder diverse Krankenorganisationen wie bei uns die Johanniter. Auch Altersheime (wo ich gedient habe), Essen-auf-Räder etc. benötigen Zivildiener. Das spricht natürlich gegen das marode, sanierbedürftige Sozialsystem in Österreich, das viel zu wenig grüne (kein politischer Begriff) Arbeitskräfte engagiert und ausbildet, aber zumindest jetzt noch für den Zivildienst.
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@Fosso
Joah, aber ich bin ne ehrliche Haut :-D die sollen wissen, dass ich ohne Brille auf 5 Meter nichts mehr erkenne, das finde ich besser so. Auch wenn mein Tauglichkeitsgrad deshalb drunter leidet, reinschummeln will ich mich nicht.
@Shonak
Ich finde, für manchen wäre der Dienst beim Militär keine schlechte Erziehungsmaßnahme - und dabei nehme ich mich selbst auch mit ein. Man lernt, was es heißt in einer Gemeinschaft zu leben und zu arbeiten, man weiß, was Disziplin bedeutet und dem Körper schadets auch nicht, wenn man die Grundausbildung absolviert.
Wer die ganze Sache als sinnlos ansieht, soll verweigern, ganz einfach. Aber Soldaten tragen noch immer und werden auch noch lange Zeit einen Teil zu unserer Gesellschaft beitragen, uns helfen und Menschen retten.
Ich liebe es einfach, wenn hier (=Deutschland) Soldaten an den Pranger gestellt werden, aber kaum steigt die Elbe mal über die Ufer sind sie die willkommenen Retter in der Not. Ich weiß nicht, ob ich das hier schonmal gesagt habe, aber so ist es einfach. Und das finde ich a) eine Unverschämtheit den Soldaten gegenüber und b) ganz einfach Heuchelei.
Man hat Dank des Grundwehrdienstes immer eine (mehr oder weniger) konstante Zahl an Soldaten, die die Interessen der Regierung vertreten können und u.U. gegen feindliche Kräfte verteidigen können. Auch von Innen. Ein Einsatz der BW im Inneren ist ja gerade nicht undenkbar, wird ja gerade angestrebt.
Oder wenn der österreichische Präsident (rein theoretisch) ein Pionierkorps abtreten lassen könnte, welches die zweisprachigen Ortsschilder im Osten aufstellen würde, wenn sich die Städte dagegen wehren. Da gibts ja ein paar, oder?
Ein ganz pragmatischer Fall, aber ein Beispiel von vielen.
Den Grundwehrdienst als sinnlos zu bezeichnen ist in meinen Augen auf jeden Fall falsch.