Das schlimmste ist nicht der Beitrag, der ist eigentlich in gewissem Umfang vertretbar, wenn auch sehr einseitig. Aber die Anmoderation war der eigentliche Knüller.
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Das schlimmste ist nicht der Beitrag, der ist eigentlich in gewissem Umfang vertretbar, wenn auch sehr einseitig. Aber die Anmoderation war der eigentliche Knüller.
Ava durfte sich auf Eurogamer dazu verewigen.
Schön geschrieben, ich hab die Anmoderation leider auch nicht gesehen :(
Naja, aber von Panorama kann man wohl nichts besseres erwarten^^
Ich wollte schon am Vortag der Sendung das Fazit der Panorama-Redaktion hier reinschreiben, dass alle, die sich über den vorherigen Beitrag beschwert hatten, genau die Spielsüchtigen sind, um die es in dem neuen Beitrag geht. Aber so arrogant wollte ich nicht sein.
Ich kann natürlich nicht in deren Köpfe hineinsehen, aber ich kann mir vorstellen, dass man nach soviel Politik- und Wirtschaftsskandalen, mit denen sie sich ja seit Jahrzehnten professionell beschäftigt haben, paranoid wird und nur noch in kriminologischen Bahnen denken kann. Da müssen dann einfach Spieleentwickler Verschwörer sein, die Dunkles im Sinn haben.
QuelleZitat:
Innenministerkonferenz soll Verbot von Killerspielen vorantreiben
Ab Donnerstag dieser Woche tagt die Innenministerkonferenz in Berlin, unter anderem steht das Thema Killerspiele und deren Verbot auf der Tagesordnung. Bereits auf der Vorkonferenz habe es einen fast einmütigen Beschluss gegeben, Killerspiele zu verbieten, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann der Berliner Zeitung.
Lediglich Nordrhein-Westfalen sei noch skeptisch, was ein Verbot von Killerspielen angehe, so Uwe Schünemann gegenüber der Berliner Zeitung. "Wir sehen eine Notwendigkeit, dass der Artikel 131 Strafgesetzbuch, mit dem Gewaltdarstellungen verboten werden, verschärft wird. Ich denke, wir könnten uns hier auch mit der großen Koalition einigen", wird der Innenminister weiter zitiert.
Dabei gehe es nicht um ein "absolutes Verbot von Computerspielen", dies hält auch Schünemann für "absurd", sondern ein "Herstellungs- und Vertriebsverbot für absolut menschenunwürdige Spiele, bei denen schon in der Spielanleitung steht, dass der Gegner ganz langsam in den Tod getrieben werden soll." Entsprechende Forderungen kamen bereits in der Vergangenheit vor allem aus Niedersachsen und Bayern, die auch einen entsprechenden Gesetzesentwurf in den Bundesrat eingebracht haben.
Dass ein Verbot vermutlich wenig hilft, da die Spiele auch über das Internet verfügbar sind, lässt Schünemann nicht gelten: "So könnte man auch gegen die Bestrafung von Kinderpornografie argumentieren."
Die "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" (USK) hält Niedersachsens Innenminister "in keiner Weise dafür geeignet, Killerspiele altersgerecht einzuordnen. 60 Prozent der Spiele sind völlig falsch eingestuft." Dabei bezieht sich Schünemann vermutlich auf eine umstrittene Untersuchung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) um Professor Christian Pfeiffer, einst Justizminister in Niedersachsen. Darin wurde eine nicht zufällige Stichprobe von 72 Spielen aus knapp 17.000 von der USK geprüften Spielen untersucht und das KFN kam zu der Einschätzung, dass von den 62 mit USK-Alterskennzeichen versehenen Spielen nur 22 (35,5 Prozent) angemessen eingestuft wurden. Bei 17 (27,4 Prozent) hat das KFN Zweifel an der Alterseinstufung und bei 23 (37,1 Prozent) halten die Forscher die Einschätzung der USK für nicht angemessen.
Allerdings sind sich die Autoren der Studie im Hinblick auf die Konsequenzen aus ihrer Untersuchung uneinig, ganz besonders was das strafrechtliche Verbot von "Killerspielen" angeht: Während Prof. Pfeiffer es für richtig hält, hier eine gesonderte strafrechtliche Verbotsnorm ins Auge zu fassen, sprachen sich die übrigen vier Autoren der Studie - Theresia Höynck, Thomas Mößle, Matthias Kleimann und Florian Rehbein - dagegen aus.
Ungeachtet dessen will Innenminister Schünemann die von Jugendschützern gelobte Selbstkontrolle der Spielehersteller durch eine "Bundesanstalt für Jugendmedienschutz" ablösen. Schünemann schränkt aber ein, dass es "aus verfassungsrechtlichen Gründen" wohl nicht möglich ist, "dass nur staatliche Stellen über eine Indizierung entscheiden". Das würde bedeuten, dass Spiele einer Zensur unterliegen, bevor sie auf den Markt kommen. Daher sei eine Mitarbeit der Unterhaltungssoftware-Industrie notwendig.
Allerdings wird schon heute die gutachterliche Entscheidung der USK nur durch die Unterschrift des ständigen Vertreters der Obersten Landesbehörden zum Verwaltungsakt und jedes einzelne Bundesland behält weiter ein Appelationsrecht gegen jede einzelne Altersfreigabe. Daneben gibt es weiterhin die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), die Spiele indizieren kann, sofern sie von der USK keine Einstufung erhalten.
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) sieht in dem Vorschlag von Bayerns Innenminister Günther Beckstein, der auch von Uwe Schünemann unterstützt wird, einen rechtswidrigen Eingriff in die Grundrechte der Produzenten und einen möglichen Verstoß gegen das Zensurverbot des Grundgesetzes.
...und weiter gehts, die werden nicht eher ruhe geben, bis sie es endlich geschafft haben, ich glaub es ist nur noch eine frage der zeit und dann sind wir alle kriminelle :P !
Dann gibts Lanrazzias und Handgepäckkontrollen im Flugzeug, ich Frag mich ob sie dann auch mal versuchen die Newssendungen zu verbieten in denen halb tote Kinder von einem Bombenanschlag gezeigt werden... und das ganze gibts fast täglich...
Ich frag mich was passiert wenn man der Panorama mal einen Tipp gibt das sie sich das Spiel Vamprie Bloodlines, das ab 16 vreigegeben ist (auch die uncut die ich hier rumliegen hab) mal näher anschaut, man muss aber sagen es wurde noch nie ein Amokläufer damit in Verbindung gebracht, zumindest soweit ich weiß...
Vielleicht schrecken an Gedärmen aufghängte Menschen ja von Amokläufen ab?
-> Killerspiele sind zu unrealistisch
xD
greetz Zenir
QuelleZitat:
Aufklärung in der Schule: "Killerspiele" im Unterricht
Gesetze bzw. politische Entscheidungen können die Verwendung von so genannten "Killerspielen" eindämmen bzw. strikt regeln. Dies führt aber speziell bei potentiellen Käufern und Spielern allgemein zu Unverständnis, u.a. weil sie sich in ihren Freiheiten eingeschränkt fühlen. Eine Alternative nennt sich schlicht Aufklärung. Was sind "Killerspiele"? Worauf sollten Eltern achten und wann ist ein Verbot von gewaltverherrlichenden Games sinnvoll? Statt unsachlich über dieses durchaus schwierige Thema zu debattieren, versuchte die Freiherr-vom-Stein-Schule in Frankfurt/Main eine andere Herangehensweise.
Kürzlich veranstaltete das Gymnasium einen Abend, bei dem sich Eltern, Lehrer und Schüler über "Killerspiele" informieren konnten. Unter dem Motto: "Jugendkultur und Videospiele - wir wollen wissen über was wir reden" versuchte man das Thema anschaulich näher zu bringen und dabei objektiv zu bleiben. Umgesetzt wurde dieser kleine Event von Schülern und einem Informatiklehrer, gemeinsam mit Eltern und Pädagogen wurde sogar eine "LAN-Party" mit Counter-Strike durchgeführt. Weiterhin standen Fachleute wie z.B. ein Medienpädagoge und Gutachter der USK und ein Pressesprecher des hessischen Innenministeriums Rede und Antwort.
Nach Abschluss des Abends kamen die Organisatoren und Gäste zu dem Fazit, dass es wichtig sei, gemeinschaftliche Konzepte zu erarbeiten, wie man in Zukunft mit gewaltverharmlosenden bzw. -verherrlichenden Spielen umgehen muss. Lehrer, Spezialisten und Eltern sollten hier zu Wort kommen, genauso auf jeden Fall Jugendliche, die durchaus in der Lage sind, sich sachlich und differenziert mit der Problematik auseinander zu setzen.
...mhmm, alles schön und gut, ich aus meiner sicht meine aber, das es wirklich wichtigere dinge gibt, über das die heutige jugend in der schule aufgeklärt werden sollte!
Nein, gibt es kaum. Das sachliche Beurteilen von Spielinhalten gehört zum Thema Medienkompetenz und das ist im Zeitalter weitverbreiteter Internetzugänge und hunderten von Fernsehkanälen extrem wichtig. Kein Land braucht eine Jugend, die nur dumm ohne Nachzudenken sich berieseln lässt.
...stimme ich dir absolut zu, weil ich meine, das man eben alle arten medien gleich behandeln muss, was nützt das, wenn man aufgeklärt wird über das verhalten bei videogames, aber sich die döllsten horrorfilme besorgt o.ä. !
in zeiten wo die infektionen bei aids wieder steigen, sehe ich vielmehr handlungsbedarf ...warum nimmt die gewalt an kindern zu, warum werden immer mehr neugeborene getötet usw. , die todesrate bei jugendlichen autofahrern unter alk oder drogen steigt auch, für solche art aufklärung ist der staat zuständig!
ich schätze den zusammenhang von amokläufern und "killerspiele" spielen auf sehr niedrig ein, deshalb mein ich, das wenn man für was geld ausgibt und das wird man wenn diese aufklärung schule macht, dann sollte man geld ausgeben für eine aufklärung, die auch ergebnisse bringt.
wir sprechen immerhin "nur" über eine art der freizeitgestaltung, wenn du verstehst was ich meine ;) !
Hallo an alle
Das Verbot der Killerspiele dass ist so ein Thema dass so finde ich etwas übertrieben wird(hexenjagd modern).Ich denke dass es für die Politiker wichtigere Themen geben sollte .Als auch noch allen vorzuschreiben was sie spielen sollen.Wenn Verbote dann gleich auch noch die gewaltverherrlichten Musik Video Clips.Wo auch schon Kinder mit Waffen in den Händen rumrennen und um sich schießen darüber redet keiner. Natürlich finde ich es auch nicht richtig dass heute auch schon Kinder solche Spiele spielen,als Eltern kann man es seinen Kindern durchaus verbieten.Meine Kinder dürfen auch nur diese Spiele spielen die für ihr Alter sind.Aber es sind nicht nur die sogenannten Killerspiele die ,die sogenannten Amokläufer dazu anstacheln.Sondern unsere Gesellschaft ist mit Schuld.Wenn man alles miteinander vergleicht sind es Aussenseiter die Jahre lang gemobbt werden fertig gemacht werden(Ist trotzdem keine Endschuldigung für so eine Tat).Niemand hilft im Vorfeld dass es zu solchen Taten nicht kommt.Die Schulen unternehmen zum Teil nichts gegen Mobbing.Man ist auf sich alleine Gestellt.Den Spießruten Lauf ist nicht leicht.Sein Kind aus der Mobbing Hölle zu holen.Liebe grüße Einhorn(Geht mal die Märchen durch fällteuch was auf)