Umfrage: Welchen Endboss mögt Ihr am Liebsten? ACHTUNG SPOILER!
Hallo, alle zusammen. Da ich nicht wusste, in welches Forum, dieser Thread gehören könnte, weil er ja im Prinzip alle Fallout-Teile behandelt, hab ich ihn mal hier hereingepostet. Ihr könnt (und sollt) bei der Umfrage abstimmen, und wenn möglich Eure Begründung posten, welcher Endboss, also von welchem Fallout, Euch am Besten gefällt.
Für diejenigen von Euch, die nicht alle Fallout-Teile gespielt haben, ist es auch nicht weiter schlimm. Stimmt einfach für einen der Endgegner der Teile, die ihr kennt.;)
Ich mach mal den Anfang, falls dies in diesem Forum erlaubt ist:
Spoiler:
Mein Lieblings-Endgegner ist The Master von Fallout 1, weil er einfach so gruselig, ekelerregend und widerlich ist.:D Ich kann mich erinnern, dass ich damals, als ich ihn das erste Mal sah und noch ziemlich jung war, (ja, ja, mich kümmert das Jugendschutzgesetz nicht!) wochenlang Alpträume von dieser grausigen Fratze und diesem ekelhaft klingenden, ständig die Stimme wechselnden Gefasel über die Einheit hatte. Das ist, wie ich finde, ein gelungener Endgegner für ein Endzeit-Rollenspiel, an den keiner der Anderen je heranreichen könnte. Wenn ich da z.B. an Frank Horrigan von FO2 denke, der hat mich damals nur zum Grinsen gebracht, weil er meinen Charakter "Muty" nannte und dabei selbst eine Art Mutantenwesen ist.
Grüße - Holger Dorfmeister.
EDIT: Es geht hier nur um die Spiele, die auch als PC-Version erschienen sind! Nur, falls sich jemand wundert, warum Fallout: Brotherhood of Steel nicht in der Liste ist. (Natürlich dürfen Konsolenspieler ebenfalls abstimmen!)
09.02.2010, 00:51
Surf Solar
Der am Besten designte "Endgegner" ist definitiv der Meister. Er hat Argumente fuer sein Schaffen und so verschwimmt die Grenze zwischen "Gut und boese", da er im Grundprinzip noble Ansichten hat. Auch gefaellt mir, dass ich ihn ueberreden kann, anstatt sinnlos rumzuballern.
09.02.2010, 01:29
Dark_Knight
Ich habe für Colonel Autumn gestimmt, weil ich nur Fallout 3 gespielt habe. :D
Außerdem ist er mir irgendwie sympathisch (ja, ich mag die Enklave :P ).
Spoiler:
Er ist mir sogar so sympathisch, dass ich ihn am Leben gelassen habe. Vielleicht sehe ich ihn einestages wieder. (wird aber leider nicht passieren :( )
09.02.2010, 02:39
Holger Dorfmeister
Guter Anfang, der Meister liegt immer noch in Führung! Es ist übrigens schön zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der um diese Uhrzeit in Foren herumgurkt.;)
Edit: Das mit den Gründen für die Taten des Meisters könnte stimmen, allerdings könnte man dann auch sagen, dass die Enklave es nur gut meint, weil sie ja eigentlich nur die alten USA, wie sie vor dem Atomkrieg waren, wiederherstellen wollen, und da haben Supermutanten, Ghule und mutierte Menschen nunmal keinen Platz, zumindest laut Präsidenten Richardson und Eden.
Grüße - Holger Dorfmeister!:wink
09.02.2010, 02:42
Dark_Knight
Zitat:
Zitat von Holger Dorfmeister
Es ist übrigens schön zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der um diese Uhrzeit in Foren herumgurkt.
Das ist meine Stammzeit. :D
@ Holger Dorfmeister
Was hast du eigentlich mit Autumn gemacht?
09.02.2010, 03:02
Holger Dorfmeister
Meinst Du das letzte Mal, oder eines der letzten 4 Mal, als ich FO3 gespielt hab?
Beim letzten Mal war ich so richtig fies. Zuerst habe ich ihm die Sache ausgeredet, und dann gewartet als er mir beim Hinausgehen aus Projekt Purity den Rücken zugekehrt hat. Dann gabs ein kurzes Aufblitzen meines Alienblasters und Colonel Aschehaufen war Vergangenheit. Ich hatte zuletzt einen neutralen Söldner-Charakter, für den nur der Profit zählt, und der seine Taten immer ausgewogen hielt, d.h. für eine "gute" Tat (wie Autumn gehen zu lassen) gab es eine "böse" Tat, (wie Autumn hinterrücks niederzuschießen), um mein Karma auf einem neutralen Level zu halten, und das funktionierte bis zu dem Punkt, wo ich mich für Projekt Purity opferte, dann war ich beim Weiterspielen mit Broken Steel der Messias des Ödlands, oder so Ähnlich...;)
Grüße - Holger Dorfmeister. :wink
09.02.2010, 03:14
Dark_Knight
Zitat:
Zitat von Holger Dorfmeister
Meinst Du das letzte Mal, oder eines der letzten 4 Mal, als ich FO3 gespielt hab?
Beim letzten Mal war ich so richtig fies. Zuerst habe ich ihm die Sache ausgeredet, und dann gewartet als er mir beim Hinausgehen aus Projekt Purity den Rücken zugekehrt hat. Dann gabs ein kurzes Aufblitzen meines Alienblasters und Colonel Aschehaufen war Vergangenheit. Ich hatte zuletzt einen neutralen Söldner-Charakter, für den nur der Profit zählt, und der seine Taten immer ausgewogen hielt, d.h. für eine "gute" Tat (wie Autumn gehen zu lassen) gab es eine "böse" Tat, (wie Autumn hinterrücks niederzuschießen), um mein Karma auf einem neutralen Level zu halten, und das funktionierte bis zu dem Punkt, wo ich mich für Projekt Purity opferte, dann war ich beim Weiterspielen mit Broken Steel der Messias des Ödlands, oder so Ähnlich...;)
Grüße - Holger Dorfmeister. :wink
Ja, es ist verdammt schwer, neutral zu bleiben, aber einmal habe ich es geschafft. Da muss man manchmal ein echter Mistkerl sein, was mir meist schwer fällt, da ich fast immer den Guten spiele.
Wie dem auch sei, ich lasse Autumn immer am Leben, weil ich ihn einfach mag. :D
09.02.2010, 03:22
Holger Dorfmeister
Ich sollte ja eigentlich schon schlafen, aber darauf muss ich Dir einfach noch antworten.:D Ich habe es dann im Lauf von Broken Steel auch wieder geschafft, neutral zu werden, und habe das Spiel dann (bis zur Sprengung des Enklave-Stützpunktes) als Level 30 "Sterblicher" gespielt. Dann gabs jedoch wie gesagt die Entscheidung, entweder die Enklave oder die Zitadelle zu beschießen, und weil ich die Bruderschaft schon seit Fallout 1 mag, war ja klar, wer diesmal dran glauben musste und schwupps war ich wieder Messias des Ödlands.:P
Im Moment kämpfe ich mich mit einem "ur-bösen" Charakter durchs Ödland, der gerade Level 10 erreicht und mit Operation Anchorage angefangen hat, wo es ja leider außer dem mutwilligen Töten amerikanischer Soldaten und dem Plündern der Vorratszelte keine bösen Möglichkeiten gibt. Es wäre cool, sich den Rotchinesischen Angreifern anschließen zu können, dann würde man am Ende nicht den chinesischen sondern den Ami-General töten...
So, jetzt muss ich aber wirklich schlafen gehen, ich brauche nämlich relativ viel Schlaf, um halbwegs brauchbar zu sein, und für einen Amtstermin sollte man halt schon wissen, was man tut, oder?:wink
PS: Wie kann ein Spieler, der meistens gute Charaktere spielt, Colonel Autumn mögen?:D
09.02.2010, 03:28
Dark_Knight
Zitat:
Zitat von Holger Dorfmeister
Wie kann ein Spieler, der meistens gute Charaktere spielt, Colonel Autumn mögen?:D
Er ist mir einfach sympathisch. :D Er kämpft zwar für die falsche Seite, aber wenn man sich mit ihm "unterhält", dann erfährt man, dass er nicht abgrundtief böse ist.
09.02.2010, 17:33
Buddy
Schöne Sache Holger:)
Hab mich schon manchmal gefragt,was wohl andere Spieler von den Endbossen hielten.
Ich habe für den Meister gestimmt.
Grund wurde schon von Surf Solar genannt.
Der Meister ist in dem Sinne (für mich zumindest) nicht bösartig,sondern wollte versuchen,aufgrund seiner Erfahrung,die Menschheit zu etwas neuem zu schmieden.Eine Menschheit,die die Fehler ihrer Vorfahren nicht wiederholt.
Desweiteren würde ich auch gerne den Mutanten-Kommandanten in der alten Militärbasis einen Ehrenplatz geben,da er genauso schön philosopisch,wie der Meister war und ein Musterexemplar,dass bezeugt,dass nicht alle Mutanten dumm sind.;)
Übrigens Holger,wegen der Erklärung der Gründe des Meisters,dass somit auch die Enklave nicht wirklich bösartig ist könnte man vielleicht doch differenzieren.
Und zwar gab es bei dem Meister für jeden Platz.Alle die nicht in das FEV getaucht werden wollten oder sich direkt weigerten,durften so bleiben wie sie sind aber unter Aufsicht,desweiteren durften sich alle Menschen nicht fortpflanzen,was ja auch logisch im Plan des Meisters wäre,da so das alte Denken ausstirbt und somit nur noch die Mutanten übrigbleiben und vielleicht die langlebigsten Ghule.
Die Enklave dagegen war,eher Nazionalsozialistisch (Leider kein besserer Vergleich zurzeit vorhanden).Alles drehte sich um den Präsidenten,dessen Plan war,alle Unreinen mit dem veränderten Virus zu töten,indem sie es mit dem Jet-Strom freisetzen,also alle Mutanten,Ghule,Abnormitäten und auch Menschen mit unreiner DNA (also alle Menschen die nicht der Enklave angehören).
Frank Horrigan war wohl eher die Grauzone in der ganzen Politik der Enklave,da er kein reiner Mensch in dem Sinne mehr war,sondern eine Biologische Waffe,aber dank des stumpfen Patriotismus,dem er anhing gegenüber der Enklave "harmlos".
Deswegen wären für mich die Taten des Meisters nicht so menschenverachtend,wie die des Präsidenten/der Enklave.
Hoffe das wirkt jetzt nicht zu Lehrerhaft für dich Holger,soll aufjedenfall nicht so sein:)
Es ist nur schön,wenn man über sowas mal mit anderen Kennern schreiben/reden kann.
Gruß B.
09.02.2010, 20:43
Gondor
Ich habe für Autumn gestimmt. Das hat mehrere Gründe:
1.
Seine Art und Weise wie er agiert ist definitiv nur auf ein Ziel gerichtet und das bedeutet Macht zu haben die er nur mit Präsident REden teilt.
2.
Er hat Ziele die im Prinzip im Einklang stehen mit denen des Protagonisten nur eben gegen Bezahlung und Machtzuwachs
3.
Ich traue ihm zu, dass er, wenn Bethesda gewollt hätte, Präsident Eden eines Tages abgeschaltet hätte um selbst der mächtige Mann an der Spitze zu werden. Zum Teil klingt dies ja an in dem Part in dem er Edens Befehl widerruft.
Trotz alledem habe ich den Kerl bisher immer am Leben gelassen da er mir in gewisser Weise auch leid tat und ich auch keine Veranlassung gesehen habe ihn zu töten. Rache liegt mir weder im Real Life noch in einem Spiel. Das ist nicht meine Linie und es widerstrebt auch meiner Erziehung die ich einmal genossen habe.
Mag mit ein Grund sein dafür das es mir extrem schwer fällt einen Bösewicht in Fallout zu spielen. Drei Anläufe---drei Fehlschläge.
09.02.2010, 20:53
Dark_Knight
Zitat:
Zitat von Gondor
Ich habe für Autumn gestimmt. Das hat mehrere Gründe:
1.
Seine Art und Weise wie er agiert ist definitiv nur auf ein Ziel gerichtet und das bedeutet Macht zu haben die er nur mit Präsident REden teilt.
2.
Er hat Ziele die im Prinzip im Einklang stehen mit denen des Protagonisten nur eben gegen Bezahlung und Machtzuwachs
3.
Ich traue ihm zu, dass er, wenn Bethesda gewollt hätte, Präsident Eden eines Tages abgeschaltet hätte um selbst der mächtige Mann an der Spitze zu werden. Zum Teil klingt dies ja an in dem Part in dem er Edens Befehl widerruft.
Trotz alledem habe ich den Kerl bisher immer am Leben gelassen da er mir in gewisser Weise auch leid tat und ich auch keine Veranlassung gesehen habe ihn zu töten. Rache liegt mir weder im Real Life noch in einem Spiel. Das ist nicht meine Linie und es widerstrebt auch meiner Erziehung die ich einmal genossen habe.
Mag mit ein Grund sein dafür das es mir extrem schwer fällt einen Bösewicht in Fallout zu spielen. Drei Anläufe---drei Fehlschläge.
Endlich jemand, der meiner Meinung ist. :D
PS: Autumn ist in Führung! :mosh
09.02.2010, 21:24
Buddy
Unglaublich Autumn ist in Führung:eek: :D
Nagut man muss ja auch noch Punkt 4 aufführen,warum Autumn gewählt wurde.
Er trägt einen schicken Mantel,im Gegensatz zu den anderen.;)
09.02.2010, 21:54
AngelHunter
Ich habe nur Fallout 3 gespielt und deshalb für Präsident Eden gespielt. Sein Plan ist einfach, radikal und rücksichtslos, das gefällt mir (spiele eigentlich immer Böse). Außerdem finde ich seinen Radiosender einfach Spitze, vor allem, wenn er die anderen Ödland-Parteien mal wieder runterputzt. :D
So ein richtig böser Faschistenführer ist mMn der best mögliche Gegner in einem Spiel wie Fallout. :A
10.02.2010, 00:39
Holger Dorfmeister
Ja, die Richtung, in der sich die umfrage bis jetzt entwickelt hat, ist sehr interessant. Anscheinend hat Colonel Autumn etwas, was der Meister nicht hat (siehe oben: Den Mantel:D ) und die beiden Anderen scheinen vollkommen uninteressant zu sein.
Uninteressantester Endboss von Allen war meiner Meinung nach der Kalkulator in Vault 0 von Fallout Tactics, ich meine er war nur ein kleiner notebookähnlicher Computer, der über ein paar Gehirne in Glastanks mit der Vault verbunden war und die Roboter anführte, die die Welt von allem "Ungeziefer" (Menschen) befreien wollten, weil sie nicht kapiert haben, dass die Besiedlung der Oberfläche schon längst begonnen hat.
Zu der Sache mit dem Meister und der Enklave möchte ich noch eines hinzufügen: Ich kann mich jetzt nicht mehr genau an alle Daten und Berichte auf den Holodisks und in den Computern der Mariposa-Basis in der deutschen Version erinnern, aber ein polnisch-stämmiger Freund von mir, der die polnische Version spielt, hat mir erzählt, dass in dieser Version in den Tagebüchern des Richard Grey davon die Rede war, dass er, sobald er die ganze Welt mutiert bzw. die Menschen ausgerottet hatte, alle Mutanten "verzehren" und so in seine Biomasse integrieren wollte, um schließlich ein weltumspannendes, kollektiv denkendes Riesending mit Tausenden von Persönlichkeiten in Einem, also das vollkommene Sinnbild der Einheit, zu werden oder so Ähnlich.
Spielt vielleicht einer von Euch die polnische Version, um das zu überprüfen? Mein Polnisch ist nämlich nicht so gut, und ich kann mich nur darauf verlassen, was mein Freund mir erzählt, obs nun stimmt oder nicht.