Kapitel 4 & Zusammenfassung des Bisherigen
Business as usual - Kritik gern gesehn. Morgen gehts dann wieder weiter mit Teil 5, falls ich dazu komme. Außerdem hab ich nochmal alle bereits vorhandenen Übersetzungen zusammengefasst:
1. Abschlusstag
Heute mache ich meinen Abschluss in der Heldengilde. Meine Frau gab mir dieses Tagebuch, damit ich meine Gedanken festhalten, und meine Abenteuer niederschreiben kann.
Der Abschluss fand normalerweise immer in der Schicksalkammer statt. Stattdessen - und mit Recht, denke ich - fand sie im Innenhof statt, im Gedenken an die Helden, die ihr Leben ließen, als Jack Albion angriff. Ich war so jung damals. Als der Held aus dem Kampf hervorging, beobachtete ich ihn aus der Menge. Er verkörperte alles, was ein Held zu sein hatte: stark, entschlossen, und mutig. Ich sagte meinem Vater, dass ich eines Tages auch ein Held sein würde. Er versuchte es mir auszureden, aber einige Tage später machte ich mich auf den Weg
zur Gilde.
Ich versuchte alles, um bemerkt zu werden. Ich putzte Trainingsräume. Ich brachte Äpfel. Ich lieferte Vorräte aus Bowerstone, wo ich meine zukünftige Frau traf. Letzendlich trat der Gildenmeister an mich heran, und fragte mich, warum ich ein Held sein wollte. Ich sagte ihm, dass ich Albion helfen wollte. Meine Eltern waren besorgt, aber der Gildenmeister sprach mit ihnen, und sie gaben nach: Ich konnte das Gildentraining beginnen. Jahrelang lernte ich alles, was ich konnte. Nun liegen diese Anstrengungen hinter mir, und die echte Arbeit hat begonnen.
2. Zurück von Oakvale [die Version von Josephus]
Zurück von einem Quest in Oakvale, wo ich mich mit einer Gruppe Piraten auseinandersetzte. Es ist mekwürdig, dass Räuber an Land verrufen sind, während jene auf dem Meer Frauen dahinschmelzen lassen. Es war aufregend den Geburtsort des Jacktöters zu besuchen.
Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich den Besuch in Oakvale genoss. Ich schritt gerade durch eine Taverne, als mich ein Stein auf dem Hinterkopf traf. Ich wandte mich um, um zu sehen, wer ihn geworfen hatte, aber keiner sah mich an. Später erklärte mir der Tavernenbesitzer, dass manche Leute keinen Respekt mehr vor Helden haben. Einige Jahre zuvor, um Herbst herum, kam ein anderer Held nach Oakvale, betrank sich, und zündete eine Reihe von Häusern an. Helden waren seither nicht willkommen.
Nicht jeder zeigte mir die kalte Schulter. Manche, großteils Ladenbesitzer, waren auf mein Geld aus, und ein verheiratetes Paar mit Familie in der Gilde, luden mich für ein Abendessen in deren Haus ein. Aber die Abneigung der Anderen, ist etwas, was ich nie erwartet hätte. Ich glaube immer noch, dass Helden bei den meisten Leuten hoch angesehen sind. Sicherlich werden die Anderen ihre Meinung nach einiger Zeit überdenken.
Frohe Neuigkeiten: Ich werde bald Vater. Auf das hat mich mein Training nicht vorbereitet.
3. Vater ist krank
(Bin) wegen Arbeit und einem Wiedersehen mit meiner Freu zur Gilde zurückgekehrt. Weitere Schwierigkeiten auf dem Weg: Ich kam zu einer Menschenmenge hinüber, die einem Mann zuhöhrten, der Beleidigungen gegen die Gilde ausrief. Andere reichten Informationsmaterial aus, auf dem stand, dass Helden genau so schlimm sind wie Verbrecher, weil wir denken, dass wir über dem Gesetz stehen.
Ich redete mit einigen in der Menge. Eine Ladenhüterin aus Knothole Glade erzählte mir über einen Helden, der sie ausgeraubt hat. Ein reisender Händler zeigte mir seine Narben, die ihm ein Held zufügte, als er versuchte ihn auf einer Reise zu den Grabhügel-Feldern zu beschützen. Die Leute sagen, dass es keine Verwendung mehr für Helden gibt seit dem Verschwinden von Jack. Ich erinnerte sie, dass die meisten Helden andere beschützen, aber alles was ich bekam, waren wütende Worte als Antwort.
Ein Händler verhökelte eine sehr eigentümliche Erfindung: Ein Hand-Geschütz, das eine kleine Blei Kugel verschießt. Viele Leute waren interessiert, aber keine Käufer unter ihnen. Dieser "Feuer-Arm" ist viel zu teuer für Dorfbewohner. Ich stell mir nicht vor, dass damit viel gelingen wird.
Als ich meine Frau in Bowerstone traf, traf ich auch gleichzeitig eine schlechte Neuigkeit: Mein Vater ist ernsthaft krank. Morgen werden wir in den Gibbet - Wald [Danke Lorion =]] gehen um ihn zu treffen.
4. Tod und Leben NEU!
Mein Vater ist gestorben. Sein Hinscheiden war friedvoll; er war schon seit letztem Herbst Krank gewesen. Meine Frau half meiner Mutter während ich ein paar Tage an der Seite meines Vaters verbrachte.
Vater erzählte mir, wie besorgt er war. Er sah eine wachsende Missgunst gegenüber Helden. Die Dorfbewohner finden, dass die Wachen niemals hart genug gegen Helden vorgegangen sind, von denen man weiß, dass sie verlogen sind. Mein Vater meinte, dass die Leute eventuell von ihren Helden die Nase voll haben werden. Deshalb wollte er mich nicht in der Gilde haben. Mutter erzählte mir später, dass Vater sich für mich einsetzte wenn andere, oftmals alte Freunde, sich gegen Helden ausgesprochen haben.
Ich sehe im Moment mehr von diesen Schusswaffen an den Gürteln der Leute als letztens.
Wir beerdigten Vater auf dem kleinen Hügel hinter dem Haus. Er behandhabte seinen Tod genauso wie in den Geschichten [Tales of Albion], als Nostro, gemeinsam mit Schnitter [Scythe] an seiner Seite, gelassen war und sich mit dem Angesicht des Todes zufriedenstellte.
In der Trauer, begrüßten wir ein neues Leben: Meine Frau schenkte unserer wunderschönen, gesunden Tochter das Leben. Hätte ihr Großvater sie doch halten können.