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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geschichten aus Albion



^.Cr4sH
22.08.2008, 17:34
Hi Community, [Edit --> s. weiter unten in diesem Post!]

Wie viele vielleicht mitbekommen haben, gibt es ja seit einiger Zeit die "Tales of Albion" in Englisch auf lionhead.com (http://lionhead.com/fable2/TalesofAlbion/Default.aspx). Für die Übersetzung des ersten Teils der Tales gibt es ja bereits einen Thread (Fragmente des alten Königreichs (http://globalgameport.com/showthread.php?t=16832)), bei der sich Raiger (http://globalgameport.com/member.php?u=7752) und Josephus (http://globalgameport.com/member.php?u=8785) engagiert haben.

Seit einigen Tagen ist der 2. Teil der Tales (Der Fall der Helden) veröffentlicht worden. Spontan hat sich Josephus (http://globalgameport.com/member.php?u=8785) wieder zum Übersetzen bereit erklärt. Weil mir die Arbeit der beiden beim ersten Teil schon so gut gefallen hat, hab ich mir gedacht, dass ich diesmal auch meinen Teil dazu geben möchte. Mittlerweile ist die Übersetzung fertig und ist weiter hinten ziemlich verstreut in diesem Thread (http://globalgameport.com/showthread.php?t=16502) zu finden.

Josephus (http://globalgameport.com/member.php?u=8785) und ich haben uns deshalb überlegt einen neuen Thread zu eröffnen, der sich mit allen 3 Teilen der Tales of Albion beschäftigt. So ist das Ganze ein wenig übersichtlicher und man muss sich nicht alles zusammensuchen. Warum 3 Teile? Bis jetzt sind 2 Teile veröffentlicht worden (Fragmente des alten Königreichs & der Fall der Helden). Demnächst wird noch ein 3. Teil der Tales (Reisen im heutigen Albion) erscheinen, dessen Übersetzung dann ebenfalls hier zu finden ist.

Der Thread ! Tales of Albion ! (http://globalgameport.com/showthread.php?t=16502) bleibt zwar weiterhin bestehen, dient aber nur noch zur Diskussionsgrundlage und bietet Platz um die vorläufigen Übersetzungen zu posten.

So, ansonsten wäre es noch von Seiten Lorions nett, wenn er den Thread sticky machen könnte, sodass er nicht in die Versenkung gerät.

Kommentare und Kritik können auch hier gepostet werden, da die Übersetzungen ja im Anfang des Threads stehen und nicht nach hinten rutschen können.

Liebe Grüße,

Josephus und Crash


EDIT: Part 3 (Link (http://globalgameport.com/showthread.php?p=224507#post224507)) ist absofort auch online! Viel Spaß damit. (Übersetzung von Drenex (http://globalgameport.com/member.php?u=8111) und ein etwas kleinerer Teil von mir)

^.Cr4sH
22.08.2008, 17:35
Fragmente des alten Königreiches (Fragments of the Old Kingdom)
(übersetzt von Raiger (http://globalgameport.com/member.php?u=7752) & Josephus (http://globalgameport.com/member.php?u=8785))



1. Herrschaft des Gerichts



Die Legende sagt, dass, als die Welt jung war, Albion ein friedliches Land war, voller Ruhe und Schönheit. Dann kamen drei Leute aus der Leere: Der Ritter der Klingen (Knight of Blades), die Königin der Klingen (Queen of Blades) und Messer Jack (Jack of Blades). Sie begehrten Albion und forderten, dass alle vor ihnen niederknien.

Als sich die Leute widersetzten, verbrannten die Herrscher Albion, bis die Erde schwarz und der Himmel voller Rauch war. Dann forderten die Herrscher wieder Folgsamkeit, aber das Volk Albions widersetzte sich ein zweites Mal. Dieses Mal hoben die Herrscher das Meer in den Himmel und überschwemmten die Welt.

Ein drittes Mal forderte das Gericht, dass das Volk sie anbeten sollte. Sie versprachen Frieden und dem Elend ein Ende. Jene, die überlebten, widersetzten sich immer noch. Also verdrehte das Gericht ihren Geist, bis Brüder sich ermordeten, Eltern ihre Kinder verließen und sich Freunde gegeneinander wendeten.

Letztendlich beugten sich die Leute Albions dem Gericht. Sie und ihre Nachkommen schufteten, um Denkmäler jenen zu errichten, die aus der Leere kamen.

-x-

Anmerkung/en:
-Das Gericht sind die 3 Leute, welche aus der Leere kamen. Im Originaltext werden sie einfach nur the Court genannt.
-Die Leere wird in den anderen Teilen immer wieder auftauchen und man meint damit den Ort, wo die 3 Leute herkamen.


2. Geburt von William Black

In der Zeit, in denen die Leute noch unter der Grausamkeit der Herrscher litten, bekamen ein bescheidener Schmied und seine Frau einen Jungen. Sie nannten ihn William Black und er würde der Schlüssel zur Rettung Albions sein.

Es ist wenig über Williams Jugend bekannt. Als erwachsener Mann verblüfft er andere mit der Macht seiner Gedanken. Durch diese Macht war er im Stande sein Dorf zu schützen und Taten zu vollbringen, welche ein Dutzend andere nicht vollbringen konnten. Diese Taten wurden als die "Willenskraft"* gefeiert.

William war davon besessen, das Gericht zu stürzen. Eines Nachts, während er in einem geheimnisvollen Buch etwas nachschlug, wurde er plötzlich in die Leere transportiert. Dort traf er Messer Jack, welcher auf einem Thron saß, der von grässlichen Gestalten umgeben war. Jack versuchte William mit der Macht eines verzierten Schwertes zu versklaven, aber William setzte sich zur Wehr und schaffte es das Schwert zu stehlen, bevor Jack damit in die Unterwelt entkommen konnte.

Zurück in Albion, sprach das Schwert zu William. Es nannte sich selbst "Schwert der Ewigkeit" und es versprach William zu helfen, die Herrscher zu besiegen, aber nur wenn Williams ihm seine Seele schenkte.

William machte sich mit dem Schwert der Ewigkeit auf den Weg das Gericht zu finden.

-x-

* Es handelt sich hier um ein Wortspiel, auf Englisch: Powers of Will, wobei Will übersetzt ganz einfach Wille bedeutet (siehe last will als Testament), gleichzeitig aber auch das Kürzel des Namens William darstellt. Zukünftig mit "Willenskraft" übersetzt.


3. Sturz des Gerichts

William kletterte auf die Spitze des Ruons, Albions höchsten Berg, und forderte das Gericht zum Kampf heraus. Als erstes erschien der Ritter der Klingen. William vernichtete ihn mit dem Schwert der Ewigkeit komplett.

Als nächstes erschien Messer Jack. Die beiden kämpften heftig, bis William ihn besiegte. Man sagt, dass Jack nicht wirklich tot war und dass seine Seele in die Leere rettete.

Die Königin (der Klingen) war die letzte, die ihm gegenüber stand. Ihr Kampf wütete über Wochen durch ganz Albion. Gebirge erhoben sich und Ebenen formten sich durch ihre gewaltigen Schläge. Schließlich tötete er die Königin und befreite die Leute von ihrer Knechtschaft. Sie feierten William, welcher nun den Titel Archon trug, als ihr neuer König.


4. Der Aufstieg Albions

Sobald er das Gericht besiegt hatte, entschied er sich Albion zu einem großen Königreich zu vereinen. Seine Willenskraft war so groß, dass es schien, als wenn die Welt sich nach seinen Gedanken neu formte. Städte wurden innerhalb von Wochen aufgebaut und erstaunliche Maschinen wurden erschaffen, welche alleine mit Willenskraft liefen. Im Laufe von tausend Jahren des Friedens, wurde Albion das größte Zentrum der Wirtschaft und der Philosophie, das die Welt je gesehen hat.

Aber ohne einen Feind, den man besiegen konnte, wurden die Kinder des Königs unbedeutend und grausam. Sie nannten sich selber Helden und nutzten die Macht ihrer Gedanken, um die Leute zu terrorisieren. Ein junger König hätte sie stoppen können, aber Williams Kampf mit der Königin und seine Zeit in der Leere ließ seinen Körper und sein Gedächtnis zerfallen. Mit diesem Zerfall konfrontiert, wickelte sich William in einen goldenen Kettenpanzer und in einen königlichen, blauen Umhang, bevor er verschwand.

Das war der Anfang vom Verderben des Königreichs.


5. Untergang des Königreichs

Als der König verschwand, stürzte Albion ins Chaos. ¾ der Leute waren tot. Sie starben entweder im Krieg, an Krankheiten oder durch Verhungern. Inzwischen wetteiferten die Nachkommen des Königs um Macht.

Die neuen Machthaber waren weder so gütig noch so weise wie William. Jeder neue König, der Angst hatte durch das Volk gestürzt zu werden, brachte neue Tyrannei nach Albion. Eine gewaltige Mauer wurde um die Stadt gebaut, um Bürger/innen, Bestien und unerwünschte Personen außen zu halten.

Die Leibwächter des Königs, welche von Geburt an in Rüstungen gefesselt sind, setzten die harten Vorschriften durch:
-Kein/e Bürger/innen dürften nach Einbruch der Dunkelheit draußen sein.
-Jede/r Bürger/innen mussten erscheinen, wenn eine Alarmglocke läutete.
-Jede/r der/die sich dem König widersetzte, wurde samt seiner Familie umgebracht.
Die Leute erlebten diese Grausamkeit hinter Masken, welche ihre Lage zeigten, während sie ihre Angst verbargen.

Als das Königreich sein größtes Ausmaß erreicht hatte, beschloss der König einen unermesslichen Turm zu bauen, um Willenskraft zu sammeln. Als der Turm gebaut war, erstrahlte der Himmel plötzlich in einem hellen Licht und ganz Albion bebte. Am Morgen war der Turm verschwunden und das alte Königreich lag in Trümmern. Alle seine Bewohner waren verschwunden, bis auf die, die außerhalb den Mauern lebten.


6. Schlechteste Zeit

Nach dem Untergang des alten Königreichs, fielen die wenigen Dörfer, die die Zerstörung des Turms überstanden hatten, in Isolation. Entfernung schafft Argwohn, welcher in einem Blutvergießen endete. Die Dorfbewohner kämpften um Essen, Grundstücke, Vieh und um sauberes Wasser. Bald kämpften sie sogar um gebärfähige Frauen.

Söldner verkauften ihre Schwerter an den Höchstbietenden und kämpften eine Reihe unbedeutender Plänkeleien. Wenn den Söldnern die Preise nicht gefielen, die sie für ihre Dienste angeboten bekamen, bedrohten sie die Dorfbewohner, um mehr Geld zu bekommen.

Das war aber nicht die schlechteste zeit für Albion. Die brachliegenden(?) Kriege, eine Zeit der Finsternis und des Blutes, würden Albion beinahe auslöschen.


7. Das Ende der Welt

Menschliche Aasfresser durchstöberten die Ruinen des alten Königreiches. Sie verstanden nicht, was sie fanden, und unbezahlbare Artefakte wurden beiseitegeworfen oder als wertloser Schmuck gehandelt. Letzendlich wuchsen Wälder über die Ruinen, und es war so, als hätte es das reiche Erbe Alt-Albions nie gegeben. Die Bevölkerung schrumpfte zusammen, und jene, die überlebten, würden jeden Tag in einer dünkleren Welt erwachen.

Es schien keinen sicheren Zufluchtsort zu geben. Die Hoffnung schwand, als Räuber ungestraft stahlen und töteten. Die Menschen, hungernd, durchkämmten das Land nach Essbaren und frischem Wasser, aber im Laufe der Jahre fanden sie immer weniger. Verrückte Propheten predigten, dass das Ende der Welt bevorstand.

Im Osten von Albion erschien Hoffnung in seiner unerwartesten Form. Ein Räuber und Söldner namens Nostro tauchte auf, welcher verprach, Frieden und Wohlstand nach Albion zu bringen.


8. Der Aufstieg Nostros

In seiner Jugend war Nostro ein Räuber und Söldner, angetrieben von dem Bestreben der Welt seine Spuren zu hinterlassen. Er war nicht ohne einen Sinn für Anstand, aber er schöpfte nicht sein volles Potenzial aus, bis er einen weisen alten Mann namens Scythe(dt. verm.: Schnitter) traf. Scythe war der Geist eines Mannes(gemeint: Schatten seiner selbst, alt), schrumpelig und streng. Er trug ein verziertes Schwert und war in einen blauen, zerlumpten Mantel gehüllt, der eine zerschlagene, goldene Rüstung verdeckte. Er erschien scheinbar aus dem Nichts und hatte ein tief greifendes Interesse in Nostro.

Scythe sah in Nostro etwas mehr, als nur einen Banditen. Er fühlte, dass Nostro unwissend die Kraft besaß, die in allen Nachfahren des Archons innewohnte. Scythe brütete einen Plan aus: Wenn er Nostro richtig leiten würde, könnte dieser Räuber große Dinge erreichen. Er könnte sogar Albion einigen, und den Schaden - angerichtet von dem ersten Archon und seinen Kindern, ungeschehen machen.

Und so begann Scythe Nostro zu unterrichten, um aus ihm einen Führer der Menschen zu machen.


9. Die Wiedergeburt Albions

Den Rat Scythes befolgend, machte sich Nostro daran, Sicherheit und Wohlstand zurück nach Albion zu bringen.

Als erstes sammelte er Männer und Frauen überall in Albion und fand eine Gilde, wo sie trainieren konnten, um wahre Helden werden zu können. Inzwischen unterrichtete Scythe Nostro in den Künsten der Willenskraft(ways of Will). Seine neuentdeckte Kraft nutzend - einhergehend mit Scythes weisen Ratschlägen - sammelte Nostro eine Armee und erzwang Frieden unter den sich bekriegenden Menschen Albions.

Für kurze Zeit schien es so, als könnte Albion zu seiner früheren Größe zurückkehren. Diese Hoffnungen waren vergebens.


10. Nostros Untergang

Während die Gilde Gestalt annahm, beauftragte Nostro einige andere große Werke. Eines war die Witchwoodarena, gedacht als Örtlichkeit, wo jeder, der wollte Streitigkeiten austragen konnte. Zur selben Zeit schmiedeten Nostros Schmiede ein Schwert, bekannt als "Avos Träne", basierend auf den Berichten von dem "Schwert der Ewigkeit", welches zeitgleich mit dem Verschwinden des Archons verloren gegangen war.

Gegen Scythes Willen fiel Nostro zunehmend unter den Einfluss einer machthungrigen Dirne namens Magdalena. Zur rechten Zeit verdarb sie Nostro, bis zu dem Punkt, an dem die Arena zu einem Ausgangspunkt populärer Unterhaltung verkam, und die Heldengilde nichts anderes wurde, als ein Haus von Söldnern, getrieben von der Gier nach Profit und Ruhm.

Diese Entwicklungen widerten Scythe an, der nur (hilflos)zusehen konnte, wie Nostro und die Gilde in Schande versanken. Letzendlich verschwand er, und überließ Nostro seinem Schicksal.


11. Nostros Tod

Kurz vor seinem Tod konnte Nostro schließlich sehen, wie(sehr) ihn die Macht verdorben hatte, und dass er seine jugendlichen Ideale verrraten hatte. Zu jenem Zeitpunkt hatten ihn jedoch schon seine Gefolgsleute und sogar seine Frau längst verlassen. Allein und verlassen, wie er war, war er leichte Beute für einen Attentäter, welcher sein Essen vergiftete.

Nostro wusste, dass er sterben würde. Er rief Scythe aus, und sein alter Mentor kam, und saß Nachtwache mit ihm, in Nostros letzten Stunden. Nostro wollte sich für seine Taten entschuldigen, aber Scythe winkte ab, und erinnerte ihn an die guten Dinge, die er getan hatte. Letztendlich, im Reinen mit sich selbst, starb Nostro mit den ersten Sonnenstrahlen.

Scythe verschwand kurz danach. Manche sagen, dass er - bis zum heutigen Tag - allein in Albion umherwandert, auf der Suche nach jemand anderen, welcher die Kraft besitzt, Albion zu seiner alten Größe zu verhelfen.


12. Die Folgezeit

Nach Nostros Tod wuchs und gedieh Albion weiterhin, genauso wie die Heldengilde.

Die Gilde kam unter die Führung von Nachkommen der Willenskraftlern*, deren Absichten von gutherzig bis grausam gingen. Die Gilde an sich, hielt sich an einen einfachen Kodex: Vollende den Quest wie vorgegeben, frage im Vorraus nach Bezahlung, und halte dich an die hiesigen Gesetze, es sei denn, der Held befindet sich (gerade) in einem Quest. Helden, welche die Gilde absolvierten, wurden von der Bevölkerung, der sie dienten, wechselnd bewundert oder gefürchtet.

Was Magdalena betrifft, so heiratete sie reihenweise Ehemänner. Ihre Kinder nutzen die Verbindung der Mutter zu Nostro, um eine Erbfolge einzuführen, und die Macht über Bowerstone zu sichern.

-x-

* Ihr wisst, was gemeint ist, oder? Hey....vererbt sich das dominant oder rezessiv...?

^.Cr4sH
22.08.2008, 17:35
Der Fall der Helden (Fall of the Heroes)
(übersetzt von Josephus (http://globalgameport.com/member.php?u=8785) & ^.Cr4sH (http://globalgameport.com/member.php?u=5964))



1. Abschlusstag

Heute mache ich meinen Abschluss in der Heldengilde. Meine Frau gab mir dieses Tagebuch, damit ich meine Gedanken festhalten, und meine Abenteuer niederschreiben kann.

Der Abschluss fand normalerweise immer in der Schicksalkammer statt. Stattdessen - und mit Recht, denke ich - fand sie im Innenhof statt, im Gedenken an die Helden, die ihr Leben ließen, als Jack Albion angriff. Ich war so jung damals. Als der Held aus dem Kampf hervorging, beobachtete ich ihn aus der Menge. Er verkörperte alles, was ein Held zu sein hatte: stark, entschlossen, und mutig. Ich sagte meinem Vater, dass ich eines Tages auch ein Held sein würde. Er versuchte es mir auszureden, aber einige Tage später machte ich mich auf den Weg
zur Gilde.

Ich versuchte alles, um bemerkt zu werden. Ich putzte Trainingsräume. Ich brachte Äpfel. Ich lieferte Vorräte aus Bowerstone, wo ich meine zukünftige Frau traf. Letzendlich trat der Gildenmeister an mich heran, und fragte mich, warum ich ein Held sein wollte. Ich sagte ihm, dass ich Albion helfen wollte. Meine Eltern waren besorgt, aber der Gildenmeister sprach mit ihnen, und sie gaben nach: Ich konnte das Gildentraining beginnen. Jahrelang lernte ich alles, was ich konnte. Nun liegen diese Anstrengungen hinter mir, und die echte Arbeit hat begonnen.


2. Zurück von Oakvale

Zurück von einem Quest in Oakvale, wo ich mich mit einer Gruppe Piraten auseinandersetzte. Es ist mekwürdig, dass Räuber an Land verrufen sind, während jene auf dem Meer Frauen dahinschmelzen lassen. Es war aufregend den Geburtsort des Jacktöters zu besuchen.

Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich den Besuch in Oakvale genoss. Ich schritt gerade durch eine Taverne, als mich ein Stein auf dem Hinterkopf traf. Ich wandte mich um, um zu sehen, wer ihn geworfen hatte, aber keiner sah mich an. Später erklärte mir der Tavernenbesitzer, dass manche Leute keinen Respekt mehr vor Helden haben. Einige Jahre zuvor, um Herbst herum, kam ein anderer Held nach Oakvale, betrank sich, und zündete eine Reihe von Häusern an. Helden waren seither nicht willkommen.

Nicht jeder zeigte mir die kalte Schulter. Manche, großteils Ladenbesitzer, waren auf mein Geld aus, und ein verheiratetes Paar mit Familie in der Gilde, luden mich für ein Abendessen in deren Haus ein. Aber die Abneigung der Anderen, ist etwas, was ich nie erwartet hätte. Ich glaube immer noch, dass Helden bei den meisten Leuten hoch angesehen sind. Sicherlich werden die Anderen ihre Meinung nach einiger Zeit überdenken.

Frohe Neuigkeiten: Ich werde bald Vater. Auf das hat mich mein Training nicht vorbereitet.


3. Vater ist krank

Bin wegen Arbeit und einem Wiedersehen mit meiner Freu zur Gilde zurückgekehrt. Weitere Schwierigkeiten auf dem Weg: Ich kam zu einer Menschenmenge hinüber, die einem Mann zuhöhrten, der Beleidigungen gegen die Gilde ausrief. Andere reichten Informationsmaterial aus, auf dem stand, dass Helden genau so schlimm sind wie Verbrecher, weil wir denken, dass wir über dem Gesetz stehen.

Ich redete mit einigen in der Menge. Eine Ladenhüterin aus Knothole Glade erzählte mir über einen Helden, der sie ausgeraubt hat. Ein reisender Händler zeigte mir seine Narben, die ihm ein Held zufügte, als er versuchte ihn auf einer Reise zu den Grabhügel-Feldern zu beschützen. Die Leute sagen, dass es keine Verwendung mehr für Helden gibt seit dem Verschwinden von Jack. Ich erinnerte sie, dass die meisten Helden andere beschützen, aber alles was ich bekam, waren wütende Worte als Antwort.

Ein Händler verhökelte eine sehr eigentümliche Erfindung: Ein Hand-Geschütz, das eine kleine Blei Kugel verschießt. Viele Leute waren interessiert, aber keine Käufer unter ihnen. Dieser "Feuer-Arm" ist viel zu teuer für Dorfbewohner. Ich stell mir nicht vor, dass damit viel gelingen wird.

Als ich meine Frau in Bowerstone traf, traf ich auch gleichzeitig eine schlechte Neuigkeit: Mein Vater ist ernsthaft krank. Morgen werden wir in den Gibbet - Wald gehen, um ihn zu treffen.


4. Tod und Leben

Mein Vater ist gestorben. Sein Hinscheiden war friedvoll; er war schon seit letztem Herbst Krank gewesen. Meine Frau half meiner Mutter während ich ein paar Tage an der Seite meines Vaters verbrachte.

Vater erzählte mir, wie besorgt er war. Er sah eine wachsende Missgunst gegenüber Helden. Die Dorfbewohner finden, dass die Wachen niemals hart genug gegen Helden vorgegangen sind, von denen man weiß, dass sie verlogen sind. Mein Vater meinte, dass die Leute eventuell von ihren Helden die Nase voll haben werden. Deshalb wollte er mich nicht in der Gilde haben. Mutter erzählte mir später, dass Vater sich für mich einsetzte wenn andere, oftmals alte Freunde, sich gegen Helden ausgesprochen haben.

Ich sehe im Moment mehr von diesen Schusswaffen an den Gürteln der Leute als letztens.

Wir beerdigten Vater auf dem kleinen Hügel hinter dem Haus. Er behandhabte seinen Tod genauso wie in den Geschichten [Tales of Albion], als Nostro, gemeinsam mit Schnitter [Scythe] an seiner Seite, gelassen war und sich mit dem Angesicht des Todes zufriedenstellte.

In der Trauer, begrüßten wir ein neues Leben: Meine Frau schenkte unserer wunderschönen, gesunden Tochter das Leben. Hätte ihr Großvater sie doch halten können.


5. Beunruhigt und Wartend

Ich bin im Übrigen enttäuscht, dass sich der Gildenmeister mit der Respektlosigkeit gegenüber Helden beschäftigt hat. Monate sind nun vergangen und immernoch lehnt er es ab einzutreten. Er versicherte uns, dass das Ganze vorübergehen wird. Er sagt, Helden sind Jahrzehnte lang ihrer Bestimmung zu gut oder böse gefolgt und die Leute haben sich niemals zuvor beschwehrt ... jedenfalls nicht so laut.

Ich kann nicht genau sagen, was er denkt. Er scheinte so Weise, als ich damals hier anfing. Er ist jetzt viel bedächtiger. Einige Helden sehnen sich danach Kehlen aufzuschlitzen; der Rest von uns versucht sie davon abzuhalten.

Wegen der hohen Gewalttätigkeit in Bowerstone, habe ich es geregelt, dass meine Frau und meine Tochter hier bleiben können. Sie sind beide durch das, was passiert ist, erschüttert. Meine Frau hat Freunde verloren nur, weil ich ein Held bin. Sie will wissen, was ich tun werde, um das alles zu stoppen. Doch ich habe keine Antworten für sie.

Auf jeden Fall sind sie sicher. Sie schlafen gerade, aber so spät konnte ich nicht mehr einschlafen. Ein paar andere Helden haben gesagt, sie fühlen sich als ob die Wände immer näher kommen. Ich fühle mich ein bisschen anders, als ob die ganze Welt beginnt in die Luft zu fliegen.


6. Alles ist verloren

Die Gilde ist verloren. Unwissend von den jüngsten Unruhen wagte sich heute Morgen eine Gruppe von reisenden Helden nach Bowerstone. Kämpfe entfachten sich und der Gildenmeister sandte uns aus, um die Angelegenheiten zu beruhigen. Doch wir waren zu spät. Überall waren Leichen. Nur zwei Helden taumelten uns entgegen. Wir kümmerten uns gerade um ihre Wunden, als die Meute Pistolen abfeuernd und Fackeln tragend zurückkehrte.

Wir weichten zurück zur Gilde mit der Horde an unseren Fersen. Bevor wir es bemerkten, brachen sie die Gildentore auf. Die meisten von uns zögerten die Leute anzugreifen, denen wir geschworen hatten sie zu beschützen. Die Meute erkannte unsere Bedenklichkeit und drang ohne Gnade zu uns durch.

Die letzten von uns flohen in die Wälder und hofften im Schatten der Dunkelheit entkommen zu können. Hinter uns versank die Gilde in Flammen. Die Horde feierte, indem sie in die Luft schossen.

Ich schickte meine Frau und Tochter zur Farm meiner Mutter. Der Blick in den Augen meiner Frau - War es Angst? Einsamkeit? Zorn? Jetzt bin ich jedenfalls allein. Das Feuer brannte immer noch da, wo ich einmal gelebt, trainiert und geträumt hatte. Es ist alles verloren.


7. Immernoch am Fliehen

Es ist nun ein Jahr vergangen, seit die Gilde verbrannt wurde, und ich fliehe immernoch. Die Neuigkeiten, die geschehen waren, zog alle Dörfer in Mitleidenschaft, die ich gesehen habe. Jedes mal, wenn ich einen neuen Ort besuchte, jedes Mal, wenn ich an einer Gruppe von Dorbewohnern vorüberging, jedes Mal, wenn ich eine Taverne betrat, ja jedes Mal fühle ich, wie sie mich beobachten. Ich merke, wie sie mich bemustern. Ich reise in Tarnung. Was mich am meisten beunruhigt sind die Händler und Ladenbesitzer. Sie haben makellose Erinnerungen. Ich gehe immer sicher, dass ich niemals Pfade überquere, auf denen jemand ist, der mich noch von früher kennen könnte.

Nachdem die Gilde gefallen war, hörte ich auf in dieses Tagebuch zu schreiben. Doch jetzt fühle ich einen neuen Drang, das festzuhalten, was geschehen ist. Ich sollte auch anfangen Seiten zu nutzen, um dir zu schreiben, meine liebe Frau. Meine nächste Aufgabe wird es sein, jemanden zu finden, dem ich vertrauen kann, um diese Nachrichten zu dir zu bringen.

Ich weiß, dass du und mein Vater sich über mein Helden da sein bekümmerten. Ich weiß auch, dass du denken musst, dass deine schlimmsten Ängste wahr geworden sind, aber alles wird vorübergehen. Helden gibt es seit vielen Jahrhunderten.

Ich werde schreiben, sobald ich kann. Ich träume von dir und von unserer Tochter. Gib ihr einen Kuss von mir.


8. Ein Winter ohne dich

Meine Frau, ich hoffe, diese Nachricht erreicht dich und unsere Tochter. Es war ein weiterer Winter ohne euch beide. Ich fühle mich leer.

Ich schaffte es nach Knothole Glade, nachdem ich mich dem Winter über nahe des Witchwood Sees versteckt hatte. Ich arbeite nun als Tagelöhner, repariere Häuser und baue neue Niederlassungen. Die Arena... es machte mich krank, als ich es sah. Sie benutzen sie jetzt, um Helden zu exekutieren. Manche kämpfen um ihr Leben, aber ihre Leiber enden schlussendlich immer auf dem Scheiterhaufen. Als ich den Rauch roch, war es, als würde die Gilde nocheinmal niederbrennen.

Es gibt kaum etwas, dass Kriminelle davon abhält, kleiner Städte anzugreifen. Eines Nachts griff eine Bande von Räubern Knothole Glade an. Wenn du mich sehen hättest können - es war wie in alten Zeiten. Ich überwältigte sie innerhalb eines Wimpernschlags. Als die Sonne aufging, kamen die Dörfler aus ihren Verstecken, und dankten mir mit Messern und Fäusten. Bevor ich protestieren konnte, bewarfen sie mich mit Steinen. Ich ertrug es nicht, gegen sie zu kämpfen, aber ich wusste, dass sie mich gehäuten hätten, wenn sie es könnten.

Ich werde wieder gejagt. Ich werde schreiben, wenn ich einen sicheren Zufluchtsort gefunden habe.


9. Versteckt halten

Meine Liebe, ich bin an der Hookküste. Seit Monaten fliehe ich vor den Heldenhassern. Sie sind scheinbar überall. Tatsächlich erreichte ich die Hookküste nur einen Tag nachdem ein weiterer Mob durchzog.

Sie töten jeden, der einem Held auch nur ähnelt. Ich habe Geschichten gehört von Menschen, die ihre Rivalen als Helden anprangerten, bloß um sich an ihnen zu rächen, oder vielleicht, um den Verdacht von sich selbst abzulenken.

Für nun fast zwei Jahre, sehe ich die Menschen von Albion Helden abschlachten, und sich gegeneinander wenden. Am Anfang taten sie mir Leid; sie verranten sich in ihre eigene Ignoranz. Jetzt fühle ich mich, als hätte ich mich von meiner eigenen Naivität irreführen lassen. Mein Vater sah viel klarer die Wut unter der Bevölkerung wachsen, als ich das konnte.

Ich habe nichts von dir gehört. Ich lasse dir diese Nachricht diesmal über drei Boten zukommen, in Hoffnung, dass dich wenigsten eine erreicht. Bitte gib unserer Tochter meine Liebe. Stelle nun mehr als jemals zuvor sicher, dass sie ihre Fähigkeiten nicht enthüllt. Das Blut eines Helden fließt in ihren Adern. Der Mob darf das nie erfahren.


10. Zum Diebstahl getrieben

Ich bin immer noch an der Hookküste, obwohl vor Kurzem eine Gruppe Heldenjäger angekommen ist. Sie sind weniger als noch zuvor. Vielleicht sind sie nur ein Aufklärungstrupp. Ich habe meine Haare geschnitten, und meine Kleidung gewechselt. Ich habe meinen Bogen verpfändet, aber habe dennoch kaum Geld.

Aus Not wurde ich zum Diebstahl getrieben. Ich reise entlang der Küste, stehle Kleidung von Wäscheleinen, und Früchte aus Gärten. Ich schäme mich für das, was ich tun muss, um zu überleben. Mein Verhalten ist eines Helden unwürdig; ich tue genau das, wofür ich andere bestrafen würde. In der Nacht höre ich Mobs in der Ferne, und ich frage mich, ob sie kommen, um mich zu töten.

Ich vermisse euch beide so sehr. Ich kann mir nur ausmalen, wie es euch beiden geht. Zu meinem Entsetzen entdeckte ich meine Boten gehängt auf Bäumen; ihre Leichen waren in Tücher mit der Aufschrift "Heldenverehrer" gewickelt.

Ich habe nun keine Hoffnung mehr. Das wird nicht aufhören, bevor wir nicht alle tot sind. Ich mache mich nach Norden auf.


11. Eine neue Heimat

Seit Monaten kein Zeichen der Jäger. Vielleicht sind sie unwillig, so weit wie nach Snowspire zu folgen. Sogar im Hochsommer ist die Luft eisig. Trotz der Kälte und des Schnees, fühle ich mich Zuhause. Hier besiegte der Jacktöter Jack in seiner entgültigen Form.

Ich habe einen Job; entlade Kisten aus den Fähren vom Festland. Ich habe etwas meiner Ausrüstung verkauft, und kaufte damit warme Kleidung. Der Hafenmeister hat mir eine kleine Hütte außerhalb von Snowspire gemietet. Es gibt hier nur wenig zu tun, aber nach den letzen paar Jahren, bevorzuge ich die Stille. Ich habe gelernt zu fischen. Es gibt mir ein Maß an Frieden, und bringt mir Essen auf den Tisch. Ich habe wieder angefangen zu träumen. Ich träume von einer Zeit, lange nachdem wir alle tot sind, in der die Helden zurückkehren werden. Ich kann die Gesichter der neuen Helden nicht sehen, aber ich sehe wie sich unser Erbe in ihnen fortsetzen wird. Ich habe meinen Frieden gefunden.

Die Leute hier verdächtigen keine Helden in ihrer Mitte, daher kann ich dir dies ohne Umwege schicken. Komm´ so bald, wie du kannst. Nimm unsere Tochter mit. Es gibt hier eine Zukunft für sie. Es gibt hier Platz für uns alle. Ich warte auf dich.


12. Entdeckt

Sehr schwach. Der Mob hat mich gefunden. War am Fluss fischen, als ich hinterrücks von ein paar Aufklärern angegriffen wurde. Sie schossen auf mich, trafen mich an der linken Seite. Es brennt wie Feuer.

Bin in die Hütte rein. Fackeln schlagen am Dach auf. Rauch. Sie verspotten mich. Bin im Keller. Dunkel und feucht. Ich rieche das Meer sogar durch den Rauch hindurch. Kellerfenster ist schmutzig, aber ich kann sie sehen. Manche haben Masken, andere tragen Helme.

Ich dachte, ich sah dich da draußen, meine Liebe. Aber nein. Mein Verstand spielt mir Streiche. Du würdest niemals diese hasserfüllten Dinge rufen. Du würdest den Mob nie zu mir führen. Würdest du?

Oh, mein wunderschönes, kleines Mädchen. Ich hatte gehofft, dich noch einmal zu sehen. Jetzt nehmen sie mir alles. Aber ich halte daran fest. Die Welt braucht Helden, nur diesen einen nicht. Ich fürchte mich nicht mehr.

Sie sind durch die Tür. Es wird nicht lange dauern.

^.Cr4sH
22.08.2008, 17:36
Reisen im heutigen Albion (Travels in Today's Albion)
(übersetzt von Drenex (http://globalgameport.com/member.php?u=8111) & ^.Cr4sH (http://globalgameport.com/member.php?u=5964))


Kurzes Vorwort

Im dritten und damit letzten Teil der 'Tales of Albion' geht es um die momentane Weltstruktur, die uns im Game vorliegt. Hierbei wird jedes einzelne Gebiet bzw. jede einzelne Stadt und deren verschiedenen Interessenspunkte mit einem kleinen Steckbrief näher beschrieben. Daher sind kleine Spoiler nicht ausgeschlossen. Das ist auch einer der Gründe weshalb die Übersetzung 'so lange' auf sich warten ließ. Wer also erst mit dem Spiel angefangen hat und sich den Spaß nicht verderben möchte und lieber alles selbst erkunden will, sollte diesen Teil der Tales erst nach dem Durchspielen lesen!


01. Bowertümpel (Bowerlake)

Bowertümpelgrab und der Heldenhügel
Beide Orte können im Zentrum von Bowertümpel gefunden werden. Der größere von den beiden, ein Hügel der Gerüchten zu Folge magische Eigenschaften hat, ist gekrönt mit hohen, steinigen Spitzen.
Weiter unten, mitten im See, ist ein kleiner Hügel auf dem ein Grab liegt, welches bis jetzt nur einige mutige Schatzjäger betreten haben. Keine sind bekannt die lebend wieder aufgetaucht sind.
Mysteriöses Grab
Versteckt in der Nähe des nordöstlichen Ecks von Bowertümpel. Dies ist ein Grab welches sehr mysteriös für die Einwohner ist (daher der Name)), Es könnte voll mit Monstern, Gold, oder irgendeine Zahl von kuriosen/merkwürdigen Sehenswürdigkeiten. Niemand weiß es genau, obwohl Eltern in Gedanken behalten sollen, dass es bekannt ist, dass Kinder in seinen Tiefen verschwunden sind.
Thags Lager
Weit weg von der nahsten Gesetzesvollstreckung, haben Banditen ein Lager in Bowertümpel aufgebaut. Der Anführer dieses Lagers ist bekannt als Thag der Ungeduldige. Er und seine Bande haben vor kurzem angefangen mit Entführungen für die Finanzierung ihres jungen kriminellen Imperium.
Während das Schicksal von Thags Opfern unbekannt ist, hoffen wir, dass die hässlichsten Gerüchte- von einem lokalen Sklavenmarkt- als falsch bewiesen werden.
Bowertümpel Dämonentür
Diese Tür behauptet sie wäre Albions größter Dramatiker. Diese Behauptung ist nicht ganz so dreist, da Albion nicht für seine große Menge an dramatischer Literatur bekannt ist; es ist immer gut , wenn sich jemand an den Künsten interessiert. Sogar eine lebendige Tür


02. Bowerstone

Bowerstone Markt
Nachdem sie die Brücke über den Bowerfluss überquert haben, fnden sich Reisende in Bowerstones unermüdlichen Wirtschaftszentrum wieder. Während des Tages, ist die Luft mit dem Geschrei der Standverkäufer, die ihre Waren verhökern, den Rufen des Stadtausrufers und dem Hämmern des örtlichen Schmieds gefüllt. Jemand, der auf Profit aus ist, sollten ihr Waren bei den ansässigen Händlern kaufen und verkaufen, in örtliche Immobilien investieren oder sogar im florierenden Schmiedehandel arbeiten. Für eine rühigere Erfahrung, wird den Reisenden empfohlen ein paar Getränke in der Taverne zu genießen bevor sie weiter in die Alt Stadt oder zu Schloss Fairfax ziehen.
Schloss Fairfax und dessen Gärten
Erbaut vor hunderten von Jahren, ragt diese Burg - die jetzt in den Händen der Fairfax Familie liegt - über Bowerstone wie ein Wachposten. Diejenigen, die die Schönheit des Innenbereichs des Schlosses in seinen besten Tagen bestätigen, beschreiben die Fülle an riesigen Räumen mit Ehrfurcht und Staunen. Allerdings wurden die meisten Räume seit dem Tod von Lucien Fairfax Frau, Lady Fairfax und ihrer Tochter Amelia trostlos. Lucien wird in diesen Tag wenig in Bowerstone gesehen und man glaubt, dass er in seinen Studien gefangen ist. Besucher, die nach Bowerstone kommen, sollten sich Zeit nehmen, die liebevollen Fairfax Gärten zu besuchen, die auf dem Burggrundstück liegen.
Lady Greys Grab
Studien und neueste Geschichten könnten den Lady Grey Skandal, der 5 Jahrhunderte zurückliegt, widerrufen. Der damaligen Bürgermeisterin von Bowerstone, Lady Elvira Grey, wurde nachgesagt, dass sie in den unnatürlichen Tod eines Familienmitglieds verwickelt gewsen sein soll. Hinzu kommen noch andere Skandale.


03. Rookridge

Der Tempel der Schatten
Abhängig von deiner Besinnung, ist dies entweder der schlimmste Ort in ganz Albion oder ein entzückender verkommener Freizeit Park. Die krankhaft Neugierigen werden völlig durchgefroren sein, wenn sie die Brücke von Rookridge zum Reiseziel, dem Berggipfel, überqueren, der so pervers umgestaltet wurde, sodass er aussieht wie eine Kathedrale. Cornelius Grims "Klub" ist auf reiche Anhänger aus, die das gelegentliche Bisschen Böse genießen. Die Beitrittserforderungen sind ein streng gehütetes Geheimnis, aber Gerüchte machen die Runde, dass fürchterliche und entsetzliche Taten nicht auszuschließen sind. Freitags ist Poker-Abend.
Dämonentür
Diese lebendige Steinfassade findet, dass die Welt langweilig ist. Nach Tausenden von Jahren, hat es so gut wie alles gesehen … naja, jedenfalls all den langweiligen Kram. Wenn du eintreten möchtest, sei darauf vorbereitet, der Tür eine erfrischende Unterhaltung zu bieten.
Hobb-Höhle [Höhle]
Wie du vermutlich im Namen erkannt hast, ist diese Höhle voll von obszönen, widerlichen Hobbs. Einige ängstliche Dorfbewohner behaupten, dass sie kleine Kinder stehlen, wenn sie nicht gerade rohes Fleisch zwischen die Zähne bekommen oder willkürlich Passanten beißen. Diese Höhle wäre so ziemlich genau die Art eines Ortes, in dem solch grausamme Dinge vorgehen. Es wird nicht empfohlen die Höhle zu betreten bevor du keinen besonders guten Grund dazu hast.l
Die Quelle [Höhle]
Nur wenige wagen sich wegen des widerlichen Gestanks, der von ihren Wänden ausgeht, in diese Höhle. Niemand weiß genau was diesen schrecklichen Geruch verursacht, und die meisten Leute, die an einem Luftzug geschnuppert haben, wollen es erst gar nicht wissen. Obwohl sich die Bewohner von Rookridge danach sehnen diesen ekelhaften Gestank loszuwerden, ist kein einziger tapfer genug die Quelle dieses seltsamen Geruchs ausfindig zu machen.
Edelsteingrotte [Höhle]
Eine Fülle von dem, was nur als Kristallstrauch beschrieben werden kann, durchbricht die ansonsten nasskalte Atmosphäre dieser Höhle. Die Kristalle erweitern diesen Lichterschuppen um einen leuchtenden Pilz, welcher sich dorthin biegt, was lediglich ein weiteres Loch im Boden in ein glitzerndes Erlebnis hinein sein könnte. Natürlich ist es schwer hier herzukommen und etwas könnte vielleicht versuchen deine Beine aufzufressen, aber der Ausflug ist das Risiko wert!


04. Oakfield
Ritualhöhle
Dieser Platz ist heilig für den Tempel des Lichts, da er eine entscheidende Rolle im Ritual der Goldenen Eichel spielt, welches Oakfields üppige Schönheit erhält. Tempelakolyten bescheinigen, dass es das Zuhause der Quelle des Lichts ist, eine mächtige Wasserquelle die durch Oakfield fließt. Als Ergebnis ist dieser Ort tabu für alle, außer für einige Erwählte des Tempels.
Echo Mine
Diese Miene ist ein wenig mysteriös. Einst war es mal eine aktive Miene doch nun wurden fast alle Eingänge mit einer Tür abgeschottet, die aus verschiedenen Holzplanken zusammengesetzt ist , geradezu als wäre es schnell konstruiert um etwas draußen zu halten- oder etwas drinnen zu halten.
Oakfield Dämonentür
Keine lebende Steintür war jemals so liebeskrank( wie diese sollte hier eigtl. kommen). Behauptend, dass es noch nie so eine reine Liebe kannte, fragt es für eine Wiedererinnerung von glücklicheren Zeiten. Bis jetzt hat die Tür noch nichts gefunden, was seine romantischen Anforderungen befriedigt.


05. Brightwood
Alptraum Vertiefung [Brightwood Turm wahrscheinlich]
Für Jahrzehnte haben Albions Kartenzeichner sich gewehrt diesen sagenhaften Ort zu lokalisieren. Eine Vielzahl von Märchen in geheimnisvollen Texten bestätigen, dass der Turm in Brightwood lieg, aber der Eingang und der Ausgang wurden nie erwähnt. Erfüllt von vagen Hinweisen von lauernden Schrecken und einem dunklen Geist der einen gewöhnlichen Gefäß wohnt, wird diese Geschichte von vernünftigen Leuten kaum mehr als warnende Geschichtenerzählt, die Eltern ihren schlecht benehmenden Kindern erzählen.
Farmkeller
Es gibt Geschichten, dass unter einer Farm in Brightwood ein Labyrinth liegt, welches voll mit Puzzles und wütenden Untoten ist. Eure erste Herausforderung ist herauszufinden wie ihr es durch den Kellereingang schafft, der verschlossen ist. In Anbetracht der Schrecken, die laut Erzählungen in den Tiefen des Kellers ruhen, ist es wohl das Beste es verschlossen zu lassen.
Verlassene Festung
Laut der lokalen Gesetzesvollstreckung (Wachen wahrscheinlich) ist eine tiefe und dunkle Enklave in Brightwood, die ohne jeden Zweifel, voll mit Banditen ist. Es ist unnötig zu sagen , dass dieser Fakt den Tourismus in dieser Region eingedämpft hat. (Die Brightwood Picknick Industrie konnte sich nie davon erholen). Selbst jetzt mit den ganzen Banditen, zufälligem Hobbbefall und einem Hauch von Wachenpräsenz, ist das Gebiet um die verlassene Festung ein idealer Platz für Naturfreunde (solange sie schwer gerüstet sind).
Brightwood Dämonentür
Wenn ihr das erste Mal den Weg mit dieser Tür kreuzt, wird sie euch dringend warnen um euer Leben zu fliehen. Was für Gefahr euch erwartet? Ein furchterregendes Monster oder die Tür höchstpersönlich? Oder ist dort in Wirklichkeit gar keine Gefahr? Vielleicht nicht- die Situation ist nicht vollkommen klar und die Dämonentür überhaupt, ist (geistig) verwirrt.


06. Die Banditenküste (The Bandit Coast)

Der grüne Pfad
[wortwörtl. Übersetzung zu The Green Mile; sollte im Übertragenden Sinn verstanden werden!
-> Anspielung auf den/die gleichnamigen Film (http://de.wikipedia.org/wiki/The_Green_Mile_%28Film%29)/Bücher (http://de.wikipedia.org/wiki/The_Green_Mile_%28Roman%29)]

Dieses malerische Stück Straße, die die Wälder Brightwoods mit den Küstengebieten Westcliffs verbindet, ist wunderschön, was erklären könnte, weshalb zahlreiche mordlustige Banditen diesen Ort ausgesucht haben, um hier ihr Lager aufzuschlagen. Wenn du nicht gerade dabei bist Banditenangriffe zurückzuschlagen, solltest du das saftige Grün genießen, das die uralten Mauerwerke an der Straße entlang zurückfordert. Wage dich nur in diese Region, wenn du dich in einer großen, bewaffneten Gruppe wiederfindest oder als aufstrebender Held nach einer Feuerprobe suchst, bei der du auf ein paar Kopfschüsse aus bist.


07. Westcliff

Hexenkessel
Gemeißelt aus einem Berg, der über Westcliff ragt, findet das Sportspektakel, bekannt als der Hexenkessel, statt. Anstrebende/Angehende Champions riskieren ihr Leben für die Chance auf Ruhm, in einer Serie von mörderischen Kämpfen gegen Monster die einer Erklärung bedürfen, während die Hexenkessel Kommentatoren, Murray und Mad-Dog die Fans unterhalten mit ihren spontanen Witzen und Einblicken (in die Kämpe wahrscheinlich). Falls du müde von Necken (?) und Blutvergießen, das Lager rundum den Hexenkessel ist eine interessante Ansammlung von Shops und anderer Zeitvertreib/Abwechslung.
Alte Zinn Mine
Es wird gesagt, dass in Westcliff eine wässrige Mine versteckt ist, die voll mit Banditen sein soll, die keine Eindringlinge willkommen heißen. Vor kurzem wurde die folgende Notiz genagelt in der Nähe eines Baums gefunden: “Bleibt weg oder ihr werdet eueren Kopf Nachhause tragen.” Die (höhere) Westcliff Gesellschaft der Förderung für Höhlenforschung sagt, dass ihr dort nix zu befürchten habt.
Heulende Hallen
Reisende, die auf dem Weg zum Hexenkessel sind, treffen auf diese bizarre Passage auf dem letzten Streckenabschnitt von ihrer Reise. Obwohl ein kompletter Überblick über diese Strecke nie abgeschlossen wurde, aufgrund der Tatsache, dass diejenigen, die versuchten eine Befragung durchzuführen spurlos verschwanden. Die höhere Gesellschaft der Förderung vom Tourismus versichern, dass Urlauber nichts zu befürchten haben in dieser Reihe von nassen, zerbröselnden Hallen, die den Geruch von nassem Tierfell haben.
Westcliff Dämonentür
Dieses redende Steingesicht hat Lebenskünstler für mindestens ein Jahrhundert inspiriert. Überzeugt, dass es im Jenseits dafür gibt im Jenseits, animiert es Zuhörer sich den Sünden des Fliesches hinzugeben und das Leben vollkommen zu genießen/leben. Die Tür sagt auch, dass es nur dann den Zutritt zu seinem Schatz gewährt, wenn sie denjenigen trifft, der/die wahrhaftig seine Worte beachtet/beherzigt/befolgt hat.


08. Zackenturm (Tattered Spire)

Der Zackenturm (Tattered Spire)
Über das vor Jahren weit weg von den Küsten Albions unter der Aufsicht von Bowerstone Nobelmann Lucien Fairfax begonnene riesige Bauprojekt ist zur Zeit sehr wenig bekannt - bis auf den Fakt, dass es durch die Architektur des alten Königreichs [s. Teil 1 der Tales] inspiriert ist und es die Arbeit von einer riesigen Anzahl von Menschen benötigt. Darüber hinaus werden momentan keine öffentlichen Rundgänge durch den Zackenturm angeboten.


09. Wraithmarsh
Der Schattenhof
Reisende, die es riskierten /wagten so tief in Wraithmarshs mysteriösen Sumpf zu reisen, berichteten von einem erdrückenden/überwältigenden Gefühl von Furcht, wenn sie an der verzierten Tür zum Schattenhof vorbeigingen. Manche sagen es ist die Tür zum Tod(Tür des Todes?).
Andere behaupten sie hörten Geweine auf der anderen Seite, aber niemand hat herausgefunden wie man die Tür öffnet. Die meisten jetzigen Reisenden reisen/laufen an ihr vorbei so schnell sie können.
Der Brunnen
Wraithmarsh war eine lebhaften Hafenstadt bis zu dem Zeitpunkt als sie von einer
Ungeheuerlichen/schrecklichen Gewalt/Macht vernichtet wurde. An dem verhängnisvollen Tag
Dehnte sich der Sumpf aus und überflutete/verschlang die Ruinen. Wie auch immer, das soll nicht heißen, dass Wraithmarsch tot ist. In diesem überfluteten Schauplatz kann man/kannst du einen Brunnen finden, der zu einer Kaverne/Höhle führt. Falls du dort irgendwas dort unten siehst, was sich bewegt, lass dir gesagt sein, es versuchen könnte dich zu köpfen.
Zwillingklings Grab
Es wird gesagt, dass das die letzte Ruhestätte des Banditenkönigs Zwillingsklinge ist, der vor Jahrhunderten Albion bedrohte bis ihn ein Held stoppte. Eine Geschichte sagt, dass nach seinem Tod der Geist von diesem Held-wird-kriminell ins Zwielicht, ein mysteriöses Reich wo Leben und Tod sich vermischen, wanderte. Falls dem so ist, dann hinterließ er einen Haufen von Knochen.
Wraithmarsh DämonentürBehauptend dass es ein Meistermime seiner Tage war, fleht diese Steinplatte um Anerkennung ihres legendären schauspielerischen Könnens (die sie glücklich in fürchterlichen Details beschreibt).


10. Bloodstone

^.Cr4sH
15.11.2008, 11:52
*Aus der Versenkung herauswief*

Grüße
Crash :wink

Drenex
15.11.2008, 12:55
Falls sich mal einer von euch wundern sollte, dass wir/ich es anders übersetzt habe(n) als es im Englischen steht, dass ist gewollt, weil es wortwörtlich gar keinen Sinn machen würde.^^

Feuertornado
14.12.2008, 18:16
*bump*
die Mods sollten diesen thread echt mal unter wichtig aufnehmen sonst verschwindet er ganz in der versenkung..