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  1. #21
    Moderator Avatar von germi
    Registriert seit: 16.04.2009 Beiträge: 1.722
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    Zitat Zitat von See/V Beitrag anzeigen
    Dann brauchen wir überhaupt keine kinder mehr bekommen den eine garantie gibt es niemals. Wenn Menschen so denken würden wären wir schon lange ausgestorben.
    Die Garantie gabs auch früher nicht, nur heute kommen Firmen von Heute auf Morgen auf die dollsten Ideen. Früher haben Firmen Entlassungswellen nicht an die große Glocke gehängt, das galt als Zeichen der Firma gehts schlecht und steht kurz vor der Pleite. Heute ist genau das Gegenteil der Fall, es wird publik gemacht und die Aktien der Firmen steigen weil man ein paar "Kostenfaktoren" entsorgt hat. Und selbst wenn der Bereich in dem man arbeitet profitabel ist, dann wird er halt durch eine "unternehmerische Entscheidung" geschlossen.

    Dazu ist es noch Mode die Leute möglichst lange mit befristeten Verträgen abzuspeisen, so dass man nichtmal weiß ob man im Jahr darauf noch Arbeit hat.

    Also ich weiß nicht wie du das siehst, aber wenn ich ein Kind habe, dann will ich dem was bieten. Nicht nur komerziell, sondern auch soziale Sicherheit, eine ordentliche Bildung etc. damit es das Kind später mal besser hat als man selbst (hat man zumindest früher so gesehen). Was für ein Vorbild ist man wohl dem Kind wenn man dann als Arbeitsloser den ganzen Tag zuhause herumgammelt und versucht wieder ins Berufsleben einzusteigen? Kinder die als Berufsziel "Hartz 4-Empfänger wie meine Eltern" angaben gabs ja hierzulande auch schon. Dazu kommen auch noch mangelnde Möglichkeiten Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen damit die Eltern wieder ins Berufsleben einsteigen können, denn wie ich ja schon schrieb, mit einem Verdienst kommt man heute nicht mehr weit.
    “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück gibt”. -Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen Demokratie (1996)

  2. #22
    Muskelkater Avatar von Sargnagel
    Registriert seit: 24.02.2006 Beiträge: 4.895
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    Nur wenige Paare sagen mir, dass das Kind gewünscht war. Häufiger kommt es vor, dass ein Kind plötzlich im Anmarsch ist. Unglücklich war bislang niemand, ganz im Gegenteil.

    Anscheinend findet ab dem Beginn der Schwangerschaft bei vielen Leuten ein Umdenken statt, eine Anpassung. Man hat ja auch neun Monate Zeit, bekommt von ganz vielen Stellen Unterstützung. Dazu haben die Eltern kluge Ratschläge, und siehe da- man hört wieder auf sie.

    Ich rede jetzt gerade als Blinder über Farben, aber man bekommt viel aus dem Umkreis mit. Wer Nachwuchs bekommt, ist bereit, vieles zu opfern. Ich selber kann die Kosten für Kinder nicht einschätzen, aber für viele Freunde und Bekannte werden die finanziellen Einbußen durch glückliche Erlebnisse locker wieder "eingespielt".

    Im Prinzip sollte man deswegen von einer Bestrafung des Volkes absehen und weiter Anreize zur Familienbildung bieten.

    Wenn es glücklich macht!

  3. #23
    Assassinin Avatar von See/V
    Registriert seit: 24.11.2007 Beiträge: 7.971
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    Es muss nur vor augen gehführt werden das dort ein zweites du oder dein partner dort grade wächst. Vl sehen es frauen anders, aber einmal Ultraschallfotos gesehen und schön ist Daddy bei jedem schreien der Frau nach essen bei der nächsten Pommesbude morgens um halb 3 im strömenden regen mit schnee im Morgenmantel ohne schuhe.

    @germi das wollen ja alle aber die einstellung dazu ändert sich mit den jahren die nicht so vom glück verfolgt werden. Weil dein bsp eigentlich eine ausnahme darstellt, was ja eigentlich normal sein sollte ist heute seltenst. Was ist denn wenn alles abgesichert ist und plötzlich stimmt mit dem Kind was nicht? So ohne komplikationen läuft es ja heutzutage ja auch nicht mehr und dann? Alles angesparte wozu auch immer ist dann weg um dem Kind ein normales leben zu geben. Sicherheit sieht anders aus. Ich bin froh das es noch mehr mutige gibt die es wagen ein kind in die welt zu setzen. Geld ist ja nicht alles.
    Made by Ilm_Stoffel

  4. #24
    Moderator Avatar von germi
    Registriert seit: 16.04.2009 Beiträge: 1.722
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    Tja, dann kommt noch ein anderer Faktor dazu, nämlich was ist mit Homosexuellen? Da kann naturgemäß eigentlich kein Kind entstehen, werden die Leute dann aufgrund der sexuellen Einstellung bestraft? Also ich bin immer noch der Meinung, dass das der falsche Weg ist...
    “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück gibt”. -Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen Demokratie (1996)

  5. #25
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    Registriert seit: 13.06.2010 Beiträge: 348

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    Ich weiß wie wir das Prolbem lösen - Halbtagsarbeit für alle dafür nie in Pension gehen und wir fliegen Leute aus armen Ländern ein die Arbeiten wollen. xD
    Zur Extra Steuer: Von mir aus - Aber die Steuer ist unlogisch. Jemand der Kinder erzeugt produziert Rentenkosten. Die Kinder brauchen nämlich auch Rente und dafür sollen sie wieder Kinder machen und deren Kinder - Bis wir ne Überbevölkerung haben - Moment die haben wir ja schon. xD

    Meine Kinder belasten die Krankenkasse nicht - Denn ich habe keine. xD

  6. #26
    Moderator Avatar von germi
    Registriert seit: 16.04.2009 Beiträge: 1.722
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    Die Kinder produzieren keine Rentenkosten....die produzieren, wenn sie dann arbeiten, die Rente für die Leute die zu der Zeit dann in Rente sind. Und erwerben dadurch dann den Anspruch später selbst Rente zu bekommen, die dann von deren arbeitenden Kindern getragen wird.

    So ist das System gedacht, das funktioniert aber nur wenn man eine Pyramide hat die oben spitz und unten breit ist. Momentan läufts aber darauf hinaus, dass die Spitze dann unten ist und der breite Teil oben...

    Halbtagsarbeit für alle dafür nie in Pension gehen
    Für die Hälfte des Gehaltes, manche Leute kommen so noch nicht mal über die Runden...


    und wir fliegen Leute aus armen Ländern ein die Arbeiten wollen
    Der Traum der Arbeitgeber, kann man die Lohnschraube noch mehr nach unten drehen. Deswegen wird uns ja auch die Mär vom Fachkräftemangel erzählt, nur damit man Leute aus dem Ausland holen kann die für nen Appel und ein Ei arbeiten. Zumindest wenn es nach den Arbeitgebern geht. Aber diese Leute sind ja auch nicht doof, die gehen garantiert nicht nach Deutschland um sich übers Ohr hauen zu lassen, wenn die hochqualifiziert sind, gehen die in andere Länder Europas wo ihre Qualifikation finanziell besser gewürdigt wird.
    “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück gibt”. -Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen Demokratie (1996)

  7. #27
    Notorischer Nörgler Avatar von RAT:
    Registriert seit: 04.08.2011 Beiträge: 777
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    Zitat Zitat von germi Beitrag anzeigen
    [...] Deswegen wird uns ja auch die Mär vom Fachkräftemangel erzählt [...]
    Das ist nur teilweise richtig. Der Fachkräftemangel existiert, wurde aber selbst produziert. Ende der 70er bis Mitte der 90er gab es wesentlich weniger Lehrstellen als Auszubildende. Man mußte sich damals regelrecht die Hacken für einen Ausbildungsplatz ablaufen, der ja auch für die Firma zunächst einmal Kosten verursacht. Ergebnis war dann, wie zu erwarten, zuwenig qualifizierte und dafür ein "Überangebot" an unqualifizierten und ungelernten Arbeitnehmern.

    Auszubildende werden erst jetzt langsam wieder richtig wertgeschätzt und es ist für eine Firma gar nicht so leicht wissbegierige und motivierte Auszubildende zu finden. Auch logisch: Was "uns Älteren" damals noch im Elternhaus an Wissen mitgegeben wurde, fehlt der Generation, deren Eltern dann aus Mangel an Ausbildungsplätzen selbst schnell in die unteren Bildungs- und Sozialränge abrutschten. Erschreckend, wenn man in großen Teilen auch jetzt noch die Mängel in grundlegenden Wissensgebieten wie Grammatik, Mathematik oder schlicht Allgemeinwissen sieht. Insbesondere Letzteres wird weniger in der Schule, sondern im Elternhaus gelehrt.
    PC only!

  8. #28
    Moderator Avatar von germi
    Registriert seit: 16.04.2009 Beiträge: 1.722
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    Das ist natürlich richtig.

    Wollte ich auch noch schreiben, es aber dann gelassen weil ich nicht zu weit vom Thema abdriften wollte.
    “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück gibt”. -Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen Demokratie (1996)

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