Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erkunden|Farmen|Leveln: Wie beginnt ihr das Spiel?
Hallo, Leute,
habe schon wieder einen neuen Durchgang begonnen, nachdem der letzte Char gerade mal auf Stufe 15 war. Mir gefällt der Beginn einfach besser, wo mir jede neu ergatterte Kampfflinte, Nagelschlagring und das erste Raider-Outfit noch Freude macht.
Dazu habe ich mir überlegt, wie ich üblicherweise vorgehe und wie man den Einstieg noch effektiver machen kann.
Ich schalte möglichst schnell Kartenmarkierungen frei. Dabei laufe ich im Zickzack durch die Pampa den Markierungen nach.
Zu Beginn gehe ich jeweils locker in Richtung Bobbleheads und Diagramme und lass dabei gut ausgeruht kein Gemetzel aus, ausser denen, die mit dem Nagelschlagringchen zum betreffenden Zeitpunkt Selbstmord wären.
Ich sammle möglichst viele Missionen, damit ich diese später nach Lust, Laune und Skills absolvieren kann. Ausserdem kann man so vermeiden, zu oft durchs selbe Labyrinth irren zu müssen. Je zwei Mal ins Nationalarchiv und in die Bibliothek von Arlington kommt mir einfach nicht in die Tüte.
Ich erkunde natürlich Metros, aber es kommt der Zeitpunkt, wo ich diese gesehen habe. Auf keinen Fall laufe ich mehr freiwillig in einen Vault, es gibt nichts im Spiel, dass das rechtfertigen könnte. Missionen wie Anndale lasse ich aus, da man beim dritten Mal die Story kennt und für mich zuwenig Beute abfällt.
Hier mal mein ungefährer Ablauf mit reinem Karma, einzelne Kraftwerke und sonstige Erkundungen unterwegs erwähne ich nicht speziell. Ich separiere das in zusammenhängende Erkundungen. Kann sein, dass ich dazwischen zurück springe, um mein Gewicht zu erleichtern.
Vault 101 > Megaton: Dort alles erledigen, was sich erledigen lässt, Rohre reparieren, Silver die Kohle abnehmen, Auftrag Arefu fassen, Bombe entschärfen, Quartier beziehen, Bobblehead von Simms holen. Verstrahlen lassen, Mission Minefield holen.
Megaton > Arefu > Big Town > Germantown > Minefield: Den Bobblehead von Arefu kann ich zu dem Zeitpunkt noch nicht holen, dafür fasse ich die Missionen in Arefu und Big Town. Beim Autokino den Pugilismus holen, aber erst verwenden, wenn der Perk Verständnis erreichbar ist. In Germatown erledige ich die Mutanten draussen, rein gehe ich auf Stufe ~3 noch nicht. Minefield ist ja sehr einfach, komme zwar noch nicht überall rein, farme aber sonst alles ab. Zur Krönung hole ich mir Dogmeat.
Megaton > Super Duper Mart > Willhelms Wharf > Grayditch: Der Super Duper Mart ist eine meiner schönsten Missionen auf Stufe ~4. Anschliessend auf Maulwurfsratten-Jagd und ein wenig den Fluss runter. Den Kanalisationszwischenbereich in Grayditch lasse ich dabei nie aus und wenn ich gerade mutwillig drauf bin, gehe ich auch schon die Talon-Festung an. In die Metro gehe ich erst später, fasse nur den Auftrag und warte auf den Perk Insektenforscher.
Megaton > Anchorage Memorial > Dukov > Zitadelle: Jetz geht es weiter den Fluss runter im Zickzack, nette Gemetzel mit Mutanten und Raidern. Zu Dukov gehe ich noch nicht rein. Die Zitadelle ist mein Sprungpunkt nach Arlington. Dazwischen mache ich möglicherweise einen kurzen Abstecher zum Friedhof Arlington, um den Booblehead Glück zu holen und Mama Dolces vorzumerken.
Megaton > Rivet City: Von Dukov aus gehts nach Rivet City, wo ich die lokale Geschichte erforsche und gleich noch die Mission um Harkness mache. Sein Plasmagewehr wird dann sofort investiert, um endlich mein Labor und die Werkstatt zu kriegen. Natürlich tue ich auch alles Notwendige, um mein erstes Diagramm für die Todeskralle zu holen und vergesse dabei nicht den Bobblehead im Labor.
Megaton > Arlington > Tennpenny > RobCo> Rockopolis : Der Weg unten rum von der Zitadelle über Arlington ist für mich der bequemere und vor allem kann man dabei nett farmen. Ausserdem liegt in Arlington mein Zweitheim neben Alexandria Arms, das ich auch sofort erobere. Im Lucky's hole ich die Glücksbrille und gehe aber noch nicht in den Tower. Nach der RobCo-Fabrik kröne ich diese Tour mit dem zweiten Diagramm für die Todeskralle und den Bobblehead in Rockopolis. In Girdershade hole ich mir zwar die Mission, erledige sie aber nicht mehr.
Megaton > Arlington|Grayditch|Arefu|Big Town: Vor The Pitt erledige ich noch nach Lust und Laune eine oder mehrere dieser Missionen, um nochmals die Kampfkraft zu steigern.
Megaton > Germatown, Mason Dixon, The Pitt: Unterwegs mach ich weite Runden, um möglichst viele Markierungen zu holen, gehe in Kraftwerke rein und hole auf der Endlagerstätte den Bobblehead. Bevor Pitt springe ich nochmals nach Megaton, um mein Gewicht aufs letzte Gramm zu optimieren, d. h. ich nehme nur Sklavenoutfit, Schlagring und Jagdflinte mit, selbst die Granaten und Minen lasse ich zurück. In Pitt hole ich mir fast ausschliesslich um die 600 Kilo Raider-Outfits und Metallrüstungen, aber keinen Infiltirerer oder Axt. Ein paar abgetragene Sklavenoutfits nehme ich ebenfalls mit, da es so um Längen mehr Spass macht, sich mit einen Supermutanten-Überlord zu prügeln ;):D
Megaton > Canterburry Commons, Tempel, Dave, Old Olney: Wird langsam Zeit, Nachschub für den Handschuh zu holen, und unterwegs alles abzufarmen, was nicht angenagelt ist. Es gib mindestens zwei einfach zu ergatternde Bobbleheads, Nuka Quantum auf einem Laster und jede Menge Todeskrallen. Gehe erst vln Olney weg, wenn ich mindestens 10 Krallen habe. Hätte auch 5 schreiben können, aber wenn man eine gekillt hat, kommen zwei nach und stehen Schlange. :D Das restliche Ungeziefer belastet mich dank Tierfreund 1 und Insektenforscher nicht mehr.
Megaton > DC: Diese Route kann auch vor Canterburry Commons kommen, die mache ich nach Lust und Laune. Jetzt gehts ins Zentrum, ich montiere die Schüssel für Three Dog, hole mir im Geschichtsmuseum die Missionen um die Rangers und Crowley, und im gleichen Gebäude neben dem ollen Foto auch meine geliebte Lincoln-Flinte. Die ärmste Sidney hat neben einer schwachen Gesundheit auch eine nette Waffe, die ersetzt bei mir das chinesische Sturmgewehr.
Megaton > der Rest des Spiel: Zu dem Zeitpunkt habe ich alles, bin wahrscheinlich auf einer Stufe über 20 und denke an einen neuen Durchgang. Vielleicht mache ich noch die Evergreen-Mills oder auch was anderes , aber bis dahin haben selbst Bobbleheads ihre Faszination verloren.
Wie sehen eure Routen aus? Wie beginnt ihr das Spiel? Welche Prioritäten habt ihr?
Grüsse
Boïndil
Also so geplant geh ich ni vor ich mach alles eher aus lust heraus aber eine bestimmte anfangsroute hab ich immer
Vault101->Megaton->Operation Anchorage->Paradise Falls abschlachten->The Pitt->Hauptquest bis Zitadelle->danach mach ich alles spontan
alceleniel
22.07.2010, 13:33
Ich versuche es meist "realistisch" anzugehen. D.h. ich lasse mich von der Hauptstory leiten - entscheide also danach, wo ich hingehe - was ich brauche etc. Dazwischen kommen dann natürlich noch die Nebenaufgaben, die ich dann angehe, wenn es sich anbietet. Ich versuche also einfach die mir gegebene Rolle zu spielen, was meist in Rollenspielen nicht wirklich logisch ist, da man ja, obwohl irgendwas bedroht ist, alle Zeit der Welt hat. Aber so ist es mir doch bedeutend lieber.
Ich brauche keinen effektivsten Weg durch ein Spiel. Hauptsache ich habe Spaß dabei. Dafür spiele ich Spiele auch selten mehr als ein mal, dann wäre das vielleicht was anderes.
Mir macht eben der Perfektionismus Spass und wenn ich mich mal auskenne, würde es mir nicht mehr einfallen, nicht den besten Weg zu gehen.
Ich finde sowieso, dass man bei dem Spiel entweder unendlich Geduld haben oder eine Anleitung studieren muss, damit einem nicht wichtige Dinge entgehen. Man kann 100 Stunden durchs Spiel stolpern, ohne jemals ein Diagramm für den Todeskrallenhandschuh zu finden.
Das Spiel ist so schon umfangreich genug, da bringt es Planung auf ein vernünftiges Mass. Ich mag sonst das ganze Spiel, aber einige Missionen enthalten Aspekte, die man als Spielzeitstreckung verstehen könte und der Kompass taugt schlicht und ergreifend gar nix. Damit, dass ich die besten(effizientesten) Wege jetzt kenne, erspare ich mir einige Dinge, die mich stören und habe so mehr Spass.
Vault101->Megaton:
Rohre reparieren, Silver leben lassen ohne Geld zu nehmen,Auftrag Arefu holen,Bombe scharf machen,Bobblehead von Simms holen. Verstrahlen lassen, Essen holen erledigen ,Mission Minefield holen.
Megaton->Operation Anchorage:
Ich mach das nur weil ich die Tarnrüstung haben will.
Operation Anchorage->GNR
Erledige Three Dogs Mission mach mich aber dann wieder auf den weg zurück lass mir die Info geben und lege ihn dann um mehr Musik weniger Gelaber:D
GNR->Arefu:
Dort die Mission machen Brief abgeben die Familie beschützt Arefu und fertig.
Arefu->Tennpenny Tower:
Hochgehen und das Feuerwerk anschauen Wohnung beziehen Müllabladen und dann zu guter letzt noch Roy und seine Band umlegen und fertig.
Nach Roy und seinem Gefolge laufe ich nur noch ziellos umher und mach noch die anderen Aufgaben nebenbei kommt drauf an wo ich Lande ich benutzte die Karte nur ganz selten.
vonNachtmahr
22.07.2010, 16:51
Ich lauf immer erst mal nach Megaton und benötige dort unbedingt ein Haus un den ganzen Krempel den ich finde zu verstauen. Und dann mach ich halt diverse Quests und lauf ziellos durchs Ödland.
Komischerweise lässt bei mir ab Lvl. 16 der Spielspaß auch immer etwas nach. Man hat ja dann schon ne menge Kram und kann sich ganz gut im Ödland behaupten. Der Anfang gefällt mir irgendwie besser wenn man noch wehrlos ist.
Ich merke es jetzt schon, da ich auf Sehr Schwer und Level 12 Richtung Pitt laufe und dabei Mutanten im Weg einfach umrenne. Ist wohl wieder die Phase, wo ich vom freudigen Entdecken in die Routine rüber rutsche :(
Kann mich noch erinnern, wie beänstigend es mir vorkam, die Schule in Springvale zu überfallen, während sie jetzt wie die Kegel fallen, wenn ich ihnen den Handschuh überziehe.
Ich denke mal eine Patentlösung gibt es bei der offenen Welt in Fallout nicht. Das hat mich gereizt es zu kaufen, so wie es auch der Anreiz war nach Morrowind auch noch Oblivion zu kaufen.
Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt: Sie waren zu teuer um sie nur einmal zu spielen und dann in irgendeinem Regal verstauben zu lassen. Daher ist bei mir der erste Durchgang immer nur out of the box. Pur ohne Mods, Replacer und anderen Schnickschnack. Dabei halte ich mich dann an die Storyline des Spieles und arbeite die Missionen ab.
Anschließend aber packe ich mir Mods auf das Spiel. Dann allerdings wird mein Stil anders. Zum einen ist teilweise die ganze bekannte Umgebung danach etwas anders und zum anderen gibt es mehr zu entdecken, zu looten und auch die Schwierigkeit kann sich ändern durch Einsatz von Balancing Mods.
Im Normalfall läuft es dann so ab das ich nur die Gegend durchstreife, Schlägereien aus dem Wege gehe und meine Karte mit Markierungen für eventuelle spätere Schnellreisen fülle.
Mit höher werdendem Level werden dann auch Gefechte möglich und es beginnt das Looten und Sammeln. Das will man dann natürlich irgendwo sicher lagern. Daher habe ich mir bereits von Anfang an bei allen genannten Spielen eine eigene Bleibe nach meinen Vorlieben gebaut und als Mod mit eingesesetzt.
So bleibt mir weiterhin die Freiheit auf die Kauf- oder anders zu erwerbenden Häuser zu verzichten.
Erst nach und nach nehme ich Questaufträge an. Beginne dabei normal mit den sogenannten Nebenquests oder denen die durch Mod´s hinzugefügt werden. Die sind manchmal so gut gemacht, dass die Hauptquest bei mir schon fast den Status einer Nebenquest im herkömmlichen Sinne angenommen hat.
So habe ich es bei meinem letzten Char geschafft erst mit Level 20 das erste Mal überhaupt in Megaton zu erscheinen. Natürlich nicht um mich in den Saloon zu begeben sondern um erst mal das Buch zu schreiben und Hilfe bei der Familienzusammenführung der West´s zu leisten.
Es ist also nach meiner Meinung falsch sich bei einem derartigen Spiel wie es Fallout ist auf eine Linie festzulegen. Wenn man dann noch in Betracht zieht das man Gut oder Böse oder auch Neutral spielen kann und auch in verschiedenen Spezialisierungen kann ein solches Spiel im günstigsten Falle sogar "jahrelang" Spaß machen und man findet doch immer wieder etwas Neues
DansonDelta40
22.07.2010, 20:17
Erst mache ich den Rivet City Run, dort maxe ich meinen INT-Stat, hole mir das einzigartige Plasmagewehr und mache mich dann auf den Weg zu den Outcasts, um Operation: Anchorage zu absolvieren. Danach bin ich ziemlich gut vorbereitet, die Hauptquest anzugehen.
Schon der zweite, der die Operation: Anchorage früh macht. Die Mission erspare ich mir völlig, da mir die keinerlei Spass macht.
Dafür finde ich Moiras Mission ideal zum Einstieg, sie kommt mir vor, wie eine Tutorialmission. Man lernt verschiedene Aspekte und Schauplätze des Spiels kennen, sie hat einen aufsteigenden Schwierigkeitsgrad und versorgt einem mit den ersten nützlichen Gegenständen.
Ein frühes Absolvieren von O: A bietet mehrere Vorteile:
- Leicht verdiente Exp
- Gute Ausrüstung am Ende
- Powerrüstungstraining abseits der Hauptquest
Auch nur, wenn man auf diese Art von Ausrüstung und Verdienen von XP steht ;)
Ich trage nie Powerrüstungen und zu XP komme ich in dem Spiel vergnüglicher und so schon fast zu üppig.
Ein frühes Absolvieren von O: A bietet mehrere Vorteile:
- Leicht verdiente Exp
- Gute Ausrüstung am Ende
- Powerrüstungstraining abseits der Hauptquest
Vor allem sind die Gegner leichter...je höher das Level des Players wenn er in OA einsteigt desto härter sind die Gegner...
Moosiflum
24.07.2010, 09:01
Du fängst immer wieder von vorne an und spielst nichtmal die Hauptquest durch? Für deinen nächsten Durchgang würde ich dir empfehlen, dass du wenigstens einmal die Storyline bis zuende verfolgst. Ist wirklich gut gelungen!
Meine Spielweise beinhaltet das Absuchen der Gegend, auch die Orte abseits der Kartenmarkerungen, um alles nützliche zu sammeln um anschließend zu meinem "Lager" zurückzulaufen und alles in Behälter zu stecken. Dabei versuche ich mich immer in eine bestimmte Richtung zu orientieren z.B. erst auf die linke Seite der Weltkarte und dann alles im Uhrzeigersinn ablaufen, es sei denn eine Quest verlangt eine andere Richtung, dann entscheide ich Situationsbedingt, ob ich von meinem Weg abweiche.
Quests habe ich immer in kleinen Dosen absolviert, also die Hauptquest nicht an einem Stück durchgehauen, sondern immer etwas nachgezogen, wenn ich wieder Lust darauf hatte. Genauso habe ich zwischen Erkunden und Nebenquests ständig abgewechselt, wenn ich es mal wieder angebracht fand, eine Aufgabe zu erledigen anstatt irgendwelche Keller auszuräumen.
Dazu muss ich sagen, dass ich das Spiel komplett ohne Schnellreise gespielt habe und bin alle Wege gelaufen, auch von ganz oben auf der Karte zurück nach Megaton usw., da ich so viel mehr von der Spielwelt mitbekomme und ich es so einfach realistischer finde. Eine Angewohnheit, die noch von Morrowind hängengeblieben ist.
Natürlich wird das Spiel mit höheren Stufen einfacher, aber das ist leider bei den meisten Spielen dieser Art der Fall. Dennoch will ich die ganze Story mitbekommen und fange keine 5 Charaktere an. Das hebe ich mir dann erst für große Mods auf. Nur komisch, dass immer Privatleute mit ihren kostenlosen Mods die Dinge richten müssen, welche bezahlte Programmierer versäumt haben. Normal sollte manche Modder nachträglich von den Spielfirmen Geld bekommen.
Nach dem dritten Mal ist die Hauptmission für mich nicht mehr von Interesse und vom Rest und den Addons wähle ich die, die mir Spass machen.
Zu den Mods: Ich halte Fallout für ein ungeschliffenen Rohdiamanten. Es würde aber schon ausreichen, an verschiedenen Variablen des Spiels rumzuschrauben und einige wenige abgezählte Algorythmen intelligenter zu machen, um das Spiel um Längen zu verbessern: bei einigen Aspekten weniger frustrierend oder nervtötend , bei anderen fordernder und (noch) spannender. Obwohl das Spiel sonst toll ist, frage ich mich doch manchmal, wieso Bethesda in so vielen Details an den durchschnittlichen Gamer-Vorlieben vorbei gearbeitet hat, wie für mich die starke Mod-Community zeigt.
vonNachtmahr
24.07.2010, 13:14
Du fängst immer wieder von vorne an und spielst nichtmal die Hauptquest durch? Für deinen nächsten Durchgang würde ich dir empfehlen, dass du wenigstens einmal die Storyline bis zuende verfolgst. Ist wirklich gut gelungen!
Find ich gar nicht. Die Hauptquest bei Fallout 3 ist fast genauso belanglos wie die von TES IV:Oblivion.
Dafür finde ich Moiras Mission ideal zum Einstieg, sie kommt mir vor, wie eine Tutorialmission. Man lernt verschiedene Aspekte und Schauplätze des Spiels kennen, sie hat einen aufsteigenden Schwierigkeitsgrad und versorgt einem mit den ersten nützlichen Gegenständen.
Stimmt... vorallem kommt man durch das Ödlandhandbuch auch an andere Quests und man erforscht schon mal einen teil der Map. Geht mir zumnindestens so das ich dann irgendwie immer in Big Town rauskomme, mal bei Tenpenny vorbei schaue und komischerweise nach Rivet City komme. :cool:
Mit O: A kann ich so auch net viel anfangen, ist mir zu Shooterig das ganze. Als Mod hab ich den Fook 2. Der macht das ganze es durchaus fordernder und für Menschen mit großer Sammeleidenschaft ist er eh geeignet. Blöd nur das er sich mit der deutschsprachigen Version etwas beißt und nicht ganz flüssig läuft... und The Pitt nicht funktioniert. ?(
Durch den Mod lass ich z.B. die Hauptquest ziemlich links liegen und erforsche nur, sammel Waffen und Rüstungen und Stopf mir die Schränke und die Bude voll mit allen möglichen Dekostücken.
dieselpark
05.08.2010, 06:15
Ich habe die Hauptquest noch nie zuende gespielt. Ich bin auch nach mehreren Anfängen immer noch Entdecker. Das liegt zum Teil an grundverschiedenen Charakteren die ich immer wieder habe, zum anderen natürlich an umfangreichen Mods. Da ich mit Emod 5 spiele, sowie einigen veränderten Texturen und Replacern ist es bei mir schon von Anfang an gefährlich, wenn man aus der Vault tritt. Verstrahlung ist höher, es wimmelt von Feinden, die Spawns sind um ein vielfaches erhöht, Fraktionen (auch neu eingefügte durch Emod 5) bekämpfen sich gegenseitig. Eine einzelne Kakerlake kann dir schon das Licht ausblasen, die Nächte sind stockdunkel, wirklich richtig finster, die Karawnen sind umfangreich ausgebaut, es bilden sich teilweise richtige Karawanenketten, es gibt zahlreiche neue Quest's und NPC's mit neuen Dialogen etc. etc. Kurz allein schon durch Emod 5 ist das Spiel fast um 180 Grad gedreht. Das Ödland ist nun wirklich eine fiese böse Todeszone, so wie es eigentlich sein sollte. Das Lvl.-cup ist auf 99 erhöht aber auch darauf ausbalanciert, Attribute kann man nach einem lvl.-up nur noch 5 Punkte verteilen.
Durch diesen Umstand steht man ständig unter Strom, man überlegt sich jeden Schritt, man schliesst sich Karawanen an um erstmal sicher mitzureisen und Ausrüstung einzusammeln. Durch Mods ist auch die Stabilitiät um ein vielfaches erhöht, wenn man weiss welche und wie man das bewerkstelligt... kurz: es rockt einfach, wird nie lanweilig, das Ödland ist u bleibt lebendig.
Deshalb habe ich keine wirkliche Routine was ich wie zuerst mache, weil das Ödland von Tag zu Tag sich anders verhält.
Leider wird die Routine immer grösser, wie ich merke, und die Überraschungen lassen sich an den Fingern abzählen und betreffen wohl eher so Fragen, welcher Bug dafür verantwortlich ist, das Charakter X an Ort Y auftaucht, statt dort, wo er sein sollte.
Habe im letzten Durchgang den Entdecker-Perk genommen und anhand der Kartenmarkierungen abgeschätzt, ob ich den Ort schon kenne.
Die einzige Markierung, die mir unbekannt vorkam, war Shallbridge. Bin sicher nicht schon in jedes Loch gekrochen, aber ich erwarte nicht mehr, irgend etwas Ungewöhnliches zu finden.
Inzwische laufe ich schon so routiniert und effizient durch das Ödland, dass ich kaum noch Kartenmarkierungen benötige und nach einer Stunden sieben Fertigkeitsbücher einsetzen kann.
Das soll jetzt kein Vorwurf sein, denn das Spiel ist grösser als alles, was ich bisher gezockt habe.
Bisher hat mich kein Spiel mehr auf einen Gamer-PC geil gemacht, denn eigentlich möchte ich mehr Fallout und kein anderes Spiel und nur die naturgemäss begrenzte Welt steht dem entgegen.
Zu den Nächten: zumindest beim Entdecken im freien Ödland beginnt mein Tag um 5.30 und hört spätestens um 7.30 auf, denn dann wird das Spiel für mich nahezu unbenutzbar, wenn ich Feinde nur noch an den Markierungen und einem roten Cursor erkenne. Ich habe das Spiel so eingestellt, dass es am Tag möglichst realistisch aussieht, aber die Nächte stören mich. Ich pfeife inzwischen auch in den dunklen Gängen auf kritische Schleichangriffe, weil ich einfach nur im Nachteil bin, wenn ich gekauert und ohne PipBoy-Licht auf einen grossen Gegner treffe, den ich selbst auf Knutsch-Distanz nicht sehe und ohne VATS sowieso nicht exakt treffe.
Wie könnte es aber auch anders sein, zu allem, was mir fehlt, gibt es auf PC einen Mod, z.B. ein Nachtsichtgerät.
Zu dem Items und Sammeln: Hatt auch schon den Ehrgeiz, sämtlich Waffen und Outfits in meinem Schrank zu haben, aber irgend wann mal habe ich darauf verzichtet und nur noch wichtige Items gesammelt, da ich meine Wohnung nicht damit ausschmücken kann. Auch dafür gibt es Mods: würdigere Spielerhäuser, Waffenkammern und Schaufenster-Puppen, denen man Outfits anhängen kann.
Aaaaaimbot
05.08.2010, 22:45
Die einzige Markierung, die mir unbekannt vorkam, war Shallbridge. Bin sicher nicht schon in jedes Loch gekrochen, aber ich erwarte nicht mehr, irgend etwas Ungewöhnliches zu finden.
Vorsicht! Shalebridge ist das buggigste Gebiet im ganzen Spiel und verursacht sehr gern Abstürze! Das schließt auch die Erzeugung korrupter Saves mit ein (Saves, die in Shalebridge gemacht werden, gehen manchmal nicht mehr zu laden)!
Ich kriege immer mehr Angst vor dem Ödland ;) Ist aber problemlos gegangen, liegt wohl an meinen hohen Glückswerten.
rübennase
13.08.2010, 13:52
Ich glaub ich hab Fallout 3 nun schon 3-4 mal neu angefangen und nehme mir jedes mal vor dieses mal anderes vor zu gehen, aber dann wird es doch wieder nur eine kopie des letzten Spiels:D.
Beim letzten Spiel hab ich mir allerdings die Chinesische Tarnrüstung zugelegt und am Anfang macht es echt spaß mit dieser zu spielen, weil sie auch echt cool aussieht, aber irgendwie hat es diese Tarnrüstung geschafft das ich irgendwann leider keinen Bock mehr auf Fallout hatte und ich hab glaub ich 100 Stunden in dieses eine Spiel gesteckt weil ich alles endecken wollte...natürlich war ich schon viel zu früh im Spiel auf LEvel 30 und jeder Gegner war nur noch Kanonenfutter.
Das mit der Kopie kommt mir bekannt vor, bei mir hat sich auch so eine Routine durchgesetzt.
Bin deshalb diesmal so vorgegangen, dass ich das Ende und Broken Steel sehr früh machte, d.h. ich bin so auf Stufe 10 direkt in die Vault zu Papa und habe den Rest bis zum Adams-Sützpunkt ohne weitere Nebenmissionen gemacht. Dann war ich aber auch schon wieder auf Stufe 21 und ich merkte, dass das ganz die falsche Vorgehensweise ist. So levelt man viel zu schnell auf und erlebt sowieso keine Überraschungen auf Erkundungen mehr. Was soll ich da anschliessend noch nach Fähigkeitenbüchern und Wackelpuppen suchen und mich mit Raidern prügeln, wenn ich auch so schon viel zu stark bin und einen Enklavensoldaten mit zwei bis drei Tatzenhieben zur Strecke bringe.
Darth Bane
13.08.2010, 22:08
Ist bei mir dasselbe, jeder neuer Char wird fast identisch gespielt. Immer zuerst Hauptquest, dann Nebenquest. weil irgendwie versetze ich mich den Char, der will ja schließlich seinen alten Herrn finden.
Morgen fange ich ein neues SaveGame an, wahrscheinlich mal mit einen weiblichen Char, das hatte ich noch nie...
Ich habe den Durchgang nach Broken Steel sofort beendet und nochmals einen Save von Level 6 geladen. Diesmal werde ich die Hauptmission ganz ignorieren und alles darum herum erkunden, mir reicht es mit Papa :D
Edit:
Ja, so machts mehr Spass:
Habe zwar ein paar sekundäre Missionen nebenbei erfüllt, bin aber sonst dahin gegangen, wo ich immer schon mal hin wollte, habe bisher unerkundete Gebäude und Metro-Tunnels bis zum Ende durchlaufen und tatsächlich herausgefunden, dass der Kongress auch einen Keller hat, ganz passend mit einem "Lügen wie im Kongress" auf dem Rednerpult des Sitzungsraums. Die ständigen kleinen Scharmützel mit Mutanten, Raidern und Talon machen viel mehr Spass, als die Hauptmission.
Ausserdem kriegt das Ödland mehr Entsetzen, wenn man auf Dogmeat und sonstige Begleiter verzichtet. Schon mal vier Todeskrallen gleichzeitig in Vanilla gesehen? Ich bisher nicht und jetzt auch nur kurz :-)
Da ich mich beim letzten Durchgang verskillte, habe ich den selben Char auf Level 3 wieder geladen und möchte dabei meine Tour genauestens nach Wackelpuppen und Items ausrichten, die ich haben möchte.
Verskillen: Nennt man das so, wenn ich zuviele Punkte auf Waffenlos und Dietrich gebe und anschliessend einen Haufen Fertigkeitsbücher rauchen kann? Merke auch immer wieder, dass ich eigentlich zuviel und zu früh in Wissenschaft investiere, die beim Farmen bedeutend weniger Wichtigkeit hat, als Dietrich.
Bin jetzt auf Stufe 5 und habe schon mal zufällig ein wichtiges Item gefunden und zwar den Random Encounter mit dem Todeskrallen-Diagramm. Werde ich aber erst bauen , wenn ich das dritte Diagramm geholt habe. Am Anfang gibt es sowieso keinen Grund für so einen Overkill.
Megaton > Minefield
Megaton (alles erledigt, alle Aufgaben geholt, Haus bezogen)
Arefu (Aufgabe holen)
Autokino (Pugilismus)
Paradise Falls (nur Markierung holen)
Germantown (alles rundum metzeln, auch die Raider weiter oben)
Minefield(Aufgabe von Moira erledigen, Arkansas killen, Häuser abfarmen)
Megaton > SuperDuper Mart
Schule von Springfield(aussen rum metzeln, Schlagringe holen)
SuperDuper Mart (Raider metzeln und farmen)
Megaton > Friedhof von Arlington
Farragut West Station (aussen rum Raider und Mutanten metzeln)
Ancorage Memorial(Aufgabe Mirelurk erledigen, auf der Brücke Minen farmen)
Metro bei Willhelms Wharf( Abstecher nach Friedhof Arlington, WP Glück)
Megaton > Georgetown
Lauwarme Abwasserkanäle(Maulwurfsratten-Mission)
Georgetown(nur alles um den Ausgang der Metro farmen, Talon und Mutanten metzeln, weiter geht es später)
Megaton > Rivet City
Grayditch( Aufgabe holen, Häuser abfarmen, Talon-Company aufmischen)
Kanalisationszwischenbereich( Abfarmen, bei Ausgang Raider metzeln)
Washington den Fluss runter(über die Brücke und von Dukov runter alles metzeln)
Rivet City(alle Aufgaben holen/erledigen, Todeskrallen-Diagramm, WP Intelligenz)
Megaton( Moira wegen Harkness anquatschen)
Rivet City(zu Pinkerton, Aufgaben Geschichte und Harkness abschliessen, ausserdem mache ich da gleich eine Schönheitsoperation, um den lausigen Bug der Körper-Textur abzuschwächen)
Megaton > Ödland Ost
Bethesda(WP Dietrich, Raider metzeln)
Canterbury Commons (Aufgabe holen, in alle Händler investieren)
Tempel der Einheit (Aufgabe holen)
Greener Pasture Disposal (WP Beweglichkeit)
Republic of Dave( den Spinner ignorieren, WP Wahrnehmung)
Sprung nach Arefu (WP Reparatur)
Megaton > Germantown
Inzwischen sollte es mit Dietrich ausreichen, um alles im Gebäude öffnen zu können. Da hole ich mir auch Reds Bandana(modisch und Wahrnehmung +1).
Megaton > Ödland Südwest
Nach Arlington(an der Zitadelle vorbei)
Arlington( Aufgabe Bibliothek, Talon-Company metzeln, Zweithaus beziehen)
Richtung Tennpennny(unterwegs alle Raider-Stationen überfallen, Glücksbrille holen)
Tennpenny(alle Aufgaben holen, Handeln)
Zeltplatz( Todeskrallen Diagramm)
Rockopolis( WP Waffenlos)
Tennpenny(Saveschlüssel von Dashwood holen, Diagramm Kronkorkenmine)
Robco-Fabrik(Abfarmen, Moiras Aufgabe abschliessen)
Megaton > Pitt
Jury Street( alles abfarmen)
WKML(WP Explosiv)
Dickerson Tabernacle Church(Reservistengewehr)
Todeskrallen-Heiligtum(WP Ausdauer)
Werner(Aufgabe holen, Raider-Rüstungen farmen)
Tunnel(Sklavenoutfit holen)
Pitt (optional, je nach Laune)
Hierzu: Pitt ist nicht unbedingt notwendig. Ich lade einfach den Save vor Werner, bis die Raider Kommando- oder Sadistenrüstungen tragen, wenn es nur darum geht. Das leichte abgetragene Sklavenoutfit ist nicht nur hübsch, sondern auch besser für den waffenlosen Kampf mit schnellen Viechern geeignet, als es eine schwere Rüstung je sein könnte.
Megaton > DC
Reihenfolge und Routen je nach Lust und Laune:
Farragut West > GNR (Ghule, Muties, Behemoth))
Anacostia Station > Capitol(Gemetzel mit Talon, Muties und Raidern)
Georgetown > Capitol (Aufgaben im Geschichtsmuseum, LINCOLNS REPETIERGEWEHR!!!, Gemetzel in den Schützengräben)
Grayditch > Church Falls(Ameisen, Raider, Mutanten, Übles Nachtzeug)
Ich glaube, das reicht, denn bis dahin ist es viel zu leicht und ich denke schon wieder an einen neuen Durchgang.
Es könnte bei dem Durchgang sein, dass ich direkt zu Papa in die Simulation gehe und die Aufgaben bis zur Zitadelle erledige, nachdem ich die Aufgabe von Three Dog geholt habe, denn so gibt es mehr Gegner im Ödland. Vielleicht ziehe ich das mit GNR sogar vor, so auf Stufe 8-10, denn mit der Fatman ist auch ein Behemoth kein Problem.
Setze auch in diesem Durchgang wieder voll und möglichst früh auf die Reparatur der Karawanen-Händler, damit ich nicht ständig an sich wertlosen Schrott rumtragen muss.
Schlafen werde ich nur selten zu Hause, um auch ja nicht zu schnell zu leveln.
So kann ich statt nach Hause direkt zu den Handelsknoten springen, alles reparieren lassen und mein Gewicht abladen. So ist die Unterbrechung im Spielfluss geringer, die alleine das Gewicht betrifft.
Powered by vBulletin® Version 4.1.12 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.