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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gazprom neuer Schalke-Sponsor



Sargnagel
11.10.2006, 17:01
'Auf Schalke' rollt der Rubel. Der FC Schalke 04 erschließt mit dem russischen Partner opulente neue Finanzquellen. Ein Sponsoring-Vertrag mit dem Erdgas-Förderunternehmen Gazprom bringt dem Bundesligisten bis 2012 nach Schätzungen 60 bis 66 Millionen Euro ein.

Stolz genossen Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies und der 1. Vorsitzende Gerhard Rehberg auf großer politischer Bühne ihre Audienz bei Russlands Staatspräsident Wladimir Putin, nachdem feststand, dass die Königsblauen aus Gelsenkirchen mit Rubel-Millionen Gas geben können.

'Das ist ein guter Tag für Schalke', sagte Tönnies, für den sich mit den Millionen, die der russische Konzern Gazprom als größtes Erdgasunternehmen der Welt vom 1. Januar 2007 überweisen wird, 'neue Dimensionen' ergeben. 60 bis 66 Millionen Euro sollen es für fünfeinhalb Jahre minimal sein, bei sportlichen Erfolgen könnte es durch Prämien eine dreistellige Millionensumme werden.


Quelle (http://sport.rtl.de/sportartikel/fussball/fussball_2987_988425.php)

Damit hat sich meines Erachtens nach zum ersten Mal im deutschen Fußball ein ausländischer Sponsor eingenistet, der mit Geld nur so um sich wirft.

Ist das gut für den deutschen Fußball?

Eure Meinung?! :)

one-cool
11.10.2006, 17:21
Solange sich der Sponsor auch wirklich komplett aus den Entscheidungen des Vereins heraushält, ist es imho in Ordnung.

Wenn sie sich versuchen einzumischen, fände ich das bescheiden. Ergo: Gut dass sie wegen dem Sponsoring (bisher) keinen (offiziell) in den Vorstand geholt haben.

Caine
11.10.2006, 17:55
meine meinung ist , sie können noch so viele gute spieler kaufen ne mannschaft is es dann noch lang nicht ... das war ja schon vorletzte oder vorvorletzte saison so das sie auf credit viele gute neue spieler gekauft haben ... naja aber trotzdem bringen sie nichts fertig naja mal abwarten wer kommt :D

Thelias
26.10.2006, 20:59
(Ups, den Thread habe ich ja ganz übersehen. )

Das schlechteste, was dem deutschen Fußball passieren kann, wäre wenn wir hier ein "Schalksy" hätten, bei dem nach russisch-englischem Vorbild Stars zusammengekauft werden, um dann künstlich einen Dauer-Meister zu kreiren. Dann verkommt der Sport endgültig zu einer Plattform für die Wirtschaft, um sich darauf selbst zu präsentieren. Ich würde mich dann nicht mehr für die Bundesliga interessieren.

Halten sich die Russen allerdings ganz aus den sportlichen Belangen heraus und sind reine Geldgeber, die Werbung betreiben, ist es ein Glücksfall für Schalke.